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Der Heilige Geist 3/4

Finde heraus, wie du in deinem Leben durch den Heiligen Geist mehr Freude, geistliche Erkenntnis, Ermutigung, Kühnheit, Kraft und Frieden erfahren kannst. In dieser Predigtserie zeigt Bayless Conley, welche Vorteile ein mit dem Heiligen Geist erfülltes Leben hat.

Dies ist der dritte Teil der Predigtreihe. Den vierten Teil findest du hier…

Predigtmanuskript

Herzlich willkommen! Wir beschäftigen uns noch immer mit dem Heiligen Geist. Diese Serie war bisher sehr gut. Heute werden wir uns mit Seinem Wirken in unserem Innern beschäftigen, mit manchen Segnungen und mit Dingen, die Er in uns und durch uns tun möchte. Er wohnt nicht nur in uns, um uns sozusagen als stiller Beobachter zu begleiten. Der Heilige Geist möchte uns beeinflussen, mit uns kommunizieren, uns führen und leiten. Wir werden uns mit einigen Dingen beschäftigen, die Er in unserem Innern tut. Wenn Sie keine Bibel besitzen, hören Sie einfach zu. Wenn doch, nehmen Sie sie zur Hand und holen Sie sich einen Stift zum Unterstreichen und um vielleicht Notizen zu machen. Ich denke, in der heutigen Predigt werden Sie ein paar Dinge hören, die für Ihr Leben mit Gott hilfreich sein werden. Lernen wir etwas über den Heiligen Geist. Sind Sie bereit, heute etwas aus Gottes Wort zu hören? Unser Thema ist: der Heilige Geist. Gott sei Dank für den kostbaren Heiligen Geist. Jesus sprach mit seinen Jüngern, die sehr traurig waren und sagte ihnen: „Ich werde euch verlassen.“ Sie konnten das nicht verstehen. Dann sagte er: „Hört mal, es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, dann der Helfer, der Tröster, der Heilige Geist nicht kommen. Aber wenn ich gehe, wird er euch gesandt werden.“ Dies ist nun die dritte Woche unseres Bibelstudiums über den Heiligen Geist. Johannes Kapitel 14. Wir schauen uns Vers 16 an. Johannes 14, Vers 16: Johannes 14:16-17 „Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird  in euch sein.“ Als Jesus den Jüngern das sagte, begriffen sie, dass alles weitere, was Er über den Heiligen Geist und Sein zukünftiges Wirken sagte, überwiegend von innen heraus geschehen würde. Er bleibt bei euch, wird aber in euch sein. Von da an spricht Jesus oft mit ihnen über den Heiligen Geist und über den Dienst des Heiligen Geistes. Er würde ihnen von innen heraus dienen und anderen Menschen durch sie auf der Grundlage dessen, was Er in ihnen tun würde. Schauen wir uns näher an, wie der Heilige Geist im Leben von uns Gläubigen wirkt. Schauen Sie sich Vers 26 desselben Kapitels an. Johannes 14:26-27 „Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam.“ Er redet in diesen Versen über drei Dinge, die der Heilige Geist tut. Wir schauen sie in umgekehrter Reihenfolge an. Ich möchte es jeweils kurz erläutern. Zunächst einmal gibt er uns Frieden. Jesus spricht in Vers 26 davon, dass der Heilige Geist kommen wird. Er wird kommen und dann sagt Er: „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.“ Diesen Frieden gibt uns Jesus dadurch, dass der Heilige Geist kommt. Das hängt direkt mit Seiner Aussage davor zusammen. Der Apostel Paulus sagte in Römer 14:17: „Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.“ Das Reich Gottes besteht in Gerechtigkeit, Freude und Frieden im Heiligen Geist. Es ist Sein Friede. Er sagte: „Meinen Frieden gebe ich euch.“ Das ist nicht der Friede, den die Welt hat, der instabil und flüchtig, heute vorhanden und morgen zerbrochen ist. Die Umstände sind gut, die Sonne scheint, man bekommt eine Prämie ausgezahlt oder es passieren andere gute Dinge, alles ist im grünen Bereich und Frieden breitet sich aus. Aber wenn sich ein Sturm zusammenbraut, Blitze zucken und es regnet, ist der Friede plötzlich dahin. Das ist nicht der Friede, den Jesus gibt. Der Friede, der vom Heiligen Geist kommt, ist in jeder Hinsicht übernatürlich. Er ist nicht von Umständen abhängig. Er ist unabhängig davon, ob Menschen einen gut oder schlecht behandeln. Ist irgendjemand hier schon einmal schlecht behandelt worden? Sicher! Ich denke, Gottes Friede offenbart sich bei uns auf verschiedene Art und Weise - ich erinnere mich an zwei Erlebnisse, die ich hatte, kurz nachdem ich  Christ wurde. Ich war ganz jung dabei, als ich diese sehr außergewöhnlichen und besonderes starken Erfahrungen machte. Kurz davor war ich noch an Drogen und Alkohol gebunden, war mit verrückten Leuten zusammen und bin das erste Mal in meinem Leben Christen begegnet. Ich hatte keine Ahnung, dass es äußerst religiöse böse Christen gibt. Die gibt es aber! Ich dachte, alle seien nur wunderbar! Es gab da einen Mann, der äußerst religiös war. Er kannte die Bibel, setzte sie aber als Waffe gegen Menschen ein, die er nicht mochte oder die seine Ansichten nicht teilten. Er schlug damit auf jeden ein. Er wurde bereits aus etlichen Gemeinden der Stadt ausgeschlossen. Später war ich in einer Versammlung, die seinetwegen unterbrochen werden musste. Er wurde raus gebeten, weil er die Versammlung störte. Ich war gerade erst zum Glauben gekommen, all das war mir absolut neu. Ich war völlig ahnungslos, unerfahren im Glauben und dachte nur: „Ist das alles stark! Diese Leute singen zu Jesus!“ Ich war im Gottesdienst und der Mann nahm mich aufs Korn und kam zu mir. Ich hatte ihn erst einmal nur gesehen. Es war total seltsam, aber absolut wunderbar. Ich stand hier und er war drei Schritte entfernt. Ich war wie unter einer Käseglocke. Plötzlich war ich komplett von Gottes Gegenwart eingehüllt und dachte nur: „Wow, was ist das? Was für ein Frieden!“ Dann kam er und legte los! Er schrie mich ungefähr fünf Minuten lang an. Ich stand nur da und lächelte, frei nach dem Motto: „Ich verstehe kein Wort. Das ist eine starke Erfahrung!“ Dieser erstaunliche Friede ist unbeschreiblich. Dann dachte er, er sei mit mir fertig und ging weg. Die Gegenwart Gottes hob sich. Ich weiß noch, dass ich dachte: „Das war seltsam, aber absolut klasse!“ Ich erlebte das als junger Christ noch einmal. Jemand, dem ich vorher von Jesus erzählt hatte, kam auf mich zu, als ich gerade in meinem kleinen 63er VW-Bus saß. Ich kurbelte die Scheibe herunter und erlebte wieder diese Käseglocke. Es war wie eine Decke des Friedens und der Gegenwart Gottes. Er schrie mich an. Ich konnte sehen, wie die Adern an seinem Hals hervortraten. Er schrie mich längere Zeit an. Ich lächelte nur. Das provozierte ihn noch mehr. Irgendwann drehte er sich um und ging weg. Es war eine Manifestation des Friedens Gottes. Ich erinnere mich noch genau daran. Das erlebte ich nur in diesen Situationen, aber ich habe den Frieden Gottes in tausend Variationen erlebt - manchmal mitten in Drucksituationen, manchmal war ich ganz allein im Gebet und plötzlich umgab mich Gottes Gegenwart und ein stark spürbarer Friede. Man möchte nur weinen und sagen: „Gott, Du bist gut. Du bist gut. Du bist so gut!“ Ich erinnere mich an den Kauf des Grundstücks in der Sausalito Street, wo wir damals bauen wollten. Es war ein riesiges Projekt für uns und wir wollten  einen Kredit von zwei Millionen Dollar aufnehmen, was für mich eine unermessliche Summe war. Ich erinnere mich daran, wie ich zu unserer damaligen Bank ging, mit der stellvertretenden Leiterin sprach und sagte: „Wir würden gerne als Gemeinde einen Kredit aufnehmen.“ Sie sagte: „Wie viel brauchen Sie denn? Das ist kein Problem, Bayless, ihr seid gute Kunden.“ Ich sagte: „Zwei Millionen Dollar.“ Sie wurde kreidebleich und fing an zu stottern, als ich ihr das sagte. Schließlich liehen sie uns die benötigte Summe und wir zahlten sie enorm schnell zurück. Aber ich weiß noch, was ich an dem Abend vor der Unterzeichnung der Dokumente dachte. Ich sagte: „Gott, ich habe wirklich Angst. Wenn das danebengeht, bist Du fein raus, aber meine Adresse haben sie.“ Mir graute davor, die Dokumente zu unterzeichnen. Aber es stand fest, dass ich es am kommenden Morgen tun musste, sonst würde der Deal platzen. Ich betete längere Zeit darüber und war dennoch voller Sorge. Ich schlief ein und wachte am nächsten Morgen auf und verspürte tief in mir den Frieden Gottes. Es war das Erste, was ich beim Erwachen empfand. Ich sah darin ein Zeichen, dass Gott sagte: „Macht das!“ Wissen Sie warum? Kolosser 3:15 sagt gemäß der Amplified Bible: „Der Friede Christi wirke in euren Herzen als ein Schiedsrichter, der all eure Fragen beurteilt und abschließend klärt.“ Ein Schiedsrichter sagt: „Der Ball ist im Aus; der ist okay; das ist ein Tor; Abseits; spielt weiter; nein, Du musst vom Platz; hier darfst du nicht stehen“ und der Schiedsrichter hat eingegriffen. Ich habe die wichtigsten Entscheidungen in meinem Leben aufgrund dieses Friedens, der vom Heiligen Geist kommt, getroffen. Ich denke wirklich, dass ich solche Situationen nicht deswegen immer wieder erlebt habe, weil ich besonders geistlich bin, sondern weil viele für mich beten; aufgrund der Gebete der Gläubigen. Aber Jesus sagte: „Frieden wird auf euch kommen und das ist das Wirken des Heiligen Geistes.“ Wenn wir Philipper 4:6 gehorchen, dort steht: „Sorget euch um nichts“ Ausgenommen große Sachen, über die darf man sich Sorgen machen! Nein, dort steht: „Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!“ Wer kennt diesen Bibelvers? Wer wird momentan durch bestimmte Dinge in seinem Leben versucht, sich Sorgen zu machen? Kommt schon, ich hebe beide Hände. Wenn ich beide Füße heben und hier noch stehen könnte, würde ich es tun. Da gibt es Dinge. Wissen Sie, das ist nicht einmal eine Verheißung, dass Gott unser Gebet erhören wird. Wir wissen, dass Er das tut, weil es woanders versprochen wird. Aber dort steht: „Sorgt euch um nichts, lasst eure Anliegen vor Gott kommen, in Gebet und Flehen mit Danksagung.“ Der nächste Vers sagt Folgendes: Wenn Sie Ihren Part tun, wird der Heilige Geist Seinen tun: „Und der Friede Gottes…“  - der übernatürliche Friede Gottes, von dem Jesus sprach -„Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.“ Wenn Sie mit Gott über die Dinge sprechen, wird er Ihnen Frieden geben. Wenn Sie sich an Vers 6 halten, hält er sich an Vers 7. Ich weiß, dass manche von Ihnen gerade eine Zerreißprobe erleben - das ist kein Wort der Erkenntnis, es ergibt sich aus der Anzahl der Anwesenden. Die Probleme wirken sich körperlich auf Sie aus, auf Ihren Appetit, auf Ihren Schlaf, auf Ihre Leistungsfähigkeit, sie nehmen Ihnen Ihre Lebensfreude. Diese Dinge nehmen Ihnen die Lebensqualität, die Gott Ihnen geben möchte. Vielleicht haben sie auch Einfluss auf das Zusammenleben mit Ihrem Mann, Ihrer Frau oder sogar mit Ihren Kindern. Wissen Sie, Sie müssen mit Jesus darüber sprechen. Gott wird Ihnen Frieden geben. Jesus sagte: „Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Wenn ich gehe, wird der Heilige Geist kommen. Er wird euch lehren und bestimmte Dinge tun. Ich gebe euch Frieden - nicht den instabilen, flüchtigen Frieden der Welt, sondern ich gebe euch meinen Frieden.“ Reden Sie gemäß Philipper 4:6 mit Gott. Danken Sie Ihm im Gebet und der Friede Gottes wird Ihr Herz und Ihr Denken  bewahren. Nehmen wir uns etwas Zeit. Das, was Sie gerade bewegt, vertrauen Sie es Gott an. Vater im Himmel, wir kommen zu Dir in Jesu Namen. Wir haben ganz persönliche Anliegen. Wir leben in einer gefallenen Welt. Es gibt einen Abtrünnigen, den Teufel, und er ist unser Feind und geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Gott, manch einer von uns hat Fehler gemacht. Wir haben Dinge verbockt und bestimmte Dinge belasten uns. Vater, wir wissen, dass Du größer bist als all das. Du bist größer als unsere finanziellen Probleme. Du bist größer als unsere Eheprobleme. Du bist größer als alle Anliegen, die unsere Kinder betreffen. Du bist größer als alle Krankheit, Dir können wir alles anvertrauen. Gott, wir bekennen, dass uns unsere Probleme zu groß sind. Es übersteigt unsere Möglichkeiten, aber wir schauen auf Dich, Gott. Du bist allem gewachsen! Wie der Psalmist sagt: „Unsere Seele wartet nur auf Gott. Nur von Ihm kommt meine Rettung. Von Ihm kommt meine Befreiung.“ Herr, wir schauen jetzt auf Dich und bitten Dich, in unser Leben einzugreifen. Und, Vater, während wir uns ganz und gar auf Dich ausrichten - und ich weiß, dass jetzt konkrete Anliegen vor dich kommen - Herr, wollen wir Dir auch danken. Wir danken Dir von Herzen. Danke, dass Du dieses Gebet erhörst. Danke, dass Du Dich um uns kümmerst. Danke, dass Erhörungen folgen werden, Vater im Himmel. Wir legen jetzt alles in Deine Hände. Alles, was uns innerlich bedrückt, geben wir Dir, o Gott. Wir geben es Dir ganz und gar und geben Dir jeden Stress und jede Sorge. Es soll uns nicht mehr beschäftigen. Gott, vielen Dank jetzt für Deinen Frieden, der durch den Heiligen Geist kommt. Herr, wir wissen vielleicht nicht, wie die Lösungen aussehen, aber wir legen die Dinge in Deine Hände, damit Du sie lösen kannst, in dem mächtigen Namen Jesu. Amen. Nach dem Gottesdienst kam einmal eine Frau zu mir. Wir hatten als Gemeinde gebetet. Wir sind aufgestanden, haben gemäß Philipper 4:6 gebetet und haben, soweit ich weiß, das Ablegen unserer Sorgen auch physisch zum Ausdruck gebracht. Sie kam dann ein oder zwei Wochen später zu mir. Ich wusste etwas über ihre Situation. Ihr Ehemann war im Ausland im Einsatz und verteidigte unsere Freiheit in einem sehr gefährlichen Umfeld. Falls Angehörige des Militärs oder Veteranen unter uns sind, sollen Sie wissen, dass wir Sie lieben und dass wir Ihren Einsatz schätzen. Gott sei Dank für Sie. Wenn Ihr Mann, Ihre Frau oder Ihre Kinder dort stationiert sind oder dort dienen - selbst wenn Sie administrative Aufgaben haben - wir schätzen unsere Armee. Gott sei Dank für das, was Sie tun. Gott sei Dank! Wir schätzen das sehr! Ihr Mann war im Einsatz in einem sehr gefährlichen Gebiet. Viele Soldaten kamen ums Leben und sie hatte diese Sorge Gott anvertraut. Sie kam zu mir und erzählte mir, dass er dort ist. Ich wusste davon. Sie sagte: „Pastor, ich kann nicht ruhig schlafen, ich finde keine Ruhe. Es wirkt sich auf so viele Bereiche aus. Gedanken quälen mich, dass er nicht unversehrt zurückkehren wird. Aber an diesem Sonntag - der entweder ein oder zwei Wochen zurücklag - warf ich diese Sorge auf Ihn. Seither habe ich jede Nacht gut geschlafen und mir nie wieder Sorgen um ihn gemacht. Ich hatte einfach tiefen Frieden.“ Dann sprach sie nicht mehr weiter und ich fragte Sie: „Was ist jetzt Dein Anliegen?“ Sie fragte: „Ist das in Ordnung? Ich fühle mich fast verpflichtet, mir Sorgen zu machen, als ob etwas nicht stimmt, wenn ich mir keine Sorgen mache.“ Und ich sagte: „Das ist absolut in Ordnung!“ Sie genoss einfach den Frieden Gottes und hatte den Eindruck, keine gute Ehefrau zu sein, weil sie sich keine Sorgen mehr machte. Doch sie hatte diese Last Gott abgegeben. Was immer Sie heute Gott abgegeben haben, machen Sie sich darüber nie wieder Sorgen. Der Teufel mag mit Merkzetteln an Ihrem Fenster vorbeihuschen und sagen: „Schau her, schau her, schau her!“ und versuchen, sie Ihnen wieder anzudrehen. Weigern Sie sich. Sagen Sie einfach: „Teufel, wenn Du unbedingt willst, dann verhandle mit Gott darüber, denn ich habe die Sache Ihm gegeben. Er hat die Angelegenheit in der Hand, nicht ich.“ Geben Sie nicht einmal in Ihren Gedanken Raum dafür. Sie sollten sich nur dann wieder dieser Sache zuwenden, wenn der Heilige Geist Sie auffordert, in bestimmter Weise nochmals deswegen zu beten, weitere Dinge zu tun, Gott deswegen zu preisen oder dergleichen. Wir sind natürlich offen, Gottes Willen zu tun, wollen uns aber diese Last, die uns fertig macht, nicht wieder aufbürden lassen. Jesus sagte: „Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, und ich gebe euch Ruhe. Nehmt mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe für eure Seelen finden.“ Jesus trägt unsere Lasten und der kostbare Heilige Geist möchte uns Frieden geben. Gut, schauen wir uns nochmals Johannes 14 an, Vers 26. Wir gehen von hinten nach vorne. Wir begannen mit Vers 27. Der zweite Teil von Vers 26 lautet: Johannes 14:6 „Er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ Er wird uns an alles erinnern, was Jesus uns gesagt hat. Markieren Sie bitte diese Stelle in Ihren Bibeln, schauen wir uns Apostelgeschichte 11 an. Vor ein paar Monaten habe ich schon einmal darüber gesprochen, aber diese Wahrheit ist so wichtig - leicht zu überlesen, aber sehr wichtig! Petrus hatte eine Vision. Ein großes Tuch voller unreiner Tiere kam vom Himmel. Gemäß dem Gesetz des Mose waren sie unrein. Juden durften nicht davon essen. Und eine Stimme sagte: „Steh auf, schlachte und iss. Und er sagt: „Nein, das werde ich nicht tun, Herr. Nie habe ich etwas Unreines gegessen.“ Das passiert drei Mal. Er fragt sich: „Was sollt das bedeuten?“ Plötzlich klopft jemand an. Männer kamen von dem Haus des Kornelius, weil ein Engel dem römischen Hauptmann Kornelius begegnet war und gesagt hatte: „Lass Petrus holen. Er wird Dir Dinge sagen, die Du hören musst.“ Petrus begleitete sie, kam zum Haus des Kornelius, predigte über Christus, sie werden errettet, der Heilige Geist fällt auf sie; sie fangen an, in neuen Sprachen zu reden, manche weissagen. Sie werden getauft. Petrus kam nach Jerusalem zurück und bekam Schwierigkeiten. Die jüdischen Christen waren echt böse auf Petrus. Pfingsten war zehn Jahre her und die Gemeinde bestand zu 100 Prozent aus Juden. Damals gab es keine gläubigen Nichtjuden. Christi Auferstehung lag schon zehn Jahre zurück! Die Apostel und die Jünger dachten, man kann nur über das Judentum zum Glauben an Christus kommen. Man muss beschnitten sein, das Gesetz halten, sich zum Judentum bekehren und konnte nur so gerettet werden. Das war damals absolut radikal: Ein ganzes Haus voller Nichtjuden wurden gerade errettet und im Heiligen Geist getauft. Petrus sagt: „Wer sollte ihnen die Taufe verwehren, da Gott ihnen die Gabe des Heiligen Geistes gab, so wie auch uns. Sie sind nicht weniger errettet als wir.“ Also tauften sie sie auf den Namen Jesus. Er kam in seine Gemeinde nach Jerusalem zurück und alle waren wütend, besonders manche Gruppierungen. Apostelgeschichte 11:1-3 „Die Apostel und die Brüder in Judäa hörten, dass auch die Nichtjuden die Botschaft Gottes angenommen hatten. Als nun Petrus nach Jerusalem zurückkehrte, machten sie ihm Vorwürfe: “Du bist zu Leuten gegangen, die nicht zu unserem Volk gehören! Du hast sogar mit ihnen gegessen!“ Sie waren sogar wütend, weil Petrus in ihr Haus hineinging. Wir lesen ab Vers 4 weiter. Apostelgeschichte 11:4 „Da erzählte ihnen Petrus ausführlich, was geschehen war:“ Er sagt ihnen genau, wie es dazu kam. Wir kommen zu Vers 15, und er schildert die Ereignisse immer noch. Apostelgeschichte 11:15-18 „Ich hatte aber noch kaum begonnen, zu ihnen zu sprechen, da kam der Heilige Geist auf sie herab, genauso wie damals am Anfang auf uns. Mir fiel sofort das Wort ein, …“ - sagen Sie alle: Dann fiel mir ein - „… das der Herr gesagt hatte: Johannes hat mit Wasser getauft, aber ihr werdet mit dem Geist Gottes getauft werden. Da war mir klar: Gott hatte ihnen das gleiche Geschenk gegeben wie damals uns, als wir zum Glauben an Jesus Christus, den Herrn, gekommen waren. Wie hätte ich mich da Gott in den Weg stellen können? Als die Apostel und die anderen das hörten, gaben sie ihren Widerstand auf. Sie priesen Gott und sagten: Also hat Gott auch den Nichtjuden den Weg eröffnet, zu ihm umzukehren und das wahre Leben zu gewinnen.“ Gut, dann haben Sie es begriffen. Sie fanden sich mit der Tatsache ab, dass Heiden allein durch Glauben an Christus gerettet werden können. Das wurde der Gemeinde zum ersten Mal klar. Pfingsten lag zehn Jahre zurück. Petrus sagte, was alles im Haus geschah. „Das ist nicht im Einklang mit meiner Ausbildung und meinen Prinzipien. Das ist mir völlig fremd.“ Er sagte: „Da fiel mir ein…“ Wer ließ ihn in diesem Moment daran denken? Der Heilige Geist. Jesus sagte: „Wenn er kommt, wird er euch unter anderem an alles erinnern, das ich euch gesagt habe.“ Das war der krönende Abschluss seiner Argumentation. Und sie nahmen es an. Ich finde es interessant, dass etwas so wichtig ist - es ist mir deshalb wichtig, weil ich einer der Heiden aus einer späteren Generation bin, der errettet wurde. Ich bin froh, dass es nach 2000 Jahren nicht immer noch unklar ist. Das wäre doch schrecklich, nicht wahr? Es ist also eine große Sache. Immerhin hat es Einfluss auf den Rest der Welt. Und wie gibt Gott Petrus zu verstehen, dass er in dieser extrem wichtigen Frage festen Boden unter den Füßen hat? Was war das entscheidende Argument von Petrus, das alle überzeugte? Ich erinnerte mich. Sie wussten, dass Jesus gesagt hatte: „Der Heilige Geist wird euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ Ich denke, dass es unter anderem deshalb für uns Gläubige so wichtig ist, Gottes Wort zu verinnerlichen. Wenn Sie es nicht hineinlegen, kann der Heilige Geist es nicht hervorholen. Legen Sie es hinein, wenn Sie es jetzt nicht brauchen, dann wird der Heilige Geist es Ihnen geben, wenn Sie es brauchen. Junge Christen: Verschlingt eure Bibeln! Ältere Christen: Hört nicht auf, sie zu verschlingen! Legen Sie es in Ihr Inneres, dann kann der Heilige Geist Sie daran erinnern, wenn Sie es dringend brauchen. Der Heilige Geist wird mit den Dingen arbeiten, die Sie in Gottes Wort lesen. Die Worte Jesu und andere Dinge, die Gott in seinem Wort sagt, wird der Heilige Geist gebrauchen. Wenn Sie in einer Gemeinde sind, in der Gottes Wort gepredigt wird, wird der Heilige Geist das gebrauchen und Sie daran erinnern. Ist das nicht erstaunlich? Der Heilige Geist erinnert uns an Dinge. Natürlich können wir uns nicht an Dinge erinnern, die wir noch nie wussten. Es ist unsere Aufgabe, unser Inneres und unser Denken mit Gottes Wort zu füllen. Jemand sagte einmal sehr treffend: „Wenn Sie Ihr Herz mit Gottes Wort füllen, wenn es nicht erforderlich ist, wird der Heilige Geist es aus Ihrem Herzen hervorholen, wenn es erforderlich ist.“ Er erinnert uns an alles, was Jesus uns gesagt hat. Ich bin jedenfalls sehr dankbar für den Dienst des Heiligen Geistes. Er ist ständig bei mir und ebenso auch bei Ihnen. Er wir uns nie  im Stich lassen. Wir können uns auf Ihn verlassen, wenn wir unter Druck sind und Hilfe brauchen. Sein Wirken ist ganz real, liebe Freunde. Das ist keine Fantasterei, die ich mir ausgedacht habe. Wir können wirklich mit Gott leben und mit Ihm sprechen und sein Geist kann uns trösten, uns Klarheit geben, uns führen und stärken. Das hat Hand und Fuß. Wir leben und reden mit dem Gott, der das Universum schuf. Jesus sagte: „Ich lasse euch nicht verwaist zurück, sondern werde kommen und in euch wohnen.“ Er kam zu uns in der Person des Heiligen Geistes. Der Vater und der Sohn leben in uns durch den Heiligen Geist. Gott redet mit uns durch den Heiligen Geist. Er gibt uns Klarheit über Sein Wort, durch den Heiligen Geist. Vielleicht haben Sie den Heiligen Geist noch nicht empfangen, seit Sie gläubig wurden. Natürlich ist die Wiedergeburt vom Heiligen Geist gewirkt, aber der Heilige Geist hat mehr für uns. Es ist eine Sache, vom Heiligen Geist berührt worden zu sein, aus dem Geist geboren zu sein und eine andere, vom Heiligen Geist erfüllt zu sein. Gott möchte, dass Sie erfüllt werden. Bleiben Sie dabei, denn die Serie geht noch weiter. Diese Serie ist wirklich großartig. Gott segne Sie.  

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