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Helden des Glaubens – Noah 1/2

Für alles Gute, das Gott in Ihrem Leben tun will, bildet Glauben die Grundlage. Glaube bedeutet, dass wir darauf vertrauen, dass Gott tut, was er sagt.
Wenn wir Noah fragen würden: „Wie sieht Glaube aus?“, würde er antworten: „Glaube bereitet vor!“ Glaube handelt gemäß Gottes Verheißungen und bereitet deren Verwirklichung vor, ganz gleich, wie die äußeren Umstände aussehen. Noah bereitete sich vor und baute eine Arche, weil Gott Regen verheißen hatte. In dieser Predigt erläutert Bayless Conley, wie wir unseren Glauben an Gott und seine Verheißungen demonstrieren können, indem wir entsprechende Vorbereitungen treffen.

Dies ist der erste Teil einer Predigt, den zweiten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Was ist Glaube? Wie zeigt er sich? Manche Menschen haben damit Schwierigkeiten. Sie strengen sich mächtig an: „Hm, ich glaube. Ich habe Glauben, aber es ist so undefinierbar.“ Aber wissen Sie was? Der Glaube lässt sich in ganz einfachen Worten beschreiben. Wir sehen uns heute die Ruhmeshalle des Glaubens in Hebräer, Kapitel 11 an. Männer und Frauen, die ihren Glauben an Gott lebten. Wenn wir sie vom Himmel herabrufen und sie fragen würden: „Was ist Glaube?“, würde jeder von ihnen eine andere Antwort geben. Sie würden ihren Glauben sehr konkret, aber auch sehr unterschiedlich ausdrücken. Wir werden uns Noah ansehen, wir werden ihn zu uns herunterbitten und ihn fragen: „Noah, was ist Glaube? Wie sieht Glaube aus?“ Seine Antwort wird Sie vielleicht überraschen. Gut, Hebräer 11, Vers 1: Hebräer 11:1 „Der Glaube aber ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht. Denn durch ihn haben die Alten Zeugnis erlangt.“ Hier haben wir die biblische oder, wenn Sie so wollen, technische Definition des Glaubens. Er ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft; ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht. In Vers 2 heißt es in der Message Bible: „Ihre Taten im Glauben zeichneten unsere Vorfahren aus und hoben sie von der Menge ab.“ Und das kann auch bei Ihnen der Fall sein. Ich möchte Ihnen Vers 1 aus der Amplified Bible vorlesen. Er beleuchtet ein paar Feinheiten der Originalsprache. Hier heißt es: „Glaube ist die Versicherung, die Bestätigung, die Besitzurkunde der Dinge, auf die wir hoffen, der Beweis für die Dinge, die wir nicht sehen, und die Überführung ihrer Realität. Der Glaube sieht das, was unseren Sinnen nicht offenbart wird, als eine Tatsache an.“ Beim Glauben geht es um unsichtbare Realitäten. Er sieht das, was unseren Sinnen nicht offenbart wird, als eine Tatsache an. Er ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft. In einer Übersetzung heißt es: „Der Glaube verleiht unseren Hoffnungen die Grundlage.“ Glaube ohne Hoffnung ist hoffnungslos. Hoffnung ist der Traum, sie ist die Vision, sie ist das Ziel, und der Glaube macht sie zur Realität. Und sowohl Glaube als auch Hoffnung kommt aus dem Wort Gottes. Ich möchte Sie ermutigen, Psalm 119 zu lesen. Hier ist an zahlreichen Stellen die Rede davon, wie unsere Hoffnung im Wort Gottes verankert ist. Und in Römer 10:17 heißt es: „Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi.“ Der Apostel Paulus bezeichnete hier die Botschaft von Jesus Christus als das Wort des Glaubens. Die Menschen können nicht an einen Retter glauben, von dem sie noch nie gehört haben. Im Weiteren spricht er über verschiedene Männer und Frauen, die durch ihren Glauben Zeugnis von Gott erlangt haben. Gott gab ihnen ein Zeugnis. Und wenn wir uns ihre Geschichten ansehen, stellen wir fest, dass jeder von ihnen seinen Glauben anders ausdrückte. Gehen wir weiter zu Vers 7. Hier lesen wir: Hebräer 11:7 „Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung über das, was noch nicht zu sehen war, empfangen hatte, von Furcht bewegt, eine Arche zur Rettung seines Hauses. Durch ihn verurteilte er die Welt und wurde Erbe der Gerechtigkeit, die nach dem Glauben ist.“ Ich möchte jetzt zuerst auf Noahs Geschichte eingehen und dann werden wir zu diesem Vers zurückkommen und uns ansehen, was er im Einzelnen darüber aussagt, was Noah im Glauben tat und wie er seinen Glauben lebte. Bitte legen Sie ein Lesezeichen hier hinein und schlagen Sie 1. Mose auf. Oder… nein, vorher wollen wir uns noch etwas im Neuen Testament ansehen. 2. Petrus, fast am Ende Ihrer Bibel. Da ist Hebräer, Jakobus, 1. Petrus, 2. Petrus, Kapitel 2, Vers 5. Anschließend gehen wir wieder zu 1. Mose zurück. 2. Petrus 2:5. Hier ist die Rede von Gott und es heißt: 2. Petrus 2:5 „… und wenn er die alte Welt nicht verschonte, sondern nur Noah, den Prediger der Gerechtigkeit, als achten neben sieben anderen bewahrte, als er die Flut über die Welt der Gottlosen brachte…“ Da waren also Noah, seine Frau, seine drei Söhne und deren Frauen. Das waren acht Personen. Aber beachten Sie, dass es heißt, Noah war ein Prediger. Letztes Mal haben wir gesehen, dass Henoch ein Prophet war. Er prophezeite das Kommen von Christus und einige andere Dinge. Und Noah war ein Prediger der Gerechtigkeit. Er predigte den Menschen seiner Generation, dass sie mit Gott ins Reine kommen sollten. Gehen wir jetzt zurück zu 1. Mose, Kapitel 5. Wir werden uns einige Details der Geschichte von Noah ansehen. 1. Mose, das fünfte Kapitel. Wir lesen den letzten Vers. Er lautet: 1. Mose 5:32 „Und Noah war 500 Jahre alt; und Noah zeugte Sem, Ham und Jafet.“ Noah lebte mehr als 900 Jahre. Sein Großvater, Metusalem, lebte länger als alle anderen Menschen in der Geschichtsschreibung. Im Alter von 500 Jahren hatte Noah also drei Söhne. Kapitel 6, ab Vers 1: 1. Mose 6:1-14 „Und es geschah, als die Menschen begannen, sich zu vermehren auf der Fläche des Erdbodens, und ihnen Töchter geboren wurden, da sahen die Söhne Gottes die Töchter der Menschen, dass sie gut waren, und sie nahmen sich von ihnen allen zu Frauen, welche sie wollten. Da sprach der Herr: Mein Geist soll nicht ewig im Menschen bleiben, da er ja auch Fleisch ist. Seine Tage sollen 120 Jahre betragen. In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde, und auch danach, als die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren. Das sind die Helden, die in der Vorzeit waren, die berühmten Männer. Und der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde groß war und alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. Und es reute den Herrn, dass er den Menschen auf der Erde gemacht hatte, und es bekümmerte ihn in sein Herz hinein. Und der Herr sprach: Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, von der Fläche des Erdbodens auslöschen, vom Menschen bis zum Vieh, bis zu den kriechenden Tieren und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe. Noah aber fand Gunst in den Augen des Herrn. Dies ist die Generationenfolge Noahs: Noah war ein gerechter Mann, untadelig war er unter seinen Zeitgenossen; Noah lebte mit Gott. Und Noah zeugte drei Söhne: Sem, Ham und Jafet. Die Erde aber war verdorben vor Gott, und die Erde war erfüllt mit Gewalttat. Und Gott sah die Erde, und siehe, sie war verdorben; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verdorben auf Erden. Da sprach Gott zu Noah: Das Ende alles Fleisches ist vor mich gekommen; denn die Erde ist durch sie erfüllt von Gewalttat; und siehe, ich will sie verderben mit der Erde. Mache dir eine Arche aus Goferholz; mit Zellen sollst du die Arche machen und sie von innen und von außen mit Pech verpichen!“ Er sagte Noah, er sollte die Arche dreihundert Ellen lang, fünfzig Ellen breit und dreißig Ellen hoch machen und sie sollte drei Stockwerke haben. Wir lesen weiter ab Vers 19. Hier sagt Gott: 1. Mose 6:19-22 „Und von allem Lebendigen, von allem Fleisch, sollst du je zwei von allen in die Arche bringen, um sie mit dir am Leben zu erhalten; ein Männliches und ein Weibliches sollen sie sein! Von den Vögeln nach ihrer Art und von dem Vieh nach seiner Art, von allen kriechenden Tieren des Erdbodens nach ihrer Art: je zwei von allen sollen zu dir hineingehen, um am Leben zu bleiben! Und du, nimm dir von aller Speise, die man isst, und sammle sie bei dir, dass sie dir und ihnen zur Nahrung diene! Und Noah tat es; nach allem, was Gott ihm geboten hatte, so tat er.“ Das gefällt mir an Noah. Noah tat es. Er war ein Mann der Tat. Glaube ist eine Tat. Noah tat etwas. Sehen wir uns jetzt Kapitel 7, Vers 11 an: 1. Mose 7:11 „Im 600. Lebensjahr Noahs, im zweiten Monat, am siebzehnten Tag des Monats, an diesem Tag brachen alle Quellen der großen Tiefe auf, und die Fenster des Himmels öffneten sich.“ Beachten Sie, dass er jetzt 600 Jahre alt war. Er brauchte 100 Jahre, um die Arche zu bauen. Ab Vers 12: 1. Mose 7:12-16 „Und der Regen fiel auf die Erde vierzig Tage und vierzig Nächte lang. An ebendiesem Tag gingen Noah und Sem und Ham und Jafet, die Söhne Noahs, und die Frau Noahs und die drei Frauen seiner Söhne mit ihnen in die Arche, sie und alle Tiere nach ihrer Art und alles Vieh nach seiner Art und alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen, nach ihrer Art und alle Vögel nach ihrer Art, jeder Vogel jeglichen Gefieders. Und sie gingen zu Noah in die Arche, je zwei und zwei von allem Fleisch, in dem Lebensodem war. Und die, die hineingingen, waren je ein Männliches und ein Weibliches von allem Fleisch, wie Gott ihm geboten hatte. Und der Herr schloss hinter ihm zu.“ Noah hatte also hundert Jahre an der Arche gebaut. Dann brachen plötzlich die Quellen der großen Tiefe auf, aus dem Himmel strömte Regen, es regnete vierzig Tage lang und die Erde wurde überflutet. Es dauerte fast ein ganzes Jahr, bis das Wasser weit genug zurückging, dass Noah und seine Familie die Arche verlassen konnten. Aber schließlich kam sie auf den Bergen von Ararat zur Ruhe. Bitte lesen Sie jetzt mit mir 1. Mose, Kapitel 9, Vers 1. Jetzt sind sie endlich aus der Arche gekommen. 1. Mose 9:1 „Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt die Erde!“ - Ab Vers 11: 1. Mose 9:11-13 „Ich richte meinen Bund mit euch auf, dass nie mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch das Wasser der Flut, und nie mehr soll es eine Flut geben, die Erde zu vernichten. Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und jedem lebenden Wesen, das bei euch ist, auf ewige Generationen hin: Meinen Bogen setze ich in die Wolken, und er sei das Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde.“ Das ist der Hintergrund der Verse, die wir gelesen haben. Lassen Sie uns über das Warum der Flut und das Warum der Arche nachdenken. In Kapitel 6 haben wir einige alarmierende Dinge gelesen. In Vers 11 hieß es, die Erde war verdorben vor Gott und erfüllt mit Gewalttat. Vers 12: „Und Gott sah die Erde, und siehe, sie war verdorben; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verdorben auf Erden.“ Und nochmals Vers 5: „Und der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde groß war und alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag.“ Alles Fleisch war verdorben und böse geworden, außer Noah und seiner Familie. Noah fand Gnade in den Augen des Herrn. Und die Menschen seiner Tage taten nicht aus Achtlosigkeit Böses. Ihr Handeln war kein gedankenloser Übermut. Sie taten all das Böse nach reiflicher Überlegung und mit voller Absicht. Sie steckten ihre ganze Energie in ihre Rebellion und ihre Boshaftigkeit. Sie handelten ganz bewusst. Sie handelten absichtlich und schamlos, sie taten es ständig und sie taten es alle. Gott sagte: „Alles Sinnen der Gedanken ihres Herzens ist nur böse den ganzen Tag.“ Im Buch der Psalmen heißt es: „Gott blickte vom Himmel herab, um zu sehen, ob ein Gerechter da war, der Gott suchte, aber da war keiner.“ Auf dieser Stufe der menschlichen Existenz hatte sich die ganze menschliche Rasse selbst verdorben. Und in Vers 3 dieses Kapitels sagte der Herr: „Mein Geist soll nicht ewig im Menschen bleiben.“ Gott hatte mit ihnen gerungen, dass sie umkehrten und richtig handelten. Gott hatte sie gewarnt. Er hatte mit ihnen verhandelt. Wir wissen nicht genau, welche Mittel Er dafür einsetzte, aber Er versuchte, sie wieder zu sich hinzuziehen. Er tat alles, damit sie sich von ihrer Bösartigkeit abwendeten und sich änderten, aber sie hörten nicht auf Gottes Geist. In Vers 2 haben wir gelesen: „… da sahen die Söhne Gottes die Töchter der Menschen, dass sie gut waren, und sie nahmen sich von ihnen allen zu Frauen, welche sie wollten.“ Das kann man aus mehreren Blickwinkeln betrachten. Erstens: Die Söhne Gottes, die Nachkommen Adams, die Gott kannten und Ihm dienten, nahmen sich heidnische, Gott feindlich gesinnte Frauen, weil diese schön waren. In einem alten Lied von Robert Palmer heißt es: „Ein schönes Gesicht macht kein schönes Herz.“ Das galt auch zu dieser Zeit. Und weil die Männer das taten, waren sie ebenso verdorben wie König Salomo. Gott warnte Salomo… ich glaube, das steht in 1. Könige, Kapitel 12 oder so… Gott warnte Salomo: „Verheiratet euch nicht mit den Frauen des Landes, denn sie werden euer Herz verderben; sie werden euch dazu bringen, dass ihr euch von mir abwendet und ihren Götzen und heidnischen Göttern dient.“ Aber Salomo hörte nicht auf Gott. Die Bibel sagt, er liebte viele Frauen und ließ sich auch mit Frauen anderer Nationen ein. Und dabei reden wir hier über den wohl klügsten Mann, der je auf der Sonnenseite des Neuen Testaments gelebt hat! Sie zogen sein Herz von Gott weg und Salomo wurde ein Götzenanbeter. Er errichtete Stätten für heidnische Götter, betete sie an und brachte ihnen Opfer. Die Bibel ist hier sehr klar. Es heißt sogar, dass er anfing, Moloch anzubeten, einen heidnischen Gott, der verlangte, dass die Menschen ihm ihre Kinder opferten. Sie brachten diesem Gott Menschenopfer - kleine Kinder und sogar Babys. Und auch Salomo betete Moloch an. In der Bibel steht nicht, dass er ihm seine eigenen Kinder opferte, aber es heißt, dass er ihm Opfer brachte. Das deutet zumindest darauf hin. Aber sein Herz wendete sich nicht einfach von Gott ab. König Salomo, der von Gott aufgesucht und von seinem Vater David gelehrt wurde; der das Buch der Sprüche und das Hohelied geschrieben hatte, wandte sich von Gott ab und wurde aufgrund seiner Beziehungen völlig verdorben. Und wir sehen hier, dass sich die Söhne Gottes - wenn sich das tatsächlich auf jene aus Adams Rasse bezieht, die Gott kannten und mit Ihm lebten - in der Zeit Noahs ebenfalls verdorben wurden, weil sie sich mit den Töchtern der Menschen zusammentaten, also mit Frauen, die Gott nicht kannten, die Heiden und für Gott Fremde waren. Und das ging schließlich sogar so weit, dass ihr Herz den ganzen Tag nur böse und die Erde mit Gewalttat erfüllt war. Gehen wir jetzt zur zweiten Lehrmeinung, die es dazu gibt. Sie ist weit interessanter. Es gibt viele Menschen, die diese Meinung vertreten. Sie ist nichts Neues. Schon die alten Kirchenväter bezogen sich darauf, unter ihnen auch Josephus, der berühmte jüdische Historiker. Sie ist also wirklich nicht neu. Sie glauben, dass es sich bei den „Söhnen Gottes, die sich den Töchtern der Menschen zuwandten“ um gefallene Engel handelt, denn an anderer Stelle in der Bibel bezieht sich der Ausdruck „die Söhne Gottes“ definitiv auf Engel. Und es heißt, nachdem die Söhne Gottes sich den Töchtern der Menschen zugewandt hatten, gab es Riesen in dem Land. Diese Lehrmeinung besagt also, dass die Riesen, diese Männer von Ansehen, tatsächlich die Nachkommen gefallener Engel und menschlicher Frauen waren. Und manche Menschen glauben, dass die griechischen Götter und die übermenschlichen Wesen der griechischen Mythologie der Vereinigung von gefallenen Engeln und Menschen entstammen. Jesus sagte, dass Männer und Frauen in der Auferstehung nicht heiraten, sondern wie die Engel Gottes sind. In der Auferstehung gibt es also keine Heirat. Aber, hm, das wirft Fragen auf. Vielleicht wollen Sie dieses Thema ausführlicher studieren, aber ich glaube nicht, dass darüber in der Bibel genug steht, um eine Lehre daraus zu machen. Aber es ist sehr interessant. Wie ich schon sagte, es wird die ganze Kirchengeschichte hindurch erwähnt. Und wer das wahrscheinlich am gründlichsten studiert und die stichhaltigsten biblischen Argumente gesammelt hat, ist Finis Dake, der die Dake’s Bible geschrieben hat. Wenn Sie daran interessiert sind, das Thema ausführlicher zu studieren, kaufen Sie sich eine Dake’s Bible und lesen Sie es dort nach. Es wirft ganz offensichtlich einige ziemlich große Fragen auf, wenn gefallene Engel Geschlechtsverkehr mit menschlichen Frauen hatten, die dann diese Riesen zur Welt brachten, sodass das ganze menschliche Geschlecht verdorben wurde. In der Bibel heißt es, Noah… wo war das gleich, Vers 9? Da heißt es: „ Dies ist die Generationenfolge Noahs: Noah war ein gerechter Mann, untadelig war er unter seinen Zeitgenossen; Noah lebte mit Gott.“ Das Wort untadelig wird hier nicht im Sinne von moralischer Perfektion gebraucht. Dasselbe Wort wird verwendet, wenn von einem Opfer ohne Makel die Rede ist. Hier geht es um körperliche Perfektion ohne Makel. Es wird also argumentiert, dass Noah der Einzige war, der sein Geschlecht bewahrte. Der ganze Rest der menschlichen Rasse wurde durch diese Beziehungen irgendwie befleckt. Das ist wirklich faszinierend. Aber wie auch immer - ob Sie nun an die Theorie mit den gefallenen Engeln glauben oder denken, dass die Leute verdorben wurden, weil sie sich mit Menschen zusammentaten, die gegen Gott waren - die ganze Menschheit wurde verdorben. Aber das deutet auf eine Geschichte der Erlösung und der Befreiung statt auf eine Geschichte der Zerstörung hin. Das ist die Geschichte von Noah. Das ist der Zweck der Geschichte: die Verheißung zu erfüllen, die Gott Adam und Eva gegeben hatte, nämlich dass ein Erlöser kommen würde, der den Kopf der Schlange zertreten würde. Hier wurden drastische Maßnahmen notwendig. Und wenn Sie die Generationenfolge von Jesus lesen, finden Sie dort Noah wie auch seinen Sohn Sem. Das wäre nie möglich gewesen, wenn Gott sie nicht bewahrt hätte. Dann wären sie genauso böse geworden wie der Rest der Menschheit. Wir hätten nie einen Retter gehabt. Die Menschheit hätte nie einen Weg zurück zu Gott gefunden. Und so musste vielleicht die schwierigste Entscheidung überhaupt getroffen werden. Aber das ist das Warum der Flut. Es hatte mit der Rettung der menschlichen Rasse zu tun. Hier ging es nicht nur um Zerstörung. Es war der einzige Weg, dieses Geschlecht zu bewahren und die Samen am Leben zu erhalten, sodass die Verheißung erfüllt werden konnte. Und, ganz gleich welche Lehre Sie vorziehen - ich glaube, es war Satans Absicht, die Leute zu verderben, denn er wusste, wenn die ganze menschliche Rasse verdorben war, würde sich Gottes Verheißung einer Saat, die seinen Kopf zermalmen würde, nie verwirklichen und er hätte weiterhin die Kontrolle über diese Welt. Bedenken Sie, Gott hatte wer weiß wie lang mit ihnen gerungen, damit sie umkehrten, aber sie taten es nicht. Und dann gab Gott ihnen noch ein Zeitfenster von hundert Jahren, um umzukehren, während die Arche gebaut wurde. Noah war ein Prediger der Gerechtigkeit. Wir reden hier über den Langmut und die Gnade des allmächtigen Gottes! Obwohl es nur noch Verdorbenheit, Gewalt und Böses gab, rang Gott mit ihnen und verhandelte mit ihnen, und Er sagte: „Ich gebe euch nochmals hundert Jahre.“ Gingen sie darauf ein? Nein. Sie lehnten ab. Sie lehnten Gott ab, sie lehnten Noahs Predigten ab und schließlich wurde die Arche geschlossen und ihre Chance war für immer vorbei.  Wie Gott in dem Vers sagte: „Mein Geist soll nicht ewig im Menschen bleiben“, gibt es eine Zeit, wo Sein Geist aufhört, mit den Bösen und den Rebellen zu verhandeln. Noahs Arche ist ein Bild für Jesus Christus. Jetzt ringt Gott mit den Herzen der Menschen, Prediger predigen und Sein Volk gibt Zeugnis. Aber die Zeit Seiner Wiederkehr rückt näher. Und wenn Er kommt, wird Ihr Schicksal auf ewig besiegelt. Die Tür zur Erlösung wird für immer geschlossen sein. Deshalb heißt es in der Bibel: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.“ Es ist wahr. Gott wird nicht ewig mit einem Menschen ringen. Und es ist kein Zufall, dass Sie diese Sendung sehen. Vielleicht ringt Gott schon eine lange Zeit mit Ihnen, damit Sie Ihm Ihr Herz geben. Und Sie wissen es. Aber vielleicht denken Sie: „Es ist zu spät für mich. Ich bin schon zu weit gegangen.“ Nein, die Tatsache, dass Sie mir gerade zuhören, beweist, dass es Hoffnung für Sie gibt. Sonst würden Sie das niemals tun. Gott liebt Sie, mein Freund. Und Er versucht in Ihr Leben hineinzukommen. Er möchte nicht, dass Sie sich in einen hyperreligiösen Sonderling verwandeln. Er möchte, dass Sie Leben haben und es im Überfluss haben. Er sandte Seinen Sohn, damit Er am Kreuz starb und Sie von der Strafe der Sünde erlöste. Und Er möchte mit Ihnen leben und mit Ihnen reden. Wollen Sie Jesus heute nicht Ihr Herz öffnen? Sie werden es nie bereuen. Sagen Sie einfach von ganzem Herzen: „Jesus, komm in mein Leben. Ich nehme Dich als Herrn und Retter an. Ich wende mich von meiner Vergangenheit und meinen Sünden ab und wende mich Dir zu.“ Gott liebt Sie und auch wir lieben Sie. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie.  

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