Psalm 22 (Wie Gott sich um dein Leben kümmert) 1/2

Wir sollten uns nie zu weit von unserem Bekehrungserlebnis und der schlichten Wahrheit des Kreuzes entfernen. In Psalm 22 sehen wir, wie die Kreuzigung und Auferstehung von Jesus und sein Auftrag an die Kirche eintausend Jahre, bevor dies alles geschah, von David prophezeit wurden. Der Heilige Geist bewegte König David dazu, die Kreuzigung von Jesus detailliert zu beschreiben und schenkte uns wertvolle Einblicke in Gottes Absichten – sowohl im geistlichen als auch im praktischen Bereich.

Dies ist der erste Teil der Predigt, den zweiten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Hallo! Ich freue mich, dass Sie heute dabei sind. In der heutigen Predigt werden wir uns einige ganz erstaunliche Verse aus der Bibel ansehen. Diese stammen aus Psalm 22, wo König David mehr als tausend Jahre, bevor Jesus auf die Erde kam, detailliert voraussagte, was am Kreuz passieren würde. Das ist wirklich beeindruckend. Das sollten Sie nicht verpassen!

Das Buch der Psalmen begeistert mich. Wir werden heute über Psalm 22 sprechen, der von König David verfasst wurde. Bitte schlagen Sie Ihre Bibel auf. Wir werden heute ausschließlich diesen Psalm studieren. Vielleicht werde ich noch einige andere Verse zitieren, die damit in Zusammenhang stehen, aber unser Hauptthema ist Psalm 22. Lassen Sie uns beten:

Himmlischer Vater, danke dass Du durch Deinen Heiligen Geist hier bist. Und, Jesus, wir beten, dass Du heute verherrlicht wirst. Wenn Sie mir zustimmen, sagen Sie Amen.

Wir werden uns hauptsächlich auf drei Themen aus Psalm 22 konzentrieren – auf die Kreuzigung von Jesus, die Auferstehung von Jesus und den Auftrag, den Er Seiner Gemeinde, Seinem Volk gab. Das alles wird in Psalm 22 angesprochen. Und bevor wir anfangen zu lesen, machen Sie sich bitte bewusst, dass dieser Psalm vor mehr als tausend Jahren, bevor Jesus am Kreuz starb, geschrieben wurde. Der Heilige Geist inspirierte König David dazu, diese Worte aufzuschreiben. Er beschreibt sämtliche Details der Kreuzigung von Jesus mit einer so übernatürlichen Genauigkeit, dass man glaubt, er müsse persönlich dabei gewesen sein. Aber er berichtet nicht nur von den sichtbaren Ereignissen der Kreuzigung, sondern gewährt uns auch einen kurzen Blick in das geistliche Reich. Lassen Sie uns jetzt lesen, was David tausend Jahre vor der Kreuzigung schrieb. Psalm 22, wir beginnen mit Vers 2:

Psalm 22:2-3
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Fern von meiner Rettung sind die Worte meines Gestöhns. Mein Gott, ich rufe bei Tage, und du antwortest nicht; und bei Nacht, und mir wird keine Ruhe.“

„Mein Gott, mein Gott! Warum hast du mich verlassen?“ Das sind dieselben Worte, die Jesus am Kreuz ausrief. Das steht in Matthäus, Kapitel 27. „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Ich weiß noch, wie Janet und ich vor vielen Jahren nach Los Angeles fuhren, um uns dort ein Theaterstück anzusehen. Nach der Aufführung strömte das riesige Publikum aus dem Zuschauerraum durch das Foyer. Und da war ein kleiner, etwa vierjähriger Junge, der hysterisch weinte. Er war von seinen Eltern getrennt worden und wir sahen niemand, der nach ihm suchte. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie noch nicht einmal bemerkt, dass er nicht mehr bei ihnen war. Ich werde nie vergessen, wie mein Herz diesem kleinen Jungen zuflog. Es war ein Schock für ihn, als er bemerkte, dass seine Eltern plötzlich nicht mehr da waren. Sie hatten ihn einfach im Stich gelassen, zumindest von seinem Standpunkt aus. Panik und Fassungslosigkeit standen ihm ins Gesicht geschrieben.

Aber die Todesqualen, die Jesus erlitt, gingen darüber noch unendlich hinaus. Die plötzliche, grausame Erkenntnis, dass der Vater nicht mehr da war, ließ Ihn diese Worte ausrufen. In der Vergangenheit waren sie immer zusammen gewesen, aber jetzt konnte Er die Gegenwart des Vaters nicht mehr spüren. Jesus war verlassen, Er war völlig auf sich allein gestellt und in Seinen Qualen rief Er aus: „Mein Gott, mein Gott! Warum hast du mich verlassen?“ Das Licht des Vaters war verschwunden und stattdessen breiteten sich Leere und Finsternis aus, nicht nur in Jesus, sondern auch äußerlich. Die Sonne verfinsterte sich. In Vers 3 heißt es: „… und bei Nacht wird mir keine Ruhe.“ Das bezieht sich darauf, dass es dunkel wurde, nachdem Er drei Stunden am Kreuz gehangen hatte. Der Himmel wurde schwarz und das war ebenso ein geistliches Zeichen wie ein natürliches Phänomen. Es schien, als hätten die Mächte der Finsternis die Oberhand gewonnen. Satan und seine Dämonen zeichneten sich am Horizont ab und die einzige Hoffnung der Menschheit hing entstellt, geschlagen und besiegt am Kreuz; das Licht der Welt schien ausgelöscht und die Zukunftsaussichten der Menschheit waren nichts als völlige Finsternis. Aber warum verließ der Vater Ihn? In Vers 4 lesen wir:

Psalm 22:4
„Doch du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels.“

Gott verließ Seinen einzigen Sohn, weil der Vater heilig ist. Und an diesem Punkt nahm Jesus am Kreuz unsere Sünden auf sich und der Vater kehrte Ihm den Rücken zu. 2. Korinther 5:21: „Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.“ Das ist mehr als wir begreifen können. Wie wurden wir gerechtfertigt? Das ist so erstaunlich! Wie konnte der Sohn Gottes unsere Sünden auf sich nehmen? Es gibt einen Grund für Seinen Tod; es gibt einen Grund, warum Sein Leben ausgelöscht wurde, aber bis zu diesem Punkt waren diese Gründe verborgen. Die Juden verstanden sie nicht. Die Jünger verstanden sie nicht. Satan verstand sie nicht, sonst hätte er den Herrn der Herrlichkeit niemals gekreuzigt. Und auch hier, tausend Jahre, bevor Jesus am Kreuz starb, ist das Rätsel, warum Er starb, in einem Bild verborgen. Vers 5:

Psalm 22:5-7
„Auf dich vertrauten unsere Väter; sie vertrauten, und du rettetest sie. Zu dir schrien sie um Hilfe und wurden gerettet; sie vertrauten auf dich und wurden nicht zuschanden. Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und verachtet vom Volk.“

Es ist sehr interessant, welches hebräische Wort dem Wort „Wurm“ zugrunde liegt. Es lautet „towla“ und wurde auch für „purpurne Raupen“ verwendet. Diese Raupen wurden zerschlagen und den Farbstoff, der aus ihrem Blut gewonnen wurde, verwendete man, um die Kleider der Mitglieder des Königshauses einzufärben. Purpurrote Farbe. Und Jesus wurde von dem Gewicht unserer Sünden zerschlagen und Sein Blut kleidet uns in königliche Gewänder, in das Gewand der Gerechtigkeit. Er wurde zerschlagen, damit wir vor Gott zu Königen und Priestern werden konnten. Das steht auch im Buch der Offenbarung. Er war dieser Wurm, der zerschlagen wurde, wie es hier so bildhaft beschrieben wird.

Als ich einmal im Urlaub war, wollte ich Golf spielen. Da ich allein war, brachten sie mich mit einem Mann zusammen, der ebenfalls allein da war. Ich weiß nicht mehr, wie er hieß, ich nenne ihn einfach mal Sam. Wir fuhren also zusammen in dem Golfkart umher und nach drei oder vier Löchern fragte ich ihn: „Was machst du so, Sam?“ Er sagte: „Ich handle mit Leinen.“ Ich sagte: „Wie lustig! Mein Chef ist auch im Leinengeschäft.“ Er sagte: „Tatsächlich?“ Ich sagte: „Ja. Er nimmt die schmutzigen, zerfetzten Kleider der Leute und gibt ihnen dafür saubere und schneeweiße Kleidung.“ Er sagte: „Was?“ Und ich sagte: „Ja. Und das Waschmittel ist Sein eigenes Blut. Es entfernt die Flecken aller Sünden.“ Er sagte: „Sie sind ein Prediger, oder?“ Ich lachte und sagte: „Ja.“ Wir unterhielten uns wirklich gut. Ich erzählte ihm fast den ganzen Rest des Tages von Jesus und er war sehr offen dafür.

Jesus hat Sein kostbares Blut vergossen, um uns von den schmutzigen Fetzen unseres alten, sündhaften Lebens zu befreien und uns in königliche Gewänder zu kleiden.

Psalm 22:8-9
„Alle, die mich sehen, spotten über mich; sie verziehen die Lippen, schütteln den Kopf: Er hat es auf den Herrn gewälzt, der rette ihn, befreie ihn, denn er hat ja Gefallen an ihm!“

Die Menschen, die an Jesus vorübergingen, als Er am Kreuz hing, machten sich über Ihn lustig und schüttelten ihren Kopf. Die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und Ältesten verspotteten Jesus mit exakt denselben Worten, die wir hier in Vers 9 lesen. Und all das schrieb David tausend Jahre, bevor es tatsächlich geschah! Sie können das in Matthäus 27 nachlesen. Und sogar die beiden Diebe, die neben Ihm am Kreuz hingen, fielen in den Spott dieser Leute ein. Vers 10:

Psalm 22:10-11
„Ja, du bist es, der mich aus dem Mutterleib gezogen hat, der mir Vertrauen einflößte an meiner Mutter Brüsten. Auf dich bin ich geworfen von Mutterschoß her, von meiner Mutter Leib an bist du mein Gott.“

Hier geht es um die Jungfrauengeburt. „… von meiner Mutter Leib an bist du mein Gott.“ Der Messias wurde von einer Jungfrau geboren. Unser Erlöser musste frei von dem sündhaften Wesen der Menschen sein, das ihnen von Adam weitergegeben worden war. Die Bibel sagt in Römer 5, dass Adam, der Ursprung der menschlichen Rasse, sündigte und von Gott getrennt wurde und dadurch in einen Zustand gelangte, den die Bibel als geistlichen Tod beschreibt. Das bedeutet, er konnte keine Beziehung mehr mit Gott haben. Und weiter heißt es, durch Adams Sünde kam der Tod und der Tod ist zu allen Menschen durchgedrungen… die gesamte Menschheit war von Sünde befleckt und geriet in geistliche Knechtschaft! Deshalb musste der Erlöser aus einem anderen Lager kommen. Jesus musste anders sein.

Bevor ich zu Jesus kam, war ich wirklich auf der Suche nach Gott. Ich suchte nur an den falschen Orten. Ich studierte östliche Philosophien und Religionen und praktizierte viele von ihnen, ebenso wie indianische Zeremonien und vieles mehr. Als ich in Mexiko Stadt lebte, geriet ich in große Schwierigkeiten, weil ich Dinge tat, die man nicht tun sollte. Eines Abends lernte ich auf einer Party einen Mann kennen, der sich zum Teil mit denselben Dingen beschäftigt hatte wie ich. Als er merkte, dass ich mich in diesen Bereichen ganz gut auskannte, fing er an mir Fragen zu stellen, von denen ich viele beantworten konnte. Und ich werde nie vergessen, wie er mich ansah und fragte: „Du hast es gefunden, oder?“ Und der Stolz in meinem Herzen veranlasste mich zu sagen: „Vielleicht.“ Er sagte: „Ich muss noch mehr mit dir reden.“ Aber ich hatte ein paar Freunde entdeckt und ließ ihn sitzen. Etwa eine Woche später traf ich ihn erneut auf einer Party. Er kam zu mir und sagte: „Ich bin so froh, dass du hier bist! Ich muss unbedingt mit dir reden.“ Aber ich saß auf einem Barhocker und war so betrunken, dass ich kaum den Kopf heben konnte. Ich werde nie vergessen, wie er mich ansah, als ihm das klar wurde. In diesem Moment begriff er, dass ich nicht besser war als er und ihm nichts geben konnte, obwohl ich sehr redegewandt war und in der Woche zuvor scheinbar auf alles eine stichhaltige Antwort gehabt hatte. Ich habe heute Morgen für diesen Mann gebetet. Das ist über 40 Jahre her und ich bete immer noch für die Erlösung dieses Mannes. Ich habe keine Ahnung, wo er ist, wo er lebt und was er tut, aber er war auf der Suche nach Gott, genau wie ich. Und er erkannte, dass ich ihm nichts geben konnte. Jesus musste anders sein als alle anderen.

Neulich dachte ich an die Geschichte von Spartacus, der gezwungen wurde, als Gladiator für Rom zu kämpfen und dann mit tausend anderen Gladiatoren einen Aufstand gegen Rom inszenierte. Sie erschütterten das Römische Reich mehrere Jahre lang. Aber dann wurde er gefangen genommen und zusammen mit sechstausend seiner Männer entlang der Via Appia gekreuzigt. Er war ein Sklave, der starb, um andere Sklaven zu befreien. Aber seine Kreuzigung befreite niemanden. Doch Jesus war nicht wie wir. Eine der Eigenschaften der religiösen Welt ist, dass jeder behauptet, eine Antwort zu haben, aber diese Antworten haben sich Männer und Frauen wie wir ausgedacht. Jesus war nicht nur Mensch. Er war kein geistlicher Sklave. Er war Gottes Sohn und hatte reines und heiliges Blut; Er wurde von einer Jungfrau geboren und war das perfekte und einzige Opfer für die Menschheit. In
Vers 12 heißt es:

Psalm 22:12
„Sei nicht fern von mir, denn Not ist nahe, denn kein Helfer ist da.“

Stellen Sie sich das vor: Er hing am Kreuz. Judas hatte Ihn verraten, Petrus hatte Ihn verleugnet, die Jünger hatten Ihn verlassen und jetzt hatte Ihn auch noch Sein Vater verlassen. Es gab keine Hilfe für Ihn. Aber obwohl Er verlassen war, war Er nicht allein. Vers 13:

Psalm 22:13-14
„Viele Stiere haben mich umgeben, starke Stiere von Baschan mich umringt. Sie haben ihr Maul gegen mich aufgesperrt, wie ein Löwe, reißend und brüllend.“

Ich glaube, hier gewährt uns König David durch den Geist Gottes einen kurzen Blick in das geistliche Reich und schildert, wie Satan und seine Dämonen unseren Herrn umzingelten, als Er am Kreuz hing. In 1. Petrus 5 heißt es, der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Stellen Sie sich diese Szene vor. Der Vater ist verschwunden. Der Himmel ist schwarz. Und Jesus hängt entstellt und von Seinem eigenen Blut bedeckt am Kreuz. Seine Stirn ist von der Dornenkrone zerkratzt. Er wurde wiederholt ins Gesicht und auf den Kopf geschlagen. Sein Rücken ist aufgrund von Peitschenhieben eine große offene Wunde. Die Menge verhöhnt und verspottet Ihn, aber plötzlich dringen noch schlimmere Stimmen in Jesu Ohren: Satan und seine Dämonen kreischen und verspotten Ihn. Satan sagte: „Ich habe dir die Reiche der Welt angeboten und du hast mich davongejagt. Du hast aus Menschen die Dämonen ausgetrieben, die ich dort hingeschickt habe. Du hast Gefangene befreit und Kranke geheilt. Wo bist du jetzt, Jesus? Du bist in meiner Hand.“ Können Sie hören, wie die Dämonen kreischen: „Jesus, du hast uns aus Menschen ausgetrieben und uns in die Wüste geschickt. Warum tadelst du uns jetzt nicht? Wo sind deine kostbaren Jünger? Wo ist dein Vater? Wo ist deine Kraft? Wer besitzt jetzt die Kontrolle, Jesus?“ Was für eine Qual! Vers 15:

Psalm 22:15-16
„Wie Wasser bin ich hingeschüttet, und alle meine Gebeine haben sich zertrennt; wie Wachs ist mein Herz geworden, zerschmolzen in meinem Inneren. Meine Kraft ist vertrocknet wie gebrannter Ton, und meine Zunge klebt an meinem Gaumen; und in den Staub des Todes legst du mich.“

Das beschreibt Jesus am Kreuz, als Er sich dem Tod nähert. Er sagte: „Meine Gebeine haben sich zertrennt.“ Beachten Sie, dass nichts gebrochen war. In der Bibel heißt es, dass kein einziger Knochen gebrochen war, aber sie hatten sich voneinander gelöst. Sie legten das Kreuz auf den Boden, nagelten Ihn darauf fest und stellten es dann auf. Und in diesem Moment lösten sich Seine Knochen voneinander. Das war bei allen Opfern der Kreuzigung so. Er sagte: „Meine Kraft ist vertrocknet… Meine Zunge klebt an meinem Gaumen.“ In Johannes, Kapitel 19 lesen wir, dass Jesus am Kreuz ausrief: „Mich dürstet!“ Vers 17:

Psalm 22:17
„Denn Hunde haben mich umgeben, eine Rotte von Übeltätern hat mich umzingelt. Sie haben meine Hände und meine Füße durchgraben.“

„Denn Hunde haben mich umgeben.“ Die Juden bezeichneten alle Heiden, alle Nichtjuden als Hunde. Das ist so erstaunlich. David schrieb all das tausend Jahre vor der Kreuzigung! Die Kreuzigung war kein Mittel, das die Juden als Strafe einsetzten. Das macht das Ganze noch eindrucksvoller. Wer durchbohrte Seine Hände und Füße? Die römischen Soldaten. Sie trieben Nägel durch Seine Hände und Füße. Und König David prophezeite tausend Jahre vorher, dass das geschehen würde.

Psalm 22:18
„Alle meine Gebeine könnte ich zählen. Sie schauen und sehen auf mich herab.“

In der Bibel heißt es, sie zogen Ihm Seine Kleider aus und Sein Körper wurde am Kreuz gedehnt. Man sah jeden einzelnen Seiner Knochen. Stellen Sie sich das vor. Er blutete, Er war nackt, Er litt. Er wurde ausgelacht und verspottet. Warum? Weil Gott Sie geliebt hat. Gott hat Sie so sehr geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn für Sie hingab. Es waren unsere Hände, die sich ausstreckten, um böse Werke zu tun, aber Seine Hände wurden von Nägeln durchbohrt. Unsere Füße gingen von Gott weg, aber Seine Füße wurden ans Kreuz genagelt. Wir hatten schlechte Gedanken, aber Er trug die Dornenkrone. Warum hing Er dort und litt so sehr? Meine und Ihre Sünden brachten Ihn ans Kreuz. Aber Er tat es freiwillig. Was für eine Liebe!

Psalm 22:19
„Sie teilen meine Kleider unter sich, und über mein Gewand werfen sie das Los.“

Das hat sich exakt erfüllt. Sie können es in den Evangelien von Matthäus und Johannes nachlesen. Sie teilten Seine Kleider in vier Teile, aber Sein Gewand war aus einem Stück gewebt, und so warfen die Soldaten das Los, genau wie David es vorausgesagt hatte.

Ich glaube, es ist unmöglich, mit unserem Herzen, geschweige denn mit unserem Sinn zu begreifen, was Jesus für uns getan hat und welche überwältigende, unermessliche Liebe auf Golgatha ausgegossen wurde, um zerbrochene Menschen wie Sie und mich zu erlösen. Gott liebt Sie aus tiefstem Herzen. Sie haben keine Vorstellung davon, wie wichtig Sie Ihm sind. Und wenn Sie heute den Namen Seines Sohnes Jesus anrufen, wird Gott Sie in Seine Arme schließen und Sie in eine Beziehung zu Ihm bringen, die man Erlösung nennt. Tun Sie es heute.

München

Matthäus, Kapitel 6, die Verse 33 und 34: „Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden. So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug Jesus sagte: „Seid nicht besorgt.“ In Vers 25 dieses Kapitels sagte Er: „Seid nicht besorgt.“ In Vers 31 sagte Er: „Seid nicht besorgt.“ Und auch in Vers 34 sagte Er: „Seid nicht besorgt.“

Wenn Jesus etwas einmal sagt, sollten Sie es nie vergessen. Wenn Er es zweimal sagt, sollten Sie es aufschreiben und an Ihren Badezimmerspiegel kleben. Wenn Er es dreimal sagt, lassen Sie es sich auf Ihren Körper tätowieren. Seid nicht besorgt. Und Er sagte: „Seid nicht besorgt um den morgigen Tag!“ Jeder Tag bringt genug Übel mit sich, deshalb sollten Sie sich nicht schon heute um Morgen sorgen. Gott hat eine Art „24-Stunden-Sicherung“ in unser Herz eingebaut.

Vor vielen Jahren lebten wir in einem Haus mit einer Klimaanlage, aber sie funktionierte nicht richtig. Es kam immer wieder zu einer Überspannung, die dazu führte, dass die Sicherung überlastet war und heraussprang. Deshalb musste ich sie dauernd auswechseln. Und Gott hat eine 24-Stunden-Sicherung in unser Herz gelegt, die auf ganz ähnliche Weise funktioniert. Wenn Sie Ihre Probleme und Sorgen jeden Tag an Gott abgeben, gibt Er Ihnen die Gnade, sie zu bewältigen. Aber wenn Sie sich schon heute um das Morgen sorgen, belasten Sie Ihre 24-Stunden-Sicherung mit der Spannung von 48 Stunden und sie wird herausspringen, sei es in der Form von Problemen in Ihrer Ehe, von gesundheitlichen Problemen, Depressionen oder was auch immer. Und manche von Ihnen sorgen sich nicht nur um heute oder morgen, sondern auch um die nächste Woche, den nächsten Monat und das nächste Jahr und setzen die Sicherung Ihres Herzens damit derart unter Spannung, dass sie auf üble Weise herausspringen wird. Werfen Sie Ihre Sorgen auf Gott. Er sorgt für Sie. Jesus sagte: „Seid nicht besorgt. Seid nicht besorgt.“ Setzen Sie das Reich Gottes an die erste Stelle. Setzen Sie die richtigen Prioritäten und Er wird sich darum kümmern, dass Sie alles bekommen, was Sie brauchen. Sorgen Sie sich nicht schon heute um morgen. Gott hat heute Gnade für Sie und wenn das Morgen kommt, wird Er wieder Gnade für Sie haben. In Jesu Namen, seien Sie nicht besorgt!

Schreibe eine Antwort

Hat Gott dich durch den Dienst von Bayless gesegnet?

Dann gib den Segen weiter! Jede Spende zählt, damit wir auch 2019 Menschen in ihrem Wohnzimmer mit dem Evangelium erreichen können.

Jetzt spenden

Pin It on Pinterest

Share This

Ermutige deine Freunde

Teile diesen Beitrag in den sozialen Medien und segne deine Freunde.