Das Kreuz – ein Ärgernis? 1/2

Warum ärgern sich so viele Menschen über die Botschaft des Kreuzes, stolpern darüber oder betrachten sie als Dummheit? Seine klare Botschaft widerspricht in ihrer Einfachheit aller menschlichen Logik und zeigt, dass unsere eigenen Bemühungen nicht ausreichen, um ins Reich Gottes zu kommen. In dieser Predigt erklärt Bayless Conley, warum das Kreuz eine liebevolle Einladung Gottes an uns Menschen ist und allen, die ihr folgen, die Tür zu Barmherzigkeit, Gnade und ewiger Freude öffnet.

Dies ist der erste Teil einer Predigt, den zweiten Teil findest du hier…

Predigtmanuskript

In unserer heutigen Gesellschaft arbeiten manche Menschen sehr hart daran, niemanden zu verärgern  sogar so sehr, dass sie zu nichts mehr eine klare Meinung haben. Ich möchte heute über etwas sprechen, das für manche Menschen ein sehr großes Ärgernis ist. Schon in der Bibel steht, dass daran viele Anstoß nehmen werden. Wenn Sie also bereit sind, eine anstößige Predigt zu hören, setzen Sie sich vor den Fernseher und verschieben Sie den Abwasch oder was immer Sie gerade tun, auf später. Ich werde mein Bestes tun, Sie zu verärgern. Das meine ich natürlich nicht ernst, denn wir werden heute über das Kreuz sprechen. In der Bibel heißt es, die Botschaft vom Kreuz ist für viele ein Ärgernis. Wir werden uns ansehen, warum das so ist und wir werden über das Wunder des Kreuzes sprechen. Wenn Sie ein offenes Herz haben, glaube und bete ich, dass diese Predigt ein großer Segen für Sie sein wird. Lassen Sie uns also über das Ärgernis des Kreuzes sprechen.

Heute möchte ich über etwas mit Ihnen sprechen, von dem es in der Bibel heißt, dass es für viele ein Ärgernis ist. Viele stoßen sich daran. Manche halten es für pure Dummheit. Ich möchte mit Ihnen über das Kreuz sprechen. Bitte beugen Sie für einen Moment Ihren Kopf.

Himmlischer Vater, wir bitten Dich heute, dass Du unser Herz berührst, damit wir Dein Wort verstehen. Möge es von unserem Kopf in unser Herz und dann in unsere Hände und Füße gelangen, damit wir danach handeln, denn die Täter des Wortes sind gesegnet. Und, Jesus, vor allem anderen beten wir, dass Du heute verherrlicht wirst. Wir wollen Dir jetzt unsere ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Wenn Sie mir zustimmen, sagen Sie bitte Amen.

Bitte schlagen Sie in Ihrer Bibel den Galaterbrief, das fünfte Kapitel auf. Ich werde Ihnen daraus einen Vers vorlesen. Galater 5, Vers 11. Paulus schrieb:

Galater 5:11
„Ich aber, Brüder, wenn ich noch Beschneidung predige, warum werde ich noch verfolgt? Dann ist ja das Ärgernis des Kreuzes beseitigt.“

Das Ärgernis war das Kreuz. Paulus schrieb in 1. Korinther 1:23 an die Korinther: „[Wir] predigen… Christus als gekreuzigt, den Juden ein Ärgernis und den Nationen eine Torheit…“ Das Kreuz ist der zentrale Punkt der menschlichen Geschichte; der Ort, wo die Gnade die Sünde besiegte, wo wir mit Gott versöhnt und vor Ihm gerechtfertigt wurden und wo Gottes Liebe für die Menschen offenbar wurde. Warum ist es dann für viele ein Ärgernis oder eine Torheit? Ich will Ihnen dafür fünf Gründe nennen. Sind Sie bereit?

Erstens, es ist für viele ein Ärgernis, weil es sich jeder Vorstellung von menschlicher Fähigkeit oder menschlichem Verdienst widersetzt. Ich werde Ihnen den Vers Galater 5:11 jetzt nochmals aus der Living Bible vorlesen. Hören Sie einfach zu oder lesen Sie mit:

Galater 5:11
„Manche Menschen sagen sogar, ich würde predigen, dass die Beschneidung und die jüdischen Gesetze für den Plan der Erlösung notwendig seien. Aber würde ich das predigen, würde ich nicht mehr verfolgt, denn diese Botschaft verärgert niemanden.“

In den ersten Versen dieses Kapitels aus der New Living Bible sagt er: „Christus hat uns freigesetzt. Jetzt stellt sicher, dass ihr frei bleibt und nicht wieder in die Sklaverei des Gesetzes geratet. Hört: Ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr darauf baut, dass die Beschneidung euch vor Gott rechtfertigt, kann Christus euch nicht helfen. Ich sage es nochmals: Wenn ihr versucht, durch die Beschneidung Gottes Gunst zu finden, müsst ihr alle Regeln im ganzen Gesetz Moses befolgen. Denn wenn ihr versucht, gerecht vor Gott zu stehen, indem ihr das Gesetz einhaltet, seid ihr von Christus getrennt. Ihr seid von Gottes Gnade abgefallen.“

Und in Kapitel 6, Vers 12 desselben Buchs heißt es in der New Living Bible: „Jene, die versuchen, euch zur Beschneidung zu zwingen, tun das nur aus einem Grund. Sie wollen nicht dafür verfolgt werden, dass sie lehren, dass allein das Kreuz Christi retten kann.“

Sie sehen, die Menschen werden nicht aufgrund ihrer guten Werke gerettet oder weil sie sich an ein System oder an Regeln halten. Und daran stoßen sich manche Leute. Sie glauben, dass Menschen wie Mutter Teresa, die sich dafür aufopfern, anderen zu helfen, die selbstlos geben und gute Werke tun, aufgrund ihrer Mühe, ihrer Opfer und ihrer Güte einen Platz im Himmel verdient haben. Aber das Kreuz sagt Nein. Da ist kein Gerechter, nicht einer. Wir alle brauchen einen Retter und ohne das Kreuz gibt es keine Erlösung.

Vor vielen Jahren arbeitete ich ehrenamtlich für einen christlichen Fernsehdienst. Das muss um die 35 Jahre her sein. Ich saß dort am Telefon. Es war eine Live-Sendung, eine Art Talkshow. Einmal rief eine Frau an und sagte: „Du musst sofort ins Studio gehen und der Moderatorin sagen, dass sie gekleidet ist wie eine Hure.“ Ich sagte: „Es steht mir nicht zu, das zu tun. Ich kann ihr das nicht sagen.“ „Aber es ist so. Sie sieht aus wie eine Hure und jemand muss ihr das sagen.“ Ich sagte: „Es tut mir leid, das kann und werde ich nicht tun. Es ist Gottes Aufgabe, mit ihr darüber zu reden, wie sie sich kleidet. Aber, da ich Sie nun schon am Telefon habe – haben Sie Ihr Herz schon einmal für Jesus geöffnet? Haben Sie ein neues Leben in Jesus?“ Da wurde sie richtig ärgerlich. Sie sagte: „Nein, ich habe kein neues Leben in Jesus und ich brauche es auch nicht. Ich bin mit der Kirche verheiratet.“ Sie erzählte mir, dass sie einem geistlichen Orden angehörte und meinte: „Ich habe alles für die Kirche aufgegeben, auch das Recht zu heiraten. Ich tue von morgens bis abends nur gute Werke für die Kirche. Ich bin mit der Kirche verheiratet, junger Mann.“ Ich sagte: „Es ist gut, dass Sie all das tun, aber Jesus hat gesagt, dass wir ein neues Leben in Ihm brauchen.“ Da knallte sie den Hörer auf die Gabel und weg war sie.

Sehen Sie, die Bibel sagt in Epheser 2: „Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“ Durch Gnade und durch Glauben. Punkt. Dem können wir nichts hinzufügen.

Vor Jahren las ich einmal einen Artikel über eine bekannte Lebensmittelfirma. Sie hatten eine Backmischung für einen Kuchen auf den Markt gebracht, der man nichts hinzufügen musste, aber niemand kaufte sie. Das erstaunte die Firma sehr. Es stand ihr Markenname darauf, aber niemand kaufte sie. Da beauftragten sie jemanden damit, eine Studie durchzuführen und herauszufinden warum. Das Ergebnis lautete, dass die Leute der Backmischung nicht trauten, weil sie ihr nichts hinzufügen mussten. Also änderten sie das Rezept dahingehend, dass man ein Ei zugeben musste und plötzlich wurde sie zum Verkaufshit.

Viele Menschen haben dasselbe Gefühl, wenn es um die Erlösung geht. Sie sagen: „Nein, ich muss etwas dazutun. Ich bin verantwortlich. Meine Werke müssen doch etwas wert sein!“ Und dann ärgern sie sich. Das ist wie bei Naaman. Der Syrer, der an Lepra erkrankt war, reiste nach Israel, weil seine Dienerin ihm gesagt hatte: „In Israel ist ein Prophet, der dich heilen kann.“ Er ging zu ihm, aber dieser kam nicht einmal heraus, um mit ihm zu sprechen. Er sagte: „Geh und tauche im Jordan unter.“ Da ging Naaman verärgert weg. Er hatte ein Vermögen mitgebracht, um für das Wunder zu bezahlen. Sein Diener sagte: „Herr, warum badest du nicht einfach in dem Fluss? Wenn er dich um etwas Großes gebeten hätte, wie durch den See zu schwimmen oder deinen Feind zu besiegen, hättest du es doch auch getan. Warum badest du nicht einfach im Fluss? Gut, du wirst keinen Ruhm dafür bekommen und musst nichts dafür bezahlen. Aber warum versuchst du es nicht einfach?“ Da er noch einen Funken Verstand hatte, tauchte er sieben Mal im Jordan unter und als er herauskam, war seine Haut so gesund und neu wie die eines kleinen Kindes. Das ist wie in dem alten Lied, wo es heißt: „Eine Fontäne von Blut entspringt Immanuels Venen und die Sünder, die unter ihr stehen, werden befreit von ihren Fehlern.“

Sie können der Erlösung nichts hinzufügen. Ich weiß, dass die meisten von uns damit in der Theorie übereinstimmen. Aber in der Praxis befürchten wir, dass Gott böse auf uns ist. Unser ganzes Leben basiert auf Werken und wir versuchen immer, uns durch diese Werke Gottes Gunst und Anerkennung zu verdienen. Aber das Kreuz trotzt dem Verdienst und den Fähigkeiten von Menschen. Jesus hat das Werk vollendet. Sie können ihm nichts hinzufügen. Durch Gnade und durch Glauben. Punkt.

Zweitens ärgern sich viele über die Botschaft vom Kreuz, weil sie so einfach ist. Bitte schlagen Sie mit mir 1. Korinther, Kapitel 1 auf. Viele sind ärgerlich; sie stoßen sich an der Einfachheit der Botschaft vom Kreuz. 1. Korinther 1, ab Vers 17. Da heißt es: „Denn Christus…“ Hier spricht Paulus:

1. Korinther 1:17-23
„Denn Christus hat mich nicht ausgesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen: nicht in Redeweisheit, damit nicht das Kreuz Christi zunichte gemacht werde. Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir gerettet werden, ist es Gottes Kraft. Denn es steht geschrieben: Ich werde die Weisheit der Weisen vernichten und den Verstand der Verständigen werde ich verwerfen. Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortstreiter dieses Zeitalters? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? Denn weil in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, hat es Gott wohlgefallen, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu retten. Und weil denn Juden Zeichen fordern und Griechen Weisheit suchen, predigen wir Christus als gekreuzigt, den Juden ein Ärgernis und den Nationen eine Torheit…“

Und sehen Sie, was er in Kapitel 2, Vers 1 sagte, als er zu den Intellektuellen, den tonangebenden Philosophen der antiken Welt kam. Hören Sie sich das an. Vers 1 von Kapitel 2:

1. Korinther 2:1-2
„Und ich, als ich zu euch kam, Brüder, kam nicht, um euch mit Vortrefflichkeit der Rede oder Weisheit das Geheimnis Gottes zu verkündigen. Denn ich nahm mir vor, nichts anderes unter euch zu wissen als nur Jesus Christus, und ihn als gekreuzigt.“

In der Message Bible heißt es hier: „Ich habe das bewusst klar und einfach ausgedrückt. Als Erstes Jesus und wer er ist, dann Jesus und was er tat: Jesus gekreuzigt.“

Ich erinnere mich noch, wie ich vor ein paar Jahren ein Fernsehinterview verfolgte. Die meisten in meinem Alter werden den Moderator kennen. Er hat nach Woodstock ein sehr interessantes Interview mit Jimmy Hendrix geführt. Aber wie auch immer, ich weiß nicht mehr, wer sein Gast war, aber irgendwie kamen sie auf das Thema Christentum und Erlösung zu sprechen und der Gast sagte: „Mein Großvater war Baptistenpastor.“ Und er erzählte, wie sein Großvater in einem Kornfeld niederkniete, eine Begegnung mit Gott hatte, sein Vertrauen auf Jesus setzte und gerettet wurde. Der Moderator schüttelte den Kopf und sagte: „Ich kann nicht glauben, dass das so einfach ist. Das akzeptiere ich nicht.“ Die Einfachheit der Botschaft schreckte ihn ab. Aber wer Jesus ist und was Er getan hat, ist wirklich so einfach. Wir alle haben gesündigt. Gott ist ein heiliger Gott und es gibt keinen Weg, wie ein heiliger Gott und sündhafte Menschen versöhnt werden können, ohne dass die Sünde ausgelöscht wird. Aufgrund Seiner Gerechtigkeit konnte Gott unsere Sünde nicht übersehen, aber aufgrund Seiner Liebe übersah Er auch uns nicht. Und so sandte Er Seinen sündlosen, vollkommenen Sohn als Mensch auf die Erde. Er lebte ein sündloses Leben. Er tat Wunder, heilte die Kranken und zeigte den Menschen, dass Gott nicht distanziert und gleichgültig, sondern ihnen ganz nah war. Er wurde von eifersüchtigen Händen ergriffen und gekreuzigt. Und dort am Kreuz goss Gott Seinen Zorn und die Strafe für die Sünde der Menschheit über Seinem Sohn aus, der aus freien Stücken zu unserem Stellvertreter wurde. Gottes Ansprüchen der Gerechtigkeit wurde Genüge getan und Jesus wurde von den Toten auferweckt. Und wenn Sie das glauben und Ihn als Herrn bekennen, bringt Gott Sie in eine Beziehung mit sich hinein, die man Erlösung nennt.

Manche Menschen sagen: „Das ist zu einfach. Nur Dummköpfe glauben das! Du willst mich wohl auf den Arm nehmen. Sag mir etwas, das ein bisschen komplexer ist.“ Aber das ist es nicht. Die Menschen stoßen sich an der Einfachheit des Kreuzes.

Drittens ärgern sich viele Menschen über den Absolutheitsanspruch der Botschaft vom Kreuz. Ich möchte Ihnen einige Verse vorlesen. Matthäus 7, die Verse 13 und 14. Hier spricht Jesus und Er sagt: „Geht hinein durch die enge Pforte!“ Sagen Sie alle: eng. „Geht hinein durch die enge Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.“ Und in Johannes 14:6 sagt Jesus von sich: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ Da wird es wirklich sehr absolut!

Nachdem der kleine Junge mir damals in dem Park von Jesus erzählt hatte, war ich öfter bei ihm zu Hause. An einem Tag waren auch ein paar von ihren Freunden da. Sie waren Christen. Und ich sprach mit einem Mann, der ungefähr in meinem Alter war, vielleicht ein wenig älter. Er hatte eine ganz ähnliche Geschichte wie ich. Er war ein Hippie gewesen und hatte Drogen genommen, aber jetzt war er Christ. Ich sprach also mit ihm und fühlte mich sehr wohl dabei. Ich weiß noch, wie wir neben dem Kamin standen. Sein Name war Dana. Ich sagte: „Sieh, Dana, es gibt viele Wege zu Gott. Ich habe meinen Weg, du hast deinen Weg und jemand anders hat einen anderen Weg.“ Da stoppte er mich mitten im Satz und sagte: „Bayless, das ist falsch. Es gibt nur einen Weg zu Gott. Jesus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zu Gott als nur durch Ihn.“ Und ich weiß noch, wie ich dachte: „Mann, du bist so engstirnig. Und wie kann er so autoritär darüber reden und so tun, als lägen alle, die Jesus und das Kreuz nicht annehmen, falsch! Wie engstirnig!“ Ich war verärgert. Ich ärgerte mich darüber, was er gesagt hatte. Ich ärgerte mich über die Autorität, mit der er gesprochen hatte. Ich ärgerte mich über die Sicherheit, mit der er gesprochen hatte. Aber Jesus ist der eine Weg zum Vater. Und ich glaube, dass viele Wege zu Jesus führen. Mein Weg zu Ihm führte über Drogen, östliche Religionen und zerbrochene Beziehungen, aber letztendlich gelangte ich an den Fuß eines blutbefleckten Kreuzes und eines auferstandenen Retters. Und Gott wird jeden dort hinführen, der wirklich die Wahrheit sucht, ob Er ihm dafür in der Nacht einen Traum schenken, jemanden zu ihm schicken oder ihm ein Traktat vor die Füße flattern lässt. Aber viele stoßen sich daran. Sie sagen: „Du bist so engstirnig!“ Jesus sagte: „Der Weg ist schmal. Ich bin der Weg!“ Und ein anderer Weg führt nicht hinein.

Gut, der vierte Grund, warum manche Menschen sich über das Kreuz ärgern, ist, dass es soziale sowie Rassen- und Klassenunterschiede ablehnt. Die Christen in Jerusalem waren wütend, weil Petrus im Haus von Cornelius gewesen war und mit ihnen gegessen hatte. Sie sagten: „Du bist in das Haus eines Heiden gegangen! Du hast mit ihnen gegessen!“ Petrus antwortete: „Gott hat durch ihren Glauben ihre Herzen gereinigt und ihnen den Heiligen Geist gegeben, genau wie uns. Wie könnte ich gegen Gott ankämpfen? Er macht keinen Unterschied zwischen uns.“ Das steht in Apostelgeschichte, Kapitel 15.

Lassen Sie uns Römer, Kapitel 10 aufschlagen, das Buch vor dem Korintherbrief, wo wir gerade waren. Römer 10, Vers 12:

Römer 10:12
„Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn er ist Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen…“

Er ist reich für alle, die Ihn anrufen. Er macht keinen Unterschied. Um in das Reich Gottes zu gelangen, müssen alle auf derselben Straße und durch dieselbe Tür gehen – die Reichen wie die Armen, die Gelehrten wie die Dummköpfe, die Erbin wie die Hure, die Moralischen wie die Unmoralischen, der Philosoph wie der Bauer. Das Kreuz macht keinen Unterschied. Und manche Menschen sagen: „Das gefällt mir nicht. Ich habe in meinem Leben mehr erreicht und ein besseres Leben geführt als sie. Ich habe eine ausgezeichnete und ehrwürdige Ahnenlinie. Und ich soll auf demselben Weg und durch dieselbe Tür gehen wie sie? Das gefällt mir nicht.“

Jeder von uns hat eine andere Geschichte. Meine ist von Drogen- und Alkoholsucht geprägt. Ich war ganz unten und Gott schickte einen zwölfjährigen Jungen in mein Leben, der mir vom Evangelium erzählte. Und es gab eine Zeit, in der ich glaubte, es gäbe sehr viele Wege, Gott zu finden. Aber wissen Sie was? Es gibt nur einen Weg zu Gott und dieser Weg ist Sein Sohn Jesus Christus. Jesus sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ Wenn das falsch ist, ist auch alles andere, was Er sagte, falsch. Wir müssen Ihn als Ganzes sehen. Er ist der Weg zum Vater. Aber es gibt viele Wege, die Sie zu Jesus führen. Mein Weg bestand aus zerbrochenen Beziehungen und Drogenmissbrauch. Aber schließlich landete ich am Fuß des Kreuzes und fand einen Retter. Was immer Sie heute hierher gebracht hat und welchen Weg Sie auch gegangen sind – er hat zu dieser Sendung geführt. Vielleicht sind Sie in das Wohnzimmer von jemandem gekommen, wo der Fernseher an war oder Sie sitzen gerade in einer Kneipe, wo aus irgendeinem Grund unsere Sendung läuft. Das ist Gott, der Sie zu Seinem Sohn Jesus Christus bringen will. Er starb am Kreuz, um Ihre Sünden auszulöschen. Er wurde von den Toten auferweckt, damit Sie gerecht vor Gott stehen. Und wenn Sie das in Ihrem Herzen glauben und Ihn mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, bringt Gott Sie in eine Beziehung mit sich, die die Bibel Erlösung nennt. Er wird Sie nicht abweisen. Schalten Sie für den Rest der Predigt auch nächste Woche wieder ein. Ich liebe Sie. Gott segne Sie.

 

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