Gottes unscheinbare Helden 2/2

In dieser Predigt zeichnet Bayless Conley das Leben von eher unbekannten Menschen in der Bibel nach. Wir werden Personen kennen lernen wie Priscilla, Aquila, Andronikus und Junia und verstehen lernen, wie Gott ihren treuen Dienst bewerten und belohnen konnte. Ebenso werden wir davon hören, dass es auch heute noch unscheinbare Helden Gottes gibt, die sich für die Sache Gottes aufopfern und dazu beitragen, dass sich das Reich Gottes weiter ausbreitet.

Entdecke, wie groß Gottes Interesse daran ist, auch dich zu einem Helden zu machen.

Dies ist der zweite Teil der Predigt, den ersten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Willkommen zu unserer Sendung. Wir kommen heute zum zweiten Teil der Predigt „Gottes unscheinbare Helden“. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie den ersten Teil verpasst haben. Der zweite Teil ist in sich abgeschlossen. Öffnen Sie Ihr Herz und seien Sie bereit für Gottes Wort.

Hören Sie: Wir brauchen Mütter und Väter in der Gemeinde, die ein paar Jüngere geistlich adoptieren.Vielleicht ist es Ihre Aufgabe, einige von den Jüngeren unter Ihre Fittiche zu nehmen, sie zu lieben wie eine Mutter oder ein Vater und sie zu ermutigen. Vielleicht wird Ihr Name nie irgendwo niedergeschrieben oder genannt werden, aber im Himmel wird man Sie kennen und Sie für Ihren Dienst belohnen. Ich sage Ihnen, das ist ein bedeutender Dienst.

Als ich gerettet wurde, hatte ich meine Familie vier Jahre nicht mehr gesehen. Ich hatte den Kontakt zu ihnen abgebrochen. Ich war einfach dumm, ich konsumierte Drogen und hatte einen total verrückten Lebensstil. Dann wurde ich gerettet, aber ich lebte in einem anderen Staat. Da war eine alte Frau in den Achtzigern, die mich adoptierte. Ich nannte sie Mom Abbott. Sie wurde meine Mutter. Ich molk ihre Ziegen und aß mit ihr und ihren Kindern in ihrem Haus. Sie hatte sechs mexikanische Kinder adoptiert und leitete ein Waisenhaus in Mexiko und ein weiteres in einem anderen Land. Sie war eine erstaunliche Frau! Und Mom Abbott war es auch, die mir beibrachte, wie man sich gesund
ernährt. Sie kochte gesunde Mahlzeiten und baute alles selbst an. Den Sommer über reiste sie durch die Gegend und predigte in verschiedenen Gemeinden. Sie betete viel für mich und ich war in ihrem Haus jederzeit willkommen. Sie hatte immer Essen für mich und während dieser Zeit war das sehr, sehr wichtig für mich. Es gab noch andere Menschen, die mich in gewisser Weise als ihren Sohn
adoptierten.

Wissen Sie, wir haben noch ein anderes Gebäude in der Sausalito Avenue. Dort findet unser zweisprachiger Gottesdienst statt und die Bibelschule und unsere Büros sind dort untergebracht. In diesem Gebäude herrscht rege Aktivität, genauso wie hier. Es sind einige Wunder passiert, die es uns ermöglicht haben, dieses Gebäude von einer Frau namens Tina zu kaufen. Tina war schon recht alt. Ich habe jetzt nicht die Zeit, die ganze Geschichte zu erzählen, aber als wir das Gebäude von ihr kauften, adoptierte sie mich, Janet und unsere Kinder als ihre Familie. Manchmal besuchten wir sie in ihrem Haus und sie liebte uns wie eine Mutter. So hatte ich meine Mutter und Tina noch dazu. Solche
Beziehungen sind sehr, sehr wichtig.

Ich bin sehr dankbar für meine Mutter und meinen Vater. Sie leben noch. Sie sind Teil dieser Gemeinde. Erst gestern war ich wieder einige Stunden bei ihnen. Das mache ich normalerweise mehrmals pro Woche. Heute fuhr Janet zu meinen Eltern und verbrachte einige Zeit mit ihnen. Sie sind auch ihre Eltern. Aber wissen Sie was? Wir brauchen noch mehr solche Beziehungen in der Gemeinde. Manche von Ihnen sollten in dieser Richtung aktiv werden. Gut, machen wir weiter. Vers 23. … oh, entschuldigen Sie. Römer 16:23. Da heißt es:

Römer 16:23
„Es grüßt euch Gajus, der mich und die ganze Gemeinde beherbergt. Es grüßt euch Erastus, der Stadtverwalter, und Quartus, der Bruder.“

Er sagte: „Er ist mein Gastgeber und der Gastgeber der ganzen Gemeinde!“ Er öffnete sein Heim für Durchreisende. Gastfreundschaft ist wichtig. Auch die Bibel sagt, wir sollen gastfreundlich sein. Das ist kein Vorschlag, sondern ein Gebot. Praktizieren Sie Gastfreundschaft. Es heißt, dadurch haben einige, ohne es zu wissen, Engel beherbergt. Die Gemeinde und unser Zuhause sollten Orte der Gastfreundschaft sein.

Das Heim von Gajus wurde zum Heim für Paulus und alle Diener auf der Durchreise. Er gab ihnen zu essen und einen Ort zum Schlafen. Er öffnete ihnen sein Heim und sein Herz. Das war sicher mit hohen Kosten verbunden. Als Jesus Seine Jünger aussandte, sagte Er: „Wenn euch jemand in sein Haus lässt, so komme euer Friede darauf.“ Sie werden gesegnet, wenn Sie gastfreundlich sind. Und Gajus öffnete sein Heim für Paulus und alle Durchreisenden und es war wie ein zweites Zuhause für sie. Im Neuen Testament gibt es einen Gajus von Derbe in Apostelgeschichte 20:4; einen Gajus von Korinth in 1. Korinther 1:14 und einen Gajus von Mazedonien in Apostelgeschichte 19:20. Wir wissen
nicht, welcher von ihnen das war. Aber auch in 3. Johannes wird ein Gajus erwähnt und aufgrund dessen, was er tat, könnte er derselbe sein. Sehen wir uns das schnell an. 3. Johannes 1-8
„Der Älteste an den geliebten Gajus, den ich in Wahrheit liebe. Mein Lieber, ich wünsche dir in allen Dingen Wohlergehen und Gesundheit, so wie es deiner Seele wohlgeht! Denn ich freute mich sehr, als Brüder kamen und von deiner Wahrhaftigkeit Zeugnis ablegten, wie du in der Wahrheit wandelst. Ich habe keine größere Freude als die, zu hören, dass meine Kinder in der Wahrheit wandeln. Mein Lieber, du handelst treu in dem, was du an den Brüdern tust, auch an den unbekannten.“ – Er spricht hier offensichtlich von Gastfreundschaft. – „Die von deiner Liebe Zeugnis abgelegt haben vor der Gemeinde. Du wirst wohl tun, wenn du ihnen ein Geleit gibst, wie es Gottes würdig ist; denn um seines Namens willen sind sie ausgezogen, ohne von den Heiden etwas anzunehmen. So sind wir nun verpflichtet, solche aufzunehmen, damit wir Mitarbeiter der Wahrheit werden.“

Dieser Gajus beherbergte also Menschen in seinem Haus – Fremde, die den Heiden das Evangelium verkündeten und nie etwas von ihnen annahmen – und kümmerte sich um sie. Und er sagte: „Es ist gut, dass wir diese Menschen aufnehmen. Durch unsere Gastfreundschaft werden wir zu ihren Mitarbeitern und helfen ihnen, die Wahrheit des Evangeliums zu verbreiten.

Ich mag derjenige sein, der hier oben steht und predigt, aber auch alle anderen, die an diesem Gottesdienst beteiligt sind – seien es die Kameramänner, die Leute im Kinderdienst, die Ordner oder die Beleuchter – sie alle sind Mitstreiter für die Wahrheit. Und wissen Sie was? Jesus wird sie alle gleich belohnen. Sie können ein Mitstreiter für die Wahrheit werden und dazu beitragen, das Evangelium zu verbreiten, indem Sie einfach Ihr Haus öffnen und gastfreundlich sind. Vielleicht werden Sie nie im Rampenlicht stehen, aber im Himmel wird man Sie kennen.

Gehen wir zum Kolosserbrief. Kolosser, Kapitel 4. Ich will noch über einen anderen Mann sprechen. Wir könnten auch noch diese berühmten Damen erwähnen, die den Dienst Jesu finanziell unterstützten. Jeder kennt ihre Namen, richtig? Wahrscheinlich kennen Sie sie nicht, aber sie stehen in der Bibel. Das ist mein Thema. Gottes unscheinbare Helden. Sie machten vieles möglich und vieles einfacher. Kolosser 4:12. „Es grüßt euch Epaphras…“ jeder kennt ihn, oder? Er ist einer der berühmtesten Männer in der Bibel.

Kolosser 4:12-13
„Es grüßt euch Epaphras, der einer der Euren ist, ein Knecht des Christus, der allezeit in den Gebeten für euch kämpft, damit ihr fest steht, vollkommen und zur Fülle gebracht in allem, was der Wille Gottes ist. Denn ich gebe ihm das Zeugnis, dass er großen Eifer hat um euch und um die in Laodizea und in Hierapolis.“

Wiederum erwähnt Paulus am Ende seines Briefs jemanden, der bei ihm ist und von dem er Grüße ausrichten soll. Hier ist es Epaphras. In Kapitel 1 lesen wir, dass er ein treuer Diener in der Gemeinde der Kolosser war. Wir wissen nicht viel über ihn, aber eines wissen wir: er betete.

Es gibt Menschen, die voller Eifer für mich und andere beten und dafür bin ich sehr dankbar. Und ich will andere ermutigen und herausfordern, dasselbe zu tun. Sie können Gott, Seinem Haus und den Belangen Christi dienen, indem Sie eifrig beten. Vielleicht wird man Sie nicht erwähnen wie Epaphras, aber wissen Sie was? Im Himmel wird man Sie mehr als nur erwähnen. Es gibt viele Männer und Frauen, die auf der Erde kaum jemand kennt, aber im Himmel kennt man sie und ebenso in der Hölle. Es scheint, dass Gott nichts auf dieser Welt tut, es sei denn, jemand betet.

Die meisten von Ihnen kennen Charles Finney, den vielleicht größten Evangelisten der Vereinigten Staaten. Er reiste mit dem Pferd und führte annähernd 500.000 Menschen zu Christus. Aufgrund der Gabe, die Gott diesem Mann verliehen hatte, kamen viele Großstädte unserer Nation in vielerlei Hinsicht regelrecht zum Stillstand. Tausende und Abertausende nahmen Christus an und sämtliche Saloons in der Stadt wurden geschlossen. Aber Charles Finney ging ein anderer Mann voraus, der nicht so bekannt war wie er. In jeder Stadt, die Finney besuchte, war einige Wochen zuvor ein Mann gewesen, den man Father Nash nannte. Er hatte sich in einem Hotel ein Zimmer genommen, war dort
auf die Knie gegangen und hatte Tag und Nacht, Tag und Nacht, Tag und Nacht gebetet, bevor Finney kam. Aber es ist Charles Finney, von dem unsere Geschichtsbücher berichten. Wir haben sicher auch in unserem Büchershop ein paar seiner Bücher. Eines davon über die Erweckung hat mein Leben mehr beeinflusst als jedes andere Buch, das ich je gelesen habe. Aber wissen Sie was? Vieles von dem, was er tat, war nur möglich, weil Father Nash niederkniete und inständig betete. Unterschätzen Sie den Dienst und die Kraft des Gebets nicht. Es gibt noch viele andere, die wir in diesem Zusammenhang nennen könnten. Manche von ihnen werden erwähnt, andere nicht, aber Gott hat sie fest in das Muster der Geschichte verwoben. Und wenn man ihre Fäden daraus entfernt, löst sich alles auf. Dann bleiben nur noch diejenigen übrig, die bekannt sind, die Erweckungen anführten oder vielleicht Gemeinden gründeten. Aber ohne all diese anderen Menschen, die inständig beteten, die anderen ihr Heim öffneten und ihnen Gastfreundschaft erwiesen, die all diese Werke taten, von denen niemand wusste und niemand sprach, gäbe es nur lose Fäden und die Geschichte wäre eine völlig andere.

Ich will mit ein paar Heldinnen aus dem Alten Testament schließen, die wir feiern sollten, denn ohne ihren Mut wäre die Geschichte völlig anders verlaufen. Und ich weiß, dass Sie diese beiden Frauen sehr gut kennen – Schiphra und Pua. Lassen Sie uns Schiphra und Pua, diesen großen Heldinnen aus der Bibel, einen Applaus geben! Ich sage es nochmals: Ohne ihren Mut wäre die Geschichte völlig anders verlaufen. Okay, da Sie sie kennen, brauchen wir die Geschichte nicht zu lesen, richtig? Schlagen Sie 2. Mose, Kapitel 1 auf. Vers 15.

2. Mose 1:15-21
„Und der König von Ägypten redete mit den hebräischen Hebammen, von denen die eine Schiphra, die andere Pua hieß, und er sprach: Wenn ihr die Hebräerinnen entbindet, so seht auf der Stelle nach; wenn es ein Sohn ist, so tötet ihn, ist es aber eine Tochter, so lasst sie leben! Aber die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, was ihnen der König von Ägypten befohlen hatte, sondern sie ließen die Knaben leben. Da ließ der König von Ägypten die Hebammen rufen und fragte sie: Warum tut ihr das, dass ihr die Knaben leben lasst? Da antworteten die Hebammen dem Pharao: Nun, die hebräischen Frauen sind nicht wie die ägyptischen; sie sind lebhafter; ehe die Hebamme zu ihnen kommt, haben sie geboren! Und Gott segnete die Hebammen; das Volk aber vermehrte sich und nahm gewaltig zu. Und es geschah, weil die Hebammen Gott fürchteten, baute er ihnen Häuser.“

Gott ist ein Gott, der auch auf der Erde belohnt. Sie sorgten dafür, dass diese israelitischen Familien aufblühten und Gott sorgte dafür, dass ihre Familien aufblühten. Sie brachten Segen in das Heim der Israeliten und Gott schenkte ihnen Häuser. Wir ernten, was wir säen, sagt die Bibel. Offensichtlich waren Schiphra und Pua die leitenden Hebammen und standen über all den anderen ägyptischen Hebammen. Und sie fürchteten Gott und hatten den Mut, dem Pharao ungehorsam zu sein, obwohl sie wussten, dass sie damit ihr Leben aufs Spiel setzten. Sie weigerten sich, seinen Befehl auszuführen. Und in Kapitel 2 lesen wir, dass ein Junge namens Mose geboren wurde. Wer von Ihnen glaubt, dass Mose in der Geschichte eine bedeutende Rolle spielte? O ja! Aber wir könnten in diesem Kapitel nichts über die Geburt von Mose lesen, wären nicht diese beiden mutigen Frauen, Schiphra und Pua, gewesen. Über sie wird nicht allzu oft gepredigt, obwohl sie zwei der herausragenden Heldinnen in der ganzen Bibel sind.

Mose wurde ein Befreier. Er führte das Volk Israel aus der Knechtschaft in Ägypten. Und als der Pharao seine Armee hinter ihm her sandte, scheiterten seine Männer kläglich und ertranken schließlich im Roten Meer. In der Bibel lesen wir, dass Mose Jesus Christus sehr ähnlich war. Wissen Sie noch, was Herodes allen männlichen Kindern antun wollte? Dasselbe hatte auch der Pharao vor. König Herodes gab die Anweisung: „Tötet alle männlichen Kinder im Alter von zwei Jahren und darunter!“ Aber Maria und Josef flohen und Jesus wurde gerettet. Mose bewirkte den Niedergang Ägyptens, indem er Israel befreite und über den Jordan auf das verheißene Land zuführte und auf dieselbe Weise wurde durch Jesus Christus und das, was Er für uns getan hat, die Macht des Teufels gebrochen.

Die Überquerung des Jordan ist eine Art Taufe, durch die wir vom Tod ins Leben übergehen. Jesus hat uns von der Macht der Sünde erlöst. Gott sei Dank! Ich will Sie ermutigen. Auch wenn Ihr Opfer im Vergleich zu dem, was jemand anderes geben kann, klein erscheinen mag, wird es im Himmel nicht als klein angesehen werden. Wissen Sie, die Witwe gab nur ein paar Cent, aber Jesus sagte, sie gab mehr als alle anderen. Sie gaben von ihrem Überfluss, aber die Witwe gab alles, was sie hatte. So etwas ist für Gott sehr bedeutend!

Diese Menschen öffneten ihr Heim und zeigten Gastfreundschaft. Die Mutter von Rufus – wir wissen nicht einmal, wie sie hieß – wurde zu einer Mutter für den Apostel Paulus. Das ist sehr bedeutend! Und ich will Sie ermutigen, Gott treu zu dienen. Dienen Sie Ihm treu in Seinem Haus. Vielleicht werden Sie dafür Beifall ernten, vielleicht aber auch nicht. Vielleicht wird Ihr Name in einer Predigt oder in einem Buch erwähnt werden, vielleicht aber auch nicht. Aber wissen Sie was? Im Himmel wird man Sie kennen. Das Reich Gottes kann nicht vorangehen, wenn nicht eine Vielzahl von Menschen im Hintergrund wirken. Und sie sind in den Augen des Himmels nicht weniger bedeutend. Ich glaube, zu manchen Menschen, die hier auf der Erde gefeiert werden, wird der Herr im Himmel sagen: „Stell dich hinten an. Da sind einige, die vor dir belohnt werden müssen, denn ohne ihren Beitrag hättest du nicht tun können, was du getan hast. Du bist in eine Stadt gekommen, hast eine Gemeinde gegründet und ein Buch darüber geschrieben. Dafür hast du großes Lob geerntet. Aber da ist etwas, das du nicht weißt. Schwester Maria, komm her zu mir. Diese Frau hat sechzig Jahre lang mit mir auf ihren Knien für die Stadt und für die Seelen der Menschen gebetet. Und alles, was du getan hast, wurde durch ihre Gebete ermöglicht. Sie ist es, die zuerst belohnt werden muss.“ Und so weiter. Beugen Sie jetzt doch den Kopf.

Herr, hilf uns, die Dinge so zu beurteilen und zu sehen, wie Du es tust. Hilf uns, jeden Beitrag so zu schätzen, wie Du es tust. Ich bete jetzt für alle, die heute hier sind und vor allem für diejenigen, die entmutigt wurden, Gutes zu tun. Mögen sie heute in ihrem Herzen ermutigt werden, weiterzumachen, denn eines Tages werden sie Lohn und Anerkennung bekommen. Was wirklich zählt, ist, was der Himmel über uns sagt. Herr, ich bete für alle, die heute hier sind und Dich nicht kennen, dass der Heilige Geist ihnen die Augen dafür öffnet, wie wunderbar Du bist. Ebenso wie Mose Israel aus der Knechtschaft herausführte, hast Du, Jesus, den Menschen den Weg dafür geebnet, sich aus der Gebundenheit der Sünde zu befreien und in eine Beziehung mit Gott einzutreten. Heiliger Geist, ich danke Dir, dass Du tun kannst, was kein Mensch tun kann. Du kannst die Herzen der Menschen erreichen und an ihre Tür anklopfen und wenn jemand die Tür öffnet, kommt neues Leben hinein.

Bitte halten Sie den Kopf gesenkt und die Augen geschlossen. Vielleicht sind Sie heute allein hier oder mit Freunden oder mit jemandem aus Ihrer Familie. Es gibt viele andere Orte, wo Sie jetzt sein könnten, aber Sie sind hier. Und vielleicht haben Sie noch keinen Frieden mit Gott geschlossen. Vielleicht haben Sie die Erlösung, für die Jesus in die Welt gekommen ist, noch nie angenommen. Ich sage Ihnen: Aufgrund der Sünde steht die ganze Welt schuldig vor Gott. Aber das ist nicht das Ende der Geschichte. Gott hat die Welt nicht verurteilt und verdammt. Er hat sie so sehr geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn sandte. Jesus wurde von einer Jungfrau geboren, Er lebte ein sündloses Leben und dann wurde Er gefangen genommen, einem Scheinprozess unterzogen, gnadenlos geschlagen und gekreuzigt. Stellen Sie sich doch nur für einen Moment vor, wie Er am Kreuz hängt. Er wurde bis zur Unkenntlichkeit geschlagen, der Himmel hat sich verdüstert und Er ruft: „Mein Gott! Mein Gott! Warum hast du mich verlassen?“ Für diesen Augenblick legte Sein himmlischer Vater, der Gott des Universums, die Schuld und Sünde der ganzen Welt auf Seinen Sohn und bestrafte Ihn dafür. Und Jesus starb unter der drückenden Last der Strafe für diese Sünden. Nach drei Tagen und drei Nächten war der Forderung von Gottes ewiger Gerechtigkeit Genüge getan und Jesus wurde von den Toten auferweckt. Wenn Sie das glauben, öffnen Sie Ihm Ihr Herz, bekennen Sie Ihn als Herrn und geben Sie Ihm die Herrschaft über Ihr Leben. Das bedeutet, dass Sie auf den Beifahrersitz rutschen und Ihm den Fahrersitz Ihres Lebens überlassen. Das öffnet Ihnen die Tür zu einer Beziehung mit Gott, die man Erlösung nennt. Es geht um Familie, um Zugehörigkeit. Es geht darum, mit Gott zu reden und zu leben, nicht um Rituale und Zeremonien oder das Aufsagen sinnloser Gebete. Es geht darum, Gott wirklich zu kennen. Es ist kein Zufall, dass Sie heute hier sind. Und all den verlorenen Söhnen und Töchtern, die heute hier sind, will ich sagen: Sie werden weiterhin unglücklich sein, bis Sie sich Gott endlich ganz hingeben. Sie wissen es. Denn wenn Sie die Wahrheit zwar kennen, sie aber nicht leben, sind Sie zutiefst unglücklich. Sie freuen sich nicht mehr an der Welt, weil Sie es besser wissen. Und Sie freuen sich nicht an Ihrer Beziehung mit Gott, weil Sie mit einem Fuß im Boot
und mit dem anderen am Ufer stehen. Es ist an der Zeit, Ihr Leben wieder Christus anzuvertrauen. Er ist nicht ärgerlich auf Sie, aber es ist an der Zeit, offenen Herzens nach Hause zu kommen, verlorener Sohn, verlorene Tochter.

Lassen Sie uns alle eine Hand auf unser Herz legen. Bitte sprechen Sie aufrichtig das folgende Gebet mit mir: Gott, ich komme jetzt zu Dir. Ich glaube von ganzem Herzen, dass Jesus Dein Sohn ist. Ich glaube, dass Er am Kreuz für mich starb und von den Toten auferweckt wurde. Jesus, komm in mein Leben. Reinige mich von jeder Sünde. Ich wende mich von meiner Sünde ab und sehe auf Dich, Jesus, meinen Herrn und Retter. Von diesem Moment an gehört mein Leben nicht mehr mir selbst. Ich folge Jesus Christus nach. Amen.

Ich hoffe, dass Sie das Gebet am Ende gehört haben und noch mehr hoffe ich, dass Sie es von ganzem Herzen mitgebetet haben. Es gibt einen Gott, der Sie kennt und liebt. Er will Sie von Ihren Sünden befreien. Er kann alles verändern. Und ich weiß, dass mir jetzt jemand zusieht, dessen ganze Welt gerade über ihm zusammengebrochen ist. Sie haben etwas erlebt, das Ihnen die Luft zum Atmen genommen und Sie in einen Zustand größter Verzweiflung gestürzt hat. Hören Sie, Gott weiß, was Sie durchmachen und Er will Ihnen helfen. Ja, ich spreche zu Ihnen. Gott will Ihre Situation herumdrehen und Sie ermutigen. Rufen Sie heute den Namen Seines Sohnes Jesus an und sehen Sie zu, wie Er in Ihrem Leben erstaunliche Dinge tut. Ich habe Christus vor fünfunddreißig Jahren mein Leben anvertraut. Er hat mich von Drogen befreit und mein Leben total verändert und ich weiß, dass Er es auch bei Ihnen tun kann. Ich hoffe, dass Sie auch nächste Woche wieder bei uns sind. Ich freue mich darauf. Gott segne Sie.

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