Das Gleichnis vom Unkraut im Weizenfeld 2/2

Diese Welt gehört Gott. Und Gott greift in das Geschehen ein, indem er Menschen an bestimmte Stellen setzt, die nach seinem Willen leben und tun, was er will, die ernsthaft beten und mit anderen über seine Wahrheit sprechen.

Gott hält auch für dich einen bestimmten Platz bereit, an dem du für sein Reich aktiv werden kannst. Das kann sowohl ein geographischer Ort als auch ein Platz in der Gesellschaft sein: deine Arbeitsstelle, dein Zuhause, das Bildungswesen oder die Unterhaltungsbranche.

Die gute Nachricht ist: Wir sind auf der Siegerseite. Gott ist viel mächtiger, als alles andere in dieser Welt. Das Leben ist stärker als der Tod, die Gnade ist größer als die Schuld und das Licht ist stärker als die Dunkelheit.

Dies ist der zweite Teil der Predigt, den ersten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Wir beschäftigen uns gerade mit dem Gleichnis vom Unkraut im Weizenfeld. Darin offenbart uns Jesus, dass unser himmlischer Vater einen Sohn Seines Reichs pflanzt, wenn Er Gutes tun, Veränderungen herbeiführen und Segen bringen will. Der Teufel hingegen pflanzt einen Sohn des Bösen, um Chaos und Leid und Zerbrochenheit zu verursachen. Gott möchte Sie und mich gebrauchen, um den Einfluss Seines Reichs in die Welt zu bringen. Wir leben in einer Welt, in der wir sowohl den Segen Gottes als auch die Werke des Feindes sehen können. Aber all das wird schon bald vorüber sein und die große Frage lautet: „Was wird am Ende dieses Zeitalters passieren?“ Hören Sie sich diese Predigt an und finden Sie es heraus. Jesus beantwortet uns diese Frage sehr detailliert. Und ich glaube, das Ende kommt schon bald.

Und ein weiterer interessanter Punkt ist: Als das Unkraut aufsprosste – als sich also das Böse offenbarte – scheint es, als würden die Arbeiter dem Bauern die Schuld dafür zuschieben. In Vers 27 heißt es:

Matthäus 13:27
„Da kamen die Arbeiter des Bauern und sagten: Herr, das Feld, auf dem du gutes Saatgut gesät hast, ist voller Unkraut!“

Sie sagten quasi: „Bist du nicht gut? Wie konntest du das zulassen? Das ist deine Schuld!“ Aber er erwiderte: „Nein! Ein Feind hat das getan.“ Nicht er hatte das getan, sondern der Feind. Alles Böse und Schlechte sind Werke des Teufels und seiner Söhne. Es ist ihr Einfluss in der Welt, nicht der Einfluss Gottes, der Chaos, Verwirrung, Leid und so viele andere schlimme Dinge heraufbeschwört. Alles, was raubt, mordet und zerstört, gehört nicht zum Plan Gottes.

Ich war schon einige Male in einem bestimmten Land, um dort zu predigen. Das letzte Mal ist schon ein paar Jahre her, aber ich war öfter dort. Es wird behauptet, dass dort Demokratie herrscht, aber was dort tatsächlich herrscht, ist keine Demokratie, sondern Diktatur und das nun schon seit fast vierzig Jahren. Jeder, der jemals gegen den Herrn, der der „Präsident“ ist, kandidiert hat, wurde entweder aus dem Land vertrieben oder ins Gefängnis geworfen. Tausende Menschen wurden getötet, Ländereien und Firmen wurden beschlagnahmt und ihre rechtmäßigen Besitzer vertrieben oder umgebracht. Ich habe dort Bekannte, deren Farmen schon seit Generationen im Familienbesitz waren, aber eines Tages wurden auch ihnen diese Farmen weggenommen und sie mussten fliehen, um ihr Leben zu retten. In diesem Land gibt es jede Menge fruchtbaren Boden. Es wurde sogar einmal als der Brotkorb der ganzen Region bezeichnet. Aber trotzdem ist es jetzt völlig verarmt. Die Wirtschaft ist komplett zusammengebrochen. Es herrschen Hungersnot und Armut, ansteckende Krankheiten breiten sich schnell zu Epidemien aus und es gibt weder sanitäre Einrichtungen noch eine nennenswerte Infrastruktur. Manche Menschen in der Welt, die diese Entwicklung beobachtet haben oder gar dabei waren, werden vielleicht fragen: „Warum, Gott? Warum hast Du das getan? Bist Du nicht gut? Wie konntest Du das zulassen?“ Die Antwort? Ein Feind hat das getan, indem er Unkraut ausgesät hat. Die Söhne des Bösen haben die Wünsche ihres Vaters ausgeführt. Das hat nicht Gott getan.

In Vers 25 lesen wir etwas Interessantes: Nachdem der Feind das Unkraut ausgesät hatte, verschwand er in den Schatten. Der Teufel bleibt mit Vorliebe anonym und sieht zu, wie die Menschen seine bösen Werke Gott zuschreiben. Und ganz besonders gefällt es ihm, wenn die Menschen nicht an Gott glauben. Wir leben in einer gefallenen Welt, wir haben einen Feind, den Teufel, der umherstreift und nach einem Opfer sucht, das er verschlingen kann. Wir sind in einem geistlichen Kampf und je eher Sie das erkennen, umso besser. Sie sollten nicht mit dem Finger auf den Besitzer zeigen und sagen: „Warum hast du das getan? Warum wachsen schlechte Dinge auf deinem Feld?“ Jesus sagte: „Das war nicht der Besitzer. Der Feind hat es getan.“ Wir müssen die Schuld an der richtigen Stelle suchen.

Und das bringt mich zum vierten und letzten Punkt, über den ich sprechen will und das ist das Ende des Zeitalters. Die Ernte in diesem Gleichnis steht für das Gericht, das am Ende des Zeitalters stattfinden wird. Gut und Böse werden für immer getrennt werden. Gottes Engel werden alle Gesetzlosen aus Seinem Reich einsammeln und die Gerechten werden die Ewigkeit in Gottes Herrlichkeit verbringen. Aber da stellt sich die Frage: Warum wartet Er? Warum ließ Er die Arbeiter das Unkraut nicht schon ausreißen, als sie es entdeckten? Ein Teil der Antwort lässt sich nur mit der unergründlichen Weisheit Gottes erklären. Er allein weiß, warum das Böse weiterwachsen darf. Aber einen anderen Teil der Antwort können wir begreifen. Das Unkraut, von dem hier gesprochen wird, ist in unserem Teil der Welt unbekannt. Wenn es aufsprosst, sieht es dem Weizen so ähnlich, dass man es nicht von ihm unterscheiden kann. Erst in den letzten Phasen des Wachstums kann man den Unterschied erkennen. Und die Arbeiter wollten es in ihrem Eifer ausreißen. Aber er sagte: „Nein, sonst schadet ihr dem Weizen.“ Es ist durchaus möglich, dass ein Kind Gottes, das aus irgendeinem Grund zu kämpfen hat, irrtümlich für Unkraut gehalten wird. Aber diesen Menschen begegnet der Herr mit Demut und Freundlichkeit statt sie mit Gewalt auszureißen und wegzuwerfen. Ich will Ihnen ein paar Verse vorlesen.

2. Timotheus 2:24-26
„Ein Diener des Herrn darf nicht streiten, sondern er muss zu allen freundlich sein, überzeugend lehren und auch mit schwierigen Menschen Geduld haben können. Denen, die sich der Wahrheit widersetzen, soll er freundlich den richtigen Weg zeigen. Vielleicht wird ja Gott diese Menschen zur Umkehr bewegen, sodass sie die Wahrheit erkennen und zur Besinnung kommen. Dann werden sie aus der Falle des Teufels entkommen, der sie in seinem Bann hielt, sodass sie seinen Willen taten.“

Hier ist also die Rede von Menschen, die vom Teufel gefangen genommen wurden und seinen Willen tun und Er sagt, dass wir ihnen Demut, Geduld und Freundlichkeit entgegenbringen sollen statt mit ihnen zu streiten.

Zu der Zeit, als ich gerettet wurde, war ein Mann in der Stadt, den ich Stephen nennen will. Er war einige Zeit in Indien gewesen und hatte das östliche Gedankengut und die östlichen Religionen studiert und war so etwas wie ein Guru in der Stadt. Er trug immer lange, flatternde Gewänder und einen Turban und beherrschte es ganz ausgezeichnet, die Menschen in seinen Bann zu ziehen. Wenn er sprach, hingen sie an seinen Lippen. Er wurde als eine Art geistlicher Leiter angesehen. Stephen wurde kurz nach mir gerettet. Er warf seine Gewänder und den Turban weg und schien Jesus wahrhaftig nachzufolgen. Nicht allzu lange Zeit nach seiner Umkehr mietete er eine Ranch in den Bergen und gründete eine christliche Kommune. Diejenigen unter Ihnen, die in meinem Alter sind, wissen, dass das zu dieser Zeit nicht ungewöhnlich war. Einige von Ihnen haben vielleicht selbst einmal in einer Kommune gelebt. Bei uns Hippies war das damals völlig normal. Es war nichts Außergewöhnliches. Sie hatten eine christliche Kommune, sie hielten sich Kühe und Ziegen und studierten die Bibel. Aber es dauerte nicht lange, bis das ganze Unterfangen eine falsche Richtung nahm. Stephen wurde zu einem Diktator, der über die anderen Menschen herrschte. Niemand durfte mehr ohne seine Erlaubnis in die Kommune kommen und die Menschen, die dort wohnten, durften sie nicht mehr ohne seine Erlaubnis verlassen. Das Ganze wurde zu einem Kult. Ich sah es, die anderen Christen sahen es und wir dachten: „Dieser Kerl ist völlig daneben. Wir müssen etwas tun. Gott, schlage ihn zu Boden! Er ist ganz offensichtlich ein Unkraut im Weizenfeld. Lasst uns ihn ausreißen!“ Eines Tages liefen wir uns zufällig über den Weg, was mir die Gelegenheit verschaffte, mit ihm zu reden. Wie sich herausstellte, hatten wir zu einigen Dingen eine völlig unterschiedliche Meinung. Dennoch bemühte ich mich, unser Gespräch nicht in einen Streit ausarten zu lassen und ruhig und freundlich zu bleiben. Ein paar Monate später passierte etwas sehr Interessantes: Er kam wieder zur Besinnung und löste die kleine Kommune auf. Er ging sogar zu einigen Leuten und bat sie demütig um Vergebung. Schließlich kam er auch zu mir. Er sagte: „Bayless, ich war auf einem völlig falschen Weg. Ich war so getäuscht, aber Gott hat mir die Augen geöffnet. Es tut mir so leid. Vergibst du mir?“ Ich sagte: „Natürlich.“ Danach wurden er und ich gute Freunde. Er entwickelte sich zu einem demütigen Nachfolger Jesu und heiratete ein nettes Mädchen. Er war völlig verändert und sie führten eine großartige Ehe. Aber als er noch auf seinem Irrweg war, hatte ich dieselbe Haltung wie die Arbeiter des Herrn: „Hey, lasst uns den Kerl schnappen, lasst ihn uns ausreißen!“ Aber er war nur verwirrt, weil der Teufel von ihm Besitz ergriffen hatte und tat deshalb Dinge, die nicht im Sinne Gottes waren.

Und ein zweiter und vielleicht noch wichtigerer Grund, warum Gott nicht eingreift, ist, dass Er langmütig ist und nicht will, dass jemand umkommt. Aber Er will, dass alle umkehren. Gott kann ein Kind des Teufels in Seiner Gnade zu einem Seiner eigenen Kinder machen. Hören Sie sich diese Verse an. Wahrscheinlich kennen Sie sie

1. Korinther 6:9-11
„Wisst ihr nicht, dass Menschen, die Unrecht tun, keinen Anteil am Reich Gottes erhalten werden? Täuscht euch nicht. Menschen, die sich auf Unzucht einlassen, Götzendiener, Ehebrecher, Prostituierte, Diebe, Habgierige, Trinker, Lästerer, Räuber – keiner von ihnen wird am Reich Gottes teilhaben. Früher traf dies auf einige von euch zu, doch jetzt sind eure Sünden abgewaschen und ihr seid für Gott ausgesondert worden. Ihr wurdet vor Gott gerecht gesprochen durch den Namen von Jesus Christus, dem Herrn, und durch den Geist Gottes.“

Nur, um das noch einmal klarzustellen: Ich bin froh, dass Gott keinen Schlussstrich gezogen hat, als ich noch zu der Kategorie „das trifft auf einige von euch zu“ gehörte. Er hatte Gnade. Und ich bin froh, dass Er der Welt trotz der chaotischen Zustände, die darin herrschen und all der schlimmen Dinge, die darin vor sich gehen, ihren Lauf gelassen hat statt zu sagen: „Ich lösche das jetzt alles aus. Ich werde neue Himmel und eine neue Erde erschaffen. Wie schade, Bayless, dass du immer noch in deinen Sünden verloren bist.“ Ich danke Gott für Seine Geduld und Seine Freundlichkeit. Aber die Ernte, wie es in diesem Gleichnis heißt, wird kommen. Dieses Zeitalter wird zu Ende sein, wenn Jesus wiederkommt und zu diesem Zeitpunkt werden die Söhne von Gottes Reich und die Söhne des Bösen auf ewig getrennt werden. Und all die Gesetzlosen, also all jene, die ein sündhaftes Leben führen, die Gott ablehnen und Seine Gnade und Sein Angebot zurückweisen, werden gebündelt und ins Feuer geworfen werden. Und ich glaube, da wird es ein Bündel von Heuchlern und ein Bündel von Lügnern und noch einige weitere Bündel geben. Er sagte, sie werden alles Unkraut sammeln und verbrennen. In Matthäus 25:41 erklärt Jesus, dass das ewige Feuer für den Teufel und seine bösen Geister bestimmt ist. Es war nicht für Menschen vorgesehen, sondern für den Teufel und seine bösen Geister. Aber nur jene, die Gott auf dieser Erde folgen, werden Ihm auch in der Ewigkeit folgen. Es gibt keinen Mittelweg. Jesus sagte: „Wer nicht Seite an Seite mit mir arbeitet, arbeitet im Grunde gegen mich, und wer mich nicht unterstützt, ist gegen mich.“

Ich möchte schließen, indem ich Ihnen etwas vorlese. Bitte schlagen Sie Offenbarung 20 auf. Am liebsten würde ich Ihnen die ganzen Kapitel 20, 21 und 22 vorlesen, aber das werde ich nicht tun. Ich lese diese Kapitel sehr oft. Lassen Sie uns in Vers 11 von Kapitel 20 beginnen. Ich werde nur ein paar kurze Verse vorlesen. Das wird in der Zukunft passieren:

Offenbarung 20:11-15
„Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf sitzt. Die Erde und der Himmel flohen vor seiner Gegenwart, aber sie fanden keinen Ort, um sich zu verbergen. Ich sah die Toten, die großen und die kleinen, vor Gottes Thron stehen. Und es wurden Bücher aufgeschlagen, darunter auch das Buch des Lebens. Und die Toten wurden nach dem gerichtet, was in den Büchern über sie geschrieben stand, nach dem, was sie getan hatten. Das Meer gab die Toten her, die darin waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten her, die in ihnen waren. Sie alle wurden nach ihren Taten gerichtet. Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod – der Feuersee. Und alle, deren Namen nicht im Buch des Lebens geschrieben standen, wurden ebenfalls in den Feuersee geworfen.“

Es gibt kein Entkommen. Es ist nicht so, dass alle Unreinheit verbrannt wird und dann ist alles gut. Tatsache ist: Wenn Sie in fünfzig oder sechzig kurzen Jahren auf dieser Erde keine Beziehung mit Gott haben wollen, werden Sie auch in der Ewigkeit keine Beziehung mit Ihm haben. Gott kam in der Gestalt Seines Sohnes Jesus und der Schöpfer opferte sich selbst für Seine Schöpfung. Das ist unglaublich! Das wäre, wie wenn Sie sich für eine Ameise opfern würden. Aber Er hat es getan. Was für eine unermessliche, unfassbare Liebe! Und Er hat uns den Weg dafür bereitet, in eine Beziehung mit Ihm einzutreten. Aber es wird der Tag kommen, an dem Er allem ein Ende bereitet. Paulus sagte, wenn die von Gott bestimmte Anzahl von Menschen zu Christus gefunden hat, werden großartige Dinge für Israel passieren. Und Er allein weiß, wann diese Anzahl von Menschen, womit Nichtjuden gemeint sind, erreicht ist. Dann wird die Tür für immer geschlossen werden, wie die Tür von Noahs Arche. Gott hat so viele Gelegenheiten geboten, während die Arche gebaut wurde und die Bibel sagt, Noah war ein Gerechter. Er predigte den Menschen, dass sie ihre Beziehung mit Gott in Ordnung bringen sollten. Aber sie hörten nicht auf ihn. Die Geschichte der Arche ist ein Schatten von Christus und ein Schatten der Erlösung. Gott sagte: „Die Menschen sollen von nun an nicht mehr so lange leben.“ Mit anderen Worten, Gott rang mit den Menschen. Er befasste sich mit ihrem Herzen, damit sie sich änderten. Sie hörten nicht auf Noah, aber Gott schenkte ihnen in Seiner Gnade noch weitere hundert Jahre. So lange brauchte Noah, um die Arche zu bauen. Aber dann wurde die Tür geschlossen und es gab keine Gelegenheit mehr hineinzukommen.

Gott sei Dank ist die Tür jetzt offen. Manche von Ihnen gehören immer noch zu der Kategorie „das trifft auf einige von euch zu“. Und Sie müssen gereinigt werden. Sie sollten Ihr Herz dem Sohn Gottes geben, damit Ihr Name in des Lammes Buch des Lebens eingeschrieben wird. Aber ich muss Ihnen sagen: Das geht nur ganz oder gar nicht. Er möchte alles, nicht nur einen Teil von Ihnen. Er möchte Sie ganz. Bitte beugen Sie für einen Moment Ihren Kopf und schließen Sie die Augen.

Herr, ich danke Dir, dass Du Dich für unser vergängliches Leben interessierst. Wir wissen, dass Du uns hilfst, unsere Miete zu bezahlen, etwas zu essen auf den Tisch zu bekommen und unsere Kinder durch die Schule zu bringen. Du bist gnädig und freundlich. Hilf uns, bei all den Dingen, mit denen wir uns jeden Tag befassen müssen, nie die Ewigkeit aus dem Blick zu verlieren. Hilf uns, den Richterstuhl Jesu für Christen und den großen weißen Thron des Gerichts für Ungläubige nicht zu vergessen. Hilf uns, daran zu denken, dass das alles nicht ewig so weitergeht und dass die Erde an diesem einen Tag im Feuer verbrannt werden wird. Du wirst alles neu machen, neue Himmel und eine neue Erde und dann wirst Du bei uns wohnen und wir werden Dein Angesicht sehen. Wir werden kein Sonnenlicht brauchen, weil der Herr das Licht des kommenden Zeitalters ist. Und das Lamm ist das Licht dieser heiligen Stadt. Herr, hilf uns, den Blick für die Ewigkeit zu bewahren. Ich bete für jeden Mann und jede Frau, für jeden Jungen und jedes Mädchen, das mir gerade zuhört, sei es hier im Saal oder auch online.

Ich möchte jetzt mit allen, die das wollen, ein einfaches Gebet sprechen. Wichtig ist, dass Sie Ihr ganzes Herz hineinlegen. Vielleicht haben Sie Jesus Christus noch nie zum Herrn Ihres Lebens gemacht oder sind aus irgendeinem Grund unsicher, wo Sie gerade mit Gott stehen. Gott bewahre, aber wenn Sie auch nur den geringsten Zweifel haben, wo Sie hingehen werden, wenn Sie Ihren letzten Atemzug getan haben und aus Ihrem Körper austreten und in die Ewigkeit eingehen, sollten Sie jetzt für Klarheit sorgen. Johannes schrieb in seinem Brief: „Wir wissen, dass wir ewiges Leben haben, weil er uns seinen Geist gegeben hat.“ Das ist nichts, über das Sie Vermutungen anstellen sollten. Es ist etwas, das Sie wissen müssen. Es geht nicht nur um dieses Gebet, aber das ist der Anfang. Danach ist es ein Lebensstil der Hingabe an Gott. Sagen Sie von ganzem Herzen:

Gott, danke dass Du auf mich wartest. Danke für Deine Geduld. Ich bekenne, dass ich gesündigt habe, und ich weiß, dass Du mich trotzdem liebst. Danke, dass Du Deinen Sohn geschickt hast, damit Er für meine Sünden starb. Ich glaube, dass der Preis durch Seinen Tod am Kreuz bezahlt wurde. Jesus, ich glaube, dass Du von den Toten auferweckt wurdest und ich treffe heute eine Entscheidung. Ich lege Dir alles hin. Ich gebe mein Leben in Deine Hände und setze mein Vertrauen auf Dich. Du bist mein Retter und ich ordne mich Dir als meinem Herrn unter. In Deinem Namen bete ich, amen.

Es ist ganz erstaunlich, wenn man einen Schritt zurück macht und sich ansieht, was passiert, wenn Gott in ein Leben eingreift. Das war auch in meinem Leben so. Ich war auf dem falschen Weg. Da waren große Probleme, da war Leid und Zerbrochenheit. Aber dann kam das Kreuz von Jesus Christus in mein Leben. Und nicht nur mein Leben wurde verändert, sondern auch die Richtung, die es nahm und die Frucht, die es brachte. Ich hoffe, Sie haben das Gebet mit der Gemeinde mitgebetet. Ich habe sie eingeladen, Christus anzunehmen. Ich glaube, Gott hat dafür gesorgt, dass Sie diese Sendung sehen, weil Er Ihr Herz berühren wollte. Sie sind Ihm wichtig. Sie sind keine Nummer auf einer endlosen Liste, keine gesichtslose Person in einer großen Menge. Gott kennt Sie, Er liebt Sie und Er will wunderbare Dinge in Ihrem Leben tun. Geben Sie Ihr Herz Jesus Christus und Gott wird in Ihrem Leben wirken. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie.

 

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