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Strebe nach Gerechtigkeit, Gottesfurcht, Glaube und Liebe 2/2

Was ist dir am Wichtigsten? Wonach sehnst du dich sich am Allermeisten?

Haben wir gute Ziele, formt das einen Charakter und einen Blick, der Gott gefällt. Doch wenn wir wirklich nach solchen Schätzen streben wollen, müssen wir zuerst bereit sein, andere Ziele über Bord zu werfen.

Wir versuchen, unser Leben in Bereiche einzuteilen. Aber unser Charakter hat überall Einfluss. Nur wenn wir uns Gottes Nähe bewusst sind, können wir erfolgreich die Verhaltensweisen und Haltungen anstreben, die Gott gefallen und uns zu einem erfüllten Leben führen.

Dies ist der zweite Teil der Predigt, den ersten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

In dieser Predigt beschäftigen wir uns mit Dingen, von denen die Bibel sagt, dass wir ihnen nachstreben sollen. Dinge, die wir aktiv verfolgen sollen, wenn wir sie voll und ganz erleben wollen. Beim letzten Mal ging es vor allem um den Glauben. Heute werden wir uns damit beschäftigen, dass der Glaube ein Kampf ist. Die Bibel fordert uns auf, den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen. Falls Sie ein konfliktfreies Leben wollen: Das gibt es nicht. Aber wenn Sie sich ein Leben wünschen, in dem Sie Hindernisse und Schwierigkeiten auf Ihrem Weg überwinden können, dann brauchen Sie Glauben. Durch den Glauben an Gott ist alles möglich. Wenn Sie eine Bibel haben, halten Sie sie bereit. Wir werden gemeinsam einige Grundprinzipien des Glaubens betrachten und darüber sprechen, dass der Glaube für Konflikte gemacht ist. Durch den Glauben an Gott können wir alles bewältigen, was uns heute begegnet. Der Apostel Paulus sagte, wir glauben mit unserem Geist, unserem „inwendigen Menschen“, mit dem Herzen. Auch Petrus sprach von unserem Herzen, dem verborgenen Menschen des Herzens, unserem Geist. Paulus sagte, der inwendige Mensch wird von Tag zu Tag erneuert. Für einen robusten Glauben brauchen wir die handfeste Nahrung von Gottes Wort. Wir müssen uns geistlich richtig ernähren, nämlich mit Gottes Wort. Aber wissen Sie, ein Bodybuilder muss viel Eiweiß essen, doch er muss außerdem seine Muskeln trainieren, wenn sie wachsen sollen. Der Glaube ist gewissermaßen auch ein Muskel. Wir müssen ihm Nahrung aus Gottes Wort zuführen, aber wir müssen ihn auch trainieren. Wir müssen ihn einsetzen. Bitte schauen Sie noch einmal in 1. Timotheus 6. Am Anfang von Vers 12 heißt es: 1. Timotheus 6:12 „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens...“ Der Glaube ist für Konflikte gemacht. Den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen heißt, wir entscheiden uns, Gott in unseren Lebensstürmen zu vertrauen - genau dann, wenn alle Umstände sagen: „Das wird nichts. Du gehst unter!“ Wenn die Zweifel auf uns einstürmen, können wir wie Paulus in seinem Sturm in Apostelgeschichte 27 sagen: „Seid guten Mutes, ihr Männer! Denn ich vertraue Gott, dass es so sein wird, wie zu mir geredet worden ist.“ Der Kampf des Glaubens findet in den widrigen Umständen statt, wenn wir uns an nichts weiter festhalten können als an der Wahrheit von Gottes Wort. In der Bibel gibt es eine Definition für Glauben. Sie steht in Hebräer 11:1: „Der Glaube aber ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.“ Glauben heißt, sich dessen sicher zu sein, was man hofft und überzeugt von dem, was man nicht sieht. Das ist die biblische Definition des Glaubens. Setzen wir das einmal in 1. Timotheus 6:12 ein: „Kämpfe den guten Kampf, dass du dir dessen sicher bist, was du hoffst, und überzeugt von dem, was du nicht siehst.“ Darum geht es. Und das, was uns hält, wenn uns Zweifel angreifen und wir keinen Ausweg sehen, sind Gottes Verheißungen. Ohne Gottes Verheißungen ist Glauben nicht möglich. Der Glaube beginnt beim offenbarten Willen Gottes und Gottes Wort offenbart Seinen Willen. Gott gibt Verheißungen, weil Er vorhat, sie zu erfüllen - nicht nur, weil Er es kann, sondern weil Er es will. Wenn man die Verheißungen Gottes wegnimmt, nimmt man die Basis des Glaubens weg. Jesus wird in Hebräer 12:2 als Anfänger und Vollender des Glaubens bezeichnet. Jesus ist der Urheber unseres Glaubens, Er entwickelt ihn und Er vollendet ihn. Schauen wir uns also verschiedene Beispiele an, wie Jesus unterschiedliche Stufen von Glauben beschreibt. Vielleicht erkennen wir dann, wo wir stehen und sehen, wohin wir noch gehen könnten. Beginnen wir mit Markus 4. Schauen wir einmal, was der Anfänger und Vollender unseres Glaubens darüber zu sagen hat, wie viel Glauben Menschen haben können. Das erste Beispiel ist „kein Glaube“. Markus 4:37-41 „Und es erhebt sich ein heftiger Sturmwind, und die Wellen schlugen in das Boot, sodass das Boot sich schon füllte. „Und es erhob sich ein heftiger Sturmwind, und die Wellen schlugen in das Boot, sodass das Boot sich schon füllte. Und er war hinten im Boot und schlief auf dem Kopfkissen; und sie wecken ihn auf und sprechen zu ihm: Lehrer, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen? Und er wachte auf, bedrohte den Wind und sprach zu dem See: Schweig, verstumme! Und der Wind legte sich, und es entstand eine große Stille. Und er sprach zu ihnen: Warum seid ihr furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben? Und sie fürchteten sich mit großer Furcht und sprachen zueinander: Wer ist denn dieser, dass auch der Wind und der See ihm gehorchen?“ Jesus sagte: „Habt ihr noch keinen Glauben?“ Damit sind die Menschen gemeint, die meinen, sie wären Gott egal. „Lehrer, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen?“ Das sind die Menschen, die sagen: „Gott hat kein Interesse an mir. Ich kümmere ihn nicht. Ich stecke in Schwierigkeiten, doch das ist Gott gleichgültig.“ Wenn Sie meinen, dass Sie oder Ihre Situation Gott gleichgültig sind, haben Sie keinen Glauben. Aber das stimmt nicht. Wir sind unserem himmlischen Vater so wichtig, dass er seinen Sohn geschickt hat, um die Welt zu erlösen. Gott liebt Sie! Das zweite Beispiel ist aus Matthäus 6. Wir kommen von „kein Glaube“ zu „wenig Glaube“ oder „Kleinglaube“. Matthäusevangelium, Kapitel 6; Kleinglaube. Diese Stelle ist etwas länger. Ich lese ab Vers 25: Matthäus 6:25-34 „Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel wertvoller als sie? Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen? Und warum seid ihr um Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen; sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht.  Ich sage euch aber, dass selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie eine von diesen. Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen? Denn nach diesem allen trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden. So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug.“ Ein kleingläubiger Mensch ist jemand, der sich um die Zukunft sorgt und sich mehr mit dem beschäftigt, was ihm fehlt als mit Gott und Seinen unendlichen Möglichkeiten. Ist Ihnen aufgefallen, dass Jesus mehrmals „sorgt euch nicht“ sagt? In Vers 25 sagt er: „seid nicht besorgt“, in Vers 28 fragt er: „warum seid ihr besorgt“. In Vers 31 und 34 sagt er: „seid nicht besorgt“. Will Er uns vielleicht damit etwas Bestimmtes sagen? Wissen Sie, Kleinglaube hat einen guten Start, wird aber meist von den Sorgen und Ängsten des Lebens erstickt. Und das Gegenmittel? Sich mehr mit Gott und Seiner Treue beschäftigen. Selbst um die Natur kümmert Gott sich in Treue. Jesus sagt: „Schaut euch die Vögel an. Euer Vater ernährt sie. Schaut euch die Lilien an.“ Gehen Sie mal raus, suchen Sie einen Grashüpfer und hören Sie auf das, was Gott zu Ihnen sagt. Großartig, wie treu Er für seine Schöpfung sorgt! Die folgende Geschichte habe ich schon oft erzählt, aber ich werde sie noch einmal erzählen. Es ist meine Geschichte, ich kann sie so oft erzählen, wie ich will. Sie fällt mir immer wieder ein, wenn ich diese Verse lese. Ein furchtbarer Sturm hatte in unserer Stadt die Stromleitungen lahmgelegt und überall Bäume umgeknickt. Die ganze Nachbarschaft lag voller Trümmer. Wir hatten einen riesigen Baum mit ungefähr 120 Zentimeter Durchmesser. Der Sturm hatte ihn entwurzelt und nun lag er in unserem Garten. Und mitten in diesem Sturm konnte man hören, wie Äste gegen das Haus peitschten, der Strom war ausgefallen und ich musste an etwas denken, das am Vortag passiert war. Ich war auf den Avocadobaum in unserem Garten geklettert, um Avocados zu pflücken und fand ein Kolibrinest mit zwei winzigen Jungen in dem Baum. Sie waren nicht größer als die Kuppe von meinem kleinen Finger. Ich konnte kaum glauben, wie zerbrechlich und unschuldig und schön sie in dem kleinen Nest aussahen. Ich rief Janet, ob sie vielleicht auch auf den Baum klettern und sie sehen wollte. Sie sagte: „Beschreib sie mir einfach.“ Sie wollte nicht klettern. Aber mitten in der Nacht fuhr ich plötzlich im Bett hoch, während der Sturm ums Haus tobte. Ich wusste, dass der Strom ausgefallen war und dass Bäume umgestürzt waren... und ich dachte an die armen kleinen Vögel. Ich sagte zu Janet: „Die armen Vögel! Sie sind bestimmt tot!“ Am nächsten Morgen war es draußen ganz unheimlich still. Der Wind hatte sich gelegt. Überall lagen große Äste. Im Garten war ein riesiger Baum umgestürzt, aber der Avocadobaum stand noch. Ich kletterte hoch und suchte die Vögel. Und wissen Sie was? Ich fand sie und es ging ihnen gut! Ich konnte es kaum glauben. Ich schob die Blätter beiseite und da waren die beiden kleinen Vögel und schauten mich an. Und ich hatte den Eindruck, dass der Heilige Geist mir zuflüstert: „Wenn ich in diesem Sturm für diese beiden kleinen Vögel sorgen kann, meinst du dann nicht, dass ich mich auch um die Stürme in deinem Leben kümmern kann?“ Und ich sagte: „Ja, Herr. Das ist wohl wahr.“ Vielleicht stecken Sie gerade im größten Sturm Ihres Lebens. Vielleicht kommt es Ihnen so vor, als ginge alles schief und Sie könnten diese Situation nicht überstehen. Aber Gott liebt Sie und Er kann für Sie sorgen. Beschäftigen Sie sich mehr mit Gott und Seiner Treue als mit den Problemen. Und beschäftigen Sie sich mit Seinem Wort. Darüber haben wir bereits gesprochen. Beschäftigen Sie sich, konzentrieren Sie sich, beteiligen Sie sich an etwas, das über Sie selbst und Ihre Bedürfnisse hinausgeht. In diesem Zusammenhang sagte Jesus: „Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden.“ Ich glaube, wenn wir uns auf Gottes Reich konzentrieren und für etwas leben, das über uns selbst hinausgeht, gibt das unserem Glauben großen Auftrieb. Wir werden beim nächsten Beispiel gleich sehen, dass die Bibel nur den Glauben „groß“ nennt, den Menschen für andere einsetzen und nicht für sich selbst. Wir hatten also „keinen Glauben“ bei einem Menschen, der meint, er wäre Gott gleichgültig. Dann hatten wir „kleinen Glauben“ bei einem Menschen, der sich ablenken lässt und sich Sorgen um die Zukunft macht und sich mehr auf seinen Mangel konzentriert als auf Gott und Seine Treue. Und nun kommen wir zum „großen Glauben“. Dieses Beispiel finden wir in Matthäus 8:5-10 „Als er aber nach Kapernaum hineinkam, trat ein Hauptmann zu ihm, der ihn bat und sprach: Herr, mein Diener liegt zu Hause gelähmt und wird schrecklich gequält. Und Jesus spricht zu ihm: Ich will kommen und ihn heilen. Der Hauptmann aber antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht würdig, dass du unter mein Dach trittst; aber sprich nur ein Wort, und mein Diener wird gesund werden. Denn auch ich bin ein Mensch unter Befehlsgewalt und habe Soldaten unter mir; und ich sage zu diesem: Geh hin!, und er geht; und zu einem anderen: Komm!, und er kommt; und zu meinem Knecht: Tu dies!, und er tut es. Als aber Jesus es hörte, wunderte er sich und sprach zu denen, die nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch, bei keinem in Israel habe ich so großen Glauben gefunden.“ Großer Glaube gründet sich allein auf das Zeugnis von Gottes Wort. Dieser Mann sagte: „Sprich nur ein Wort. Mehr brauche ich nicht. Sprich nur ein Wort, und mein Diener wird gesund.“ Großer Glaube sagt: „Gott, ich brauche nur Dein Wort. Ich brauche keine anderen Beweise; ich brauche kein Gefühl; ich brauche keine persönliche Prophezeiung. Ich brauche nur Dein Wort. Das ist mir Beweis genug.“ Vor Jahren war ein Mann in unserer Gemeinde, ein sympathischer alter Mann. Wahrscheinlich war er gar nicht so alt, aber ich war damals noch viel jünger. Ich hätte ihn damals auf 75 geschätzt. Inzwischen ist er bestimmt im Himmel; sonst wäre er jetzt um die 95. Eines Tages kam er jedenfalls nach dem Gottesdienst zu mir und sagte: „Pastor, bei mir wurde vor Kurzem Krebs festgestellt. Könnten Sie bitte für mich beten und mir die Hände auflegen?“ Das tat ich dann. Ich legte ihm die Hände auf und betete um seine Heilung. Dann sprachen wir uns erst etwa zwei Monate später wieder. Ich fragte ihn: „Ich habe Ihnen doch die Hände aufgelegt und gebetet, dass Sie von Ihrer Krebserkrankung geheilt werden. Was ist daraus geworden?“ Und ich werde nie vergessen, was er zu mir sagte. „Nachdem wir gebetet hatten, habe ich es irgendwie vergessen.“ Ich dachte: Was? Er hat es vergessen? Der Arzt sagt ihm, dass er Krebs hat und er vergisst es? Und der Mann sagte: „Ich hatte doch Gottes Wort und wir haben getan, was uns darin gesagt wird. Danach habe ich es irgendwie vergessen, weil wir es in Gottes Hände gelegt hatten.“ Beim nächsten Arztbesuch wurde festgestellt, dass von dem Krebs keine Spur mehr zu finden war. Das habe ich nie vergessen. Wir waren Gottes Wort gefolgt und er hatte die Sache als erledigt betrachtet. Großer Glaube. Und ein Letztes. Ich möchte noch über etwas anderes sprechen, das in 1. Timotheus 6:11 erwähnt wird. Dort heißt es, wir sollen nach Liebe streben. In der Bibel im Galaterbrief im 5. Kapitel heißt es, dass Glaube durch Liebe wirksam wird. Glaube wird durch Liebe wirksam. Ohne Liebe hat der Glaube kein „Wirkungsmittel“. Wissen Sie, wie oft im Neuen Testament Glaube und Liebe so zusammen im gleichen Vers erwähnt werden, wie es hier der Fall ist? Nicht weniger als 23 Mal verknüpft das Neue Testament Glaube und Liebe miteinander! Es ist kaum zu übersehen, wie wichtig das ist. Wenn wir unserem Glauben nicht genügend Nahrung aus Gottes Wort zuführen, wird er verhungern. Aber ohne Liebe wird er ersticken. Jesus sagte, wenn Gebete nicht erhört werden, liegt das oft an mangelnder Liebe. Der Glaube macht unsere Gebete wirksam, nicht umgekehrt. In Markus 11 sagte Jesus: „Habt Glauben an Gott.“ Dann sprach Er darüber, wie Glaube durch das Gebet zur Wirkung gelangt. Aber Jesus sagte auch: „Wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt.“ Denn wenn wir das nicht tun, wird es unseren Glauben ersticken. Unser Glaube wird nicht wirksam, wenn wir nicht in der Liebe leben. Vor Jahren gehörte ich zu einer Gemeinde hier in der Region, bevor ich für ein paar Jahre nach Oklahoma zog. Aber aus der Zeit erinnere ich mich noch ganz genau an einen bestimmten Gottesdienst. Einer der Ältesten in der Gemeinde, ein weißhaariger älterer Herr, war vom Pastor gebeten worden, eine Geschichte zu erzählen, die er erlebt hatte. Ich kannte sie noch nicht, aber einige aus der Gemeinde schon. Man hatte ihn gerufen, um für eine Frau zu beten, die so schlimme Arthritis hatte, dass sie schon seit vielen Jahren im Rollstuhl saß. Ihre Hände waren verkrümmt, ihre Finger verbogen, ihre Beine wollten nicht mehr. Sie konnte nicht laufen. Der Älteste wurde zu ihr gerufen und er besuchte sie, um für sie zu beten. Er erzählte: „Ich sprach mit ihr darüber, was in der Bibel über Krankenheilung steht und bat sie um ihre Erlaubnis, für sie zu beten. Sie sagte Ja. Also wollte ich ihr die Hände auflegen, aber plötzlich hatte ich den deutlichen Eindruck, dass ich nicht beten sollte. Ich zog meine Hände zurück und dachte: Das geht doch nicht. Ich muss für sie beten. Also probierte ich es noch einmal, aber ich fühlte mich wieder gebremst. Als ich ihr zum zweiten Mal die Hände auflegen wollte, hatte ich allerdings den Eindruck, dass sie jemandem vergeben sollte, dass in ihrem Inneren noch Unversöhnlichkeit war. Also sagte ich: Liebe Schwester, es fällt mir schwer, für Sie zu beten. Kann es sein, dass Sie jemandem gegenüber unversöhnlich sind?“ „Und sie sagte: Ja. Ich bin meiner Schwester seit 30 Jahren wegen einer Sache böse. Ich hege seit drei Jahrzehnten Groll gegen sie.“ Und der Älteste sagte: „Bis Sie das bereinigt haben, werden Ihnen meine Gebete nicht helfen. Da fing sie sofort an zu beten, so wie sie in ihrem Rollstuhl saß. Sie schüttete Gott ihr Herz aus und vergab ihrer Schwester. Und dann passierte etwas Schockierendes. Plötzlich gab es ein Geräusch, wie wenn trockene Zweige durchbrechen. Ich schaute nach unten und ihre Finger begannen wieder gerade zu werden. Ihre Hände lösten sich, ihre Beine begannen sich zu bewegen und sie stand aus dem Rollstuhl auf und fing an zu laufen. Ich hatte sie nicht einmal angefasst. Ich hatte ihr die Hände nicht aufgelegt. Die Kraft Gottes war über sie gekommen und hatte sie geheilt.“ Als ich diese Geschichte hörte, wurde mir bewusst wie nie zuvor, wie wichtig es ist, in Liebe zu leben, vor allem in unserem Glauben. Glaube und Liebe werden in der Bibel immer wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder zusammen erwähnt. Deshalb sagte Paulus: Strebt nach Glauben, aber strebt dabei auch nach Liebe. Bitte schließen Sie einen Moment die Augen. Ich möchte gern mit uns beten. Vater, danke, dass wir nicht alles allein und mit eigener Willenskraft schaffen müssen. Danke dafür! Wenn es von unserer eigenen Kraft abhängen würde, würden wir alle untergehen. Aber Du hast gesagt, der Heilige Geist würde kommen und uns Kraft geben. Du hast versprochen, alles vollkommen zu machen, was uns betrifft und in uns zu wirken, damit wir wollen und tun, was Dir gefällt. Deswegen, Heiliger Geist, bitten wir Dich jetzt um Hilfe. Wir wollen uns um Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit und Integrität in unserem Umgang mit anderen Menschen bemühen. Wir möchten aus der Ehrfurcht vor Dir heraus handeln, auch in den Dingen, die niemand sieht. Danke, dass Du uns dafür belohnen wirst. Wir wollen bewusst im Glauben leben und uns auf Dich konzentrieren. Du sorgst für die ganze Schöpfung. Dein Wort ist voll von Deinen Verheißungen. Herr, in unserem Streben nach Glauben vergeben wir bewusst so, wie uns vergeben wurde. Wir wollen so lieben, wie Du uns geliebt hast. Vater, danke für Deine wunderbare Liebe, die Du uns gezeigt hast, als Du Deinen Sohn sandtest, damit Er für uns starb, als wir noch Feinde waren: undankbar, unheilig, unwürdig. Und doch hast Du uns das kostbarste Geschenk gemacht, um uns zu erlösen. Liebe Freunde, nur noch einen Moment. Wenn Sie heute hier sind und noch keinen Frieden mit Gott haben, möchte ich Ihnen jetzt Gelegenheit dazu geben. Vielleicht sind Sie vom Weg mit Gott abgekommen. Wissen Sie was? Solche Menschen sind wirklich zu bedauern. Sie kennen die Wahrheit, tun sie aber nicht. Und sie können auch die Sünde nicht mehr genießen, weil ihr Gewissen ihnen sagt, dass ihr Verhalten falsch ist. Die Bibel sagt, Sünde macht nur eine gewisse Zeit lang Spaß. Diese Phase geht immer zu Ende. Selbst wenn man sie genießt, gerät man dadurch in Treibsand, in eine Sackgasse ohne Ausweg. Die Sünde verspricht, uns zu befriedigen und zu dienen, doch am Ende versklavt und beherrscht sie uns immer. Sie ist eine Falle. Deshalb möchte ich Ihnen ein Gebet mit auf den Weg geben. Wenn Sie es ernsthaft für sich in Anspruch nehmen, wird Gott Ihnen begegnen. Möchten Sie mitbeten? Vater, danke für Deine wunderbare Liebe. Danke, dass Du mich nicht verwaist zurückgelassen hast, sondern Deinen Geist geschickt hast, der in mir wohnt und mich leitet und stärkt. Du hast Deinen eigenen Sohn geschickt, um den Preis für meine Sünde zu bezahlen. Ich glaube, dass Jesus gestorben und von den Toten auferstanden ist. Jesus, Du sollst mein Herr sein. Ich vertraue Dir mein ganzes Leben an. Ich will Deinen Weg gehen. Amen. Ich hoffe, Sie konnten eben das Gebet von Herzen mitsprechen, das ich mit meiner Gemeinde gebetet habe. Ich glaube, wir alle wissen, dass ein paar Worte nichts ändern. Wir müssen ernst meinen, was wir beten. Aber wenn das bei Ihnen so ist, dann hat Gott Sie auch gehört. - Und auch wir würden gern von Ihnen hören. Vielleicht haben Sie noch nie jemandem, den Sie im Fernsehen gesehen haben, einen Brief oder eine E-Mail geschickt. Ich möchte Sie aber dazu ermutigen. Ich würde gern von Ihnen persönlich hören. Es wäre eine große Ermutigung für unser Team, das für Sie an diesen Sendungen mitarbeitet, etwas von Ihnen zu hören. Wenn die Predigt Ihnen geholfen hat, würden wir uns freuen, wenn Sie uns davon erzählen. Ich möchte Sie sehr dazu ermutigen. Wenn unsere Sendungen Ihnen helfen, dann erzählen Sie doch auch anderen davon. Erzählen Sie es Ihren Freunden oder laden Sie Ihre Freunde ein, die Sendung zusammen mit Ihnen anzuschauen. Wir möchten so vielen Menschen wie möglich helfen. Ich glaube daran, dass Gottes Wort Antworten für alle Herausforderungen und Fragen dieses Lebens enthält. Zum Schluss noch ein Gedanke: Es gibt einen Gott im Himmel, der Sie von Herzen liebt. Er kennt Ihren Namen. Er wird Sie nie verlassen. Er wird Sie nie im Stich lassen.  

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