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Hindernisse überwinden – Große Gebete der Bibel: Erneuerndes Gebet

Sorgen, Nöte, Schuld und Unversöhnlichkeit können uns schnell den Frieden, die Kraft und die Freude im Leben rauben. Und doch sagt uns die Bibel, dass Gott uns befreien und erneuern will. Er will neu schenken, was verloren ist, wenn wir nur zu ihm kommen und ihn darum bitten!

In dieser Predigt zeigt Bayless Conley, warum es wichtig ist, Gott in schweren Zeiten und bei Schwierigkeiten nicht als Plan B, sondern als erste Anlaufstelle zu sehen. Bayless Conley erklärt, wie wir auf der Grundlage eines gesunden Gebetslebens den Sieg davon tragen und den Weg des Glaubens gehen können.

Die Predigt über erneuerndes Gebet ist Teil der Predigtreihe „Hindernisse überwinden – Große Gebete der Bibel“.

Predigtmanuskript

Was immer Sie gerade tun - legen Sie es weg und kommen Sie mit ins Wort Gottes. Wir werden uns eines der faszinierendsten Gebete der Bibel anschauen. Nachdem König David Ehebruch und Mord begangen hatte, betet er dieses Gebet um Erneuerung, indem er Gott sein Herz ausschüttet. Dieses Gebet ist so voller Wahrheit, es wird sicher auch Ihnen helfen. David tat also schließlich Buße. Leider brauchte er fast ein Jahr dazu und leider musste Nathan die Sünde erst offen legen, bevor David Buße tat. Aber - Gott sei Dank - kehrte er doch schließlich um. Und aus seinem Bußgebet lernen wir einige wertvolle Dinge über Gott, über die Sünde und über das Gebet. Bitte schlagen Sie mit mir Psalm 51 auf. Das ist das Gebet, das David betete, als Nathan ihm seine Sünde offen gelegt hatte. Ich werde es ganz lesen und dann Stück für Stück etwas dazu sagen. Lesen wir Psalm 51 ab Vers 3. Psalm 51:3-21 „Sei mir gnädig, Gott, nach deiner Gnade; tilge meine Vergehen nach der Größe deiner Barmherzigkeit! Wasche mich völlig von meiner Schuld, und reinige mich von meiner Sünde! Denn ich erkenne meine Vergehen, und meine Sünde ist stets vor mir. Gegen dich, gegen dich allein habe ich gesündigt und getan, was böse ist in deinen Augen; damit du im Recht bist mit deinem Reden, rein erfunden in deinem Richten. Siehe, in Schuld bin ich geboren, und in Sünde hat mich meine Mutter empfangen. Siehe, du hast Lust an der Wahrheit im Innern, und im Verborgenen wirst du mir Weisheit kundtun. Entsündige mich mit Ysop, und ich werde rein sein; wasche mich, und ich werde weißer sein als Schnee. Lass mich Fröhlichkeit und Freude hören, so werden die Gebeine jauchzen, die du zerschlagen hast. Verbirg dein Angesicht vor meinen Sünden, und tilge alle meine Schuld! Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz, und erneuere in mir einen festen Geist! Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und den Geist deiner Heiligkeit nimm nicht von mir! Lass mir wiederkehren die Freude deines Heils, und stütze mich mit einem willigen Geist! Lehren will ich die von dir Abgefallenen deine Wege, dass die Sünder zu dir umkehren. Rette mich von Blutschuld, Gott, du Gott meines Heils, so wird meine Zunge deine Gerechtigkeit jubelnd preisen. Herr, tue meine Lippen auf, dass mein Mund dein Lob verkünde. Denn du hast keine Lust am Schlachtopfer, sonst gäbe ich es; Brandopfer gefällt dir nicht. Die Opfer Gottes sind ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten. Tue Zion Gutes in deiner Gunst, baue die Mauern Jerusalems! Dann wirst du Lust haben an rechten Opfern, Brandopfern und Ganzopfern; dann wird man Stiere darbringen auf deinem Altar.“ Ich habe gute Nachrichten für alle, die heute hier sind. Gott vergibt. Er kann von den schlimmsten Sünden reinwaschen wie Ehebruch, Mord und allem, was man sich noch vorstellen kann. Gott ist ein Gott der Vergebung. Wir können Vieles aus diesem Psalm lernen. Ich möchte heute nur auf zehn wichtige Punkte hinweisen, die wir aus diesem wunderbaren Gebet Davids mitnehmen können. Erstens: Es ist wichtig, dass wir unsere Sünde anerkennen und vor Gott bekennen. In Vers 3 sagt David: „Denn ich erkenne meine Vergehen, und meine Sünde ist stets vor mir.“ Ich erkenne meine Sünde an. In 1. Johannes 1:9 heißt es „Wenn...“ Und das ist ein großes „Wenn“. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist Gott treu und gerecht, vergibt uns unsere Sünde und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. David stand seine Sünde immer vor Augen. Sie quälte ihn. Und uns wird es genauso gehen, bis wir unsere Sünde bekennen. David lebte ein Jahr lang in einer kaputten Beziehung zu Gott, doch jeden Tag sah er, was er Uria angetan hatte, was er mit Batseba getan hatte und seine Vertuschungsaktion. Er wusste, dass seine Beziehung zu Gott kaputt war. Die verheerenden Folgen, die sein Handeln für seine Familie und alle anderen haben konnte, standen ihm immer vor Augen. Wir werden mit der Last der Sünde leben, bis wir sie bekennen. Nicht bekannte Sünde ist nämlich nicht vergebene Sünde. David schrieb darüber in Psalm 32: „Als ich mich weigerte, meine Schuld zu bekennen, war ich schwach und elend, dass ich den ganzen Tag nur noch stöhnte und jammerte. Tag und Nacht bedrückte mich dein Zorn, meine Kraft vertrocknete wie Wasser in der Sommerhitze.“ Kennen Sie das Gefühl, innerlich ausgetrocknet zu sein? Wenn alle geistliche Vitalität verschwunden ist? David kannte es. Er sagt: „Solange ich darüber schwieg, ging es mir so.“ Doch dann sagte er: „So tat ich dir kund meine Sünde und deckte meine Schuld nicht zu. Ich sagte: Ich will dem Herrn meine Übertretungen bekennen; und du, du hast vergeben die Schuld meiner Sünde.“ Vielleicht tragen manche von Ihnen auch Dinge mit sich herum, die Sie innerlich umbringen. Bitte gehen Sie heute nicht hier weg, ohne die Sache mit Gott geregelt zu haben. Lassen Sie sich vergeben und reinwaschen und die Last abnehmen. Durchbrechen Sie den Kreislauf. Gut. Der zweite Punkt ist: Wir müssen erkennen, dass alle Sünde sich letztlich gegen Gott richtet. Deswegen müssen wir sie Ihm bekennen. In Vers 6 sagt David: „Gegen dich, gegen dich allein habe ich gesündigt und getan, was böse ist in deinen Augen...“ Zuallererst sind wir unserem Schöpfer Rechenschaft schuldig. Und wenn wir gegen andere Menschen sündigen, ist das eine Sünde gegen den, der uns erschaffen hat. Der dritte Gedanke ist: Klagen Sie bewusst nicht Gott an. Werfen Sie Ihm nicht vor, Er sei ungerecht, wenn Sie die Folgen Ihrer eigenen Sünde erleben. Schauen wir uns auch noch den Rest von Vers 6 an: „Gegen dich, gegen dich allein habe ich gesündigt und getan, was böse ist in deinen Augen; damit du im Recht bist mit deinem Reden, rein erfunden in deinem Richten.“ In Sprüche 19:3 heißt es nach der Neues-Leben-Übersetzung: „Der Mensch geht an seiner eigenen Dummheit zugrunde, aber ist dann zornig auf den Herrn.“ Menschen sündigen, sie gehen ihre eigenen Wege ohne Gott und wenn sie dann vor den Folgen der Sünde stehen, geben sie Gott die Schuld. Sie fragen: „Warum hat Gott das zugelassen? Wie kommt es, dass diese Dinge in meinem Leben geschehen?“ Oder sie werden wütend auf andere Menschen. Aber David sagte: „Gott, gegen dich habe ich gesündigt, sodass du in deinem Richten und Reden untadelig bleibst.“ Je schneller man eine Sünde bekennt und sich davon abwendet, desto besser. In Sprüche 28:13 heißt es: „Wer seine Verbrechen zudeckt, wird keinen Erfolg haben; wer sie aber bekennt und lässt, wird Erbarmen finden.“ Wenn Sünde nicht bekannt und unterlassen wird, setzt sich der Kreislauf von Versuchung, Sünde und Tod ungehindert fort. In Galater 6:7 heißt es: „Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.“ Wenn wir die Samen der Sünde in unserem Leben lassen, werden sie Wurzeln schlagen und wachsen. Aber wenn wir Gott unsere Sünde bekennen, graben wir diese Samen aus. Schauen Sie bitte einmal auf die Leinwand hier. Es ist einfach, ein paar Samen auszugraben. Das ist nicht schwer. Wenn die Samen auf dem Boden liegen, kann man sie einfach aufheben. Und genau darin besteht Buße: Ich lasse diese Dinge keine Wurzeln schlagen. Gott, vergib mir. Aber wenn wir keine Buße tun, wenn wir die Sünde nicht bekennen und sie sein lassen, kann der Same Wurzeln schlagen und wachsen und dann wird das daraus. Und das ist dann viel schwerer auszureißen als die Samen. Ich kann einen Samen aus dem Boden ziehen und auch noch ein kleines Pflänzchen. Aber sobald die Sache Wurzeln geschlagen hat und der Kreislauf in vollem Gang ist, wächst die Pflanze ganz heran und ich ernte die Früchte. Und es ist viel schwerer, einen ausgewachsenen Baum zu fällen als ein paar Samen auszugraben. Manche Menschen haben zugelassen, dass der Same Wurzeln schlägt. Die Pflanze ist aufgegangen und zu einem riesigen Baum herangewachsen und jetzt ernten sie die Früchte. Sie erleben die Folgen ihres Handelns und werden wütend auf Gott. Sie beschweren sich: „Das ist unfair. Dies ist passiert und jenes ist passiert ...“ Dagegen müssen wir schnell angehen und dürfen nicht Gott die Schuld daran geben. Okay. Als Viertes müssen wir uns bewusst sein, dass wir von unserer menschlichen Natur her für Sünde anfällig sind. Es ist wichtig, dass wir uns unsere Schwächen eingestehen - und wir alle haben Schwächen. Ich wiederhole das noch einmal: Wir alle haben Schwächen. Und ich bin der Erste, der vortritt, beide Hände hebt und ruft: „Ja, ja, ja!“ Ich bin für bestimmte Sünden anfällig, so wie jeder andere von uns. Schauen wir, was David in Vers 7 sagt: „Siehe, in Schuld bin ich geboren, und in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.“ Schuld und Sünde sind zwar eng miteinander verbunden, aber zwei unterschiedliche Dinge. Das hebräische Wort für „Schuld“ kommt von einem Wort, das „gebeugt sein“ bedeutet, wie ein Baum, der eine Verkrümmung in sich hat oder krumm gewachsen ist. Wörtlich ist damit eine natürliche Neigung zu einer bestimmten Sünde gemeint, die uns angeboren ist. Unser Stolz würde das am liebsten leugnen. Es ist wie mit dem Prediger und den drei kleinen Jungen. Die drei versuchten sich gegenseitig im Lügen zu überbieten. Sie fanden einen herrenlosen Hund und wer von ihnen die größte Lüge erzählen konnte, sollte den Hund gewinnen. Der Prediger hörte sie und war entsetzt! Er sagte: „Unglaublich! Das ist furchtbar, Jungs! Als ich in eurem Alter war, habe ich nie gelogen.“ Die Jungen schauten sich an und sagten: „Mister, Sie gewinnen den Hund.“ Kommen wir zum fünften Gedanken: Gott wünscht sich nicht nur ein angepasstes äußerliches Verhalten, sondern eine innerliche Veränderung, die zum äußerlichen Verhalten führt. Nicht nur verändertes Verhalten, sondern eine innerliche Veränderung, die zu einem anderen Verhalten führt. Vers 6: „Siehe, du hast Lust an der Wahrheit im Innern, und im Verborgenen wirst du mir Weisheit kundtun.“ Wahrheit im Inneren. Gott möchte an unserem Inneren arbeiten. Wahre Freiheit kommt von innen heraus und wächst nach außen. Das Gesetz wirkt von außen und unterdrückt ein bestimmtes Verhalten. Es sagt Dinge wie: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Am liebsten würde ich jemandem die Zähne ausschlagen, aber ich tue es nicht, weil er mir dann die Zähne ausschlägt. Das Gesetz wirkt also von außen, es unterdrückt mein Verhalten und hält mich in Schach - es sei denn, ich denke, ich kann jemandem die Zähne ausschlagen ohne erwischt zu werden. Aber Gnade wirkt von innen heraus. Gnade verändert das Herz. Gnade verändert unsere Einstellung. Gnade verändert das, was wir uns im Inneren wünschen, während das Gesetz von außen nach innen wirkt. Rettung, die durch Gnade kommt, wirkt von innen heraus und genau das will Gott in unserem Leben: eine innerliche Veränderung, die äußerlich zu einem veränderten Verhalten führt. Okay... kommen Sie noch mit? - Ein sechster Gedanke: Es ist wichtig, anderen weiterzugeben, was man über Gottes Gericht und Barmherzigkeit lernt. Es ist wichtig, dieses Wissen an andere weiterzugeben, besonders an Menschen, die in ihrer Sünde feststecken. Bitte schauen Sie mit mir noch einmal Psalm 51:12-13 an. David schreibt: „Lass mir wiederkehren die Freude deines Heils, und stütze mich mit einem willigen Geist! Lehren will ich die von dir Abgefallenen deine Wege, dass die Sünder zu dir umkehren.“ Wir müssen anderen erklären, was gut und was schlecht ist. Wenn Sie Ihre Ehe durch Untreue verloren haben, müssen Sie das jemandem erzählen. Vielleicht einem jungen Mann oder einer jungen Frau, die mit dem Feuer spielen. Erzählen Sie ihm oder ihr von den Seelenqualen, die Sie durchgemacht haben. Sprechen Sie von den Folgen der Sünde. Das wird einige Menschen davor bewahren, ihre eigene Ehe zu verlieren. Es könnte sein, dass Sie jemanden vor dem ewigen Tod retten, wenn Sie ihn warnen. Manche von uns haben dumme Dinge getan und wir haben die Folgen zu tragen. Wir haben zugelassen, dass die Sünde den ganzen Kreislauf durchläuft und die bitteren Früchte geerntet. Manche Menschen brauchen eine Warnung von jemandem, der aus eigener Erfahrung sagen kann: „Mach das lieber nicht. Es wird dich teuer zu stehen kommen. Du würdest bei deinen Kindern einen hohen Preis zahlen müssen, weil du ihnen nicht mehr in die Augen schauen kannst. Es wird dich finanziell und anderweitig teuer zu stehen kommen.“ Wir müssen darüber reden. David sagte: „Ich werde die Übertreter lehren, sobald du mir die Freude deines Heils wiedergeschenkt hast.“ Ich glaube, wir müssen den Menschen auch von Gottes Barmherzigkeit erzählen und wie Er uns vergeben hat und gütig zu uns war und uns gerettet hat, als wir es nicht verdienten. Es ist herrlich, darüber zu sprechen, wie gütig und wunderbar Gott ist. Hat noch jemand außer mir das Gefühl, dass er mehr Barmherzigkeit erfahren hat als er verdient hat? Ja. Und ich stehe ganz vorn in der Reihe, ich bin der Erste, der sich meldet und sagt: „Gott, du warst barmherzig zu mir und ich will anderen Menschen erzählen, dass du gütig und barmherzig bist.“ Und wissen Sie, das gilt auch, wenn Sie denken: „Gott, ich sollte eigentlich die Folgen davon tragen. Ich habe zwar Buße getan, aber wenn es nach mir ginge, hätte ich mir nicht vergeben. Aber du hast mir vergeben!“ Gott ist unbegreiflich! Gott ist nicht wütend auf Sie. Er hat im Universum und auf der Erde bestimmte Gesetze in Kraft gesetzt und eines davon ist der Kreislauf von Sünde und Tod. Das ist ein unveränderliches Gesetz; aber Gott hat uns auch das Gesetz der Buße gegeben, damit wir den Samen ausgraben oder den Baum ausreißen oder fällen können. Es ist einfach schwieriger, den Baum zu fällen als ein paar Samen auszugraben. Aber ich sage Ihnen: Gott ist nicht wütend auf Sie. Er liebt Sie. Er möchte Ihnen bei allen Problemen helfen. Erzählen Sie aber auch anderen Menschen von dem, was Gott in Ihrem Leben getan hat. Okay, wo waren wir? Über diesen Punkt möchte ich noch etwas mehr sagen. Ich glaube, wir sollten offen über die Fehler sprechen, die wir machen, je nachdem in welche Situationen Gott uns führt. Ich bin gern transparent und spreche offen über meine Fehler. Ich glaube, das hilft anderen Menschen. Ein Prediger erzählte mir einmal seine Geschichte. Es war ein Mann, den ich sehr schätzte und er erzählte mir eines Tages: „Bayless, das ganze Geld, das ich aus den Kollekten und durch meinen Reisedienst bekam, stieg mir irgendwann zu Kopf. Ich wurde abhängig von Schmerzmitteln und anderen Drogen. Ich war meiner Frau untreu. Und die ganze Zeit über habe ich vor Tausenden gepredigt!“ Er sagte: „Aber ich habe es vertuscht und laufen lassen. Am Ende kam der ganz große Absturz. Ich verlor meine Ehe, ich verlor meinen guten Ruf. Ich verlor meinen Frieden, ich verlor meinen Besitz, ich verlor meinen Einfluss.“ Doch dieser Mann tat Buße und über die Jahre gab Gott ihm alles zurück, was er verloren hatte. Es dauerte eine Weile. Heute hat er mehr Einfluss in der ganzen Welt als je zuvor. Aber wissen Sie was? Ich hörte auf das, was er zu sagen hatte. Wir müssen über unsere Erlebnisse reden. Okay, Nummer sieben. Ich könnte noch vieles dazu sagen, aber das ist gar nicht nötig. Wenn Sie Ihre Sünde bekannt und Vergebung empfangen haben, wenn Gott mit Seiner Kraft in Ihr Leben eingegriffen und es geheilt hat, dann können und sollten Sie Gott anbeten und loben. Sobald Sie Ihre Sünde bekannt und Vergebung empfangen haben und Gott in Ihrem Leben gehandelt hat, müssen Sie Ihn anbeten und loben. Vers 16: „Rette mich von Blutschuld, Gott, du Gott meines Heils, so wird meine Zunge deine Gerechtigkeit jubelnd preisen. Herr, tue meine Lippen auf, dass mein Mund dein Lob verkünde.“ Als das Kind gestorben war, hörte David seine Diener miteinander flüstern und fragte: „Ist das Kind tot?“ Und sie sagten: „Ja.“ Da stand David auf, wusch sich, ging ins Haus Gottes und betete an. Statt sich vor Gott zu verstecken oder wegzulaufen, suchte er Gottes Nähe. In der Bibel heißt es, Gott begegnet denen, die sich an ihm freuen. Lassen Sie sich nicht davon abhalten, zu Gott zu kommen, weil Sie sich schämen. Bekennen Sie Ihre Sünde und beten Sie Ihn an. Gott wird Ihnen begegnen, Sie segnen und beginnen, Ihre Seele zu heilen. Er wird Ihnen neue Freude an Ihrer Errettung schenken. Nun zum achten Punkt: Bewahren Sie sich einen sensiblen Geist. Allein der Gedanke, gegen Gott zu sündigen, sollte Ihnen unerträglich sein. Bewahren Sie sich ein weiches Herz. Vers 19: „Die Opfer Gottes sind ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.“ Nachdem Gott Hiskia geheilt und ihm vergeben hatte, sagte er: „Ich will nun mein Leben lang vorsichtig wandeln vor meinem Gott.“ Das heißt: „Ich werde mir Gott gegenüber ein sensibles, weiches Herz bewahren.“ Zögern Sie die Buße nicht lange heraus. Klären Sie die Dinge rasch zwischen sich und Gott und anderen Menschen, denn offen gesagt ist eine hochmütige Haltung ein sicheres Zeichen für einen bevorstehenden Fall. Bewahren Sie sich ein weiches Herz für Gott. Jesus sprach von Menschen, deren Herz verhärtet ist. Das Neue Testament spricht von Menschen, deren Gewissen wie von einem heißen Eisen versengt ist. Das bedeutet, sie sind nicht mehr sensibel. Bleiben Sie sensibel für Gott. Es ist gut, wenn Dinge Sie stören. Es ist gut, rasch Buße zu tun. Allein der Gedanke, Sie könnten sündigen, sollte Sie auf die Knie treiben: „Gott, ich will das nicht tun. Bitte hilf mir.“ Nummer neun: Beten Sie für die Menschen, die von Ihrer Sünde betroffen sind. In Vers 20 betet David: „Tue Zion Gutes in deiner Gunst, baue die Mauern Jerusalems!“ Die ganze Nation war von Davids Sünde betroffen und er betete für sie. Im Neuen Testament heißt es: „Denn keiner von uns lebt sich selbst, und keiner stirbt sich selbst.“ Unsere Sünde betrifft auch immer andere. Wer echte Buße getan hat und umgekehrt ist, wer sein Herz und Leben wirklich für Gott geöffnet hat, bei dem wird unweigerlich das Bewusstsein entstehen, dass auch andere durch sein Handeln verletzt wurden oder zu Fall gekommen sind. Das wird ihn belasten und daraus muss Fürbitte entstehen. Vielleicht habe ich Buße getan und Gott um Vergebung gebeten. Aber wenn ich nicht für die bete, denen meine Sünde wehgetan hat, wenn ich mich nicht um die sorge, die von meiner Sünde betroffen sind, greift meine Buße noch nicht tief genug. Davids Sünde betraf die ganze Nation und er betete für sie. Der zehnte und letzte Punkt ist: Es ist sehr wichtig zu erkennen, dass wir zwar unseren Teil tun müssen, aber dass wir auch voll und ganz davon abhängig sind, dass Gott alles zurecht bringt. Er ist der Einzige, der letztlich uns, andere und die Situation wieder in Ordnung bringen kann. Nur Gott allein kann das. Hören Sie noch einmal zu, was David in diesem Psalm zu Gott sagt: Vers 3: Sei mir gnädig, Gott. Tilge. Vers 4: Wasche mich, reinige mich. Vers 6: Du redest, du richtest. Vers 8: Du wirst kundtun. Vers 9: Entsündige mich, wasche mich. Vers 10: Lass mich hören. Vers 11: Verbirg dein Angesicht vor meinen Sünden. Tilge. Vers 12: Erschaffe in mir, erneuere in mir. Vers 14: Lass wiederkehren, stütze mich. Vers 16: Rette mich. Vers 17: Tue auf. Vers 20: Tue Gutes. Wir sind davon abhängig, dass Gott die Situation in Ordnung bringt. Wir müssen unseren Teil beitragen, aber Gott tut den größten Teil. Und wenn wir unseren Teil tun, tut Gott Seinen. David hat einen hohen Preis gezahlt. Und ich glaube, ein großer Teil der nachfolgenden Tragödie in seiner Familie, seinem Leben und Königreich wäre zu vermeiden gewesen, wenn er schon früher seine Sünde bekannt und Buße getan hätte. Doch das tat er nicht. Aber Gott hat ihn trotzdem gesegnet und gebraucht. Gott hat David eine Hoffnung und eine Zukunft gegeben. Gott sagte trotzdem: „David ist ein Mann nach meinem Herzen.“ Und Gott ließ ihm durch einen Propheten etwas über Salomo sagen, den nächsten Sohn, den David mit Batseba hatte. Und wissen Sie, was die Bibel über diesen nächsten Sohn sagt? Dass Gott ihn liebte. Und durch Batseba entstand die Reihe von Davids Nachkommen, die zum Retter der Welt führte, zu Jesus Christus. Ich würde sagen, Gott hat David seine Sünde nicht nachgetragen. Der Frau, mit der David Ehebruch begangen hatte und die mit ihm versucht hatte, die Sache zu vertuschen, wurde auch vergeben. Und Gott entfernte die Sünde so gründlich aus dem Buch des Himmels, dass er Batseba und David gebrauchte, um den Retter der Welt zu bringen. Unglaublich! Ganz gleich, was Sie getan haben oder wie schlecht Sie waren. Laden Sie diese Sünde ab. Bekennen Sie sie Gott. Tragen Sie die Last nicht weiter mit sich herum. Beten Sie für die Menschen, die davon betroffen sind. Haben Sie Gott gegenüber ein demütiges und weiches Herz. Und ich sage Ihnen: Gott kann und wird große Dinge in Ihrem Leben tun! Vielleicht sitzt hier heute irgendwo ein Pastor, der einen Riesenfehler gemacht hat, der seine Ehe und seinen Dienst verloren hat und der sich einfach nur noch schämt. Ihnen sage ich: Gott ist mit Ihnen noch nicht fertig! Gott kann immer noch große Dinge durch Ihr Leben tun. Er liebt Sie. Und danken wir Gott, dass Er unsere Sünden so weit von uns wegbringt wie der Osten vom Westen ist, wenn wir sie Ihm bekennen und uns von ihnen abwenden. Ja, vielleicht gibt es Konsequenzen, wenn wir die Sache laufen lassen. Das ist ein unabänderliches Gesetz. Doch ich sage Ihnen, dass Gott Ihnen helfen will. Er kann immer noch große Dinge in Ihrem Leben tun. - Bitte werden Sie einen Moment still. Wenn es eine Sünde in Ihrem Leben gibt, die Sie nicht bekannt haben, dann bringen Sie sie jetzt vor Gott. Bitten Sie Ihn um Vergebung. Lassen Sie keinen Baum heranwachsen, dessen bittere Früchte Sie ernten müssen. Durchbrechen Sie den Kreislauf. Tun Sie Buße. Gott sieht Ihr Herz an. Und vielleicht möchten Sie jetzt beten, nicht laut, aber wenigstens im Stillen. Sagen Sie: „Gott, ich tue Buße. Bitte vergib mir.“ Trennen Sie sich von der Sünde. Lassen Sie sich vom kostbaren Blut Jesu reinwaschen. Herr, wir loben Dich! Ich hoffe, die Predigt hat Ihnen geholfen. Und Fakt ist: Gott liebt Sie. Er ist bei Ihnen und will Ihnen helfen. Er hat einen Plan für Ihr Leben. Sie sind kein Zufallsprodukt, also fassen Sie Mut! Wir würden gern von Ihnen hören. Schreiben Sie mir doch eine E-Mail oder einen Brief. Sagen Sie mir, ob die Sendung Ihnen geholfen hat. Und fragen Sie Gott, ob Sie unsere Arbeit unterstützen sollen. Es würde uns sehr helfen. Es ist sehr kostspielig, das Evangelium an Ihren Ort zu bringen und wir tun das auf der ganzen Welt. Beteiligen Sie sich doch an einer großen Sache für das Reich Gottes! Gott wird Sie dafür segnen. - Bis zum nächsten Mal.

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