In der Bibel lesen wir, dass Götzendienst eine Sünde ist, die am häufigsten den Segen Gottes verhinderte. Vielleicht denkst du nun: „Das trifft ja auf mich nicht zu. Ich stehe nicht in der Versuchung, zum nächsten Heidentempel zu gehen und vor einem geschnitzten Götzen niederzuknien.“
Auch im Neuen Testament finden wir noch viele Stellen hierzu. Zum Beispiel heisst es in 1. Korinther 10,14: … flieht vor dem Götzendienst, und 1. Johannes 5,21 sagt: Kinder, hütet euch vor den Götzen.
Im Wycliffe-Bibelkommentar heisst es: „Ein Götze ist alles, was den Platz Gottes einnimmt.“ Ein Götze kann also alles in deinem Leben sein, was mit Gott wetteifert.
Kolosser 3,5 sagt: … Habsucht, die Götzendienst ist. Mit anderen Worten kann dein Besitz zum Götzen werden. Wenn du in deinem Leben etwas anderem mehr nachstrebst als Gott, dann ist diese Sache zu deinem Götzen geworden.
Es kann deine Arbeit sein, dein Freund oder deine Freundin, dein Ehemann oder deine Ehefrau oder selbst ein Kind. Es kann ein Sport sein, ein Hobby, Ruhm – alles, was in deinem Leben vor Gott kommt.
Ich sah einmal ein Interview mit einem meiner Lieblingsgolfer. Er war ein ausgezeichneter Golfspieler, der viele grosse Tourniere gewonnen hatte. In dem Interview sagte er: „Ich war in das Golfspielen verliebt. Aber ich muss Ihnen sagen, es hat mich meine Ehe gekostet. Es hat mich meine Beziehung zu meinen Kindern gekostet. Das Golfspielen war zu meinem Gott geworden.“
Der Interviewer fragte ihn: „Wenn Sie noch einmal ganz von vorn anfangen könnten, was würden Sie anders machen?“ Er antwortete: „Nichts. Ich würde alles wieder so machen.“
Du wirst Gottes Segen nicht erfahren, wenn du einen Götzen in deinem Leben hast. Denke doch heute einmal darüber nach, ob es so einen Götzen bei dir gerade gibt … Oft sind es auch Dinge, die auf den ersten Blick nicht direkt als solche erkennbar sind.
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Wie du beten kannst, wenn dich alles überfordert
Viele von uns erleben in ihrem Alltag Stress, leiden unter der aktuellen Weltlage oder lassen sich von vielem ablenken. Das kann schnell dazu führen, dass unser Gebet, das ganz oben auf unserer Prioritätenliste stehen sollte, erst zu unserer letzten Zuflucht wird. Wenn es dir auch so geht und du das ändern möchtest, dann schau mit mir ins 1. Buch Samuel. Dort finden wir die Geschichte von Hanna. Von dieser beeindruckenden Frau des Glaubens können wir uns viel darüber abgucken, wie wir im Gebet zum Ziel kommen.
Bring mit uns Hoffnung in die Wohnzimmer der Menschen!
Gerade in unsicheren Zeiten empfinden wir es als große Chance, Menschen durch Gottes Wort neue Zuversicht zu geben.