Kennst du deine Bestimmung?

Wusstest du, dass Gott schon vor deiner Geburt Pläne für dich geschmiedet hat? In dieser Predigt spricht Bayless Conley über deine Bestimmung und Perspektiven in deinem Leben. Entdecke, wie du tiefe Zufriedenheit finden kannst, wenn du deiner Bestimmung folgst und das Gute tust, das Gott schon vor langer Zeit für dich vorbereitet hat.

Predigtmanuskript

Hallo, ich bin Bayless Conley. Wir werden uns gleich mit dem Wort Gottes beschäftigen, denn wir haben festgestellt, dass die Bibel die Antworten auf die wichtigsten Fragen des Lebens gibt. Die folgende Predigt habe ich bei der Abschlussfeier von unserem Leadership College in unserer Kirche gehalten. Es geht darum, wie man seine Bestimmung findet. Ja, auch Sie haben eine Bestimmung. Und Sie können herausfinden, welche. Bleiben Sie dran.  

Ich möchte heute über vier Dinge sprechen: Bestimmung, Geduld, Gebet und Sichtweise. Das erste ist unsere Bestimmung. Gott hat einen Plan für jeden von uns, auch für Sie.

Epheser 2,10:

„Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“

 

Und wenn wir zu Kapitel 1 zurückblättern, sehen wir, dass mit dem „vorher“ gemeint ist „bevor Gott die Erde erschuf“. Bevor Gott die Welt schuf, dachte er über uns nach. Er plante die Wege, auf denen wir gehen und die Werke, die wir tun sollten. Ihr Leben ist kein nachträglicher Einfall. Gott hat für jeden von uns eine ganz bestimmte Aufgabe. In der „The-Passion“-Übersetzung klingt dieser Vers so:

„Wir sind seine Poesie; neu erschaffene Menschen, die der Bestimmung folgen, die er jedem von uns zugedacht hat; denn wir gehören zu Jesus, dem Gesalbten. Schon vor unserer Geburt hat Gott unsere Bestimmung geplant und die guten Werke, die wir tun sollen, um sie zu erfüllen!“

Bevor wir geboren wurden, hat Gott uns eine Bestimmung zugeteilt. Er hat die guten Werke geplant, die wir tun sollen, um diese Bestimmung zu erfüllen. Und das alles ist kein großes Geheimnis, das wir nicht erfahren dürfen.

Epheser 5,17:

„Darum seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist!“

Es wäre grausam von Gott, wenn er von uns verlangen würde, seinen Willen zu verstehen, ohne uns die Möglichkeit dazu zu geben. Aber er gibt uns die Möglichkeit dazu.

 

Epheser 5,17:

„Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern lasst euch vom Geist erfüllen.“

Gottes Willen können wir unter anderem dann verstehen, wenn wir Zeit mit dem Heiligen Geist verbringen. Wir sollen vom Heiligen Geist erfüllt sein und Gemeinschaft mit ihm haben. Eine gute Möglichkeit um festzustellen, ob ich auf dem Weg unterwegs bin, den Gott für mich vorgesehen hat, ist die Frage: „Bin ich zufrieden mit dem Weg, auf dem ich gehe, mit der Richtung, in die mein Leben läuft und mit den Dingen, die ich tue?“ Ich will damit nicht sagen, dass es keine schwierigen Zeiten oder keinen Stress im Leben geben wird, wenn wir den Willen Gottes tun. Ja, es wird schwierige Zeiten geben. Es wird Momente geben, in denen Sie denken werden: „Jetzt brauche ich wirklich einen langen Urlaub.“ Aber wenn Sie Ihrer Bestimmung folgen und die von Gott vorbereiteten Werke tun, sollten Sie ganz grundsätzlich eine tiefe Zufriedenheit spüren.

 

Jesaja 55,2:

„Warum wiegt ihr Geld ab für das, was kein Brot ist, und euren Verdienst für das, was nicht sättigt?“ Was für eine Frage! Warum sollten Sie für etwas arbeiten, das Sie nicht zufriedenstellt?

 

Ein Freund von mir war als junger Mann ein Topmanager in einer weltbekannten Plattenfirma. Wenn ich das Label nennen würde, würden Sie alle hier es kennen. Er verdiente Unmengen Geld, aber er war unzufrieden. Dann las er diesen Vers aus Jesaja 55,2: „Warum gebt ihr euren Verdienst für das, was nicht sättigt?“ Und er kündigte noch am gleichen Tag. Er gründete mehrere sehr erfolgreiche Unternehmen in Bereichen, die ihm am Herzen lagen. Er war damit sehr erfolgreich und verdiente gut, aber vor allem bewirkte er damit in seinem Land viel für das Reich Gottes, und auch für mich persönlich. Obwohl er großen Einfluss hatte und viel verdiente, wollte er nicht mit etwas weitermachen, das ihn nicht zufriedenstellte.

Vielleicht wissen Sie auch nicht, was Sie als nächstes tun sollen und fragen sich: „Gut, ich habe eine Bestimmung. Gott hat einen Plan für mich. Aber was für einen? Ich weiß es nicht. Was soll ich tun?“ Dann bleiben Sie dort, wo Sie gerade sind und seien Sie dort treu. David wurde zum König gesalbt und der Geist Gottes kam auf ihn. Man verkündete, dass er der neue König sein sollte. Aber was tat er? Er blieb weiter Hirte. Er ging zurück und kümmerte sich treu um die Schafe seines Vaters, bis sich die Türen für ihn öffneten. Und dann herrschte er siebeneinhalb Jahre lang über Juda und schließlich über ganz Israel.

 

  1. Korinther 7,20:

„Jeder bleibe in dem Stand“ – oder „in der Berufung“ – „in dem er berufen worden ist,“ Jesus nachzufolgen.

 

 „Hoffnung für alle“ Übersetzung:

„Jeder soll Gott an dem Platz dienen, an dem ihn Gottes Ruf erreichte.“

 

Ein Freund von mir war acht Jahre lang Tontechniker für eine Rockband namens AC/DC. Er reiste mit ihnen um die Welt und führte genau das exzessive Leben, das man mit Rockbands dieser Zeit verbindet. Mitten im Tourbus, mit dem ganzen Irrsinn um sich herum, las er in einem christlichen Buch, das ihm jemand gegeben hatte. Und dann schenkte er dort im Tourbus Jesus sein Leben. Wissen Sie, was er als nächstes tat? Er arbeitete acht Monate lang weiter als Tontechniker für AC/DC. Dann begann Gott, an ihm zu arbeiten und öffnete eine Tür für ihn. Er wurde Pastor mehrerer sehr erfolgreicher Kirchen. Als ich das letzte Mal mit ihm geredet habe, war er gerade Dozent an einer der besten Bibelschulen des Landes. Aber er blieb, wo er war, bis er wusste, was er als nächstes tun sollte und klar die Führung Gottes erkannte.

Freund, auch Sie haben eine Bestimmung. Jeder einzelne von Ihnen. Gott hat einen Plan für Sie. Vielleicht sind Sie gerade in einer Lebensphase, in der Sie wissen, dass sich Ihre generelle Berufung gerade nicht ändern wird. Aber irgendwann wird eine neue Phase kommen, und Gott wird Sie darin leiten. Bleiben Sie treu, wo Sie sind, bis Gott die nächste Tür für Sie öffnet.

 

Der nächste Punkt, über den ich sprechen möchte, ist Geduld. Geduld. In Hebräer 6,12 steht: „Dann werdet ihr auch nicht träge oder gleichgültig werden, sondern dem Beispiel derer folgen, die aufgrund ihres Glaubens und ihrer Geduld die Zusagen Gottes empfangen.“ Sehen Sie: Ein Lebenswerk mit Bedeutung entsteht nicht an einem Tag. Geduld zahlt sich aus. Wenn man irgendwohin reist, ganz gleich, wohin auf der Welt, und in einem Restaurant oder auf dem Flughafen auf die Toilette geht, findet man überall diese Dyson-Handtrockner. Man wäscht sich die Hände und trocknet sich dann damit ab. Sie sind super. Dyson stellt auch Lüfter und andere Geräte her. Ich habe heute einmal nachgeschaut: Sie machen über drei Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr. Und alles fing damit an, dass James Dyson einen Staubsauger ohne Beutel erfand. Vielleicht haben manche von Ihnen so einen. Aber wissen Sie was? Er hatte nicht eine tolle Idee und leitete ein halbes Jahr später ein erfolgreiches Unternehmen. Raten Sie einmal, wie viele Prototypen er entwickeln musste, bis sein Staubsauger fertig war. 50? 75? 150? Es brauchte 5.127 Prototypen und 14 Jahre mit Schulden und Gerichtsverfahren, bis sein erstes Produkt überhaupt einmal entwickelt war. Aber er war von diesem Weg überzeugt und ging ihn geduldig weiter.

 

Bleiben Sie also geduldig. Es ist ein Langstreckenlauf. Und ich denke, es ist auch wichtig zu wissen, dass Gott möchte, dass wir den Weg genießen, während wir geduldig Gottes Plan für unser Leben folgen. Während wir unterwegs sind, lernen wir dazu und finden Freunde. Während wir unterwegs sind, entwickelt sich unser Glaube und wir erleben Gottes Treue. Ich habe in meinem Leben schon viele Wandertouren gemacht. Es ist ziemlich anstrengend, mit jemandem unterwegs zu sein, der die Reise nicht genießen kann. Sie fragen dann immer: „Wie lange dauert es noch? Wir sind schon seit zwei Tagen zu Fuß unterwegs. Wie viele Kurven sind es noch?“ Aber es geht nicht nur um das Ziel. Es geht auch darum, anzuhalten und aus einem kristallklaren, eiskalten Fluss zu trinken. Es geht darum, mitten auf dem Weg stehenzubleiben und der Stille und dem Wind zu lauschen, der durch die Wipfel der Kiefern rauscht. Es geht darum, das Panorama aufzusaugen, das sich einem immer wieder eröffnet und über Gottes Schöpfung zu staunen. Es geht um die Gespräche und das Lachen mit Freunden auf dem Weg. Ja, das Ziel ist toll. Aber es geht nicht nur um das Ziel. Es geht um den Weg. Gott schenkt uns Gnade, damit wir den Weg genießen können.

 

Der dritte Punkt ist das Gebet. Hören Sie, liebe Absolventen: Wir stehen in einem geistlichen Kampf. Der Widerstand, den Sie gerade erleben und den Sie später erleben werden, wirkt vielleicht, als sei er von dieser Welt. Aber eigentlich ist er meist geistlich. Sei das ein feindlicher Nachbar, ein Stadtrat oder die kommunale Verwaltung, die sich gegen Sie stellen, ein unerwartetes Gerichtsverfahren, plötzlicher Gegenwind, der das Vorankommen schwierig macht, finanzielle Schwierigkeiten, die öffentliche Meinung oder innere Zwistigkeiten – der größte Teil davon ist geistlicher Natur. Und diesen Kampf gewinnen wir nur auf den Knien. Es gibt keine Abkürzung dafür. Sie stellen, ein unerwartetes Gerichtsverfahren, plötzlicher Gegenwind, der das Vorankommen schwierig macht, finanzielle Schwierigkeiten, die öffentliche Meinung oder innere Zwistigkeiten – der größte Teil davon ist geistlicher Natur. Und diesen Kampf gewinnen wir nur auf den Knien. Es gibt keine Abkürzung dafür.

 

Epheser 6,11-12 und 17-18:

„Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt! Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.“

„Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort! Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit …“

 

Tun wir das?

„Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet hierzu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen.“

 

Ich hatte in meinem Leben das Privileg, einen Mann namens T.L. Osborn kennenzulernen. Er war einer der größten Evangelisten aller Zeiten. Er ist schon seit einigen Jahren im Himmel. Er hat jahrzehntelang viele große Evangelisationen in Lateinamerika, Europa, Asien und Afrika durchgeführt. Und ich weiß noch, dass ich 1980 oder vielleicht 1979 bei einer Veranstaltung war, bei der T.L. Osbornes Evangelisationsleiter sprach. Dieser Mann reiste ein halbes Jahr oder ein Vierteljahr vorher in das Land oder die Stadt, in der die Evangelisation stattfinden sollte. Und es war seine Aufgabe, alle notwendigen Bewilligungen einzuholen. Er mietete das Fußballstadion, die Stierkampfarena oder den Platz, auf dem sie die Veranstaltung mit 50- oder 60.000 Leuten abhalten konnten und versuchte, alle Kirchgemeinden vor Ort dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten.

 

Er sagte: „Meist ging irgendetwas schief, wir landeten in einer Sackgasse und es schien völlig unmöglich.“ Und ich werde nie vergessen, was er dann sagte. Er sagte: „Ich kann Ihnen nicht sagen, wie oft ich in meinem Hotelzimmer auf dem Boden lag und Gott die ganze Nacht im Gebet anflehte, bis der Sieg errungen war.“ Er sagte: „Ab dann änderte sich die Lage. Wir bekamen, was wir brauchten, ob es der große Platz, die Stierkampfarena, die nötigen Bewilligungen oder etwas anderes war. Aber der Kampf wurde im Gebet gewonnen.“ Strategien sind gut. Strategien sind notwendig. Aber wir müssen beten. Wer nicht betet, geht in die Irre. Im Gebet fordern wir Gottes Hilfe an. Wir selbst haben nicht das Zeug, um unsere Aufgabe zu erfüllen. Wir brauchen Hilfe von oben. Wir brauchen übernatürliche Hilfe.  Wir müssen beten. Wenn wir nicht Menschen des Gebets werden, wird sich Gottes Plan in unserem Leben nie erfüllen.

Und schließlich unsere Sichtweise – wie sehen wir uns selbst? Erstens: Wir müssen uns als Soldaten sehen. Zweites: Wir müssen uns als Sämann sehen. Soldat und Sämann.

  1. Timotheus 2,3-4:

„Leide mit mir als guter Soldat Christi Jesu!

Keiner, der in den Krieg zieht, lässt sich in Alltagsgeschäfte verwickeln, denn er will, dass sein Heerführer mit ihm zufrieden ist.“

 

Ich lese hier zwei Dinge heraus. Erstens: Zur Berufung gehören auch schwere Zeiten. Er schreibt: „Leide mit mir.“ Sei nicht von schweren Zeiten überrascht. Seien Sie nicht der Soldat, der sagt: „Was soll das? Warum schießt der Feind auf mich?“ Ja, was hattest du denn gedacht? Wir sind im Krieg, du hast einen Feind, und sie werden versuchen, dich umzubringen. Wir werden schwere Zeiten erleben. Es wird Kämpfe geben und wir müssen hartnäckig bleiben. Ja, es braucht Mut, Jesus nachzufolgen. Wir schwimmen gegen den Strom, und es ist ein Wagnis, Jesus zu dienen. Wo Sie auch leben und wie Sie ihm auch dienen, wozu Sie berufen sind und was Gott für Sie geplant hat, um ein Zeugnis für Christus zu sein und zur Ehre Gottes zu leben – Sie brauchen Mut dazu. Ertragen Sie schwere Zeiten wie ein guter Soldat.

 

Und zweitens müssen wir uns selbst als Sämann sehen. Aber zuerst möchte ich noch eine zweite Sache in Bezug auf den Soldaten ansprechen. Soldat zu sein heißt, dass wir einen Befehlshaber haben. Der Soldat will seinem Heerführer gefallen. Das bedeutet, dass wir erstens auf die Befehle hören müssen und zweitens bereit sein sollen, sie auszuführen. Wir sollen nicht diskutieren, sondern die Befehle befolgen. Wir müssen auf die Befehle Jesu, unseres Heerführers, hören. Sehen wir uns also als Soldat und als Sämann. Sagen wir alle „Sämann“. Wir sollen uns als Sämann sehen. Wo nichts gesät worden ist, kann man auch nichts ernten.

Gott verspricht in 2. Korinther 9,10, dass er uns Samen für die Aussaat gibt und Brot zur Nahrung. Das bedeutet, dass er uns immer etwas geben wird, das wir weitergeben können. Das sind die Samen für die Aussaat. Und mit „Brot zur Nahrung“ verspricht Gott uns, dass er unsere persönlichen Bedürfnisse erfüllen wird, während wir säen, während wir unsere Aufgabe erfüllen, anderen helfen oder was genau das für Sie heißen mag. Während wir säen, gibt Gott uns Brot zu essen. Er gibt uns, was wir brauchen. Hören Sie gut zu: Als Sämann arbeiten Sie vielleicht für eine Zukunft, die Sie nicht erleben werden. Es ist wichtig, dass wir uns diese Sichtweise angewöhnen.

 

Johannes 4,37-38:

„Denn hierin ist der Spruch wahr: Ein anderer ist es, der da sät, und ein anderer, der da erntet. Ich habe euch gesandt zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.“

 

Hier in der Cottonwood Church arbeiten wir viel für das Fernsehen. Wir tun auch einiges vor Ort, aber der größte Teil unserer Arbeit findet international statt. Wir strahlen unsere Sendungen auf weltlichen Sendern in der ganzen Welt aus und übersetzen oder untertiteln die Sendungen auf Arabisch, Farsi, Deutsch, Französisch, Niederländisch, Spanisch, Nepali und Russisch. Wir haben auch Sendungen auf Hindi und Japanisch gemacht. Und wissen Sie was? Vielleicht lässt Gott uns ernten, aber vielleicht auch nicht. Vielleicht kommt jemand anderes und führt in diesen Ländern viele Menschen zu Gott, wo wir gesät haben, wo Menschen Gebet und Geld und wir Zeit investiert haben. Wir haben gesät, und Gott ist treu und gibt uns Brot zur Nahrung.

Er gibt uns währenddessen, was wir brauchen. Diejenigen, die in diesen Ländern und unter diesen Volksgruppen die Sichel schwingen und ernten können, wissen vielleicht, dass sie die Arbeit von anderen ernten. Vielleicht wissen sie, dass sie diese Ernte einbringen können, weil andere Menschen geweint und gebetet und gegeben und geopfert und gesät haben, so dass andere nun ernten können.

Welche Aufgabe Sie in Ihrem Leben auch haben – wenn Sie es richtig machen, wird Ihre Arbeit Sie überleben. Sie muss größer sein als wir. Sie soll uns überleben.

Zum Schluss möchte ich noch einen kurzen Augenblick das Säen und Ernten ansprechen. Ich denke, dass das für die meisten hier gilt. In unserem Leben hat es viele Spuren Gottes gegeben – jemand hat etwas zu uns gesagt, wir haben etwas gelesen, wir haben etwas gesehen oder wir haben etwas erlebt, das uns dazu gebracht hat, über Gott nachzudenken. Dann kam der Moment, in dem wir gebetet und Jesus unser Leben gegeben haben. All das geschah, weil jemand treu gesät und gebetet, sein Zeugnis gegeben oder etwas anderes getan hat.

Vielleicht sind Sie auch nur wegen eines Familienmitglieds hier und können mit all dem nicht viel anfangen. Aber ich vermute, dass Gott auch in Ihrem Leben Spuren hinterlassen hat. Ich vermute, dass irgendwo irgendwer Samen in die Erde Ihres Herzens gesät hat. Vielleicht, als Sie noch ein Kind waren. Vielleicht in der Sonntagsschule. Vielleicht haben Sie irgendwo ein Traktat gelesen. Und nun sind Sie heute hier. Ich glaube nicht, dass das ein Zufall ist. Vielleicht säe ich gerade nur einen Samen, aber vielleicht sind Sie auch bereit, dem Retter Ihr Leben anzuvertrauen. Wenn das so ist, dann wissen Sie es. Ich vermute, dass der Heilige Geist in Ihrem Leben wirkt. Die gute Nachricht ist: Es geht dabei nicht um Rituale und Zeremonien, um Regeln und Vorschriften. Es geht um eine Beziehung. Gott will für uns alle ein Vater sein. Er will mit uns leben und reden. Aber das geht nur, wenn wir durch seinen Sohn Jesus Christus zu ihm kommen. Die Sünde steht als unüberwindbares Hindernis zwischen der Menschheit und Gott. Gott hat seinen Sohn Jesus gesandt, um dieses Hindernis zu beseitigen. Jesus ist für die Sünde der Welt gestorben. Er hat die Strafe für unsere Schuld getragen und ist an unserer Stelle gestorben. Gottes Gerechtigkeit wurde Genüge getan und Jesus ist von den Toten auferstanden. Wenn Sie das glauben und bereit sind, das anzunehmen und ihn zum Herrn Ihres Lebens zu machen, dann schenkt Gott Ihnen diese Beziehung. Und das nennen wir Erlösung.

 

Senken Sie alle für einen Moment den Kopf und schließen Sie Ihre Augen. Ich möchte Sie einladen, mit mir zu beten. Sie müssen wissen, dass Gott gerade Ihr Herz sieht. Das ist ein wichtiger Moment für Sie. Wenn Sie ein verlorener Sohn oder eine verlorene Tochter sind, gibt es vielleicht Menschen in Ihrem Umfeld, die nicht ahnen, dass Sie früher in Ihrem Leben eine Begegnung mit Gott hatten. Aber Sie wissen, dass es so ist. Gott hat um Sie geworben und Sie zu sich gezogen. Er war treu. Und jetzt gerade sagt er: „Öffnest du dein Herz für mich?“ Denn sein Herz steht für Sie offen. Ich möchte Ihnen ein einfaches Gebet vorbeten. Die Worte selbst haben keine Macht, aber wenn Sie sie mit ehrlichem Herzen aussprechen und zu Gott sagen, verändert das alles. Sind Sie bereit? Wollen Sie Ihren Frieden mit Gott machen? Dann beten Sie dieses Gebet mit. Sagen Sie: „Gott, ich komme heute im Namen

deines Sohnes Jesus Christus zu dir. Ich glaube, dass er für die Sünde der Welt gestorben und dass er von den Toten auferstanden ist. Jesus, danke, dass du mich so sehr liebst, dass du dein Leben für mich geopfert hast. Ich bitte dich, in mein Herz zu kommen. Sei mein Herr und Retter. Jesus, ich gebe dir alles und halte nichts zurück. Hier ist mein Leben. Ich vertraue dir. Amen.“

 

Ich hoffe, dass diese Sendung Ihnen weitergeholfen hat. Und ich hoffe, dass Sie anfangen, uns regelmäßig zu schauen und nicht nur ab und zu, denn oft bauen unsere Predigten aufeinander auf. Ich möchte Ihnen eine Frage stellen: Wenn Sie durch das wachsen, das wir hier weitergeben, dann beten Sie doch bitte darüber, ob Sie uns finanziell und im Gebet unterstützen können. Wir brauchen Ihre Hilfe. Helfen Sie uns bei unserer Arbeit. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie!    

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