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Wie du gute Beziehungen führst

Wie können Beziehungen heute gelingen? Vor allem eins ist wichtig: Wenn du deine Beziehungen zu Menschen stärken willst, investiere erst einmal in deine Beziehung zu Gott.

In dieser Sendung lehrt Bayless Conley anhand von Epheser 5, dass Frauen dazu aufgerufen sind, ihre Männer zu respektieren, und Männer dazu, ihre Ehefrauen zu lieben, wie Jesus die Kirche geliebt hat. Dieser Kreislauf aus Liebe und Respekt ist für eine gesunde Ehe unerlässlich.

Entdecke mit dieser kraftvollen und praktischen Botschaft, wie du deine Beziehungen zum Aufblühen bringst!

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  • Hallo und herzlich willkommen. Ich habe eine Botschaft, die für alle gilt, aber sie dreht sich um das Thema Ehe. Du wirst darin Prinzipien finden, die dir helfen, egal ob du Single bist, verheiratet, geschieden oder in welcher Situation auch immer. Die Bibel hat unglaublich viel zu sagen. Wenn du eine Bibel hast, nimm sie zur Hand. Möglicherweise gehen dir manche Gedanken gegen den Strich, aber dann muss manches vielleicht auch einfach mal gegen den Strich gebürstet werden. Lass uns gemeinsam in Gottes Wort eintauchen. Paulus beschäftigt sich, inspiriert vom Heiligen Geist, mit der Ehe. Anschliessend geht er auf die Beziehungen zwischen Kindern und Eltern sowie zwischen Eltern und Kindern ein. Und von dort aus weiter zu den Beziehungen zwischen Herr und Knecht, was wir heute eher als Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verstehen würden. Bevor er sich mit menschlichen Beziehungen befasst, fordert er uns aber sowohl in Epheser 5 als auch in Kolosser 3 auf, Gottes Willen für unser Leben zu suchen, uns vom Heiligen Geist erfüllen zu lassen, in unserer persönlichen Beziehung immer weiter zu wachsen und ein dankbares Herz zu pflegen. Erst danach geht er auf Beziehungen ein. Mit anderen Worten: Wenn deine horizontalen Beziehungen – Ehe, Beruf, Freundschaft und Familie – aufblühen sollen, muss zuerst deine vertikale Beziehung aufblühen. Es ist unglaublich, was passieren kann, wenn du in einer fruchtbaren Beziehung mit Gott lebst. In Epheser 5,21 heisst es dazu: „Ordnet euch aus Achtung vor Christus bereitwillig einander unter.“

    Die Message Bible übersetzt sinngemäss: „Aus Ehrfurcht vor Christus: Geht wertschätzend miteinander um.“ In allen, wirklich allen Beziehungen spielt die horizontale, aber auch die vertikale Ebene eine Rolle. Wenn du in irgendeiner Beziehung Probleme hast, liegt dort die Lösung. Gott wird dir die Weisheit geben, was du ändern kannst, aber schau dir vorher die vertikale Ebene an. Also dann, lasst uns über Ehe reden. Wir beginnen mit der Rolle der Ehefrau aus biblischer Sicht. In den Versen 22–24 heisst es: „Ihr Ehefrauen sollt euch euren Männern unterordnen, so wie ihr euch dem Herrn unterordnet. Denn der Mann ist das Haupt seiner Frau, wie Christus das Haupt seines Leibes – der Gemeinde – ist, für die er sein Leben gab, um sie zu retten. So wie die Gemeinde sich Christus unterordnet, sollt ihr Ehefrauen euch auch euren Männern in allem unterordnen.“

    Die Bibel sagt: Wenn zwei Menschen heiraten, werden sie eins. Das Problem ist: Manche streiten ihr ganzes Leben lang, wer von beiden das Sagen hat. Wer setzt sich durch? Wer hat die Oberhand? Wer gibt nach? Aber das ist nicht das Ideal. Du willst nicht die Frau sein, die versprochen hat, ihrem Mann eine gute Ehefrau zu sein, aber nach der Hochzeit meint, es wäre einfacher, ihn zu einem besseren Ehemann zu machen. Nein, in Wahrheit können wir nur uns selbst mithilfe des Heiligen Geistes ändern. Schauen wir uns die Formulierung an: „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter.“ Im Begriff „unterordnen“ steckt im Griechischen der Gedanke von Anpassung. Man könnte auch übersetzen: „Seid nachgiebig und passt euch euren eigenen Männern an“ – nicht den Männern anderer Frauen. Denke nicht immer: „Wäre mein Mann bloss so wie …“ Manche schauen immer über den Zaun und meinen, das Gras wäre dort grüner. In Wirklichkeit liegt auf der anderen Seite nur Kunstrasen oder das Gras wurde grün angesprüht. Einige von euch sollten dankbarer für das sein, was sie haben. Ihr wisst gar nicht, wie gesegnet ihr seid. Mach nicht den Fehler, deinen Ehepartner mit anderen zu vergleichen. Passe dich ihm an. Mit anderen Worten: Entdecke seine Einzigartigkeit und seine Begabungen und ermutige ihn darin. Du hast den Schlüssel in der Hand, den sonst niemand hat: Du kannst seine grösste Unterstützerin und sein grösster Fan sein. Die Wahrheit ist, liebe Ehefrauen: Ihr könnt euren Mann in Ketten legen oder ihm Flügel verleihen. Ihr könnt ihn zu dem ermutigen, wozu Gott ihn befähigt hat. In 1. Petrus 3,7 lesen wir, dass Mann und Frau gemeinsam Erben der Gnade des Lebens sind. Gemeinsame Erben! Aber wie bei allem im Reich Gottes gibt es auch in der Familie eine von Gott bestimmte Ordnung. Kommen wir deshalb zum Wort „Unterordnung”. Es heisst: „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie die Gemeinde sich Christus unterordnet.”

    Dazu lesen wir 1. Korinther 11,3: „Ihr sollt aber wissen, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi.“

    Also: Das Haupt von Christus ist Gott. Das Haupt des Mannes ist Christus. Und das Haupt der Frau ist der Mann. Das Haupt von Christus ist Gott. Jesus und Gott der Vater sind absolut gleichwertig. Er sitzt zur Rechten des Vaters. Jesus sagt: „Der Vater und ich sind eins. Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.“ Es besteht absolute Gleichheit. In Gottes Augen sind Mann und Frau gleichberechtigt. Es geht nicht um Überlegenheit und Unterlegenheit. Biblische Unterordnung funktioniert nur, wenn ein Paar erkennt, dass beide vor Gott gleichberechtigt sind. Das Wort „unterordnen“ ist ein militärischer Begriff. Es bedeutet „sich in den Rang darunter ordnen“. Auch hier geht es nicht um Überlegenheit oder Unterlegenheit. Es nimmt der Frau nicht ihre Stimme, ihre Meinung oder ihren Einfluss. Hat hier jemand eine willensstarke Frau? Hände hoch. Manche Frauen sagen gerade: „Lass die Hand unten.“ Meine Frau ist bei den willensstarken Frauen ganz weit vorne. Und das schätze ich an ihr. So hat Gott sie geschaffen. Aber erstaunlicherweise waren wir uns in 43 Jahren Ehe noch nie uneinig. Im Ernst, wir sehen einiges völlig unterschiedlich. Manches davon ist mir nicht so wichtig und ich sage: „Schatz, mach was du willst, da habe ich keine Aktien drin.“ Bei anderen Themen würde ich nicht nachgeben. Manches lehne ich ab und davon rücke ich keinen Zentimeter zurück. Und das weiss sie. Vielleicht sieht sie es an meinem Blick oder woran auch immer. Wir reden dann darüber, und sie sagt: „Kannst du darüber beten?“ – und das mache ich. Wenn ich dann sage: „Schatz, ich habe darüber gebetet, aber ich sehe es immer noch anders“ – dann geht sie mit, aus Ehrfurcht vor Christus. Weil die Bibel es sagt. Sie fängt nicht an zu schmollen und zu sagen: „Okay, ich füge mich, aber das bekommst du zurück.“ Sich unterzuordnen, meint nicht, nur das zu tun, womit man einverstanden ist. Unterordnung fängt da an, wo der eigene Wille durchkreuzt wird. Das ist ein Gedanke wert. Aber eines möchte ich klarstellen: Diese Unterordnung ist nicht grenzenlos. „Ordnet euch euren Männern unter“ – es sei denn, es führt euch zur Sünde oder verstösst gegen euer Gewissen. Denn es heisst: „Ordnet euch unter als dem Herrn.“ Jesus würde mich nicht auffordern, etwas Sündhaftes zu tun. Würde ich also zu meiner Frau sagen: „Wir überfallen jetzt eine Bank, ordne dich unter“ – sollte sie das nicht tun. Oder: „Unterschreib diese Steuererklärung, sie ist zwar gefälscht, aber ich brauche deine Unterschrift“ – muss sie das nicht tun. Ich darf sie nicht zu etwas drängen, das sündhaft ist oder ihr Gewissen verletzt. Paulus schreibt zweimal an die Korinther: „Ich habe vor Gott und vor den Menschen in gutem Gewissen gelebt.“ Mit anderen Worten: „Ich habe mein Gewissen nicht verletzt – weder in der Beziehung zu Gott noch in meinen Beziehungen zu Menschen.“ Er schreibt weiter, dass das Gewissen etwas Heiliges ist. Wenn man sein Gewissen verletzt, ist das Sünde. Janets Eltern sind inzwischen im Himmel, meine auch. Aber stellen wir uns vor, ihre Eltern lebten noch, und ich wäre aus irgendeinem Grund total sauer auf sie. Ich würde sagen: „Brich den Kontakt zu deiner Familie ab. Ich rede nicht mehr mit ihnen, und ich will nicht, dass du sie anrufst oder besuchst.“ Sie würde sich dem nicht unterordnen. Sie würde sagen: „Mein Gewissen lässt das nicht zu. Ich soll meine Familie ehren – und das würde ich nicht tun, wenn ich keinen Kontakt mehr hätte. Es gibt also Grenzen. Du kannst deine Frau nicht drängen zu sündigen oder gegen ihr Gewissen zu handeln. Als Frau hast du immer zwei höhere Instanzen: den Himmel und das Gebet. Gebet verändert. Sogar die Meinung von Männern. Was ich sage, hat nichts mit dem „Ich bin der Boss“-Syndrom zu tun, das manche an den Tag legen: „Tu, was ich sage, ich bin hier der Chef.” Das ist erzwungene Unterwerfung, keine biblische Unterordnung. Biblische Unterordnung ist eine freiwillige Unterordnung unter gleichberechtigten Partnern aus Ehrfurcht vor Christus und Ehrfurcht vor dem Ehemann in der von Gott festgelegten Ordnung. Als junger Christ war ich mal bei einem Freund zu Hause, und die Nachbarin kam vorbei. Ich kannte sie und ihren Mann, beide waren Christen, er war Ältester in seiner Pfingstgemeinde. Sie kam spätabends rüber – und das in einer zwielichtigen Gegend. Da wollte keine Frau alleine in der Dunkelheit unterwegs sein. Aber sie stand spätabends weinend vor der Tür und fragte: „Kann ich reinkommen? Ich weiss nicht, wohin.“ Die Frau meines Freundes sagte: „Klar, komm rein. Was ist los?“ Sie sagte: „Mein Mann hat mich rausgeschmissen.“ Sie gingen ins Haus. „Warum?“ Die Frau antwortete: „Weil ich mich nicht unterordnen wollte.“ Die Frauen unterhielten sich zu zweit, aber ich habe das Wesentliche mitbekommen. Es ging um eine Grenze, die sie aus Gewissensgründen im Schlafzimmer nicht überschreiten wollte. Da hatte er gesagt: „Entweder du ordnest dich unter oder du verschwindest“ – und hat sie auf die Strasse gesetzt. Das ist meilenweit vom biblischen Prinzip entfernt. Ehemänner sollen ihre Frauen lieben, wie Christus die Gemeinde liebt. Und damit kommen wir zur Verantwortung des Mannes. Wir können das Prinzip der Unterordnung nicht von der Rolle des Ehemanns trennen, denn wenn wir Männer unseren Teil nicht erfüllen, funktioniert das Ganze nicht. Epheser 5,25–30: „Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat, um sie zu heiligen, da er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort! So will er die Kirche herrlich vor sich hinstellen, ohne Flecken oder Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos. Darum sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. Keiner hat je seinen eigenen Leib gehasst, sondern er nährt und pflegt ihn, wie auch Christus die Kirche. Denn wir sind Glieder seines Leibes.“

    Männer, uns wird gesagt, dass wir unsere Frauen lieben sollen, wie Christus die Gemeinde geliebt hat. Im Griechischen gibt es verschiedene Wörter für „Liebe“. Da ist eros – erotische, sexuelle Liebe. Dann phileo – freundschaftliche, brüderliche Liebe. Daher kommt auch „Philadelphia“, die Stadt der brüderlichen Liebe. Es gibt storge – die Liebe innerhalb einer Familie. Aber das Wort, das Paulus hier – vom Heiligen Geist inspiriert – benutzt, ist agape. Agape bedeutet selbstaufopfernde Liebe. Das ist die Art von Liebe, mit der Jesus die Gemeinde liebt. Agape beruht nicht auf Gefühlen, sondern auf Entscheidungen. Wörtlich meint der Vers: „Ehemänner, ihr müsst euch ständig dafür entscheiden, eure Frau an die erste Stelle zu setzen. Ihr müsst euch ständig dafür entscheiden, Opfer für sie und ihr Wohlergehen zu bringen.“ Jesus hat nicht gesagt: „Wenn sich die Menschen ändern, gebe ich mein Leben für sie.“ Nein, er hat sein Leben für uns gegeben, als es schlimm um uns stand. Wenn ein Mann sagt: „Ich setze sie dann an die erste Stelle und liebe sie, wenn sie sich ändert oder mir entgegenkommt“, dann liebt er seine Frau nicht so, wie Christus die Gemeinde geliebt hat. Du musst sie aufopferungsvoll lieben und ihr Wohlergehen über dein eigenes stellen. Das ist die Art von Liebe, zu der wir aufgerufen sind. Die Wahrheit ist: Wenn wir Gottes Wort gehorchen, werden Gnade und Kraft freigesetzt, auch in eurer Ehe. Nicht durch die Worte, die ihr kennt und aufsagen könnt, sondern durch die Worte, die ihr umsetzt. Wenn wir tun, was die Bibel sagt, wird Gottes Gnade sichtbar und hilft uns. Warum möchte ich mich Christus unterordnen? Warum? Als Teil seiner Gemeinde sehne ich mich ehrlich danach, seine nächsten Schritte für mein Leben zu hören. „Gott, sprich zu mir durch dein Wort. Zeige mir, was ich tun soll. Ich möchte mich unterordnen.“ Warum? Weil er immer Zeit für mich hat. Er sagt nie: „Ich bin zu gestresst.“ Er ist immer freundlich zu mir, auch dann, wenn ich es nicht verdient habe. Er ist immer ehrlich. Er wirft mir meine alten Fehler nicht vor. Ich bin jetzt seit fast 50 Jahren Christ und Jesus hat nie zu mir gesagt: „Das machst du immer falsch.“ Nie. Er hat mich nie an früheres Versagen erinnert. Er vergibt. Er schenkt mir Sicherheit, Schutz und bedingungslose Liebe. Und egal, was kommt: Ich weiss immer, er hat mein Bestes im Sinn. Wenn ein Ehemann seine Frau so liebt und sie eine echte Beziehung zu Gott hat, ist Unterordnung kein Thema. Dann sagt er: „So wie Christus die Gemeinde reingewaschen hat durch das Wort, müssen auch Ehemänner das tun.“ Interessanterweise verwendet er hier das griechische Wort rhema. Es bedeutet „das gesprochene Wort“. Ganz konkret: das „Wort, wenn es gesprochen wird“. Jesus reinigt also seine Braut, entfernt die Flecken und Falten und säat in ihr Leben, indem er Worte zu ihr spricht. Die Worte, die wir sprechen, sind so wichtig. Liebe Frauen, ich möchte euch etwas aus der Sicht eines Gentlemans sagen: Ihr seid spannend. Faszinierend. Geheimnisvoll. Für uns oft unergründlich. Man kann kaum wegschauen. Ihr habt eine magnetische Wirkung. Ihr motiviert uns. Ihr beeinflusst uns. Ihr seid beeindruckend, anziehend, voller Ausstrahlung. Ihr seid fähig, bedeutungsvoll, überzeugend und mitreissend. Manchmal macht ihr uns auch ein bisschen Angst. Ihr seid liebenswert, fesselnd, erstaunlich, bezaubernd. Ihr seid bemerkenswert, aussergewöhnlich, manchmal rätselhaft – und ja, ihr macht sogar ein bisschen süchtig. Ihr habt Einfluss. Immer wieder. Ihr seid atemberaubend, schön, unfassbar, einzigartig, verblüffend und absolut faszinierend. Ihr seid der Höhepunkt von Gottes Schöpfung – der brillanteste seiner Entwürfe. Und wir Männer? Wir finden euch kostbar, wertvoll. Und damit kommen wir zum nächsten Vers, Epheser 5,31: „Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein.“

    Das ist ein Zitat über Adam im Garten Eden. Vers 32: „Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche.“

    Wir kommen gleich noch einmal auf diese Verse zurück. Vers 33: „Indessen sollt auch ihr, jeder Einzelne, seine Frau lieben wie sich selbst, die Frau aber ehre ihren Mann.“

    Männer, liebt eure Frauen. Frauen, respektiert eure Männer. Das ist absolut entscheidend und vielleicht das grundlegendste Prinzip einer Ehe, aber leider wird es in manchen Fällen am wenigsten verstanden. Wir haben bereits darüber gesprochen, dass Männer ihre Frauen lieben sollen, wie Christus die Gemeinde geliebt hat. Männer müssen dazu ermutigt und daran erinnert werden. Frauen brauchen meist nicht viel Anleitung darin, ihre Ehemänner zu lieben, aber sehr wohl wenn es um Respekt geht. Zu lieben fällt einer Frau oft leicht. Respekt zu zeigen, fällt Männern leicht. In den meisten Fällen ist das, was Männer sich am meisten wünschen und am tiefsten brauchen: Respekt. Und Frauen brauchen und wünschen sich vor allem, geliebt zu werden. Wir bekommen das, was wir uns wünschen und brauchen, indem wir der anderen Person geben, was sie will und braucht. Liebe Frauen, eure Männer werden nicht liebevoller, indem ihr sie mehr liebt, sondern indem ihr sie mehr respektiert. Wenn du willst, dass er dir seine Liebe zeigt, zeige ihm Respekt. Das ist ein Gebot: unsere Frau zu lieben und unseren Ehemann zu respektieren. Wenn eine Frau sagt: „Ich kann an ihm nichts respektieren“, dann ist sie wahrscheinlich zu verletzt, um noch zu erkennen, was sie respektieren könnte. Meist will dein Mann dir nicht absichtlich das Leben schwer machen, sondern wahrscheinlich beschäftigt ihn gerade etwas innerlich – und er merkt gar nicht, wie er rüberkommt. Du weisst es nicht. Urteile nicht so schnell über ihn. Liebe Frauen, statt euren Mann zu kritisieren, solltet ihr für ihn beten. Der Druck ist gross. Klar, auch für euch Frauen. Wir schwimmen gegen den Strom. Aber die Bibel sagt: „Schlagt den Hirten, dann werden sich die Schafe zerstreuen.“ Der Teufel hat es besonders auf Männer abgesehen, denn wenn man sie ausschaltet, richtet das mehr Schaden an als vieles andere. Gibt es hier Männer, die für Jesus Position beziehen und ihre Familien in Gottes Sinne führen und die sich entscheiden, auf diese Weise zu lieben? Das ist entscheidend. Die meisten Männer haben keine bösen Absichten. Wahrscheinlich sind sie genauso frustriert von dir wie du von ihm. Er ist nach Gottes Ebenbild geschaffen. Gott hat ihm Eigenschaften gegeben, die Respekt verdienen. Versuche, in ihm das zu sehen, was Gott in ihm sieht, und fang an, ihm Respekt zu erweisen. Hier ist ein kleiner Test zum Ausprobieren, wenn dein Mann gerade nicht abgelenkt ist. Probier es nicht aus, wenn gerade ein Endspiel läuft. Wenn er einen Actionfilm schaut und gerade der grosse Showdown läuft, kommst du auch nicht rein und sagst: „Schatz, der Abfluss ist kaputt.“ Kein gutes Timing. Also, wähle einen Zeitpunkt, wenn er nicht abgelenkt ist. Bete dafür, denke vorher darüber nach, damit du vorbereitet bist. Gehe einfach zu ihm und sage: „Du, Liebling, ich habe in letzter Zeit viel an dich gedacht. Es gibt ein paar Dinge, die ich wirklich an dir respektiere.“ Und dann sagst du: „Ich muss noch was erledigen“, drehst dich um und gehst langsam aus dem Zimmer. Beobachte mal, was er tut. Wahrscheinlich fragt er sofort: „Was denn? Was meinst du?“ Warte einfach ab. Die meisten von uns sehnen sich nach Respekt und Wertschätzung. Und noch ein Gedanke. Wir haben den Vers gelesen, dass der Mann die Frau mit dem Wort reinigt. Männer, wir brauchen in diesem Bereich wirklich viel Ermutigung. Aber Frauen, ihr müsst auch verstehen, dass ihr nicht eure beste Freundin geheiratet habt. Wir sind im Allgemeinen nicht so veranlagt, dass wir so quatschen. Ausnahmen gibt’s immer. Wenn wir den Garten Eden angucken, sehen wir: Als Erstes gab Gott Adam eine Aufgabe. „Bebaue den Garten und bewahre ihn.“ Niemand war da, ausser wenn Gott in der Kühle des Tages mit Adam spazieren ging. Adam konnte mit Gott sprechen. Aber wenn er eine Herausforderung hatte, musste er sie einfach verinnerlichen. Er musste selbst eine Lösung finden und umsetzen. Das tat er auch. Er hatte also eine Herausforderung und stellte sich ihr. Wenn Gott da war, konnte er mit ihm reden. Andernfalls musste er es selbst klären und umsetzen. Dann nahm Gott eine von Adams Rippen, formte Eva und brachte sie zu Adam. Dem Mann gab Gott als Erstes eine Aufgabe. Der Frau gab Gott als Erstes eine Beziehung. Wenn eine Frau vor einer Herausforderung steht, möchte sie erst mal darüber reden. Es ist mir ein wenig peinlich, aber ich habe 20 Jahre gebraucht, um zu verstehen: Wenn meine Frau etwas sagte, dann nicht, weil sie zu einem Schluss gekommen war. Es ging beim Reden darum, zu einem Schluss zu kommen.

    Bei mir – und den meisten Männern – ist es so: Wir wollen nicht reden, bis wir es innerlich komplett durchdacht haben. Wir denken erst gründlich darüber nach, kommen zu einem Schluss und reden dann. Das hat wirklich mit der Art und Weise zu tun, wie Gott Männer und Frauen geschaffen hat. Beide müssen lernen, einander besser zu verstehen. Frauen müssen lernen, Männer mehr zu respektieren. Männer müssen lernen, ihre Frauen mehr zu lieben. Das hat zum Teil mit Kommunikation zu tun und damit, die richtigen Worte zu finden. Das ist unglaublich wichtig. Ich bin begeistert davon, dass die Bibel die Ehe als Metapher für die Erlösung gebraucht. Jesus ist der Ehemann, und die Kirche ist die Ehefrau. So wie sich die Frau dem Mann unterordnet, soll sich die Kirche Jesus unterordnen. Ich glaube, die Bibel verwendet dieses Bild der Ehe, weil es so intim ist. Gott wünscht sich eine innige Beziehung zu dir. Er möchte, dass du ihn kennenlernst. Er möchte an deiner Seite sein und mit dir reden. Wenn wir davon sprechen, Jesus als Retter anzunehmen, dann ist das nicht nur ein Ritual, das man einmal vollzieht, wenn Gott noch meilenweit entfernt zu sein scheint. Die Beziehung eines Gläubigen zu Jesus ist enger, als du dir vorstellen kannst. Die Bibel sagt: „Wer dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm.“ Wenn du dich noch nie für Jesus geöffnet und ihn nicht bewusst zum Herrn deines Lebens gemacht hast, tu es heute. Du wirst es niemals bereuen.

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