Lektionen aus Philipper 1 – Teil 2/2

Studiere gemeinsam mit Bayless Conley Philipper 1. Lerne den Apostel Paulus besser kennen, der den Christen in Philippi erklärt, welchen Charakter, welche Haltung und welche Lebensweise „Bürger des Himmels“ haben sollten.

Dies ist der zweite Teil der Predigt, den ersten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Wissen Sie was? Ich glaube, wir werden schockiert sein, wenn wir in den Himmel kommen und die Herrlichkeit der zukünftigen Welt sehen und wie gut jene, die vor uns gegangen sind, es gehabt haben. … unter den ausgebeulten Kleidern von Unbeständigkeit, Heuchelei und Täuschung, in die viele Menschen das Evangelium gekleidet haben, ist immer noch ein schöner, kraftvoller, herrlicher Retter und auf Ihn müssen wir unsere Augen richten.

Hallo Freunde, ich bin Bayless Conley. Willkommen zu unserer heutigen Sendung. Unser heutiges Thema betrifft jeden. Wir werden über den Tod sprechen und wie wir mit dem Verlust eines geliebten Menschen zurechtkommen. Ich weiß ein wenig darüber. Ich habe im letzten Jahr meine beiden Eltern verloren und im Lauf der Jahre einige Freunde; einen von ihnen erst vor ein paar Tagen. Aber die Bibel hat Antworten für uns. Ich habe darin Trost gefunden und diesen möchte ich Ihnen weitergeben.

Wir haben kürzlich meine beiden Eltern verloren. Mein Vater starb vor sieben Monaten, meine Mutter letzten Sonntag, heute vor einer Woche. Natürlich schmerzt mich und meine Familie der Verlust. Aber sie haben keinen Verlust erlitten. Er ist auf unserer Seite. Sie haben gewonnen. Zu gehen und bei Christus zu sein ist viel besser. Viel besser.

Das alte Gebäude in der Sausalito Street hatte nur zwei Fenster. Eines davon war in meinem Büro. Ursprünglich waren mehr vorgesehen, aber wir mussten am Ende ein paar finanzielle Anpassungen vornehmen, um das Gebäude bauen zu können und Fenster waren teuer, deshalb nahmen wir die meisten heraus. Aber meines habe ich behalten. Wenn ich an meinem Schreibtisch saß und aus dem Fenster blickte, sah ich Telefonmasten und den Verkehr. Mehr nicht. Eines Tages saß ich mit einem großen Stapel Papieren in meinem Büro. Ich musste unzählige E-Mails und anderes durchgehen und einige Entscheidungen treffen. Papierkram war noch nie mein Ding. Ich habe es nicht so mit Papier. Ich hasste es, mich in die Papiere vertiefen zu müssen, aber ich wusste, dass es sein musste. Ich sah hinaus auf die Telefonmasten und den Verkehr und da waren die Papiere. Da sah ich, dass in der Post eine Postkarte steckte und zog sie heraus. Sie war von einem Ehepaar aus der Gemeinde, das in der Südsee Urlaub machte. Sie waren auf der Insel, die viele Menschen das Juwel des Südpazifiks nennen. Sie schrieben eine nette, kurze Nachricht: „Lieber Pastor, wir sind auf der Insel Soundso und genießen den Strand.“ Ich sah auf das Bild des makellosen, leeren Strands, auf die Telefonmasten, den Verkehr und den riesigen Stapel von Papieren und E-Mails, zurück auf die Postkarte und wieder auf die Telefonmasten. Ich konnte nicht aufhören, über die Postkarte nachzudenken. Diese armen Menschen. Sie saßen an einem makellosen Strand mit weißem Sand, ließen sich von der sanften Ozeanbrise liebkosen, hatten keine Sorgen… Arme, arme Menschen. Nein. Ich dachte: „Ich wünschte, ich könnte erleben, was sie erleben; sehen, was sie sehen; fühlen, was sie fühlen.“ Und die Wahrheit ist: Der Himmel ist weit besser als der makelloseste Strand, den Sie sich je vorstellen könnten und ich würde gerne sehen, was sie sehen und fühlen, was sie fühlen und hören, was sie hören. Zu gehen und bei Christus zu sein ist nicht ein bisschen besser. Es ist viel besser.

Ich habe diese Geschichte schon erzählt. Wir waren 17 und einer meiner Freunde bekam einen Job auf der Queen Mary. Eines Tages gingen er, ich und noch ein Freund dort auf Entdeckungsreise. Er kannte einige verbotene Orte auf dem Schiff und brachte uns überallhin, wo man nicht hindurfte. Wir kletterten in Schornsteine, gingen in den Bauch des Schiffs und durch jede Tür, die sich öffnen ließ. Wir hatten eine großartige Zeit. Irgendwo in der Mitte des Schiffs überredete mich mein Freund, in einen Speiseaufzug zu klettern. Ich tat es und dachte, er würde nachkommen, aber er schlug die Tür zu, drückte den Knopf und ich fuhr abwärts, während ich hörte, wie er in Gelächter ausbrach. Der Aufzug endete in der Küche des Sir Winston Churchill, das zu dieser Zeit das schickste Restaurant auf dem Schiff war. Ich fuhr hinunter und konnte den Aufzug nicht wieder nach oben befördern. Ich dachte: „Nun gut.“ Ich musste die Suppe auslöffeln. Ich ging in die Küche und der Chefkoch kam herbei. Das Restaurant war voller Menschen in Anzügen und Krawatten, Kleidern und Perlenketten, die ihre Nachmittagssteaks und Martinis genossen. Der Chefkoch fragte nicht: „Was tust du hier?“ Er fragte mich nicht, wer ich war. Er sah mich an und fragte: „Hast du Hunger?“ Ich sagte: „Ein bisschen.“ Da deckte er mitten in der Küche einen Cheftisch für mich und servierte mir ein wunderbares Mittagessen. Er fragte: „Willst du Salat?“ Ich sagte: „Ja.“ Er gab mir Salat und holte dann ein Tablett mit wunderschönen Desserts. „Willst du ein Dessert?“ Ich sagte: „Ja.“ Ich aß es. Er fragte: „Willst du noch eines?“ Ich sagte: „Ja.“ Ich war etwa eine halbe Stunde dort und wurde behandelt wie ein Würdenträger. Ich schlemmte, während meine Freunde warteten. Sie dachten, mir wäre Schlimmes widerfahren, wie dass man mich festhielt oder so etwas. Schließlich kam ich aus dem Restaurant und sie waren schockiert, als sie hörten, wie gut ich es gehabt hatte.

Wissen Sie was? Ich glaube, wir werden schockiert sein, wenn wir in den Himmel kommen und die Herrlichkeit der zukünftigen Welt sehen und wie gut jene, die vor uns gegangen sind, es gehabt haben.

Nein, wir sollten wegen ihnen keine Tränen vergießen. Es heißt: „Abscheiden und bei Christus sein.“ Wo ist Jesus? Ist Er im Fegefeuer? In der Vergessenheit? Liegt Er tot im Grab, wo Er aufhörte zu existieren? Befindet Er sich in einem Seelenschlaf, in dem Er nicht bei Bewusstsein ist? Nein. Er sitzt zur Rechten des Vaters, und, Freunde, dort werden auch wir hingehen, wenn wir aus diesem Leben scheiden. Im Jakobusbrief heißt es, der Tod tritt ein, wenn der Leib ohne Geist ist. Sie sind ein geistliches Wesen. Sie haben eine Seele und leben in einem Körper. Das ist das Haus, in dem Sie leben. Der Tod tritt ein, wenn Ihr wahres Ich, das geistliche Wesen, Ihren Körper verlässt und dann werden Sie entweder nach oben oder nach unten gehen. Sie werden nicht in der Wohnung oder im Haus von jemandem herumspuken. Sie gehen in eine von zwei Richtungen.

Ich hörte einmal folgende Geschichte: Eine Frau war mit einem geizigen, gemeinen Mann verheiratet. Er gab großzügig Geld für sich selbst aus, aber nie auch nur einen Cent für sie. Doch sie stand es durch und blieb in der Ehe. Schließlich wurde er krank. Auf seinem Totenbett sagte er zu ihr: „Frau, komm her. Ich werde bald sterben. Sieh unter das Bett.“ Dort fand sie einen großen Koffer. Sie zog ihn hervor und legte ihn auf das Bett. Er sagte: „Öffne ihn.“ Sie tat es. Er war voller Geld, wohl mehrere Hunderttausend Dollar. Sie sagte: „Liebling, hast du das Geld gespart, damit ich versorgt bin, wenn du stirbst?“ Er sagte: „Nein. Es ist nicht für dich. Es gehört mir. Man sagt, man könne es nicht mitnehmen, wenn man geht, aber ich glaube das nicht. Ich will, dass du es auf den Dachboden bringst und wenn ich meinen Körper verlasse, werde ich es im Vorbeigehen mitnehmen. Versprich es mir.“ Sie sagte: „Gut. Ich lege es an einen Ort, wo du es im Vorbeigehen mitnehmen kannst.“ Ein paar Tage später – er lebte noch – kamen ein paar ihrer Freundinnen zum Tee. Mit gedämpfter Stimme erzählte sie ihnen die Geschichte. Sie sagten: „Was? Er glaubt, er könne das Geld mitnehmen?“ – „Ja.“ – „Was wirst du damit tun?“ Sie sagte: „Ich lege es an einen Ort, wo er es im Vorbeigehen mitnehmen kann.“ Sie sagten: „Machst du Witze? Du legst es auf den Dachboden?“ Sie sagte: „Nein, ich lege es in den Keller, denn er geht nicht nach oben. Er geht in die andere Richtung.“ – Aber als Christen gehen wir nach oben.

Paulus wurde schließlich aus der Gefangenschaft bei den Römern befreit. Aber vielleicht sagen Sie: „Wurde er nicht später geköpft?“ Ja, das wurde er gemäß der Tradition. Aber lassen Sie mich Ihnen etwas zeigen. Bitte schlagen Sie 2. Timotheus, Kapitel 4 auf. Paulus schrieb diesen Brief etwa sieben Jahre nach dem Philipperbrief. Das war also sieben Jahre später. In dieser Zeit war viel passiert. 2. Timotheus, Kapitel 4, Vers 6. Er schrieb:

2. Timotheus 4:6
„Denn ich werde schon als Trankopfer gesprengt, und die Zeit meines Abscheidens steht bevor.“

Das Wort für Abscheiden ist dasselbe griechische Wort wie in Philipper, Kapitel 1, wo er schrieb, dass er abscheiden und bei Christus sein wollte. Er sagte: „Ich bin bereit, den Anker zu lichten und die Segel Richtung Himmel zu setzen. Ich bin bereit, das Zelt abzuschlagen und in meine Villa in der herrlichen Welt zu ziehen.“

Ab Vers 7:

2. Timotheus 4:7-8
„Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt; fortan liegt mir bereit der Siegeskranz der Gerechtigkeit, den der Herr, der gerechte Richter, mir als Belohnung geben wird an jenem Tag; nicht allein aber mir, sondern auch allen, die sein Erscheinen lieb gewonnen haben.“

Paulus sagte: „Ich habe meinen Lauf vollendet und meinen Glauben bewahrt. Ich bin bereit, meinen Lohn zu empfangen.“ Und wenn Sie hier fertig sind – welche Rolle spielt es dann, ob Sie geköpft werden oder Gott Ihnen den Atem nimmt? Im Buch der Offenbarung heißt es, dass Märtyrer sowieso einen besonderen Platz im Himmel haben. Das ist vielleicht kein schlechter Weg. Aber Paulus ging nicht, bis Gott in diesem Leben mit ihm fertig war. Er ging als ein Baum voller Früchte, als ein Läufer, der sein Rennen vollendet hat.

Ich möchte Sie fragen: Wissen Sie, wo Sie hingehen würden, wenn Sie heute Ihren Körper verließen? Ich möchte niemandem Angst machen, aber ich glaube, wir alle wissen, dass das Leben sehr zerbrechlich ist. Im Jakobusbrief heißt es, das Leben auf der Erde ist wie ein Dampf, der eine kleine Zeit sichtbar ist und dann verschwindet. Und eines Tages – hören Sie jetzt auf meine Stimme, sei es in diesem Gebäude oder online oder auf einem anderen Medium -, eines Tages werden Sie Ihren Körper verlassen und in die

Ewigkeit eintreten. Haben Sie schon geklärt, wo Sie dann hingehen? Das ist die wichtigste Frage, die Sie in diesem Leben beantworten müssen. Wo werden Sie hingehen? Und ich glaube, es ist wichtig, dass Gott in unserem Tod verherrlicht wird, wenn es für uns Zeit ist zu sterben, wie Paulus sagte. Aber ich glaube, wir sollten auch den Geist in uns tragen, der sagt, ich möchte Ihn auch durch mein Leben, meinen Lebensstil, meinen Charakter und meine Einstellung verherrlichen. Im nächsten Vers sagt Paulus – Vers 27 in Philipper, Kapitel 1.

Philipper 1:27
„Wandelt nur würdig des Evangeliums des Christus, damit ich, sei es, dass ich komme und euch sehe oder abwesend bin, von euch höre, dass ihr fest steht in einem Geist und mit einer Seele zusammen für den Glauben des Evangeliums kämpft…“

Ob ich komme oder nicht, lebt richtig. Lebt wie Christen. Das Wort „wandeln“, das er hier benutzt, bedeutet in der griechischen Sprache wörtlich „als Bürger leben“. Lebt als Bürger. Dieselbe Metapher benutzt er in Kapitel 3, Vers 20, wo er sagt:

Philipper 3:20
„Denn unser Bürgerrecht ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Retter erwarten…“

Unser Lebensstil sollte die Tatsache widerspiegeln, dass Jesus unser König und der Himmel unsere Heimat ist. Wie wir leben, sollte das Evangelium widerspiegeln. Im zweiten Kapitel des Buches Titus schrieb Paulus an Christen, welche Einstellung und welchen Charakter sie zeigen sollten, vor allem an ihrem Arbeitsplatz. Sie sollten loyal sein, wir sollten loyal sein, wir sollten vertrauenswürdig sein, eine gute Einstellung haben und treu sein und insbesondere sagt er: „Und stehlt keine Dinge von kleinem Wert, damit ihr das Evangelium Christi ziert.“ Er spricht über den Arbeitsplatz, wo wir mit anderen zusammenkommen.

Stehlen Sie Ihrem Arbeitgeber nicht seine Zeit. Stehlen Sie ihm nicht seinen Tacker. Bewahren Sie eine gute Einstellung. Seien Sie treu. Achten Sie darauf, was Sie sagen. Er sagt: „… damit wir zieren“, damit wir das Evangelium bekleiden und ich glaube, das können wir auf sehr anziehende Weise tun, weil es wunderbar ist. Aber manchmal kleiden die Menschen es in Kleider, die andere nicht durchdringen können. Es heißt: Kleidet das herrliche Evangelium auf die richtige Weise.

Vor vielen Jahren predigte ich in Europa und flog von Frankfurt nach Hause nach LA. Der Platz neben mir im Flugzeug war leer. Sie wollten gerade die Tür schließen. Ich dachte: „Okay, ich werde 10 Stunden Frieden auf dem Rückflug haben.“ Aber kurz bevor sie die Tür schlossen, kam eine Frau herein, die den Platz neben mir hatte und so musste ich aufstehen und sie durchlassen. Sie war sehenswert. Sie trug einen weiten, schäbigen, ausgebeulten Trainingsanzug, einen schlabberigen, seltsamen, riesigen Hut und eine große Brille. Sie hatte ein riesiges Wollknäuel, zwei Stricknadeln und eine große Tasche bei sich und schlurfte heran. Das Strickzeug und alles war schmuddelig und ich dachte: „Das wird ein interessanter Flug werden.“ Ich machte ihr also Platz. Sie setzte sich neben mich und ich sagte: „Hi“, und schlief ein, noch bevor das Flugzeug abhob. Ich schlief mehrere Stunden. Dann wachte ich auf und sah neben mich. Die schäbige Frau war weg und die Frau, die jetzt da saß, war wunderschön. Sie war atemberaubend. Und tatsächlich war das keine andere, sondern dieselbe Frau. Sie hatte den schlabberigen Hut verloren, die merkwürdige Brille und die weite, ausgeleierte Jacke abgelegt und das Wollknäuel unter den Sitz gestopft. Ich fing ein Gespräch mit ihr an. Wie sich herausstellte, war sie in Italien ein Model und zu dieser Zeit die angesagteste Schauspielerin in Deutschland. Sie hatte sich so angezogen, um auf dem Flughafen nicht von den Paparazzi belästigt zu werden. Sie ist wirklich intelligent. Sie spricht vier Sprachen und während der nächsten sechs oder sieben Stunden des Fluges sprachen wir über Jesus.

Darüber habe ich viel nachgedacht. Das ist es, was wir gemäß Paulus mit dem Evangelium nicht tun sollen: Wir sollen keine schlechte Einstellung haben, nicht unbeständig sein und kein heuchlerisches Leben führen. Hören Sie, das Evangelium ist immer noch wahr und herrlich, aber wir kleiden es in die falsche Art von Kleidern und machen es manchen Menschen damit schwer, es anzunehmen. Sie sind die einzige Bibel, die manche Menschen je lesen werden, genauso wie ich.

Ich spielte einmal mit einem Mann Golf. Wir sprachen über Jesus und er sagte: „Sieh, Bayless, ich will ehrlich zu dir sein. Ich habe schon mit vielen Christen gearbeitet und viele von ihnen waren unbeständig. Sie haben ihre Versprechen nicht gehalten und ich habe Heuchelei gesehen, die mich abgestoßen hat.“ Ich sagte: „Das tut mir leid. Ich mag das auch nicht. Es ärgert mich, wenn ich das sehe.“ Aber unter den ausgebeulten Kleidern von Unbeständigkeit, Heuchelei und Täuschung, in die viele Menschen das Evangelium gekleidet haben, ist immer noch ein schöner, kraftvoller, herrlicher Retter und auf Ihn müssen wir unsere Augen richten. Ich möchte Ihnen sagen: Es gibt einen herrlichen, wunderbaren Retter, der Sein Leben für Sie gegeben hat. Vielleicht hat die Unbeständigkeit oder die Heuchelei von jemandem Sie abgestoßen. Das tut mir leid. Das wird wahrscheinlich nicht zum letzten Mal passiert sein. Aber wenn Sie Ihre Augen auf Jesus richten, werden Sie sie nie wieder von Ihm nehmen wollen. Er ist wunderbar und Er steht heute mit weit geöffneten Armen vor Ihnen. Er hat Sein kostbares Blut vergossen; Er starb am Kreuz für Ihre und meine Sünden. Der Unschuldige starb für die Schuldigen. Er hat an unserer Stelle die Strafe für die Sünde der Welt bezahlt. Er starb unter ihrer Last und dadurch war dem Anspruch von Gottes Gerechtigkeit ein für alle Mal Genüge getan. Am dritten Tag wurde Christus durch die Kraft des Heiligen Geistes von den Toten auferweckt und die Bibel sagt, wenn Sie das glauben und Ihn als Herrn bekennen, bringt Gott Sie in eine Beziehung hinein, die man Erlösung nennt. Das ist so einfach, dass es manche Menschen irritiert. Sie denken: „Nein, ich muss doch etwas tun. Ich muss ein gutes Leben führen und gute Werke tun.“ Nein, das geht nicht durch Werke, sondern durch Gnade durch Glauben, damit niemand sich rühmen kann.

Nehmen wir einmal an, Sie müssen eine hundert Meter breite Schlucht überqueren. Gott und Sein Reich sind auf der einen Seite, Sie auf der anderen und Jesus hat Ihnen dieses reißfeste Seil gegeben, mit dem Sie die Schlucht überwinden können. Aber Sie denken: „Nein, ich habe diesen Faden“, der Ihre guten Werke und Ihre edlen Absichten repräsentiert. „Ich werde versuchen, auf meinem Faden dort hinüberzugehen.“ Nun, das würden Sie nicht tun. Aber manche Menschen sagen: „Ja, aber wir machen es fifty-fifty. Wir nehmen 50 Meter von dem reißfesten Seil, aber ich muss ihm noch etwas hinzufügen. Ich nehme noch 50 Meter von dem Faden.“ Nein, das würden Sie nicht tun. „Was ist mit 75 Meter Seil und 25 Meter Faden? Oder mit 99,9 Meter des reißfesten Seils der Erlösung und zehn Zentimenter Faden?“ Würden Sie darauf vertrauen? Nein, würden Sie nicht. Wir vertrauen allein auf Christus. Nicht auf unsere guten Werke, auf unsere Erfolgsbilanz oder unsere religiösen Rituale. Wir vertrauen auf Jesus allein.

Freunde, Er liebt Sie. Wenn ich Sie dazu überrede, gerettet zu werden, kann jemand nach mir kommen und es Ihnen wieder ausreden. Aber vielleicht spüren Sie gerade, dass der Heilige Geist zu Ihnen spricht und wenn Sie darauf reagieren, kann Ihnen das niemand mehr wegnehmen.

Wenn es Ihnen hilft, neigen Sie den Kopf und schließen Sie für einen Moment die Augen. Wir wollen jetzt ein einfaches Gebet sprechen, in dem wir Jesus als Herrn und Retter annehmen; in dem wir unser Vertrauen auf Ihn setzen, dass Er uns in den Himmel bringt, wenn wir unseren letzten Atemzug tun und aus unserem Körper austreten. Diese wunderbare Erlösung führt uns in die Ewigkeit. Ich werde Sie gleich bitten, Ihre Hand zu heben, wenn Sie mitbeten wollen. Vielleicht sind Sie mit einem Freund hier, mit jemandem, der Ihnen von Jesus erzählt hat. Vielleicht waren Sie bisher noch nie in einem Gottesdienst oder Sie haben

die Sendung gesehen und beschlossen herzukommen. Vielleicht haben Sie auf einem Spaziergang die Menge draußen gesehen und wollten wissen, was zum Kuckuck hier vor sich geht. Was immer Sie bewogen hat – ich glaube, dass hinter den Kulissen ein Gott der Liebe ist, der Sie hierhergezogen hat. Er interessiert sich für Ihr Leben und Er will, dass Sie frei von der Macht der Sünde sind und die Zuversicht haben, dass Ihre Ewigkeit gesichert ist. Vielleicht denken Sie: „Ich bin einfach nicht sicher. Ich weiß nicht, in welche Richtung ich gehe, wenn ich meinen letzten Atemzug tue, meinen Körper verlasse und in die Ewigkeit eintrete.“ Freunde, das liegt an Ihnen und Sie können es wissen. Johannes schrieb in einem seiner Briefe: „Wir wissen, dass wir durch seinen Geist, den er uns gegeben hat, ewiges Leben haben.“ Wenn Sie also unsicher sind; wenn Sie ein verlorener Sohn sind, der von Gott entfernt ist, ist es an der Zeit, nach Hause zu kommen. Ich gebe Ihnen die Worte vor. Sprechen Sie sie von Herzen nach. Lassen Sie uns mit Gott reden. Sagen Sie:

„Gott, ich komme jetzt von ganzem Herzen zu Dir. Ich vertraue auf Deinen Sohn Jesus. Ich glaube, dass Er am Kreuz starb, um meine Sünden wegzunehmen und dass Er von den Toten auferweckt wurde. Jesus, komm in mein Leben. Sei mein Herr und Retter. Wasch mich rein. Ich vertraue auf Dich allein. Amen.“ Wunderbar.

Freunde, ich hoffe, dass Ihnen die Sendung gefallen hat; dass Sie etwas Bedeutendes daraus mitgenommen haben. Ich möchte Sie ermutigen, anderen von der Sendung zu erzählen. Posten Sie es in den sozialen Medien; erzählen Sie einem Freund davon. Wir finden nicht immer die richtigen Worte, um vom Evangelium zu erzählen. Aber es ist sehr einfach, zu sagen: „Hey, ich habe die Sendung Antworten mit diesem Bayless gesehen. Sie hat mir sehr geholfen.“ Erzählen Sie anderen davon. Sie wissen nie, was Gott in ihrem Leben tun könnte.

Hallo. Eines der Merkmale eines christlichen Lebens sollte Wachstum sein, nicht Stillstand. Gott will nicht, dass wir immer am selben Ort bleiben. Die Wahrheit ist: Wenn wir nicht vorwärtsgehen, gehen wir rückwärts. Der Apostel Paulus sagte in Philipper, Kapitel 3, Vers 12: „Nicht, dass ich es schon ergriffen habe oder schon vollendet bin; ich jage ihm aber nach, ob ich es auch ergreifen möge, weil ich auch von Christus Jesus ergriffen bin.“ Der große Apostel Paulus sagte: „Seht, ich bin noch nicht angekommen, aber ich jage ihm nach.“ Wir sollten in unserem Leben wachsen. Wir sollten uns weiterentwickeln – in unserer Beziehung mit Gott, dem Weitertragen des Evangeliums an andere und in unserem Gebetsleben.

Ich las einmal eine Geschichte über Albert Einstein. Er war auf einer Dinnerparty und eine junge Frau fragte ihn: „Professor, womit verdienen Sie Ihren Lebensunterhalt; was ist Ihr Beruf?“ Er sagte: „Ich habe mein Leben dem Studium der Physik gewidmet.“ Schockiert sagte sie: „In Ihrem Alter studieren Sie Physik? Ich habe mein Studium vor einem Jahr beendet.“

Freunde, in Ihrer Beziehung mit Gott gibt es kein Ende. Wir wachsen ständig und gehen ständig vorwärts. Ich bete, dass Sie, wenn Sie in Gottes Wort lesen und auf die Knie gehen und beten, wachsen und vorwärtsgehen.

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