Lektionen eines Vaters 2/2

In dieser Predigt spricht Bayless Conley über sieben Dinge, die Paulus seinem geistlichen Sohn Timotheus weitergab. Sieben Dinge, die auch Eltern ihren Kindern beibringen sollten – mit Worten, aber in erster Line durch ihr eigenes Vorbild.

Sei ein gutes Vorbild für die kommenden Generationen – finde deine Berufung und folge ihr. Lebe deinen Kindern Bescheidenheit vor und warne sie vor Gefahren. Bringe deinen Kindern bei, Respekt zu zeigen, das Leben zu genießen und sich auf die Ewigkeit auszurichten.

Dies ist der zweite Teil der Predigt, den ersten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Wir beschäftigen uns mit Lektionen eines Vaters und schauen uns dazu an, was der Apostel Paulus an seinen geistlichen Sohn Timotheus schrieb. Es geht um den Umgang mit dem anderen Geschlecht, wie man respektvoll mit älteren Personen umgeht und um viele andere praktischen Dinge. Sie werden sicher gesegnet werden und vieles erkennen, wenn wir das Wort Gottes zu diesem wichtigen Thema betrachten.

Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem Mann. Es war ein Klempner, den ich gerufen hatte. Als er mit ein paar Rohren beschäftigt war, dachte ich: „Gut, jetzt kann er nicht weglaufen. Jetzt werde ich ihm von Gott erzählen.“ Ich fing ein Gespräch mit ihm an, während er auf dem Rücken lag und seine Arbeit machte. Und auf einmal streckte er seinen Kopf heraus und sagte: „Ich bin übrigens Christ.“ Ich sagte: „Super. Wenn Sie das nicht wären, hätte ich Ihnen jetzt von Jesus erzählt.“ Dann stand er auf, wischte sich die Hände ab und sagte: „Aber ich gehe nicht mehr in die Kirche. Die Kirche ist voller Heuchler!“ Und dann erzählte er von einigen Dingen, die er erlebt hatte und sagte: „Ich habe genug von dem ganzen Kirchenkram.“ Er war nicht darauf vorbereitet gewesen, schlechten Leuten in der Kirche zu begegnen. Er wusste nicht, wie er damit umgehen sollte. Er war erst seit Kurzem bekehrt und kam zur Kirche und dann schreckte es ihn ab zu sehen, wie sich manche Leute Christen nannten, aber sich nicht wie Christen verhielten. Wissen Sie, eine Fälschung verdeckt nicht das wahre Ich. Sie bestätigt es. Niemand fälscht Drei-Dollar-Scheine, sondern wenn, dann Zehner und Zwanziger. Aber es gibt trotzdem viel mehr echte Scheine als Fälschungen auf der Welt. Und genauso gibt es auch viel mehr wahre Christen in der Kirche als falsche.

Dazu fällt mir wieder mein Vater ein, der mir als Kind etwas über einen anderen Zahnarzt erzählte. Als ich noch ganz klein war, hatte mein Vater seine Praxis auf der Main Street in Seal Beach und später dann viele Jahre lang in Los Alamitos. Und ich weiß noch, wie er mir einmal von diesem Zahnarzt erzählte, der hier praktizierte. Wenn Dad im Urlaub war oder ein Patient aus einem anderen Grund nicht zu ihm gehen konnte, ging er dann meistens zu diesem Zahnarzt. Das kam öfter vor, aber dieses Mal war es wie der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Eine seiner Stammpatientinnen kam zu Dad in die Praxis. Als er sie untersuchte, sagte er: „Bei Ihnen ist aber viel gemacht worden. Wo haben Sie das machen lassen?“ Und sie sagte: „Ich hatte Zahnschmerzen und konnte nicht zu Ihnen kommen, also bin ich zu Soundso gegangen“ – also zu dem anderen Zahnarzt. Mein Vater sagte: „Er hat aber viel gemacht. Das muss Tausende gekostet haben.“ Sie sagte: „Das stimmt“ und nannte ihm eine vierstellige Zahl. Mein Vater biss sich auf die Lippen. Dann ging er zum Telefon, rief den Kollegen an und fragte: „Gehen Sie mit mir Mittag essen?“ Der Mann sagte: „Gern.“ Also gingen sie zusammen Mittag essen und mein Vater sagte: „Wissen Sie, eine meiner Patientinnen ist bei Ihnen gewesen. Sie war heute bei mir und ich habe gesehen, dass Sie Arbeit im Wert von Tausenden von Dollar gemacht haben.“ Er antwortete: „Ja, das stimmt.“ Mein Vater sagte: „Wir wissen beide, dass nichts davon notwendig war.“ Er antwortete: „Ja, ich weiß.“ Da sagte mein Vater: „Können Sie sich noch selbst ins Gesicht schauen?“ Darauf antwortete er: „Am Anfang hatte ich noch ein schlechtes Gewissen, aber jetzt muss ich auf dem Weg zur Bank nur noch grinsen.“

Ich werde diese Geschichte nie vergessen. Ich fing danach nicht an, diesen Zahnarzt zu hassen. Ich war ihm ja noch nie begegnet. Aber es bereitete mich auf das Leben vor. Es wird Enttäuschungen geben. Es wird Betrug geben. Es wird Menschen geben, die einen anlügen. Und auch in der Kirche wird es solche Menschen geben. Die meisten Personen, über die Paulus an Timotheus schrieb, waren zumindest Gottesdienstbesucher. Also fallen Sie nicht aus allen Wolken, wenn Sie solchen Leuten begegnen. Es wird passieren. Aber vergessen Sie nicht, dass es mehr Gute als Böse gibt, mehr Ehrliche als Unehrliche, mehr Reine als Unreine. Aber warnen Sie Ihre Kinder, sowohl im geistlichen Bereich als auch im anderen, vor den Gefahren des Lebens. Bereiten Sie sie auf das Leben vor. Paulus verschleierte nichts, sondern war Timotheus gegenüber sehr aufrichtig.

Gut, Nummer fünf: Wir müssen unseren Kindern beibringen, wie man richtig mit dem anderen Geschlecht umgeht und wie man älteren Menschen Respekt zeigt. 1. Timotheus, Kapitel 5, Vers 1
und 2:

1. Timotheus 5:1-2
„Einen älteren Mann fahre nicht hart an, sondern ermahne ihn als einen Vater, jüngere als Brüder; ältere Frauen als Mütter, jüngere als Schwestern in aller Keuschheit!“

Er zeigt dem jungen Timotheus, wie er richtig mit dem anderen Geschlecht umgeht und wie er einem Älteren respektvoll begegnet, auch wenn er ermahnt werden muss. Ein junger Mensch kann schnell in eine emotionale Beziehung zu der falschen Person geraten. Und wenn es keine Richtlinien gibt wie die, die Paulus Timotheus aufzeigt, kann man schnell in eine kompromittierende Situation hineinschlittern, weil man sich zu jemandem hingezogen fühlt.

Vor ein paar Jahren sprach ich mal in einem Jugendgottesdienst. Ich habe drei einfache Richtlinien benannt. Wer es nicht vermasseln will, muss sich einfach daran halten. Denk daran, dass deine Hormone auf Hochtouren laufen. Vielleicht magst du Den-und-den und er mag dich auch, aber trotzdem:

Erstens, begebt euch nie in die Horizontale. Auch wenn ihr zusammen fernseht, legt euch nie hin.

Zweitens: Was sie hat und du nicht, fasst du nicht an. Alles, was Gott an ihrem Körper geschaffen hat und an deinem nicht, fasst du nicht an. Und alles, was er hat und du nicht, fasst du nicht an.

Drittens: Führe nie irgendeinen Teil deines Körpers in den des anderen ein.

Wenn du diese Richtlinien befolgst, bist du auf dem richtigen Weg.

Wie auch immer Sie es halten, wie es zu Ihrem Wesen und Ihrer Persönlichkeit passt und so lange es mit der Bibel übereinstimmt – aber wir müssen mit unseren jungen Leuten darüber reden! Den Jugendlichen war es ganz schön unangenehm. Sie haben nicht gelacht so wie Sie gerade. Aber wenn sie zugehört haben, erspart ihnen das wahrscheinlich viel Herzschmerz. Deswegen: Behandelt einander wie Brüder und Schwestern. Behandle die jungen Männer wie Brüder und die jungen Frauen wie Schwestern. Werdet Freunde. Wenn sich dann daraus etwas entwickelt, ist das toll. Wenn nicht, ist es nicht schlimm, denn es ist ja nichts passiert.

Und dann spricht Paulus offen darüber, wie man ältere Menschen mit Respekt und Ehrerbietung behandelt. In der Bibel steht, dass wir vor jemandem mit weißem Haar aufstehen und ihm Ehre erweisen sollen. Das ist in Gottes Reich sehr wichtig. Und auch das habe ich bei meinem Vater sein Leben lang gesehen. Es steckt einfach in mir drin. Es ist wichtig, Respekt zu erweisen – ganz gleich, was das in Ihrer Familie bedeutet.

Der sechste Punkt. Insgesamt gibt es sieben. Nummer sechs: Bringen wir unseren Kindern bei, sich auf die Ewigkeit auszurichten. 1. Timotheus 4:7 und 8:

1. Timotheus 4:7-8
„Die unheiligen und altweiberhaften Fabeln aber weise ab, übe dich aber zur Gottseligkeit; denn die leibliche Übung ist zu wenigem nütze…“ – und ich füge hier ein: aber dieses wenige sollten Sie auch nutzen. – „… denn die leibliche Übung ist zu wenigem nütze, die Gottseligkeit aber ist zu allen Dingen nütze, weil sie die Verheißung des Lebens hat, des jetzigen und des zukünftigen.“

Und in Kapitel 5, ab Vers 24 schreibt er:

1. Timotheus 5:24-25
„Von manchen Menschen sind die Sünden vorher offenbar und gehen voraus zum Gericht, manchen aber folgen sie auch nach. Ebenso sind auch die guten Werke vorher offenbar, und auch die, bei denen es anders ist, können nicht verborgen bleiben.“

1. Timotheus 6:7

„… denn wir haben nichts in die Welt hereingebracht, so dass wir auch nichts hinausbringen können.“

1. Timotheus 6:14
„… dass du das Gebot unbefleckt, untadelig bewahrst bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus!“

Paulus sprach mit Timotheus viel über die Ewigkeit, über das Gericht und über die Wiederkunft von Jesus. Wir müssen in Hinblick auf das Jüngste Gericht leben. Es wird einen Tag der Abrechnung geben. Dieses Leben ist nur das Ankleidezimmer für das Leben in der Ewigkeit. Mehr nicht.

Bei uns ist jeden Dienstag Familienabend. Meistens koche ich und wir haben viel Spaß miteinander. Wir sitzen um den Tisch und albern herum. Und seit Kurzem gehört eine neue Tradition dazu. Unser Enkel Asher hat Monopoly entdeckt. Es gibt ein Monopoly für Kinder, eine vereinfachte Form von Monopoly. Und jedes Mal, wenn sie bei uns sind, will er Monopoly spielen und sagt: „Opa, kennst du Monopoly? Es ist total einfach. Ich bringe es dir bei.“ Ich sage dann: „Schon gut, Asher, ich habe es schon mal gespielt.“ Und dann setzen wir uns um den Tisch und spielen. In der Kinderversion gibt es nur Ein-Dollar-Scheine. Sobald Asher ein paar Grundstücke hat, ruft er: „Hurra, ich habe die Parkstraße! Haha, jetzt musst du bezahlen! Fünf Dollar! Her damit! Gib mir das Geld!“ Das macht er die ganze Zeit ohne aufzuhören. Und das ist eigentlich seltsam, denn in unserer Familie ist keiner wirklich ehrgeizig. Ich habe keine Ahnung, woher er das hat. Aber er tanzt immer herum und ruft: „Ich habe alle Grundstücke, ätschibätsch, ich werde gewinnen, ätschibätsch! Noch zwei Dollar für mich, Opa! Haha!“ Und dann ist das Spiel zu Ende und alles wird wieder in die Kiste gepackt. Das ganze Geld und die ganzen Grundstücke kommen wieder in die Kiste und werden weggepackt. Wir strengen uns an und kämpfen darum, immer mehr zu bekommen und es im Leben zu etwas zu bringen, aber am Ende landet alles in der Kiste. Es kann jederzeit so weit sein. Wir kommen nackt in diese Welt und werden sie auch nackt wieder verlassen. Wir können nichts mitnehmen. Das dürfen wir nicht vergessen. Das Einzige, das Sie in die Ewigkeit mitnehmen werden, ist Ihr Charakter. Das ist alles. Auch wenn Sie es bis zur Parkstraße geschafft und noch dieses und jenes erreicht haben und Sie Ihren kleinen Tanz aufführen und jubeln: „Ich bin so großartig, ich bin so wunderbar!“ – in der Ewigkeit wird das alles nichts bedeuten. Dann zählt nur noch, was Sie für Jesus getan haben und was für einen Charakter Sie auf dieser Erde entwickelt haben.

Und als Letztes: Wir sollen ihnen beibringen, das Leben zu genießen.

1. Timotheus 6:17
„Den Reichen in dem gegenwärtigen Zeitlauf gebiete, nicht hochmütig zu sein, noch auf die Ungewissheit des Reichtums Hoffnung zu setzen – sondern auf Gott, der uns alles reichlich darreicht zum Genuss.“

Sagen Sie: Genuss. Wir müssen einmal Rechenschaft ablegen, aber das heißt nicht, dass unser Leben grau und trübselig sein soll. Ich mag den Satz von William Wallace aus dem Film „Braveheart“: „Jedermann stirbt einmal, aber nicht jeder hat wirklich gelebt.“ Genießen Sie die Schöpfung. Entdecken, lachen, singen und spielen Sie. Widerlegen Sie alle, die meinen, Christen seien langweilig. Leben Sie es Ihren Kindern vor. Bringen Sie es ihnen bei. Lehren Sie sie zu leben, ihre Träume zu verwirklichen und das Leben als Abenteuer zu sehen. Wann haben Sie zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht? Haben Sie schon einmal Essen aus Sri Lanka probiert? Warum nicht? Haben Sie schon einmal ein Bild gemalt? Warum nicht? Waren Sie schon einmal in einem Bergsee baden? Waren Sie schon einmal schnorcheln, um Gottes Schöpfung im Meer zu bestaunen? Wann haben Sie zum letzten Mal ein Gedicht geschrieben, sind am Strand entlanggelaufen oder haben die Wolken beobachtet?

Das haben Janet und ich vor kurzem gemacht und ich sagte: „Guck mal, die sieht aus wie ein Marabu!“ Darauf sie: „Was ist ein Marabu?“ Das ist ein hässlicher afrikanischer Vogel. Sie wusste nicht, wie er aussieht. Dann sagte ich: „Die sieht aus wie Woody Woodpecker!“ Und sie sagte: „Ja, stimmt!“ Einmal lag ich auf dem Rücken und sah eine erstaunliche Wolke. Sie sah aus wie ein Liebespaar, das sich umarmt. Da dachte ich: „Ich glaube, ich muss nach Hause.“

Gott hat uns so viel zu unserem Genuss geschenkt. Erlöst sein und Gott zu kennen ist ein großartiges Abenteuer. Jesus ist nicht gekommen, um uns ein zurückgezogenes, stumpfsinniges, ritualisiertes und langweiliges Leben zu bringen. Er ist gekommen, um uns ein reiches, lebendiges und buntes Leben zu schenken. Er hat uns aus dem Gefängnis geholt, um uns zum Erschaffer der Welt zu bringen, den wir jetzt als Vater kennen dürfen. Ist das nicht herrlich? Die Kinder des Schöpfers sollen nicht langweilig, öde und farblos sein. Sie sollten das Leben mehr genießen als alle anderen! O ja! Ich weiß, dass es einige von Ihnen im Moment nicht leicht haben und denken: „Ja, super. Wenn ich diese schlimme Situation überstanden habe, in der ich gerade stecke, kann ich ja mal übers Spaßhaben nachdenken.“ Wissen Sie, manchmal muss man sich bewusst dafür entscheiden, das Leben zu genießen, ganz gleich, wie die Umstände sind. Gott wird Ihnen dabei helfen.

Schließen Sie für einen Moment Ihre Augen und falten Sie Ihre Hände. Ich möchte mit Ihnen beten. Ich möchte Ihnen ein Gebet zeigen, das Sie mitbeten können. Wenn Sie das tun, wird Gott Sie hören. Ich bin überzeugt, dass Er Ihnen antworten wird, wenn Sie es ernst meinen. Vielleicht halten Sie nicht viel von religiösen Ritualen und Zeremonien. Das tut Gott auch nicht. Aber das, worüber wir heute Abend gesprochen haben, ist wichtig für Sie. Sie sind für die Ewigkeit geschaffen. Jeder von uns wird die Ewigkeit irgendwo verbringen. Die Bibel ist da ziemlich deutlich. Alle von uns haben Schuld auf sich geladen und diese Schuld muss gesühnt werden. Aber die gute Nachricht ist, dass Gott uns nicht richten will. Deswegen ist Sein Sohn Jesus auf diese Welt gekommen und Mensch geworden. Er hat ein Leben ohne Schuld geführt und sich für uns geopfert. Gottes eigener Sohn hat die Strafe für unsere Schuld auf sich genommen. Und weil Jesus diesen Preis freiwillig bezahlt hat, ist Gottes Anspruch auf Gerechtigkeit rechtmäßig und für alle Ewigkeit Genüge getan worden. Nach drei Tagen ist Jesus von den Toten wieder auferstanden. In der Bibel steht, wenn Sie das glauben und Ihm vertrauen und Ihn bitten, Ihr Herr zu werden, wird Ihnen Gott eine Beziehung zu sich schenken. Das bezeichnen wir als Erlösung. Sie werden buchstäblich von innen heraus verwandelt, denn in Ihnen steckt mehr als nur das, was äußerlich sichtbar ist. Sie sind mehr als nur Ihr Körper. Der ist nur die irdische Hülle, in der Sie leben. Ihr wahres Ich lebt in Ihrem Körper. Eines Tages werden Sie sterben und diesen Körper verlassen, aber Ihr wahres Ich, das, das liebt und denkt und fühlt und träumt, wird in die Ewigkeit gehen. Und dieses „Ich“ möchte Gott verändern. Ich werde Sie nicht bitten, Ihre Hand zu heben. Das tun wir auch oft. Aber wir werden nachher noch etwas anderes machen. Deswegen beten wir jetzt einfach so. Gott schaut in Ihr Herz. Wenn Sie Gott in Ihrem Herzen haben wollen und wenn Sie an Seinen Sohn Jesus Christus glauben, dann möchte ich Ihnen jetzt Mut machen: Beten Sie dieses Gebet mit. Gott will nur, dass Sie es ernst meinen. Es ist nicht wichtig, was Sie Schlimmes getan haben oder wie oft Sie gescheitert sind. Jesus hat für Sie bezahlt und Gott liebt Sie. Beten Sie einfach laut mit. Sagen Sie:

Lieber Gott, danke für Deine große Liebe. Danke für Deinen Erlösungsplan. Du hast Deinen Sohn geschickt, um für die Schuld der ganzen Welt und für meine Schuld zu sterben. Jesus, danke, dass Du ans Kreuz gegangen bist. Ich glaube, dass Du den Preis bezahlt hast und dass Du auferstanden bist. Bitte erlöse mich. Mach mich rein und gib mir ein neues Herz. Verändere mich, Jesus. Ich gebe Dir alles. Ich glaube an Dich und will Dir nachfolgen. Ich bete in Deinem Namen.

Und nun schauen Sie wieder hierher. Ich hatte das Gefühl, dass wir heute noch etwas anderes machen sollten – nämlich, für unsere Familienmitglieder zu beten. Wir haben ja über die Beziehung zwischen Paulus und Timotheus gesprochen und ich habe versucht, das vor allem auf Eltern und Kinder zu beziehen, obwohl auch viele Aspekte der Leiterschaft darin stecken. Und als ich heute gebetet und Zeit mit Gott verbracht habe, hatte ich den Eindruck, dass die Eltern, die hier sind, sich Sorgen um ihre Kinder machen. Vielleicht hatten sie Jesus lieb, als sie klein waren und sind vom Weg abgekommen. Vielleicht haben sie Jesus nie gekannt. Oder es geht um andere Dinge in ihrem Leben. Wir wollen jetzt dafür beten, dass Gott unsere Kinder berührt und Ihnen hilft. Wenn Sie ein Vater oder eine Mutter sind und sich Sorgen um Ihre Kinder oder eines Ihrer Kinder machen, dann stehen Sie jetzt auf. Ich will beten.

Himmlischer Vater, wir stehen hier vor Dir und wollen damit zeigen, dass wir für unsere Kinder in den Riss treten. Herr, wir bitten Dich, dass Du eine Schutzmauer um sie baust. Wir bitten Dich, dass sie sich von falschen Freunden trennen und die richtigen Freunde finden. Lass sie auf gute Weise beeinflusst werden. Wir bitten Dich, dass Du andere Christen dorthin schickst, wo unsere Kinder sind. Vater, schick ihnen Menschen, die mit ihnen reden. Wir bitten Dich, dass diejenigen, die Deinen Sohn Jesus Christus schon kannten, zu ihm zurückkommen. Lass sie mit Leidenschaft zurückkehren, dass sie Dich wieder lieben und Dir von ganzem Herzen dienen wollen. Und für die, die Dich noch nicht kennen, Gott, bitten wir Dich um ihre Rettung. Wir bitten Dich, dass ihnen die Scheuklappen abgenommen werden und sie verstehen und glauben dürfen. Lass sie begreifen, wie wertvoll und geliebt sie in Deinen Augen sind. Wir bitten Dich, dass Du sie rettest, ganz gleich, in welchen Schwierigkeiten sie stecken. Gott, selbst unter dem Alten Bund hast Du durch König Salomo gesagt, dass Du Deine Leute heilst und sie rettest, wenn sie sich Deinem Haus zuwenden und zu Dir beten, auch wenn sie in der Fremde gefangen sind. Herr, wir kommen zu Dir und wissen, dass wir unter einem neuen Bund mit noch größeren Verheißungen stehen. Wir bitten Dich, dass Du unsere Familien und unsere Kinder rettest – ihren Geist, ihre Seelen und ihre Körper. Im Namen von Jesus danken wir Dir dafür, dass Du Deine Hand auf sie legst und sie bewahrst. Und dir, Satan, sagen wir, dass unsere Kinder und unsere Familien außerhalb deiner Reichweite sind. Im Namen von Jesus segne ich unsere Kinder. Amen.

Vielleicht haben auch Sie Kinder, die in Schwierigkeiten sind. Vielleicht wissen Sie nicht einmal, wo sie gerade sind und machen sich Sorgen um sie. Gott kann sie erreichen, ganz gleich, wo sie gerade sind. Legen Sie Ihre Kinder in Gottes Hand und vertrauen Sie Ihm, dass Er in ihrem Leben wirkt. Er liebt Sie und will Ihnen helfen und Ihre Familie segnen.

Und jetzt gibt es noch etwas Besonderes. Ich möchte Ihnen ein Video über meine letzte Reise nach Europa zeigen. Zu den Veranstaltungen laden wir die Menschen ein, die unsere Sendungen schauen. Wir waren in verschiedenen Städten in Deutschland und den Niederlanden. Hunderte von Menschen kamen zum Glauben. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen, dann dürfen Sie wissen, dass diese Frucht Ihr Verdienst ist. Ich hoffe, dass Ihnen der kurze Clip gefällt.

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