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Balance halten – wie das Leben als Christ gelingt 1/2

Unser Leben mit Gott ist manchmal wie ein Drahtseilakt. Wenn wir einen Schritt nach vorne gehen, tauchen Probleme und Hindernisse auf und wollen uns von unserem Weg abbringen.

In dieser Predigt beschreibt Bayless Conley, wie wir den schmalen und geraden Weg mit Jesus ungehindert gehen können. Er erklärt dir, wie du Versuchungen meiden und falschen Lehren begegnen kannst. Du wirst lernen, dein geistliches Leben lebendig zu halten und wirst Mut finden, für Wahrheit einzustehen.

Erfahre, wie du die Balance halten kannst — damit dein Leben als Christ gelingen kann.

Dies ist der erste Teil der Predigt, den zweiten Teil findest du hier …

 

Predigtmanuskript

Hallo Freunde! Willkommen zur heutigen Sendung. Ich hoffe, dass Sie dem Wort Ihre volle Aufmerksamkeit schenken. Der Apostel Paulus sagte zu einer Gruppe von Gläubigen: „Und nun vertraue ich euch Gott und dem Wort seiner Gnade an - seiner Botschaft, die euch ermutigen und euch ein Erbe geben kann gemeinsam mit allen, die er für sich ausgesondert hat.“ Das Wort Gottes wird Sie in das Erbe hineinführen, das Christus für Sie erkauft hat. Freunde, wir müssen das Wort hoch schätzen. Gott hat Sein Wort groß gemacht über Seinen ganzen Namen. Das Wort Gottes ist ein Schatz, den wir heute zusammen erforschen wollen. 1. Korinther 16:13-14 „Seid wachsam. Haltet treu an dem fest, was ihr glaubt. Seid mutig und stark. Alles, was ihr tut, soll in Liebe geschehen.“ Über diese Verse will ich heute sprechen. Sie sind sehr kurz, aber sehr prägnant. „Seid wachsam. Haltet treu an dem fest, was ihr glaubt. Seid mutig und stark. Alles, was ihr tut, soll in Liebe geschehen.“ Hier finden wir fünf Ermahnungen. Die erste lautet, wir sollen wachsam sein. Das bedeutet geistig rege, stets auf der Hut, lebendig und voller Erwartung. Doch die Frage lautet: Warum sollen wir wachsam und geistig rege sein? Wovor sollen wir auf der Hut sein? Nun, das könnte man auf einige Bereiche anwenden. Aber der Begriff, wachsam und auf der Hut zu sein, kommt im Neuen Testament nicht oft vor. Wir wollen uns vier Stellen ansehen, wo wir ermahnt werden, wachsam zu sein. In der ersten heißt es, wir sollen im Gebet wachen. Schlagen Sie doch bitte das Matthäusevangelium, Kapitel 26 auf. Matthäus 26. Als Erstes müssen wir im Gebet wachen. Jesus ist hier mit den Jüngern im Garten Gethsemane. Wir lesen ab Vers 38. Matthäus 26:38-41 „Er sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht mit mir.“ Sagen Sie alle: „Wacht.“ „Er ging noch ein bisschen weiter, sank zu Boden und betete: Mein Vater! Wenn es möglich ist, lass diesen Kelch an mir vorübergehen. Doch ich will deinen Willen tun, nicht meinen. Dann kehrte er zu den Jüngern zurück und sah, dass sie eingeschlafen waren. Er sagte zu Petrus: Konntet ihr nicht wenigstens eine Stunde mit mir wach bleiben? Bleibt wach und betet. Sonst wird euch die Versuchung überwältigen. Denn der Geist ist zwar willig, aber der Körper ist schwach!“ Das Gebet wird Sie davor bewahren, der Versuchung nachzugeben. Es bewahrt Sie nicht davor, versucht zu werden, aber es bewahrt Sie davor, der Versuchung nachzugeben. Solange Sie in diesem Körper aus Fleisch und Blut leben, wird Satan, der Verführer, Sie versuchen. Ihr Fleisch wird Ihnen Probleme bereiten. Jesus sagte, das Fleisch ist schwach. Der Geist ist willig. Der Apostel Paulus drückte das in Römer 7 so aus: „Ich habe meine Freude an Gottes Gesetz, aber in mir wirkt ein anderes Gesetz, das mich zur Sünde hinzieht.“ Obwohl unser Geist wiedergeboren wurde, als wir Christus angenommen haben, leben wir immer noch in diesem irdischen Körper, dem das Wesen der Sünde innewohnt. Und dieser Körper macht es uns alles andere als leicht. Es kam einmal ein Mann zu seinem Pastor und sagte: „Bitte, Pastor, beten Sie für mich.“ Er sagte: „Gut, worum geht es?“ „Bitte beten Sie, dass ich nie wieder ein Problem mit dem Teufel habe. Er soll mich ein für alle Mal in Ruhe lassen und mein Fleisch soll mir nie wieder Schwierigkeiten bereiten.“ Da gab es nur ein Gebet, das der Pastor sprechen konnte - er konnte nur darum bitten, dass der Mann starb und in den Himmel kam. Denn solange Sie hier auf der Erde in Ihrem Körper aus Fleisch und Blut sind, wird es einen Verführer geben, der Sie versuchen will. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sünde oft im Zusammenhang mit Übertretung genannt wird? Sünde und Übertretung sind nicht dasselbe. Sünde bedeutet, das Ziel zu verfehlen, aber der Ursprung des Wortes Übertretung lautet biegen oder neigen. Meistens wird damit die Biegung von Ästen beschrieben. Die Idee, die dem zugrunde liegt, ist, dass wir aufgrund des gefallenen Wesens in unserem Fleisch eine gewisse Neigung zu bestimmten Sünden haben. Der eine neigt vielleicht zu Sünden im sexuellen Bereich. Ein anderer verfällt vielleicht schnell in Depressionen und sieht immer nur das Negative. Wieder ein anderer neigt möglicherweise zum Zorn. Aber die Tatsache, dass wir diese Neigungen haben, darf uns nicht als Entschuldigung dafür dienen, ihnen nachzugeben, denn wenn wir beten, können wir uns davor schützen. Wir müssen uns bewusst sein, dass wir einen Gegner haben, den Teufel, der unsere persönlichen Schwächen sehr genau kennt und alles dafür tut, sie auszunutzen. Auch Petrus ermahnt uns, zu wachen. In 1 .Petrus 5:8 heißt es: „Seid besonnen und wachsam und jederzeit auf einen Angriff durch den Teufel, euren Feind, gefasst! Wie ein brüllender Löwe streift er umher und sucht nach einem Opfer, das er verschlingen kann. Ihm sollt ihr durch euren festen Glauben widerstehen.“ Der Teufel sucht Menschen, die er verschlingen kann. Er kann nicht jeden verschlingen, aber er sucht nach Menschen, die verwundbar sind und macht sich ihre Schwächen zunutze. Aber wenn wir beten, stärkt das unsere Fähigkeit, zu widerstehen. Das Gebet stärkt unsere Fähigkeit, der Versuchung standzuhalten. Und ich glaube, sie stärkt auch unsere Fähigkeit, die Fallen, die der Feind für uns aufstellt, zu erkennen. Als die Jünger zu Jesus sagten: „Herr, lehre uns beten“, antwortete Er: „Gut, ihr sollt beten: Unser Vater im Himmel…“ und so weiter und ein Teil dieses Gebets lautete: „Führe uns nicht in Versuchung.“ Im Griechischen heißt es hier wörtlich: Führe uns um die Versuchung herum. Mit anderen Worten: „Hilf mir, die Falle, die der Teufel aufgestellt hat, zu erkennen und nicht hineinzugeraten.“ Und wenn wir beten, stärkt das unsere Fähigkeit, diese Fallen zu erkennen und sie zu umgehen. Der Teufel beherrscht es meisterhaft, Sie aufs Glatteis zu führen. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie leicht Sie in Streit geraten, wenn Sie auf dem Weg zu einer wichtigen Veranstaltung sind, wo Sie Frieden haben müssen? Stellen Sie sich nur einmal einen Pastor vor, der auf dem Weg zum Gottesdienst ist. Es ist sehr wichtig für ihn, mit seiner Frau in Harmonie zu sein. Und auf dem Weg in die Gemeinde sagt diese kleine Stimme: „Das tut sie immer!“ Und bevor er sich versieht, sagt er: „Das tust du immer!“ Sie reagiert entsprechend und schließlich ergibt ein Wort das andere und die ganze Sache eskaliert. Plötzlich herrschen Anspannung und Streit in dem Auto und das kurz, bevor er predigen soll. Natürlich ist das alles reine Theorie. Ich kenne so etwas nicht aus persönlicher Erfahrung. Wenn er jedoch gebetet hätte, bevor die kleine Stimme sagte: „Das tut sie immer!“, hätte er sagen können: „Moment mal! Ich weiß, woher diese Stimme kommt. Danke, Gott, dass du mich davor bewahrst, mich darauf einzulassen.“ Es gibt Tausende von Möglichkeiten, wie wir versucht werden können. Deshalb müssen wir wachsam sein und beten - für uns und für andere. Bitte markieren Sie die Stelle in Matthäus, wir kommen nochmals darauf zurück. Sehen wir uns jetzt Kolosser, Kapitel 4 an. Kolosser, Kapitel 4. Wir beginnen mit Vers 2. Kolosser 4:2. Da heißt es: Kolosser 4:2-4 “Haltet fest am Gebet, und wacht darin mit Danksagung…“ Auch hier finden wir wieder das Wort wachen. Seid wachsam, seid auf der Hut, wacht im Gebet mit Danksagung. Vers 3: „… und betet zugleich auch für uns, dass Gott uns eine Tür des Wortes öffne, das Geheimnis des Christus zu reden, weswegen ich auch gebunden bin, damit ich es kundmache, wie ich reden soll!“ Wir müssen im Gebet für andere wachen. Beten Sie für Ihren Pastor und alle Diener des Evangeliums, dass sie auf offene Türen treffen und von Kühnheit und Weisheit erfüllt sind. Aber im Gebet zu wachen bedeutet auch, sensibel für den Heiligen Geist zu sein. Ich frage mich, wie oft der Heilige Geist in der Gemeinde Christi nach jemandem sucht, der Ihn hört und betet, wenn Er es ihm aufs Herz legt. Viele sind so sehr mit allem Möglichen beschäftigt, dass sie die Berührung des Heiligen Geistes gar nicht mehr spüren. Ich las einmal eine Geschichte über eine Frau namens Mrs Gracie. Ihr Mann war draußen auf dem Atlantik auf einem Schiff und spätabends spürte sie, dass der Heilige Geist sie drängte zu beten. Als sie damit begann, musste sie an ihren Mann denken und sie betete noch inständiger. Bis fünf Uhr morgens rang sie buchstäblich im Gebet für ihn und betete für seinen Schutz und seine Sicherheit. Um fünf Uhr morgens sah sie auf die Uhr. Da hob sich diese Gebetslast und Friede durchflutete ihre Seele. Sie ging ins Bett. Zur selben Zeit überquerte ihr Mann den Atlantik. Das war in einer Sonntagnacht im April 1912. Er war auf einem Schiff namens Titanic. Das Schiff lief auf einen Eisberg auf und sank. Er half Frauen und Kindern vom Wrack. Ihr Mann, ein Leutnant, erkannte, dass er mit dem Schiff untergehen würde. Und während das Schiff im Meer versank, sprach er ein stilles Abschiedsgebet an seine geliebte Frau. Er wurde mit dem Schiff hinabgezogen wie in einem gigantischen Strudel. Instinktiv begann er zu strampeln und zu kämpfen und versuchte, dagegen anzuschwimmen und wie durch ein Wunder tauchte er direkt neben einem Rettungsboot an der Oberfläche auf. Wie bereits einige andere Menschen klammerte er sich daran fest. Kurze Zeit später fuhr ein anderes Rettungsboot heran und zog sie aus dem Wasser, bevor sie an Unterkühlung starben. Sie landeten sicher auf dem Boot und ihr Leben war gerettet. Als er von dem anderen Boot gerettet wurde, war es genau fünf Uhr. Seine Frau hatte die Last gespürt zu beten. Wachen Sie im Gebet. Vor einiger Zeit - das muss etwa acht Monate her sein - sagte eine Frau zu mir: „Pastor, Sie kennen den Mann nicht, von dem ich Ihnen jetzt erzähle, aber er wollte, dass ich Ihnen sage, dass er für Sie betet.“ Sie fuhr fort: „Ich weiß nicht, ob Sie damit etwas anfangen können, aber er sagte, Sie sollen sich keine Sorgen um Ihr Bein machen. Es kommt wieder in Ordnung. Er hat dafür gebetet.“ Ich sagte: „Gut, danke.“ Niemand wusste davon, aber zu dieser Zeit hatte ich seit etwa einem Jahr Beschwerden in der Hüfte und in meinem Bein. Ich hatte Tag und Nacht furchtbare Schmerzen. Es wurde so schlimm, dass ich zum Arzt ging, was ich wirklich nur tue, wenn es nicht mehr anders geht. Er sagte: „Ich muss Sie zu einem Spezialisten schicken.“ Sie machten Röntgenaufnahmen von meinem Bein und meiner Hüfte und der Spezialist sagte: „Es ist kein Wunder, dass Sie Schmerzen haben. Hier liegen zwei Knochen aufeinander. Da ist nichts mehr dazwischen.“ Dann sagte er: „Aber an dieser Stelle kann ich nicht operieren. Dafür bin ich nicht ausgebildet. Es gibt nur wenige Ärzte im Land, die das können, aber ich bin nicht sicher, ob es gelingt.“ Dann erklärte er mir, was genau gemacht werden musste. Ich sagte nur: „Danke.“ Ich beschloss, mich nicht operieren zu lassen. Stattdessen berief ich mich auf das Wort und begann, Gott zu preisen. Und genau eine Woche später kam diese Frau auf mich zu und erzählte mir, dass der Mann gesagt hatte: „Ihr Bein wird in Ordnung kommen.“ Und wissen Sie was? Kurz danach war der Schmerz komplett weg. Ich bin jetzt seit acht Monaten absolut schmerzfrei. Meine Frau ist sehr froh darüber, weil ich jede Nacht gestöhnt und mich hin- und hergewälzt habe. Ich fand einfach keine Stellung, in der ich schlafen konnte, ohne dass die Schmerzen mich wieder aufweckten. Jemand hat im Gebet für mich gewacht und dafür bin ich sehr dankbar! Wir müssen also im Gebet wachen und als Zweites müssen wir auf die Wölfe achten. Schlagen Sie mit mir Apostelgeschichte 20 auf. Paulus hatte nach einer Gruppe von Ältesten geschickt und ermahnte sie kurz vor seiner Abreise. Lesen wir Vers 29. Hier spricht Paulus. Apostelgeschichte 20:29-31 „Ich weiß genau, dass sich nach meinem Weggang falsche Lehrer wie böse Wölfe unter euch mischen und die Herde nicht verschonen werden. Ja, selbst einige von euch werden die Wahrheit verdrehen, um eine eigene Anhängerschaft an sich zu binden. Seid wachsam! Denkt an die drei Jahre, die ich bei euch gewesen bin - wie ich Tag und Nacht über euch gewacht und mich unter Tränen um euch gesorgt habe.“ Seid auf der Hut. Hütet euch vor Wölfen. In der Erinnerung an die Worte Christi sagte er: „Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe.“ Sie kommen nicht im Wolfspelz. Sie kommen im Schafspelz. Sie sehen aus wie Schafe, sie riechen wie Schafe, sie blöken wie Schafe. Und hier heißt es, dass die Wölfe auch unter Ihnen auftauchen werden. Sie werden aus Ihrer Mitte kommen und verdrehte Dinge reden. Davor müssen Sie sich in Acht nehmen. Sie werden die Wahrheit verdrehen. Sie kommen nicht mit irgendetwas, das so haarsträubend und völlig unbiblisch ist, dass jeder halbwegs intelligente Mensch sagen würde: „Du bist ein Idiot! Da mache ich nicht mit.“ Sie sagen Dinge, die zum Teil oder auch überwiegend biblisch sind, aber eben nicht ganz. Der Rest ist unbiblisch und verdreht. Vielleicht ist es viel Gutes mit ein wenig Gift darin. Und dann ziehen sie die Leute zu sich. Sie ziehen die Leute aus der Gemeinschaft der Heiligen und aus der Gemeinde. Und alles, was Sie von der Gemeinde und Ihren Geschwistern dort wegzieht und Sie absondert, ist nicht von Gott. Vielleicht wollen sie, dass die Leute ihnen nachfolgen. Sie wollen sie von sich abhängig machen. Und normalerweise sind sie auf drei Dinge oder zumindest eines von ihnen aus: Sie wollen Ihr Lob, Ihr Geld und Ihre Reinheit. Sie brauchen Streicheleinheiten für ihr Ego. Sie brauchen ihre Gefolgschaft, die ihnen sagt: „Du bist so gesalbt! Du bist ein großer Mann Gottes! Du bist eine große Frau Gottes!“ Sie brauchen diese Anerkennung und den Applaus. Oder sie wollen Geld aus Ihrer Tasche in ihre eigene Tasche hineinprophezeien. Sie wollen den Inhalt Ihres Geldbeutels. Oder sie haben es auf Ihre Reinheit abgesehen. Wir müssen wachen, genauso wie der Apostel Paulus es der Gemeinde auftrug. Das Dritte, über das wir wachen müssen, ist unser geistlicher Zustand. Wachen Sie über Ihren geistlichen Zustand. Schlagen Sie Offenbarung, Kapitel 3 auf. Ich hoffe, Sie schlagen gerne Bibelverse nach, denn ich habe noch viel mehr Stellen! Das wurde an eine reale Gemeinde mit realen Menschen geschrieben. Es hätte auch die Cottonwood-Gemeinde in Südkalifornien sein können. Und der Herr sagte zu ihnen in Offenbarung 3, Vers 1-3: Offenbarung 3:1-3 „Schreibe diesen Brief dem Engel der Gemeinde in Sardes. Das ist die Botschaft dessen, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich weiß alles, was du tust und dass du den Ruf hast, lebendig zu sein - aber du bist tot. Wach auf! Stärke das wenige, das noch übrig ist und kurz davor steht zu sterben. Deine Taten können vor mir nicht bestehen. Kehre zurück zu dem, was du zuerst empfangen und gehört hast; halte daran fest und wende dich wieder zu mir! Wenn du nicht aufwachst, werde ich so unerwartet und plötzlich wie ein Dieb über dich kommen.“ Ich glaube, viele Leute werden nicht bereit sein, wenn Jesus Christus wiederkommt. Er sagt: „Sieh dir deinen geistlichen Zustand an. Du hast einen Namen und man sagt, du seist lebendig, aber du und ich kennen die Wahrheit. Dein Gebetsleben ist tot. Deine Beziehung zu mir ist tot. Der Funke ist erloschen. Deine Liebe zu den Verlorenen ist tot. Du lebst ohne mich. Stärke das, was noch übrig ist und kehre zu dem zurück, wo du warst.“ Und der Grund, warum er sagte: „Wacht, seid auf der Hut“, ist, dass so etwas nicht plötzlich passiert. Normalerweise sagt niemand: „Weißt du, Jesus, ich bin fertig mit dir. Wir sehen uns später!“ Normalerweise entwickelt sich so etwas ganz subtil Stück für Stück. Das ist wie beim Metzger. Viele Leute kaufen Fleisch in Scheiben. Das gibt es heute auch abgepackt. Aber man kann auch zum Metzger gehen und sagen: „Ich hätte gern ein halbes Pfund Roastbeef in Scheiben.“ Dann nimmt der Metzger ein großes Stück Roastbeef, schiebt es auf seiner Schneidemaschine vor und zurück, und mit jedem Mal schneidet er eine papierdünne Scheibe von dem Roastbeef ab. Die Scheiben fallen auf eine Folie und dann packt er sie darin ein, wiegt sie ab und sagt Ihnen den Preis dafür. Aber wenn man jetzt das Stück ansieht, von dem er die Scheiben abgeschnitten hat, sieht es nicht kleiner aus als vorher. Es fällt gar nicht auf, dass es um diese papierdünnen Scheiben weniger geworden ist. Und dasselbe passiert bei Menschen, die ihre Segnung verlieren. Es geht immer nur ein winziges bisschen verloren, aber irgendwann ist das Stück, das einmal so groß war, verschwunden und Sie denken: „Wie konnte das passieren? Wo ist das alles hin?“ Simson war ein Nasiräer Gottes. Das bedeutet, dass er vom Mutterleib an Gott geweiht war. Und um ein Nasiräer zu sein und das nasiräische Gelübde einzuhalten, musste man drei Dinge tun: Erstens musste man sich von Trauben und Weinreben fernhalten. Man durfte keine Weinblätter, keine Trauben und keine Rosinen essen und weder Traubensaft noch Wein trinken. Man durfte nichts zu sich nehmen, das mit Trauben zu tun hatte. Keine Früchte, keine Kerne, keine Blätter, nichts. Das Zweite, was er nicht tun durfte, war, einen Toten zu berühren oder sich ihm auch nur zu nähern. Und der dritte Punkt lautete, dass er sein Haar nicht schneiden durfte. Jeder weiß, dass Simsons Haar ein Symbol für sein Gelübde war. Aber der Grund, warum sein Haar letztendlich doch geschnitten wurde, war ein äußerliches Symbol dafür, dass er seine innere Segnung verloren hatte. Und wenn man die Geschichte liest, sieht man, dass er sie Stück für Stück verlor. Wo ist Simson, als die Geschichte beginnt? Mitten auf einem Weinberg. Simson, was tust du hier? „Ich esse keine Trauben, Mann.“ Nein, aber die Bibel sagt, wir sollen die Orte der Versuchung meiden. Und er war ein Mensch, der immer bis an die Grenze ging. Und so tötete er in dem Weinberg einen Löwen. Hören Sie, der Feind wird Sie angreifen, wenn Sie sich in den Grauzonen bewegen. Ihr Feind geht herum wie ein brüllender Löwe. Der Löwe griff ihn an und er tötete ihn. Später kehrte er in den Weinberg zurück und fand im Kadaver des Löwen einen Bienenschwarm und Honig. Er griff hinein und holte den Honig heraus. Nun, Simson, ein Teil deines Gelübdes lautet, dass du dich von allem fernhalten sollst, was mit Trauben zu tun hat. Aber du bist im Weinberg. Und zweitens sollst du keinen Toten berühren oder dich ihm auch nur nähern. Und hier wühlst du im Kadaver eines Löwen herum. Ich bin sicher, er hätte argumentiert: „Aber die Bibel sagt, ich soll mich keinem toten Menschen nähern.“ Okay, das ist eine Grauzone. Eine Scheibe weniger. Und dann war er bei Delila. Sie versuchte, das Geheimnis seiner Kraft herauszufinden. Er sagte: „O, du musst mich mit neuen Stricken binden.“ Und sie sagte: „Aber das hat nicht funktioniert.“ Da sagte er: „Du musst mein Haar auf eine bestimmte Weise verweben.“ Simson, was tust du - warum redest du auch nur von deinem Haar? Eines der erschreckendsten Dinge in der ganzen Bibel ist, dass es heißt, der Heilige Geist hatte Simson verlassen, aber er wusste nicht, wann das geschehen war. Sein Haar wurde abgeschnitten, weil er seine Segnung Stück für Stück verloren hatte. Deshalb sagte Jesus: „Hey, seid wachsam. Wacht über euren geistlichen Zustand.“ Tun Sie Dinge oder lassen Sie Dinge in Ihrem Leben zu, die früher absolut tabu für Sie waren? Fehlt Ihnen der entscheidende Funke im Gebet? Brennt in Ihrem Herzen ein Feuer für Gott? Oder leben Sie ohne ihn? Wenn das der Fall ist, kehren Sie um. Stärken Sie das, was noch übrig ist. Kehren Sie zu dem zurück, was Sie zuerst empfangen und gehört haben. Kehren Sie zu der Beziehung zurück, die Sie früher zu Gott hatten. Achten Sie darauf, dass Sie vorwärtsgehen, denn so etwas wie einen Stillstand gibt es nicht. In dieser Welt gibt es einen Strom, der abwärts führt, weg von Gott. Und wissen Sie, was passiert, wenn Sie geistlich Urlaub machen? Der Strom wird Sie runterziehen und Sie werden abfallen. Wenn Sie nicht bewusst vorwärtsgehen, stehen Sie niemals still. Geistlich gesehen gibt es in dieser Welt keinen statischen Zustand. Wenn Sie nicht vorwärts gehen, gehen Sie zurück. Deshalb sagte er: „Wacht.“ Und das Vierte, das wir im Blick behalten müssen, ist die Wiederkehr des Herrn. Gehen wir zurück zu Matthäus, Kapitel 24. Das Kapitel beginnt damit, dass die Jünger Jesus fragen: „Herr, was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?“ Und Jesus zog eine Ausgabe der Los Angeles Times heraus. Er sagte: „Wenn ihr seht, dass Dinge passieren, wie diese hier auf der Titelseite, wisst ihr, dass das Ende nahe ist. Es wird an vielen Orten Erdbeben geben; es wird Kriege und Kriegsgerüchte geben, Nation wird gegen Nation aufstehen und es werden falsche Religionen entstehen. Freunde, wir leben in einer Zeit, in der noch nie dagewesene Dinge passieren, wie der Aufruhr im Nahen Osten, an dem so viele Nationen beteiligt sind. Aber in der Bibel wurde schon Tausende Jahre vorher davon gesprochen. Jetzt nehmen sie Gestalt an. Und Jesus sagte: „So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass die Zeit gekommen ist.“ Gehen wir jetzt zum Ende des Kapitels. In Vers 42 fasst Er all das zusammen, indem Er sagt: Matthäus 24:42-44 „Deshalb haltet euch bereit, denn ihr wisst nicht, wann euer Herr wiederkommt. Macht euch eines klar: Ein Hausbesitzer, der weiß, wann der Dieb kommt, ist wachsam und lässt es nicht zu, dass in sein Haus eingebrochen wird. Ihr müsst jederzeit bereit sein. Denn der Menschensohn wird kommen, wenn ihr es am wenigsten erwartet.“ Kürzlich hat ein Mann was weiß ich wie viel Geld ausgegeben, um überall Plakate aufzuhängen, die verkündeten: „Der Tag X ist das Ende der Welt. Dann wird Christus wiederkommen.“ Offensichtlich lag er damit völlig daneben. Glauben Sie niemandem, der behauptet, er wisse, wann Jesus wiederkommt, es sei denn, ich sage es Ihnen, denn aus der Bibel weiß ich ganz genau, wann Er wiederkommt. In Vers 44 heißt es: „Er wird kommen, wenn ihr es am wenigsten erwartet.“ Das ist der Zeitpunkt, an dem Er wiederkommt. Sie erwarten nicht, dass Er heute wiederkommt, oder? Wachen Sie. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Haus und Ihr geistliches Leben in Ordnung sind. Sie müssen wachen, denn Jesus kommt bald. Freunde, ich glaube, dass wir wachen müssen. Ich glaube, dass Jesus bald wiederkommt. Zurzeit  passieren auf der ganzen Welt viele nie dagewesene Dinge. Aller Augen sind auf Israel und den Nahen Osten gerichtet. Alles, von dem Jesus gesagt hat, dass es vor Seiner Wiederkehr passieren wird, ist bereits passiert. An vielen Orten gab es Erdbeben, es gibt unheilbare Krankheiten, Kriege und Kriegsgerüchte, Nationen erheben sich gegen Nationen und die ganze Welt ist in Aufruhr. Und Jesus sagte, bevor das Ende kommt, wird das Evangelium des Reichs auf der ganzen Welt gepredigt werden. Das Wort, das hier mit Welt übersetzt wurde, ist das griechische Wort „ethnos“. Das bedeutet, dass das Evangelium des Reichs jeder ethnischen Gruppe gepredigt werden wird. Alle werden das Wort Gottes in ihrer Sprache hören und dann wird das Ende kommen. Unsere Generation ist die erste seit Grundlegung der Welt, in der die Bibel jeder ethnischen Gruppierung in ihrer eigenen Sprache vorliegen wird. Das wird noch passieren, solange wir leben, vielleicht schon im nächsten Jahrzehnt. Wir sind am Ende der Endzeit und Sie müssen wachen, denn Jesus kommt bald. Wenn Sie Ihrem Retter Ihr Leben noch nicht anvertraut haben, tun Sie es jetzt.

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