Jesus kommt wieder – bereit? 2/2

Das Thema ‚Endzeit in der Bibel’ wirft immer wieder Fragen auf. Jesus möchte, dass wir drei Dinge zu diesem Thema wissen: 1.: Wir leben in der Endzeit.  2.: Wir wissen nicht, wann genau Jesus wiederkommen wird. 3.: Wir sollen immer bereit sein, denn das Ende wird zu einem Zeitpunkt kommen, an dem wir es nicht erwarten.

In dieser Predigt erklärt Bayless Conley anhand von drei miteinander zusammenhängenden Gleichnissen aus der Bibel, wie wir in der Endzeit leben sollen. Entdecke, welche Verantwortung du gegenüber anderen Christen, gegenüber Nichtgläubigen und gegenüber Gott hast.

Dies ist der zweite Teil einer Predigt, den ersten Teil findest du hier…

Predigtmanuskript

Wir befinden uns mitten in einer spannenden Predigt. Ich hoffe, Sie nehmen sich etwas Zeit und hören zusammen mit mir auf Gottes Wort.

Ich weiß nicht, ob es Ihnen aufgefallen ist, aber die zehn Jungfrauen hatten viel gemeinsam. Alle zehn Jungfrauen warteten auf die Rückkehr des Bräutigams; alle zehn waren erwartungsvoll, alle zehn hatten Lampen und hatten diese Lampen vorbereitet und alle zehn gingen dem Bräutigam entgegen. Der einzige Unterschied bestand darin, dass die törichten Jungfrauen kein Öl in ihren Lampen hatten. In der ganzen Bibel, im Alten und im Neuen Testament, steht Öl immer für den Heiligen Geist und Sein Wirken – zum Beispiel das Öl im Leuchter im Allerheiligsten oder das Salböl zur Heiligung. Öl steht für das Licht und die Kraft, die der Heilige Geist bringt. Und hier steht es ganz besonders für das Wirken des Heiligen Geistes bei der Errettung. Die fünf törichten Jungfrauen hatten kein Öl in ihren Lampen. In Sprüche 20:27 heißt es: „Der Geist des Menschen ist eine Leuchte des Herrn.“ Wenn ein Mensch zu Jesus findet, wird er durch den Heiligen Geist verändert. Er bekommt Erkenntnis und Kraft. Wir sind geistliche Wesen und nach Gottes Bild erschaffen. Wir sind mehr als man von außen sieht. Wir leben ewig und werden die Ewigkeit irgendwo verbringen. Durch die Sünde ist unser Geist von Gott getrennt. Jesus kam, um den Preis für die Sünde zu bezahlen und die Kluft zu überbrücken. Wenn wir unser Leben Ihm anvertrauen, verändert der Heilige Geist unseren Geist. Jesus nennt das „von Neuem geboren werden“. Der Apostel Paulus bezeichnete es als „in Christus eine neue Schöpfung sein“. Wir könnten auch sagen, unsere Lampe wird mit Öl befüllt, denn „der Geist des Menschen ist eine Leuchte des Herrn“. Wir können alle möglichen Rituale einhalten und alle möglichen kirchlichen Zeremonien vollziehen- aber ohne das Öl des Heiligen Geistes nützt das alles nichts. So wie bei den törichten Jungfrauen. Sie taten alle das Gleiche wie die klugen Jungfrauen. Sie nahmen an allem teil, aber sie hatten kein Öl in den Lampen. In 2. Timotheus 3:5 heißt es von solchen Menschen, sie leben äußerlich religiös, lehnen aber die Kraft des Lebens im Glauben ab. Ich habe noch eine weitere Gemeinsamkeit gefunden: Alle waren Jungfrauen, alle zehn! Sie hatten sich moralisch rein gehalten. Aber unsere guten Werke, ganz gleich, wie zahlreich oder edel sie sind, werden uns nicht retten.

Ich kenne einen Mann, der ein sehr vertrauenswürdiger Geschäftsmann ist. Ich habe schon öfter Geschäfte mit ihm gemacht. In dieser Hinsicht vertraue ich ihm bedingungslos. Er ist ein guter Ehemann, geht regelmäßig in die Kirche und fastet sogar regelmäßig. Doch er glaubt nicht daran, dass man neu geboren werden muss, sondern er glaubt an eine Rettung durch Werke. Darum tut er auch so viel Gutes – weil er glaubt, dass am Ende seines Lebens das Gute alles andere aufwiegen wird und Gott ihn darum in den Himmel lässt. Doch so funktioniert das nicht.

Lesen Sie einmal Apostelgeschichte 10. Dort ist ein Mann namens Kornelius, über den es heißt, er war sehr großzügig. Er gab den Armen Almosen. Er war gottesfürchtig und hielt seine ganze Hausgemeinschaft ebenso dazu an. In der Bibel heißt es, dass er immer betete und dass Gott sich an seine Großzügigkeit und Gebete erinnerte. Kornelius hatte sogar eine übernatürliche Erfahrung; ihm erschien ein Engel Gottes. Er war also großzügig, wohltätig, gottesfürchtig, seine Familie war in Ordnung, er betete regelmäßig und hatte eine übernatürliche Erfahrung – aber er gehörte nicht zu Jesus. Der Engel sagte zu ihm: „Sende nach Joppe und lass Simon mit dem Beinamen Petrus holen! Der wird Worte zu dir reden, durch die du gerettet werden wirst, du und dein ganzes Haus.“ Gott hat sich entschieden, durch die einfache Verkündigung Seiner guten Nachricht die Menschen zu retten, die daran glauben. Kornelius’ gute Werke, so zahlreich und edel sie auch waren, retteten ihn nicht.

Ich höre oft den Satz: „Herr Pastor, ich verstehe es einfach nicht. Ich habe bei der Arbeit einen Kollegen, der lebt besser als die meisten Christen, die ich kenne.“ Das ist toll, rettet aber niemanden. Die Rettung kommt aus Gnade durch den Glauben. Weiter nichts. Epheser 2:8-9: „Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben… nicht aus Werken, damit niemand sich rühmt.“

Ich möchte Ihnen noch einige andere Gedanken mitgeben. Die törichten Jungfrauen hatten reichlich Gelegenheit und Zeit. Sie hatten die klugen Jungfrauen beobachtet und gesehen, dass sie Öl in ihren Lampen hatten und nicht nur das, sondern auch noch Reservebehälter mit Öl. Es war also genug Gelegenheit und Zeit sich vorzubereiten. Sie hatten Zeit, ihre eigenen Lampen mit Öl zu füllen, doch der Bräutigam verspätete sich. Da dachten sie: „Wir haben zwar kein Öl und sind nicht vorbereitet, aber das hat uns noch nicht geschadet. Wir dachten, er kommt gleich, aber er ist noch nicht gekommen.“

Bei manchen von Ihnen ist das vielleicht ähnlich. Jemand aus Ihrem Umfeld ist gut vorbereitet, vielleicht Ihre Frau oder eins Ihrer Kinder. Gottes Kraft hat diese Menschen verändert und Sie haben es deutlich gesehen. Warum warten Sie noch? Zweitens: Als der Bräutigam dann wirklich kam und sie merkten, dass sie kein Öl hatten, sagten sie: „Gebt uns etwas von eurem Öl ab.“ Doch die klugen Jungfrauen sagten: „Geht und kauft euch selbst Öl.“

Es geht nicht, dass wir uns nur auf andere verlassen. Wir müssen selbst dafür sorgen, dass wir gut ausgerüstet sind. Die Beziehung eines anderen Menschen zu Gott bringt uns nicht in Gottes Reich. Selbst wenn unser Ehepartner oder unsere Kinder gläubige Christen sind, können wir uns nicht ewig darauf ausruhen. Wir brauchen eine eigene Beziehung zu Gott. Wir müssen unser eigenes Öl kaufen.

Als die törichten Jungfrauen dann endlich hinterherkamen, klopften sie an die Tür und riefen „Herr, Herr!“, aber die Tür war verschlossen. Die Gelegenheit war verstrichen. In Offenbarung 22:7 sagt Jesus: „Siehe, ich komme bald.“ Und dann in Vers 11 sagt Er: „Wer Unrecht tut, tue noch Unrecht und der Unreine verunreinige sich noch, und der Gerechte übe noch Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich noch!“

Irgendwann ist die Tür für immer verschlossen und die Gelegenheit endgültig vorbei. Der Zustand, in dem sich ein Mensch dann befindet, bleibt für die Ewigkeit besiegelt. Jesus wird sehr plötzlich wiederkommen. Dann wird offenbar werden, wer Ihn wirklich kennt und wer nur eine religiöse Fassade vorgespielt hat und Jesus eigentlich nicht kennt. Zu denen wird Jesus sagen: „Ich kenne euch nicht.“ Und genau darum geht es eigentlich, um Beziehung. Jesus sagt es in Johannes 17:3: „Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“ Ich bin froh, dass es in diesem Leben nicht um Regeln und Vorschriften und Rituale geht, sonst würde ich nicht gut abschneiden. Aber es geht um die Beziehung zu Gott. Wunderbar!

Dann kommen wir zum dritten Gleichnis in Matthäus 25. Ich lese nur zwei Verse davon vor, nicht alles, weil das Gleichnis ziemlich lang ist:

Matthäus 25:14-15

„Denn es ist wie bei einem Menschen, der außer Landes reiste, seine eigenen Knechte rief und ihnen seine Habe übergab: Und einem gab er fünf Talente, einem anderen zwei, einem anderen eins, einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit; und reiste außer Landes.“

Hier geht es um unser Verhältnis zu der Welt, die Jesus nicht kennt. Vielleicht kennen viele von Ihnen dieses Gleichnis schon. Die „Talente“ waren damals eine bestimmte Geldsumme, aber sie sind ein Bild für Gelegenheiten, Ressourcen, Einfluss. Der eine Knecht hatte fünf Talente, handelte damit und gewann fünf dazu. Der zweite hatte zwei Talente, handelte damit und gewann zwei dazu. Der dritte hatte ein Talent, verstand aber den Charakter seines Herrn nicht. Er hatte Angst, war faul und böse. Deswegen vergrub er sein Talent in einem Loch und ließ es da liegen. Nach langer Zeit kam der Herr wieder und rief alle zusammen, um Rechenschaft von ihnen zu fordern. Der Knecht mit den fünf Talenten sagte: „Ich habe die Summe verdoppelt.“ Der Herr antwortete: „Recht so, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh hinein in die Freude deines Herrn.“ Auch der Knecht mit den zwei Talenten sagte: „Ich habe es verdoppelt.“ Und der Herr sagte genau das Gleiche zu ihm; er bekam die gleiche Belohnung: „Du bist über weniges treu gewesen; ich werde dir viel anvertrauen. Gut gemacht. Komm und freu dich mit mir.“ Der Knecht mit dem einen Talent sagte: „Ich habe nichts damit gemacht, sondern es nur versteckt. Hier hast du es zurück.“ Und der Herr nahm das Talent und gab es dem, der zehn Talente hatte. In Vers 15 heißt es, er gab jedem Knecht „nach seiner eigenen Fähigkeit“. Er gab jedem eine Chance, Einflussmöglichkeiten oder Ressourcen, die seiner Begabung oder Fähigkeit entsprachen. Manche haben die Gabe zum Lehren oder Predigen, andere können gut singen oder sind gute Sportler. Wieder andere sind kluge, geschickte Geschäftsleute oder gute Führungskräfte. Andere Menschen sind genial kreativ oder können andere gut beraten. Ich könnte noch vieles aufzählen. Gott gibt jedem Menschen Gelegenheiten, Einflussmöglichkeiten, Ressourcen, die den Fähigkeiten entsprechen, die Er ihm gegeben hat. Und Gott erwartet, dass wir unsere Gaben einsetzen, um Sein Königreich zu bauen. Ist Ihnen aufgefallen, dass es im Bibeltext heißt: „er übergab ihnen seine Habe“? Er erwartet, dass die Knechte damit Sein Unternehmen ausbauen – und Gottes „Unternehmen“ sind Menschenseelen. Er will Menschen mit dem Evangelium erreichen.

Ich kann es gar nicht oft genug sagen, aber ich bin entsetzt, wie alt ich bin! Kürzlich bin ich 60 geworden. Das war seltsam, aber gut. Ich fühle mich immer noch wie 59 oder 58. Aber wissen Sie was? Es kam mir trotzdem sehr plötzlich vor. Unser Leben auf der Erde ist sehr, sehr kurz. Es ist nur ein kurzes Aufleuchten und Verglühen. Es ist die Ankleidekabine für die Ewigkeit. Und Gott hat mir und Ihnen bestimmte Fähigkeiten gegeben und Er wird uns Gelegenheiten, Ressourcen und Einfluss schenken. Vielleicht ist es nur wenig. Aber auch wenn man über nur wenig treu gewesen ist, die Belohnung ist trotzdem die gleiche. Wenn der Knecht, der ein Talent bekam, es dazu eingesetzt hätte, das Geschäft seines Herrn weiter auszubauen, hätte er die gleiche Belohnung bekommen wie der Knecht mit den zehn Talenten. Setzen Sie das, was Sie haben, für Gottes Königreich ein.

Ich habe einen Freund, der ist eine Art Rattenfänger. Das Schöne daran ist, dass er das gar nicht merkt. Er ist so schlicht und unkompliziert, dass man ihm einfach folgen will. Es ist unglaublich, mit ihm zusammen zu sein – aber es ist ihm gar nicht bewusst und das macht seine Begabung noch heiliger. Dieser Freund von mir lebt nicht in den USA, sondern im Ausland. Dort fing er an, zu großen Firmen zu gehen und sie um Unterstützung für Waisenkinder in Afrika zu bitten. Er arbeitet mit einer großen Organisation zusammen, die jeden Tag eine Million Waisenkinder mit Nahrung versorgt. Und er hat die großen Firmen seines Landes dazu gebracht – und es sind sehr bekannte Firmen! – Hunderttausende, wenn nicht sogar Millionen von Dollar für diese Arbeit unter Waisenkindern zu spenden. Und natürlich geben sie den Kindern zu essen. Sie ermöglichen ihnen aber auch eine christliche Ausbildung, erzählen ihnen von Jesus, geben ihnen eine Chance im Leben. Sehr viele dieser Kinder werden später Lehrer oder Pastoren. Und einige der großen Firmen retten buchstäblich Leben, aber sie finanzieren auch die Verbreitung von Gottes Wort. Dieser Freund von mir ist einfach er selbst. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber er setzt ein, was Gott ihm gegeben hat. Es ist unglaublich! Er setzt seine Talente ein und Gott gibt ihm Einfluss und Gelegenheiten. Ganz gleich, was Sie tun: Auch Sie werden Chancen im Leben haben, Gottes Reich in diese Welt zu bringen. Sie werden Möglichkeiten haben, die Gaben, die Gott Ihnen gegeben hat, für Ihn einzusetzen. Aber wir sind nur die Verwalter. Eines Tages wird Jesus wiederkommen und jeden von uns fragen, was wir mit Seinem Eigentum gemacht haben. Unsere Gaben gehören Ihm. Haben wir sie für Seine Ziele eingesetzt oder nur für uns verschleudert?

Bitte schließen Sie für einen Moment die Augen und lassen Sie uns beten.

Herr, bitte hilf uns, immer daran zu denken, dass Du wiederkommst. Manchmal sind wir so beschäftigt und es ist so laut in unserer Zeit. Es gibt so viele Ablenkungen und Dinge, die nach unserer Aufmerksamkeit schreien. Da verlieren wir leicht aus den Augen, dass Du eines Tages plötzlich erscheinen wirst, dass Du das Chaos dieser Welt in Deine Hände nehmen und ihm für immer ein Ende setzen wirst. Dann wirst Du Dein Königreich aufrichten. Bitte komm, Herr Jesus.

Bitte halten Sie noch einen Moment die Augen geschlossen und denken Sie noch einmal an das zweite Gleichnis über individuelle Verantwortung und persönliche Beziehungen. Haben Sie Öl in Ihrer Lampe? Kennen Sie Jesus? Wenn ja, muss ich Sie nicht erst überzeugen. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, dann wäre heute eine gute Gelegenheit, Jesus Ihr Leben anzuvertrauen. Ich möchte mit Ihnen beten und Ihnen Gelegenheit geben, das anzunehmen, was Er für Sie getan hat.

In der Bibel steht, dass wir alle gesündigt und Gottes Herrlichkeit verloren haben. Wir alle sind durch die Sünde von Gott getrennt worden. Doch Jesus hat in Seiner großen Liebe freiwillig Sein Leben für uns geopfert und den Preis unserer Sünde bezahlt, damit wir eine Beziehung zum Vater haben können. Ja, Jesus ist der Hausherr, der eine Weile „außer Landes“ ist. Aber Er wird wiederkommen. Das Wichtigste ist, eine Beziehung zu Ihm zu haben. Dann können wir auch unsere Beziehungen innerhalb und außerhalb Seiner Hausgemeinschaft in Ordnung bringen. Und dann fangen wir an zu entdecken, was Er uns gegeben hat und wie Er es zum Bau Seines Königreichs eingesetzt sehen möchte. Aber alles beginnt damit, dass wir Ja zu Jesus Christus sagen. Gott schaut in Ihr Herz. Er wird Sie nicht fortschicken, wenn Sie von Ihm gerettet werden wollen, wenn Sie sich ernsthaft eine Beziehung zu Ihm wünschen. Die Bibel sagt, wenn wir mit dem Herzen glauben, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat und Ihn mit unserem Mund als Herrn bekennen, bringt Gott uns in eine Beziehung zu Ihm, die die Bibel Errettung nennt.

Normalerweise bitte ich meine Zuhörer, die Hand zu heben. Heute wollte ich Sie eigentlich bitten, die Hand zu heben und dann aufzustehen, aber jetzt erscheint mir das nicht mehr richtig. Ich möchte einfach mit Ihnen beten. Wenn Sie von Herzen und mit allem Ernst mitbeten, wird Gott Ihnen begegnen. Möchten Sie mit mir beten? Sagen Sie einfach:

Lieber Gott, danke, dass Du mich und die ganze Welt so sehr geliebt hast, dass Du Deinen eigenen Sohn geopfert hast. Jesus, danke, dass Du ans Kreuz gegangen bist. Danke, dass Du die Strafe für meine Sünde getragen hast. Ich glaube, dass Du gestorben und am dritten Tag von den Toten auferstanden bist. Jesus, ich lade Dich in mein Leben ein. Bitte sei mein Herr und Retter. Heiliger Geist, bitte verändere mich, reinige mich, erfülle mich. Ich bete im Namen von Jesus.

Nur noch eines und lassen Sie die Augen bitte noch geschlossen: Wenn zwischen Ihnen und einem Ihrer Mitchristen etwas nicht in Ordnung ist, dann vergeben Sie. Der Mann, dem ich seine 400 Dollar Schulden erließ – die Sache ist erledigt. Ich würde ihm nicht noch einmal Geld leihen, denn Vertrauen will verdient sein. Vertrauen ist der Lohn für Treue und Aufrichtigkeit. Aber Vergebung ist ein Geschenk. Vielleicht müssen Sie jemandem vergeben. Lassen Sie ihn los. Lassen Sie keine Bitterkeit in Ihrer Seele Wurzeln schlagen. Bitterkeit wird Ihnen, Ihrer Familie und allen Ihren Beziehungen nur schaden. Lassen Sie los. Wenn Sie jemandem Unrecht getan haben und Sie können Wiedergutmachung leisten, ohne dem anderen noch mehr zu schaden, dann tun Sie es. Entscheiden Sie sich bewusst dazu. Vielleicht müssen Sie jemanden um Vergebung bitten. Tun Sie es. Herr, danke, dass Du uns hilfst und wir nicht allein sind. Wir beten im Namen von Jesus. Amen.

Liebe Freunde, ich hoffe, dass Sie heute etwas aus der Predigt mitgenommen haben. Vielleicht haben Sie uns übers Internet gesehen oder im Fernsehen zugeschaut oder uns auf anderem Wege gehört. Wenn Sie uns noch nie gemailt oder geschrieben haben, dann möchte ich Sie dazu ermutigen. Lassen Sie uns einfach wissen, ob unsere Sendung Ihnen geholfen hat. Das wäre eine große Ermutigung für uns. Bis zum nächsten Mal!

In Matthäus 24 lesen wir, dass Jesus mit den Jüngern den Tempel verließ und die Jünger Ihn auf die schönen Gebäude hinwiesen. Es war ein beeindruckender Anblick. Aber Jesus sagte: „Es wird der Tag kommen, an dem hier nicht ein Stein auf dem anderen bleiben wird. Alles wird eingerissen werden.“ Das geschah tatsächlich im Jahr 70 n.Chr., als Titus Jerusalem zerstörte. Von dieser Aussage her ist das zu verstehen, was wir in Matthäus 24 ab Vers 3 lesen:

Matthäus 24:3

„Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?“

Sicher verstanden sie nicht vollends, was das Kommen von Jesus bedeutet. Und Jesus beantwortete ihre Frage, doch Seine Antwort war vielschichtig. Es war eine Antwort an die Jünger ebenso wie an uns. Jesus erklärte ihnen, welche Zeichen Seinem Kommen vorausgehen werden. Er sagt:

Matthäus 24:4-6

„Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführt! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen. Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.“

Viele werden in Seinem Namen kommen und vorgeben, Christus zu sein. Es werden immer mehr falsche Religionen aufkommen. Und Jesus sprach auch von Kriegen und Kriegsgerüchten, dass ein Volk sich gegen das andere erheben wird und sich an vielen Orten Erdbeben ereignen werden. Es wird Hungersnöte und Seuchen geben. Das liest sich wie die Zeitung von heute. Aber für mich ist am wesentlichsten, was Jesus in Vers 14 sagt:

Matthäus 24:14

„Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.“

Dann wird das Ende kommen. Das Evangelium von Gottes Reich wird auf der ganzen Erde gepredigt werden, allen Nationen. Das Wort dafür im Griechischen ist „ethnos“. Das heißt, buchstäblich jede ethnische Gruppe wird vom Evangelium von Jesus Christus erfahren. Und in unserer Generation findet etwas Bedeutendes statt. Zum ersten Mal, seit Jesus auf dieser Erde lebte, wird Gottes Wort, das Evangelium, in die eigene Sprache jeder Volksgruppe der Welt übersetzt werden. Das war bisher in der Geschichte der Welt noch nicht der Fall, aber es wird in unserer Generation passieren. In den nächsten 10, 15 Jahren könnte es so weit sein. Jesus nannte dies als ein Vorzeichen Seiner Rückkehr. Ich denke, so schnell wie die Bibel in alle Sprachen übersetzt wird, könnte Jesus bald wiederkommen.

Ein Kommentar

  • Markus sagt:

    Danke für diese Botschaften, die der Heilige Geist vermittelt, sie treffen immer die Situation, in der ich mich gerade befinde! Mit innigsten Segenswünsche
    Markus

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