5 Bekenntnisse, die Gott hören will 2/2

Wusstest du schon, dass deine Worte Macht haben? Die Bibel vergleicht unsere Zunge mit dem Ruder an einem Schiff, das bestimmt, in welche Richtung unser Leben geht. Sie lehrt sogar, dass wir durch unsere Worte entscheiden, ob Fluch oder Segen unserem Leben folgen werden. In dieser Predigt zeigt uns Bayless Conley 5 Bekenntnisse, die Gott von uns hören möchte. Entdecke, wie es sich auf dein Leben und das deiner Mitmenschen auswirken wird, wenn du diese Bekenntnisse laut aussprichst!

Dies ist der zweite Teil der Predigt, den ersten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Hallo Freund, ich bin Bayless Conley. Willkommen zu unserer Sendung. Wir finden Antworten in der Bibel. Gerade sprechen wir über wahre Bekenntnisse; Bekenntnisse, die Gott von unseren Lippen hören will. Eines von ihnen ist das Bekenntnis unseres Glaubens an Christus vor einer ungläubigen Welt, ein weiteres das Bekenntnis unseres Vertrauens auf die Verheißungen Gottes. Diese Dinge werden Ihnen helfen. Vielleicht denken Sie: „Wie soll ich das tun? Ich bin unsicher.“ Aber das kann Sie freisetzen.

Wir kommen nun zum vierten Bekenntnis, das Gott hören will, und das ist das Bekenntnis unseres Glaubens vor den Nichtchristen.

Lassen Sie uns 1. Timotheus, Kapitel 6 ansehen. Das Bekenntnis unseres Glaubens vor den Nichtchristen. 1. Timotheus, Kapitel 6, Verse 12 und 13. Paulus schrieb an den jungen Timotheus:

„Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen! Ich gebiete dir vor Gott, der allem Leben gibt, und vor Christus Jesus, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis bezeugt hat, …“

Jesus, der vor Pilatus das gute Bekenntnis bekannte, ist unser Vorbild. Und sein Bekenntnis vor Pilatus, vor dem ungläubigen Pilatus, war dreiteilig. Sie können das später nachlesen. Das steht in Johannes 18, Verse 36 und 37. Christi Bekenntnis vor dem ungläubigen Pontius Pilatus, das hier das gute Bekenntnis genannt wird, war dreiteilig. Nummer eins, Jesus bekannte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Nummer zwei: „Ich bin ein König.“ Nummer drei: „Ich gebe für die Wahrheit Zeugnis.“ Für uns Christen gilt dasselbe, auch wenn wir damit vielleicht den Spott oder Schlimmeres einer ungläubigen Welt auf uns ziehen.

Paulus sagte Timotheus: „Du hast bekannt das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen, wie Christus es vor Pontius Pilatus tat.“ Nummer eins: Ich bin ein Pilger auf der Durchreise. Diese Welt ist nicht mein Zuhause. Nummer zwei: Ich habe einen König. Sein Name ist Jesus Christus, und mein Leben ist ihm untergeordnet. Nummer drei: Gottes Wort ist meine letzte Autorität. Es ist die Wahrheit. Ob es politisch oder gesellschaftlich korrekt ist oder nicht – Gottes Wort ist meine letzte Autorität, und ich bezeuge diese drei Dinge vor einer ungläubigen Welt. Ich bin nicht von dieser Welt. Ich bin auf der Durchreise. Ich habe einen König. Mein Leben ist ihm untergeordnet. Jesus Christus und sein Wort ist die letzte Autorität in meinem Leben.

Hören Sie: Es gibt Zeiten, in denen wir uns kompromisslos zu Christus und seinem Wort bekennen müssen, ganz gleich welche Gegenreaktion kommt.

Am Mittwochabend hat Joel eine großartige Predigt über das Leben von Daniel gehalten. Sie sollten sie hören. Er erzählte darin, wie der König das Gesetz erließ, dass niemand von jemandem etwas erbitten konnte außer von ihm, sonst würde er in eine Löwengrube geworfen werden. Wie er es auch zuvor getan hatte, öffnete Daniel die Fenster in Richtung Jerusalem, ging auf die Knie und betete dreimal täglich. Er sagte: „Ich will niemanden untergraben oder Probleme verursachen, aber ich diene dem einen wahren Gott und werde nicht davon abweichen, auch wenn ich deshalb in die Löwengrube geworfen werde.“ Daniel bekannte das gute Bekenntnis.

Vor Jahren bekam ich einen Brief von einem Bruder im Herrn. Er schrieb, dass er und seine Familie regelmäßig unsere Sendung ansahen. Er lebte in einem Entwicklungsland; einem der Länder, in deren Sprache wir die Sendung übersetzen. Er und seine Familie lebten nach unserem westlichen Empfinden in bitterer Armut. Sie wohnten am Rande eines Ziegelwerks in einer kleinen Hütte, die nur ein Zimmer und einen Boden aus Erde hatte, und er verdiente seinen Lebensunterhalt, indem er von Hand Ziegel herstellte.

Seine Kollegen und sein Vorarbeiter erlangten Kenntnis davon, dass er zum Christentum konvertiert war. Sie alle gehörten einer anderen großen Weltreligion an und fingen an, ihn zu drangsalieren. Schließlich sagte der Vorarbeiter: „Du kannst nicht länger hier arbeiten. Du kannst nicht länger Ziegelsteine herstellen.“ Das war seine einzige Möglichkeit, für seine Frau und seine zwei Töchter zu sorgen. Wissen Sie was? In seinem Brief bat er mich nicht um Geld. Er schrieb: „Bete für mich. Bete, dass ich Mut habe und dass Gott mir Weisheit schenkt. Ich werde Jesus Christus nicht verleugnen.“ Er bekannte das gute Bekenntnis. Die Welt ist solcher Menschen nicht würdig.

Ich glaube, für jeden von uns wird eine Zeit kommen – sei es bei der Arbeit oder in einer anderen Situation –, in der wir vor der Frage stehen: „Schrecke ich zurück oder bekenne ich meinen Glauben vor den Menschen?“

Ich erinnere mich an einen sehr bekannten Musiker und Songschreiber, der gerettet wurde. Ich habe einige Lieder, die er als Christ schrieb. Sie sind genial. Er spielte einmal mit seiner Band in einer Late-Night-Talkshow. Der Moderator ging zu ihm und sagte: „Ich weiß, dass du dein Leben Jesus Christus gegeben hast“, und die Art, wie er das sagte, triefte vor Bosheit. Man wusste, was als Nächstes passieren würde: Er würde den Mann verspotten und sich über ihn lustig machen. Ich sah zu und dachte: „Okay, Mann. Leg los.“ Er antwortete: „Ja. Ich war früher christlich drauf, aber das ist vorbei.“ Ich dachte: „Was für eine verpasste Gelegenheit, vor vielen Zeugen das gute Bekenntnis zu bekennen.“

In Johannes 12, Verse 42 und 43 heißt es:

„Dennoch aber glaubten auch von den Obersten viele an ihn; doch wegen der Pharisäer bekannten sie ihn nicht, damit sie nicht aus der Synagoge ausgeschlossen würden; denn sie liebten die Ehre bei den Menschen mehr als die Ehre bei Gott.“

Lieben wir die Ehre bei den Menschen mehr als die Ehre bei unserem Gott? Gott wird das gute Bekenntnis gebrauchen, um Menschen zu Christus zu führen. Davon ist in der Bibel in Römer 15,9 die Rede. In einer Menge von Spöttern sind immer einige wenige, die hoffen, dass das, was wir sagen, Substanz hat. Sie hoffen, dass wir uns nicht als bloße Papiertiger erweisen, und Gott wird das gebrauchen, um die Menschen in sein Reich zu ziehen.

Ich glaube, wenn es darum geht, unseren Glauben vor den Nichtchristen zu bekennen, haben die Worte von Jesus in Matthäus 10,32 und 33 das größte Gewicht. Jesus sagte:

„Jeder nun, der sich vor den Menschen zu mir bekennen wird, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist. Wer aber mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.“

Kommen wir jetzt zum letzten Bekenntnis, das Gott hören will, und das ist das Bekenntnis unseres Vertrauens auf Gottes Verheißungen. Das Bekenntnis unseres Vertrauens auf Gottes Verheißungen. In Hebräer 10, Vers 23 heißt es:

„Lasst uns das Bekenntnis der Hoffnung unwandelbar festhalten – denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat –, …“

In anderen Übersetzungen heißt es hier: „Lasst uns das Bekenntnis unseres Glaubens unwandelbar festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat.“ Sei es Hoffnung oder Glauben – es bedeutet: Lassen Sie uns an dem Bekenntnis unseres Vertrauens auf den, der die Verheißung gegeben hat, festhalten. Er ist treu und seine Verheißungen sind treu. Das gilt für alles, was Gott verheißt, von Heilung über das Hören seiner Stimme oder den Himmel. Hören Sie: Wenn wir in Schwierigkeiten oder widrigen Umständen stecken, ist es extrem wichtig, dass wir an unserem Bekenntnis des Vertrauens auf seine Verheißungen festhalten.

Lassen Sie mich etwas vorlesen. Wenn Sie Hebräer aufgeschlagen haben, können Sie auch mitlesen. In Hebräer 13, Verse 5 und 6 finden wir ein großartiges Beispiel. Da heißt es:

„Der Wandel sei ohne Geldliebe; begnügt euch mit dem, was vorhanden ist! Denn er hat gesagt: Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen, …“

Gut, Gott hat etwas gesagt. Gott hat eine Verheißung gegeben. Er sagte: „Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen.“ Vers 6:

„… sodass wir zuversichtlich sagen können:
Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten. Was soll mir ein Mensch tun?“

Er sagte: „… sodass wir zuversichtlich sagen können.“ Er hat eine Verheißung gegeben, damit wir auf deren Grundlage etwas sagen können. Er hat versprochen: „Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen.

Ganz gleich was vor sich geht, ganz gleich wie schlecht es aussieht oder wie sehr alles gegen dich zu laufen scheint – ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen“, damit wir mutig sagen können: „Was soll ich tun? Gott, wo bist du? Das funktioniert nicht. Du hörst meine Gebete nicht.“ Nein, damit wir mutig sagen können: „Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten. Was soll mir ein Mensch tun?“ Ich bekenne mein Vertrauen auf seine Verheißung. Warum? Weil er treu ist.

Lassen Sie uns zum vierten Kapitel im Hebräerbrief zurückgehen. In diesem Kapitel in Hebräer wird detailliert beschrieben, wie die Israeliten daran scheiterten, in das verheißene Land zu gelangen, wo sie gemäß der Verheißung Ruhe finden würden. Aber wegen ihres Unglaubens kamen sie nicht hinein. Darüber spricht er in dem ganzen Kapitel und auch im dritten Kapitel, aber lassen Sie uns in Kapitel 4 Vers 11 ansehen. Da heißt es:

„Lasst uns nun eifrig sein, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams falle!“

In anderen Übersetzungen steht hier Unglaube. Lassen Sie uns nicht nach demselben Beispiel des Ungehorsams oder Unglaubens fallen wie die Israeliten. Verse 12 bis 14:

„Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens; und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben. Da wir nun einen großen Hohen Priester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns das Bekenntnis festhalten!“

Er sagt bezogen auf die Israeliten: „Fallt nicht nach dem Beispiel des Unglaubens.“ Sie können das in 4. Mose, Kapitel 13 und 14 nachlesen. Sie kamen an die Grenze des verheißenen Landes. Gott hatte gesagt: „Es gehört euch. Ich werde die Kanaaniter, Perisiter und Hetiter hinaustreiben. Ihr bekommt Weinberge, die ihr nicht gepflanzt, Brunnen, die ihr nicht gegraben, und Häuser, die ihr nicht gebaut habt. Hier fließen Milch und Honig über. Jeden Ort, auf den eure Fußsohle tritt, habe ich euch gegeben. Geht hinein und nehmt es in Besitz.“

Sie sandten 12 Spione aus. Diese kamen mit den Früchten des Landes zurück. Sicher haben Sie das gelesen. Sie sagten: „Seht. Dort fließen Milch und Honig über. Es ist genau so, wie Gott gesagt hat, aber da sind Riesen. Mann, sie sind groß. Wir haben sie gesehen. Sie haben befestigte Städte und Kampfwagen. Das schaffen wir nicht. Es ist zu schwer. Es spielt keine Rolle, was Gott gesagt oder verheißen hat. Wir können das nicht tun. Wären wir doch in der Wüste gestorben. Das wird nicht klappen.“ Das sagten zehn der Spione, aber zwei von ihnen, Josua und Kaleb, sagten: „Nein, nein, nein, nein, nein. Hört nicht auf sie. Gott ist bei uns. Sie sind leichte Beute für uns. Ihr Schutz ist von ihnen gewichen. Fürchtet euch nicht vor ihnen. Lasst uns sofort hinaufgehen und das Land einnehmen.“

Josua und Kaleb sprachen voller Zuversicht. Sie bekannten ihr Vertrauen auf Gottes Verheißungen, während das Herz und die Lippen der anderen zehn Spione nicht mit Gottes Worten übereinstimmten. Die ganze Versammlung schlug sich auf die Seite der zehn Spione, und wir wissen, was passierte. Die nächsten 40 Jahre zogen sie Kreise um den Berg Sinai, bis die ganze Generation gestorben war. Nur zwei von ihnen gelangten hinein, und was glauben Sie, wie ihre Namen lauteten? Josua und Kaleb. Diese beiden, die ihr Vertrauen auf Gottes Verheißungen bekannten, waren die Einzigen, die das schafften.

Im Neuen Testament heißt es dazu: „Lasst uns nicht nach demselben Beispiel des Unglaubens fallen wie die Israeliten.“ Dann sagt er etwas Interessantes: „Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert.“

Das Wort zweischneidig muss in der griechischen Sprache eines der seltsamsten Wörter des ganzen Neuen Testaments sein. Es steht auch in Offenbarung 1,16, wo es von Jesus heißt, dass ein scharfes, zweischneidiges Schwert aus seinem Mund kommt.

Im Griechischen ist das ein zusammengesetztes Wort. Der erste Teil des Wortes bedeutet zwei oder doppelt. Der zweite Teil bedeutet Mund. Ein zweimündiges Schwert. Sehen Sie, wenn Gott spricht, ist das der Mund Nummer eins. Wenn ich spreche, ist das Mund Nummer zwei. Wenn Gott spricht, ist das nur eine Schneide des Schwertes. Wenn ich spreche, ist das die andere Schneide des Schwertes. Dann wird es zu einer mächtigen Waffe und setzt Gottes Fähigkeit und seine Kraft für mich oder für Sie frei.

Gottes Wort ist lebendig und kraftvoll, aber diese Kraft wird freigesetzt, wenn es in unserem Herzen ein Heim findet und wir es aussprechen. In Epheser 6 ist die Rede von der Waffenrüstung Gottes. Nehmen Sie den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das Wort Gottes. Das griechische Wort hier ist rhema. Es steht für das gesprochene Wort Gottes. Es wirkt nur als ein Schwert, wenn es ausgesprochen wird.

Denken Sie nochmals an Offenbarung 1,16. Aus Jesu Mund kommt ein scharfes, zweischneidiges Schwert. Als Christus in der Wüste vom Teufel versucht wurde und Satan sagte: „Verwandle die Steine in Brot. Wirf dich vom Tempel hinab. Beuge dich vor mir und bete mich an. Das ist eine Abkürzung“, sagte Jesus immer und immer wieder: „Es steht geschrieben“, und zitierte das Wort Gottes laut. „Es steht geschrieben.“ Er zitierte das Wort Gottes laut. „Es steht geschrieben.“ Er zitierte das Wort Gottes laut. Gott hatte in seinem Wort bereits gesprochen. Das ist eine Schneide des Schwertes. Jesus fügte ihm die zweite Schneide hinzu und vertrieb den Teufel.

Freund, Gottes Wort hat Kraft, wenn wir es in den Mund nehmen. Wenn wir versucht werden, wenn wir müde oder mit widrigen Umständen konfrontiert sind, müssen wir unser Vertrauen auf seine Verheißungen bekennen, aber zuerst müssen wir uns von diesen Verheißungen durchdringen lassen. Nehmen Sie sich die Zeit, über Gottes Wort zu meditieren, und lassen Sie es aus Ihrem Herzen kommen. Nochmals, Herz und Lippen müssen übereinstimmen. Es geht nicht darum, nur etwas nachzuplappern, was ein anderer gesagt hat.

Vor Jahren lebte ich in einem anderen Bundesstaat. Ich war Christ und meditierte über all die Verse, wie man Seelen gewinnt; all die Beispiele von Menschen, die andere für Christus gewannen; wie wir Botschafter Christi sein können; dass Gott die verlorene und sterbende Welt durch uns mit Christus versöhnen will und wie Gott uns gebraucht. Jesus betete zum Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in die Ernte aussenden möge, und als Nächstes sagte Jesus: „Geht hin!“ Sie werden zur Antwort auf Ihr eigenes Gebet.

Ich las das und es war lebendig für mich. Ich wollte ein paar Wochen später nach Kalifornien zurückfliegen und fing an zu sagen: „Durch mich wird im Flugzeug jemand gerettet werden. Ich werde im Flugzeug jemanden zu Christus führen. Gott wird mir eine Gelegenheit schenken. Gott, danke, dass du wirkst.“ Zwei Wochen lang sagte ich den ganzen Tag über: „Ich werde jemanden zu Christus führen. Gott wird eine hungrige Seele zu mir bringen. Herr, danke, dass ich dein Botschafter bin und dass du mir Worte geben wirst.“ Ich erzählte sogar meinen Freunden davon. Ich glaubte, dass unter den 300 Fluggästen mindestens einer hungrig nach Gott war.

Zwei Wochen lang sagte ich das auf der Grundlage dessen, was ich in Gottes Wort gelesen hatte. Der Tag kam. Ich stieg ins Flugzeug und setzte mich. Bevor wir abhoben, stiegen ein Mann und eine Frau ein. Er sagte: „Hey, würden Sie den Platz mit mir tauschen, damit meine Freundin und ich zusammensitzen können?“ Ich sagte: „Sicher“, und wechselte den Platz. Der daneben war leer. Dann setzte sich ein junges, attraktives spanisches Mädchen neben mich. Ich sagte Hi. Sie sagte Hi. Wir hoben ab und ich sprach sie an. Sie sagte: „Ich spreche kein Englisch.“ Ich sagte: „Nun, hablo poquito español.“ Ich kann ein bisschen Spanisch.

Ich fing an zu reden und war wahrscheinlich ein bisschen forsch. Ich weiß es nicht. Ich leitete irgendwie auf meine Geschichte über und erzählte ihr auf Spanisch, wie ich gerettet wurde und dass ich früher drogenabhängig gewesen war. Sie sagte: „Ich bin nicht interessiert. Ich will das nicht hören.“ Ich sagte: „Okay.“ Das war deutlich. „Okay.“ Ich schloss die Augen, lehnte mich in den Sitz zurück und döste ein bisschen. Etwa 45 Minuten später klopfte sie mir auf die Schulter. Sie sagte: „Erzählen Sie mir mehr von dem, was Sie vorhin gesagt haben.“ Ich sagte: „Okay.“

Ich erzählte ihr meine Geschichte und sprach mit ihr über den Herrn. Ich fragte: „Möchtest du Jesus annehmen?“ Sie sagte: „Ja.“ Wir hielten uns an den Händen und beteten auf Spanisch. Sie sprach meine Worte nach und lud den Herrn in ihr Herz ein. Dann sagte sie: „Oh, oh. Was ist das? Was ist mit mir passiert?“ Ich sagte: „Das ist der Heilige Geist. Du bist gerade Gottes Kind geworden.“ Sie sagte: „Oh, oh, können Sie das Gebet aufschreiben?“ Sie war auf dem Weg nach Mittelamerika. Sie sagte: „Ich werde alle aus meiner Familie dieses Gebet sprechen lassen. Oh, oh.“ Sie ließ mich das Gebet auf Spanisch aufschreiben und half mir bei der Rechtschreibung. Ich musste das ganze Gebet aufschreiben, damit sie ihre Familie zu Christus führen konnte, wenn sie nach Hause kam.

Wissen Sie was? Ich betete, sprach mein Vertrauen in Gottes Verheißung aus und Gott wirkte, und dasselbe habe ich vor diesem Gottesdienst getan. Vielleicht ist jemand hier, der hungrig nach Gott ist. Ich glaube, es ist kein Zufall, dass wir hier zusammen sind. Lassen Sie mich Ihnen sagen: Es ist nicht das Bekenntnis Ihrer Sünden, das Erlösung bringt. Es ist das Bekenntnis der Herrschaft von Jesus Christus. Sie glauben in Ihrem Herzen, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, und bekennen ihn mit Ihrem Mund als Herrn, und das muss von Herzen kommen. Sie wissen, dass Herr „Chef“ bedeutet. Es bedeutet: Ich ordne dir mein Leben unter. Wenn Sie das tun, bringt Gott Sie in eine Beziehung hinein, die die Bibel Erlösung nennt. Er streckt sich jetzt nach Ihnen aus.

Wenn es Ihnen hilft, neigen Sie doch für einen Moment den Kopf. Schließen Sie nur für einen Moment die Augen. Ich möchte Sie in ein einfaches Gebet führen. Wenn Sie diese Worte aufrichtig und von Herzen sprechen, glaube ich, dass Gott Ihnen begegnen wird.

Lassen Sie uns beten. Bitte legen Sie eine Hand auf Ihr Herz. Lassen Sie uns das alle zusammen laut beten, aber tun Sie es von Herzen, vor allem jene, die ihre Hand gehoben haben. Sagen Sie:

O Gott,

ich komme heute Abend zu dir. Ich glaube von ganzem Herzen. Ich glaube, dass Jesus Christus dein Sohn ist. Ich glaube, dass er für die Sünde der Welt am Kreuz gestorben ist. Jesus, ich glaube, dass du für meine Sünden gestorben bist; dass du meine Schuld voll bezahlt hast. Ich glaube, dass du von den Toten auferweckt wurdest. Ich bitte dich jetzt, in mein Leben zu kommen. Sei mein Herr und Retter. Ich bete in deinem kostbaren Namen. Amen. Wunderbar. Das ist so gut.

Freunde, ich hoffe, Sie wurden von der Predigt, die Sie heute gehört haben, gesegnet. Das Wichtigste, was ich Ihnen sagen kann, ist: Öffnen Sie Jesus Christus Ihr Herz. Er liebt Ihre Seele. Er liebt Sie so sehr, dass er sein Leben hingab, um Sie von der Sünde zu befreien; Sie in Gottes Familie zu bringen. Und wenn Sie ihn heute anrufen, werden Sie nicht enttäuscht werden. Ich bin gleich zurück mit einem inspirierenden Gedanken zum Schluss. Ich muss ein Bekenntnis ablegen.

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