In der gestrigen Andacht erwähnte ich Hosea 6,1 als Aufforderung zur Busse, wenn Gott dir eine Sünde bewusst gemacht hat:
Kommt, wir wollen wieder zum Herrn zurückkehren! Er hat uns in Stücke gerissen, aber er wird uns auch wieder heilen. Er hat uns mit seinen Schlägen verwundet, aber er wird unsere Wunden verbinden.
Gott ist wirklich ein Gott des Erbarmens. Er wünscht sich, dass du zu ihm zurückkehrst. Das ist das Wesen seiner Gnade!
Wenn du für einen Fehler aufrichtig Busse tust und zu Gott zurückkehrst, kann es durchaus sein, dass du anfangs gar nichts spürst. Vielleicht bist du sogar entmutigt.
Es kann tatsächlich sein, dass eine geistliche Erweckung nicht sofort sichtbar ist. In Hosea 6,2 heisst es weiter: Nur noch zwei Tage, dann wird er uns wieder Kraft zum Leben geben, am dritten Tag wird er uns wieder aufrichten, damit wir in seiner Gegenwart leben können.
Sag nicht: „Also, Herr, du hast bis zum Mittagessen Zeit, um etwas zu tun. Und wenn es bis dahin nicht passiert, dann war´s das.“
Gott wünscht sich, dass du an der Busse festhältst. Er möchte wissen, ob dein Wunsch, mit ihm zu leben, ernst gemeint ist. Denke an die Worte aus Sacharja 1,3: Kehrt um zu mir (…) und ich werde mich zu euch umkehren! Zu Gott umkehren ist etwas, das du selber tun kannst. Aber nur Gott kann den göttlichen Teil dazu beitragen.
Wenn du zu ihm umkehrst, darfst du dir sicher sein, dass er sich dir wieder zuwenden wird!
Möchtest du das Thema vertiefen?
Dann sieh dir folgende Sendung an:
Finde deinen Weg zurück zu Gott – Gedanken zum Karfreitag
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Wie du beten kannst, wenn dich alles überfordert
Viele von uns erleben in ihrem Alltag Stress, leiden unter der aktuellen Weltlage oder lassen sich von vielem ablenken. Das kann schnell dazu führen, dass unser Gebet, das ganz oben auf unserer Prioritätenliste stehen sollte, erst zu unserer letzten Zuflucht wird. Wenn es dir auch so geht und du das ändern möchtest, dann schau mit mir ins 1. Buch Samuel. Dort finden wir die Geschichte von Hanna. Von dieser beeindruckenden Frau des Glaubens können wir uns viel darüber abgucken, wie wir im Gebet zum Ziel kommen.
Bring mit uns Hoffnung in die Wohnzimmer der Menschen!
Gerade in unsicheren Zeiten empfinden wir es als große Chance, Menschen durch Gottes Wort neue Zuversicht zu geben.