Das größte Problem der Menschheit lösen

Hat Gott eine Lösung für das größte Problem der Menschen?
Bayless Conley: „Was wäre, wenn all die Schwierigkeiten in der Welt auf eine einzige Quelle zurückgeführt werden könnten – wenn es nur ein einziges zu lösendes Problem gäbe?“
Gott hat uns in Jesus die Lösung für all unsere Probleme gegeben. Finde heute heraus, wie sie auch zu deiner Lösung werden kann.

Predigtmanuskript

Als Jesus starb, riss der große Vorhang mitten entzwei. Nicht von unten nach oben, nicht durch Menschenhand, sondern von oben nach unten durch die Hand Gottes. Gott sagt: „Nun muss ich nicht mehr von den Menschen getrennt sein. Meine Gegenwart ist den Menschen nicht mehr verschlossen. Der Preis der Sünde ist bezahlt. Das Werk ist ein für alle Mal vollbracht. Jesus ist das wahre, endgültige, vollkommene Opfer für alle Menschen.“

Hallo! Vielen Dank, dass Sie diese Sendung schauen. Wissen Sie, ab und zu entdeckt man eine total faszinierende Geschichte in der Bibel. Ich meine, die Geschichten in der Bibel sind alle großartig und voller Wahrheit. Aber manchmal stößt man auf eine, die einen förmlich anzuspringen scheint und einen tief im Inneren anspricht. Ich möchte heute über einen Abschnitt aus der Bibel sprechen, der mich so angesprungen hat. Die Geschichte findet auf einem Hügel statt, auf dem drei Kreuze stehen. Dort gibt es ein erstaunliches Gespräch. Und wir bekommen nicht nur Einblick in das Herz unseres Retters, sondern auch in das der Menschheit. Man sieht, wie viele Menschen über Gott denken und sich Ihm gegenüber verhalten. Greifen Sie also zu einer Bibel und machen Sie sich bereit. Hier kommt die Predigt.

Die heutige Predigt ist nicht allzu lang, sondern recht kompakt. Wenn Sie eine Bibel haben, können Sie Lukas 23 aufschlagen. Wenn nicht, sehen Sie den Text auch auf dem Bildschirm. Jesus ist verhaftet worden. Er ist vor den römischen Statthalter Pontius Pilatus gebracht worden. Und nachdem er Ihn befragt hatte, sagte dieser: „Ich finde keinen Fehler an ihm.“ Aber die Menge schrie immer wieder: „Kreuzige ihn!“ Und schließlich knickte Pilatus ein und übergab ihnen Jesus. Er gab ihrer Forderung nach und stimmte zu, dass Jesus gekreuzigt würde. Statt Jesus ließ er Barabbas frei. Das war ein Mann, der zum Tode verurteilt worden war, weil er einen Aufstand angezettelt hatte und ein Mörder war. An seiner Stelle ließ Pilatus Jesus kreuzigen.

In Lukas 23 lesen wir ab Vers 32:

Lukas 23:32-33
Es wurden aber auch zwei andere hingeführt, Übeltäter, um mit ihm hingerichtet zu werden.

Und als sie an den Ort kamen, der Schädelstätte genannt wird, kreuzigten sie dort ihn und die Übeltäter, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken.

Auf dem Hügel Golgatha gab es drei Kreuze. Ich möchte heute Abend über diese drei Kreuze und über die Worte sprechen, die zwischen ihnen gewechselt wurden. Denn darin steckt eine wichtige Botschaft für uns.

Schauen wir uns zuerst den Spötter an. In Vers 39 steht:

Lukas 23:39
„Einer der gehenkten Übeltäter aber lästerte ihn: „Bist du nicht der Christus? Rette dich selbst und uns!“

Er zeigt keine Reue für die Verbrechen, die er begangen hat, sondern beleidigt Jesus nur. „Bist du nicht der Christus? Bist du nicht der Gesalbte? Bist du nicht der Mächtige? Dann rette dich! Steig vom Kreuz und hol uns runter! Tu ein Wunder!“ Genau so sind auch manche Menschen. Sie zeigen keine Demut und erkennen ihre Sünden nicht an. Stattdessen spotten sie und weisen Gott zurück, weil Er nicht nach ihrer Pfeife tanzt, ihre Gebete nicht so erhört, wie sie es bei irgendwelchen weltlichen Schwierigkeiten gern hätten oder eine bestimmte Tragödie nicht verhindert. Sie geben Ihm die Schuld dafür oder verfluchen Ihn sogar.

Ich erinnere mich an ein Interview mit einem bekannten Entertainer, das ich einmal gehört habe. Ich wage zu behaupten, dass ihn die meisten Leute hier kennen würden. Der Mann, der ihn interviewte, fragte ihn, ob er an etwas glauben würde. „Glauben Sie an das Christentum oder an etwas anderes?“ Und er sagte mit Nachdruck: „Nein, ich lehne Jesus und Seine Ansprüche ab.“ Der Interviewer fragte: „Warum?“ Und dann erzählte er von einer tragischen Geschichte, die ihm als Junge passiert war und wie er gebetet hatte, dass Gott ihm hilft. Aber die Hilfe war nicht in dem Moment und auf die Weise gekommen, für die er gebetet hatte. Seine Reaktion darauf war, Jesus und Gott vollkommen abzulehnen.

Der Verbrecher am Kreuz ist genau wie einige Menschen. Sie haben nicht verstanden, dass ihre eigenen Sünden direkt und indirekt die ganzen Wunden und den Schmerz auf der Welt verursachen. In der Bibel steht, dass wir einen Widersacher haben, den Teufel, dessen Ziel allein darin besteht, zu stehlen, zu töten und zu zerstören. Und durch Seinen Tod am Kreuz hat Jesus das größte Problem der Menschheit gelöst. Der Mann neben Ihm sagte: „Rette dich und rette uns.“

Jesus musste nicht gerettet werden. Aber wir schon. Und genau das tat Er ja dort, indem Er am Kreuz starb. Er sorgte für die Rettung. Durch Seinen Tod hat Er das größte Problem der Menschheit gelöst. Und viele von uns haben es erlebt und auch ich kann es bezeugen: Gott greift in Seiner Gnade durchaus ein und tut in dieser Welt Wunder. Er greift in das Leben der Menschen ein. Er tut übernatürliche Dinge. Und Er lässt sich real erleben. Aber das Wichtigere ist, dass Jesus durch Seinen Tod den Plan Gottes in Bewegung setzte, durch den Er alles in Ordnung gebracht hat. Er hat sich um unser größtes Bedürfnis gekümmert – nämlich um die Rettung unserer unsterblichen Seelen.

Gehen wir zum zweiten Kreuz, an dem der reuige Mann hing. Ab Vers 40:

Lukas 23:40-41
Der andere aber antwortete und wies ihn zurecht und sprach: „Auch du fürchtest Gott nicht, da du in demselben Gericht bist? Und wir zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts „Ungeziemendes getan.“

Der andere Verbrecher sagt: „Schau, du stehst unter demselben Gericht. Wir bekommen die gerechte Strafe für unsere Taten.“ Und wissen Sie – die ganze Welt steht unter diesem Gericht. Denn wir alle haben gesündigt. Und der Lohn der Sünde ist der Tod, steht in der Bibel. Der Mann am Kreuz fragte den anderen: „Fürchtest du Gott nicht? Hast du keine Angst davor, mit deiner Schuld um den Hals wie ein Mühlstein in die Ewigkeit einzugehen? Fürchtest du Gott nicht?“

Als Pastor habe ich schon viele kranke Menschen und auch schon eine Anzahl Sterbender besucht. Es ist immer herzzerreißend, wenn jemand kurz vor dem Tod steht und vielleicht mit dem nächsten Atemzug oder innerhalb der nächsten Stunde sterben wird, aber immer noch zynisch verhärtet ist und Gott ablehnt. Das macht mich immer sehr traurig und ich habe mich jedes Mal gefragt, wie viele Chancen dieser Mensch gehabt hat. Wie oft hat er Nein gesagt? Wie oft hat er gespottet? Denn ein Herz verhärtet sich nicht innerhalb eines Augenblicks. Das geschieht nur durch wiederholte Ablehnung. Gott klopft immer wieder an die Tür, aber sie wird Ihm nie geöffnet. Manche wollen bis zu ihrem letzten Atemzug alles zu ihren Bedingungen haben. Sie sagen: „Gott, wenn du willst, dass ich an dich glaube, dann musst du meinen Test bestehen. Du musst nach meiner Pfeife tanzen. Wenn du das nicht willst, dann geh mir nicht auf die Nerven.“

Der zweite Mann sagt: „Wir haben mit Recht empfangen, was unsere Taten wert sind.“ Um freigesprochen zu werden, müssen wir unsere Schuld zugeben. Jesus sagt: „Tut Buße und glaubt an das Evangelium.“ Vor dem Glauben kommt immer zuerst Buße. Der Verbrecher sagt über Jesus: „Dieser Mann hat nichts Unrechtes getan.“ Und das stimmt. Es ist, wie Harrison vorhin gesagt hat: Jesus war das Lamm ohne Makel. Er war das perfekte Opfer. Er war der Gerechte, der für die Ungerechten starb. Ein vollkommener Ersatz. Er, der keine Sünde kannte, wurde für uns zur Sünde gemacht, damit wir zur Gerechtigkeit Gottes in Ihm gemacht werden können. Denken Sie darüber nach. In Vers 42 steht:

Lukas 23:42
Und er sprach: „Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst!“

Dieser Mann hatte schwere Verbrechen begangen. Und doch nahm Jesus ihn an. Jesus hing an dem Kreuz, das für Barabbas gedacht war, den Anführer dieser Männer. In der Bibel steht, dass Barabbas ein Mörder war. Mit großer Wahrscheinlichkeit waren also die anderen auch Mörder. Nun wurden sie für ihre Taten hingerichtet. Der Mann konnte nichts mehr wiedergutmachen oder ein neues Leben anfangen. Er konnte nichts Gutes mehr tun und den Armen oder den Witwen helfen. Er konnte nichts mehr tun, um seine Vergangenheit zu ändern oder vergangene Fehler wiedergutzumachen. Er konnte nichts anderes tun, als zu sterben. An seiner Vergangenheit konnte er nichts mehr ändern, aber er konnte Jesus seine Zukunft ändern lassen.

Freunde, wir sind aus Gnade durch Glauben gerettet und nicht aus Werken. Das ist die Gleichung für Rettung: aus Gnade durch Glauben plus nichts. Manchen fällt der Gedanke an Gnade sehr schwer. Aber überlegen Sie einmal: Dieser Mann wusste, welche Verbrechen er begangen hatte. Er war sich seiner Schuld bewusst. Er sagte: „Ich sollte für das hingerichtet werden, das ich getan habe. Ich verdiene es.“ Aber im nächsten Atemzug sagt er: „Herr, denk an mich.“ Das ist erstaunlich.

Mein Frau und ich hatten einmal eine Freundin, die schwerer als jeder andere arbeitete, den ich kannte. Sie arbeitete bis zur vollkommenen Erschöpfung. Ihre Mindestarbeitszeit waren 70 Stunden in der Woche, aber oft waren es auch 90 oder sogar 100 Stunden pro Woche. Das tat sie Woche um Woche, Monat um Monat, Jahr um Jahr. Sie hielt ein ganzes internationales Büro am Laufen. Sie arbeitete wahrscheinlich locker für drei oder vier Leute. Und ich weiß noch, wie Janet und ich uns einmal hingesetzt und mit ihr geredet haben, weil sie immer dachte, sie müsste so viel arbeiten und besser als alle anderen sein, um ihren Wert zu beweisen. Während dieses Gesprächs öffnete sie sich auf einmal und begann zu weinen. Sie sagte: „Ich weiß, warum ich so bin. Ich habe Sachen von meinem irdischen Vater auf Gott übertragen. Mein Vater war oft zornig und man konnte nie genug tun, um ihn zufriedenzustellen.“ Und dann erzählte sie uns einiges von dem, was ihr Vater getan hatte. Er war kein netter Mensch. Und er war nie zufrieden. Sie erzählte, dass sie am Waldrand lebten. Als kleines Mädchen ging sie einmal in den Wald und säuberte eine Fläche von 6000 Quadratmetern. Sie sammelte jeden Stock auf und rechte alle Blätter auf dem Waldboden zusammen. Dann zeigte sie es ihrem Vater und fragte: „Habe ich das gut gemacht?“ Und er drehte sich einfach um und ging zurück ins Haus. Das hatte sie auf Gott übertragen und gedacht: „Ich kann ihn nie zufriedenstellen. Ich kann nie genug tun. Ich muss arbeiten und mich selbst aufopfern, um irgendwie meinen Wert zu beweisen.“

Freunde, wir können nie genug tun. Aber Gott ist durch Christus mit uns zufrieden. Er sah Jesus an und sagte: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich meine Freude habe.“ Und in der Bibel steht, dass wir in diesem geliebten Sohn angenommen sind. Aus Gnade, nicht aus Werken.

Gehen wir zum dritten Kreuz. An diesem Kreuz hängt der Retter. Vers 43:

Lukas 23:43
Und er sprach zu ihm: „Wahrlich“ – ich liebe dieses Wort! „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“

Wenn wir Ihn anrufen und Ihn als Herrn bekennen, schenkt Er uns Seine Zusage. „Wahrlich, ich sage dir, du wirst mit mir im Paradies sein.“ Er gibt uns die Zusage, dass wir gerettet sind, dass wir in der Ewigkeit bei Ihm sein werden und dass unsere Ewigkeit gesichert ist. Und wie tut Er das? In Römer 8:16 steht: „Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.“

Das Gleiche steht auch im 1. Johannesbrief: „Wir erkennen, dass wir in ihm leben und er in uns, weil er uns seinen Geist gegeben hat.“ Freunde, Sie können wissen, dass Sie wissen, dass Sie gerettet sind. Im Hebräerbrief steht, dass Er uns Gewissheit durch ein gereinigtes Gewissen gibt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie Er das macht. Aber ich weiß, dass Er es tut. Das Blut von Christus kann ein schlechtes Gewissen reinwaschen. Einige von Ihnen sind vielleicht voller Scham über Ihr Leben. Ihr Versagen hält Sie zurück wie unsichtbare Ketten, die Sie gefangen halten. Ich sage Ihnen: Jesus Christus kann Sie nicht nur von der Macht der Sünde befreien, sondern auch von der Scham über die Sünde. Es ist wunderbar. Und wissen Sie: Diese Szene ist ein bisschen wie die ganze Welt im Kleinen. Wir alle sind für unsere Schuld verurteilt. In der Bibel im Römerbrief, steht, dass die ganze Welt vor Gott schuldig geworden ist. Aber Jesus hat am Kreuz für alles bezahlt und dieses Kreuz ist der Mittelpunkt unserer Rettung. Doch auf diesem Hügel gibt es noch zwei andere Kreuze, die für die Menschheit stehen. Welcher davon sind Sie? Der, der spottet und Jesus ablehnt? Oder der, der sich demütigt und um Gnade bittet? – Ab Vers 44:

Lukas 23:44-46
Und es war schon um die sechste Stunde; und es kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde, da sich die Sonne verfinsterte; der Vorhang des Tempels aber riss mitten entzwei. Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: „Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist!“ Und als er dies gesagt hatte, verschied er.

Der Himmel wird schwarz. In den Berichten der anderen Evangelien lesen wir, dass es ein großes Erdbeben gab. Und der Vorhang im Tempel riss von oben bis unten entzwei. Was für ein Vorhang war das? Im Tempel gab es einen Raum, das Heilige, und einen zweiten Raum, das Allerheiligste. Dort stand die Bundeslade. Dieser Raum wurde durch einen großen Vorhang abgetrennt, der 18 Meter hoch und mehrere Zentimeter dick war. Auf der Bundeslade befand sich der Gnadenthron und unter dem Alten Bund war Gott dort gegenwärtig. Dort offenbarte sich die Gegenwart Gottes. Niemand durfte ins Allerheiligste hinein. Der Einzige, der je in die Gegenwart Gottes treten durfte, war der Hohepriester. Er durfte nur einmal im Jahr hinein, um das Blut der Opfertiere zu bringen, damit seine Sünden und die Sünden des Volkes damit bedeckt wurden. In der Bibel steht, dass man ein Seil um sein Bein band, wenn er hinein ging. Am Saum seines Gewands waren kleine Granatäpfel und Glöckchen befestigt, die man klingeln hörte. Wenn die Glöckchen nicht mehr klingelten, konnte man ihn dann mit dem Seil herausziehen, denn dann wussten sie, dass er tot umgefallen war. Aber als Jesus starb, riss der große Vorhang mitten entzwei. Und zwar nicht von unten nach oben, durch Menschenhand, sondern von oben nach unten, durch die Hand Gottes. Gott sagte: „Nun muss ich nicht mehr von den Menschen getrennt sein. Meine Gegenwart ist den Menschen nicht mehr verschlossen. Der Preis der Sünde ist bezahlt. Das Werk ist ein für alle Mal vollbracht.“

Ich möchte Ihnen heute sagen: Es gibt Gnade für Sie. Vielleicht sind Sie mit einem Freund hierher gekommen. Vielleicht sind Sie auch allein da, sitzen draußen auf der Plaza und sehen mich auf der Leinwand. Vielleicht gerade in einem schönen Close-up. Es ist kein Zufall, dass Sie heute hier sind. Gott liebt Sie. Er liebt Sie wirklich sehr. Und Er möchte eine Beziehung zu Ihnen. Dabei geht es nicht um eine endlose Reihe von Regeln und Geboten, sondern darum, mit Ihm zu leben und zu reden. Dafür sind Sie geschaffen worden. Danach sehnt sich Ihr Herz schon Ihr ganzes Leben lang. Senken Sie für einen Moment Ihren Kopf und schließen Sie die Augen, wenn Ihnen das hilft, sich nicht ablenken zu lassen. Nur, wenn Sie möchten. Auch wenn Sie draußen auf der Plaza sitzen. Senken Sie einen Augenblick den Kopf.

Herr Jesus, wir danken Dir für dein großes Opfer. Danke, dass Du Dein kostbares Blut vergossen hast und an unserer Stelle am Kreuz gestorben bist, um uns zu retten. Herr, ich bitte Dich, uns zu vergeben, wo wir aufgrund unserer Unwissenheit wütend auf Dich waren und Dir die Schuld für Dinge gegeben haben, die Du gar nicht getan hast. Hilf uns zu wachsen. Schenk uns Einsicht. Hilf uns, demütig zu sein, unsere Fehler einzusehen und in Zeiten der Not um Gnade und Barmherzigkeit zu bitten. Ich danke Dir, dass Dein Heiliger Geist jetzt hier ist und jedes Herz verändert, das aufrichtig zu Dir kommt. Und ganz gleich, wo Sie sitzen – ob hier im Saal oder draußen, an einem anderen Ort oder zu Hause -, ich möchte Ihnen ein einfaches Gebet vorsprechen. Wir erkennen damit Jesus als Herrn an und nehmen Seine Gnade an, die Er uns schenken möchte. Wenn Sie die Worte ernst meinen und sie zu Gott sagen, dann bin ich überzeugt, dass Gott Ihnen begegnen wird. Ob Sie hier im Saal sind oder draußen, legen Sie eine Hand auf Ihr Herz. Gott sieht Sie. Es wird Zeit, ganze Sache mit Gott zu machen. Beten Sie mir nach:

Lieber Gott, ich komme jetzt zu Dir. Ich vertraue auf Deinen Sohn Jesus. Ich glaube, dass Er am Kreuz gestorben ist, um für all meine Schuld zu bezahlen und dass Er von den Toten auferstanden ist. Jesus, ich bekenne Dich als meinen Herrn. Von nun an lege ich alles, das ich habe und bin, in Deine Hände. Ich will gehen, wohin Du mich führst. In Deinem Namen bete ich. Amen.

Ich hoffe, dass Ihnen die heutige Sendung und die Dinge, über die wir gesprochen haben, gefallen haben. Ich glaube, dass jeder Mensch nach etwas sucht. Wenn sich Ihr Herz nicht nach der Wahrheit sehnen würde, würden Sie meine Sendung nicht schauen. Vielleicht sind Sie schon ein gestandener Christ und gehören zu einer großartigen Kirche. Sie wachsen im Herrn und lieben alles, was Gott betrifft. Aber vielleicht sind Sie auch so weit vom Christsein entfernt wie der Osten vom Westen. Und soweit Sie wissen, haben Sie auch kein Bedürfnis, ein Jesusnachfolger zu werden. Aber doch haben Sie heute diese Sendung geschaut. Ich glaube nicht, dass das ein Zufall ist. Nein, schalten Sie jetzt nicht um oder aus. Es gibt einen Gott im Himmel, der Ihren Namen kennt. Er möchte Ihre Aufmerksamkeit haben. Freund, Jesus liebt Sie. Öffnen Sie Ihm heute Ihr Herz.

Hallo! Wissen Sie, Gott schenkt jedem von uns besondere Gaben. Aber um seinen Charakter muss sich jeder selbst kümmern. Natürlich hilft uns der Heilige Geist dabei und wir können ganz sicher einen gottgefälligen Charakter entwickeln. Aber ich möchte noch einmal betonen, wie wichtig der Charakter für Gott und Sein Reich ist. In 1. Timotheus 3 spricht er über alle, die in einer Kirche eine leitende Funktion einnehmen wollen. Hören Sie zu:

1. Timotheus 3:2-7
Ein Bischof muss ohne Tadel sein: der Mann einer einzigen Frau, nüchtern, besonnen, maßvoll, gastfreundlich, ein begabter Lehrer, weder trunksüchtig noch gewalttätig, sondern unparteiisch, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, einer, der seinem eigenen Haus gut vorzustehen weiß und seine Kinder zu Gehorsam und Ehrfurcht erzieht – denn wenn einer seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie kann er dann für die Gemeinde Gottes sorgen? Zudem soll er nicht einer sein, der gerade erst zum Glauben gekommen ist, damit er nicht hochmütig wird und dem Gericht des Teufels verfällt. Er muss aber auch bei denen, die draußen sind, einen guten Ruf haben, damit er nicht ins Gerede kommt und dem Teufel in die Falle geht.

Ich möchte Sie ermutigen, die Liste der Eigenschaften noch einmal ganz langsam für sich zu lesen. Sie steht in 1. Timotheus 3 ab Vers 1. Gott sagt: „Diese Eigenschaften muss jemand haben, der in meinem Haus, in der Kirche, ein Leiter sein will.“ Und wissen Sie was? Von all diesen Eigenschaften hat nur eine etwas mit Begabung zu tun: „Er muss ein begabter Lehrer sein.“ Die anderen vierzehn Eigenschaften haben alle etwas mit dem Charakter zu tun. Wir neigen in der Kirche manchmal dazu, das zu vertauschen. Wenn jemand begabt ist, betonen, loben und feiern wir das. „Ich sage dir, der kann vielleicht predigen!“ „Sie kann so gut predigen! Sie ist so begabt!“ Aber wenn der Charakter auf der Strecke bleibt, ignorieren wir das.

Freunde, in Gottes Reich ist der Charakter viel wichtiger als die Begabung. Ja, Leiter sollen die Gabe des Lehrens haben. Aber sie sollen auch nicht habgierig sein, nur eine Frau haben, gastfreundlich sein und so weiter und so weiter. Wenn es um Leiterschaft geht, müssen wir also zuerst an den Charakter denken. Wenn Sie sich nicht um Ihren Charakter kümmern, wird er irgendwann alles in Ihrem Leben untergraben. Schauen Sie sich jemanden wie Simson an. Er war so sehr von Gott begabt worden. Aber seine Moral und sein Charakter verschlechterten sich und schließlich verlor er seine Gabe. Das kann uns Angst machen, denn in der Bibel steht, dass er es nicht merkte, als ihn der Geist des Herrn verließ. Ich denke, das lag daran, dass es schrittweise geschah. Wenn wir unseren Charakter vernachlässigen, verlässt uns die Hand Gottes, der Segen Gottes, Schritt für Schritt. Gott ruft uns immer wieder. Aber wir müssen auch Buße tun und uns den Problemen unseres Charakters stellen. Ja, Gott ist barmherzig! Und wenn wir Buße tun, wäscht Er uns rein. Wenn wir unsere Sünden bekennen, vergibt Er uns und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Aber wenn man Charakterprobleme ignoriert und sich ihnen nie stellt, werden sie immer schlimmer und führen schließlich dazu, dass sich ein Mensch selbst zerstört. Deswegen möchte ich Sie ermutigen: Entwickeln Sie nicht nur die Gaben weiter, die Gott Ihnen geschenkt hat, sondern tun Sie das Gleiche mit Ihrem Charakter. Dann werden Sie nicht nur ein Strohfeuer sein, sondern Erfolg haben und über eine lange Zeit Früchte zur Ehre Gottes tragen.

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