Schärfe deinen Blick 2/2

Visionen sind Offenbarungen von Gott, durch die wir Führung erleben und uns auf die richtigen Ziele konzentrieren. Bayless Conley hilft dir, den Blick zu schärfen und erklärt wichtige Elemente, die zu einer Vision von Gott dazugehören.

Entdecke, warum die letzten Gebote von Jesus bei dir an erster Stelle stehen sollten. Lerne, wie Gottes Wort dir den Weg zu Jüngerschaft, Freiheit, Heilung und Führung bahnt. Und das Wichtigste: Entwickle einen Blick dafür, wie sehr es Jesus am Herzen liegt, die verlorene Welt zu retten.

Visionen helfen uns, den Blick zu schärfen und die Leidenschaft nicht zu verlieren. Es gibt immer tausend Dinge, die wir tun könnten, aber mit dem Blick auf die richtigen Dinge verlieren wir Gottes Prioritäten nicht aus den Augen.

Dies ist der zweite Teil der Predigt, den ersten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Liebe Freunde, schön, dass Sie eingeschaltet haben. Wir steigen gleich in die Predigt vom letzten Mal ein, wo es um Visionen für unser Leben geht. Wir haben uns die ersten Buchstaben des Wortes Vision angeschaut und heute soll es um das „S“ gehen, um unsere Sprache. Unsere Sprache verrät, wo wir stehen. Wenn Menschen sich in ihrem Reden einig sind, ist das ein großes Potenzial. Und bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Es geht gar nicht darum, Dinge zu verschweigen, nur weil sie nicht in unser großes Schema passen. Und manche Menschen treiben jede Wahrheit auf die Spitze. Aber wenn man eine Wahrheit ins Extrem treibt, wird daraus ein Irrtum. Es geht vielmehr um unsere täglichen Sprachgewohnheiten. Darüber und über einige andere Dinge wollen wir heute reden. Also holen Sie Ihre Bibel und dann geht es los!

 

Welche Kraft ist gemeint?

 

In Sprüche 18,21 heißt es: „Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge.“ Schlagen wir doch die Stelle einmal auf. Sprüche 18. Ich weiß, dass Sie die Stelle wahrscheinlich kennen.

 

Sprüche 18,21:

„Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebt, wird ihre Frucht essen.“

 

Mit der Frucht ist hier Tod oder Leben gemeint. Was wir gewohnheitsmäßig sagen, ist am Ende ein Ausdruck von dem, was in unserem Leben passiert. Früchte entstehen aus Samen, das wissen wir alle. Im Gleichnis vom Sämann sagt Jesus: „Der Sämann sät das Wort.“ Die Worte, die ich sage, sind wie Samen. Sie fallen in die „Erde“ der Seele von Menschen. Dort wachsen sie und am Ende gibt es eine Ernte. Sie bewirken, wozu sie gedacht sind. Liebe Freunde, die Worte, die wir gewohnheitsmäßig sagen, die uns aus dem Herzen und über die Lippen kommen, bringen eine Frucht hervor. Ob wir Worte zum Tod oder Worte zum Leben sagen – wir werden die jeweiligen Früchte ernten. Denken wir einmal kurz darüber nach. Vielleicht kennen Sie das Beispiel schon. Manche Menschen bringen nur negative Dinge über die Lippen.

 

„In meinem Leben läuft nie etwas richtig. Immer bin ich derjenige, der krank wird. Immer bin ich diejenige, die außen vor bleibt.“ Ja, das sind Samen.

 

„Um diese Jahreszeit werde ich immer krank.“

 

„Meine Kinder werden nie zu Gott zurückfinden. Ich weiß nicht, was ich machen soll.“

 

„Ich glaube, ich werde nie darüber hinwegkommen. Ich bin immer so bedrückt. Ich habe vor so vielen Dingen Angst!“

 

Das sind alles Samen, die ausgesät werden. Man könnte aber auch sagen:

 

„Der, welcher in mir ist, ist größer als der, welcher in der Welt ist.“

 

„Ich weiß nicht, wie ich das überstehen soll, aber Gott ist treu.“

 

„Der Herr ist die Kraft meines Lebens und meine Festung.“

 

„Ich denke so wie Jesus. Und auch wenn ich gerade Probleme habe, öffnet Gott Türen, die kein Mensch schließen kann. Ich bin Gottes Kind.“

 

Auch damit säen wir Samen aus. Irgendwann werden wir die Konsequenzen unserer Worte, unseres Redens ernten. Vielleicht denken Sie jetzt, ich übertreibe damit ein bisschen. Wirklich? In der Bibel steht: „Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebt, wird ihre Frucht essen.“ Das ist unglaublich wichtig! Bitte schlagen Sie einmal Hebräer 13 auf. Dort finden wir ein Prinzip, das wir beachten sollten. Hebräerbrief, Kapitel 13, die Verse 5 und 6. Hebräer 13,5-6. Dort heißt es:

 

 

 

 

Hebräer 13,5-6

„Der Wandel sei ohne Geldliebe; begnügt euch mit dem, was vorhanden ist! Denn er hat gesagt: Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen, sodass wir zuversichtlich sagen können: Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten. Was soll mir ein Mensch tun?“

 

Haben Sie es mitbekommen? Er hat etwas gesagt, sodass wir aufgrund seiner Worte zuversichtlich etwas sagen können.

 

Er hat gesagt: „Jesus nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Schmerzen. Durch seine Wunden wurden wir geheilt!“ So können wir zuversichtlich sagen: „Ich werde wieder gesund.“

 

Er hat gesagt: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil“, sodass wir zuversichtlich sagen können: „Gott wird mir zeigen, was dran ist. Dann weiß ich, was ich tun soll.“

 

„Gott umgibt mich schützend mit seiner Güte“, heißt es in Psalm 5.

 

Gott sagt etwas, damit wir etwas sagen können. Als Gemeinde sollten wir unser Reden mit Gottes Wort in Einklang bringen und eine Vision von Gottes Reich entwickeln. Ich glaube, wir haben keine Vorstellung davon, welche Dynamik sich daraus entwickeln könnte und welchen Einfluss wir auf unser Umfeld und auf die Welt nehmen könnten.

 

Der nächste Buchstabe in „Vision“ ist wieder ein „I“ und das steht für „Inspiration“. Wenn wir anfangen, in das zu investieren, was uns wertvoll ist und begeistert darüber sprechen, werden Menschen inspiriert. Neulich unterhielt ich mich mit einer Dame, die ich zuvor noch nie in unserer Gemeinde gesehen hatte. Sie war zum ersten Mal hier und mit ihrer Freundin gekommen. Sie sagte zu mir: „Herr Pastor, ich musste einfach kommen. Meine Freundin redet immerzu von ihrer Gemeinde. Sie hört gar nicht mehr auf! Ich musste einfach kommen und selbst sehen, was das ganze Trara soll.“ Die Freundin war so begeistert, dass es diese Dame inspirierte, in unsere Gemeinde zu kommen. Und ich denke, Menschen werden nicht nur dazu inspiriert dabeizusein, sondern eine Vision macht durch Inspiration auch unser Potenzial nutzbar.

 

Janet, Kenneth Mulkey und ich haben letzte Woche etwas gemacht … ich erzähle Ihnen gleich davon. Zuerst sollten Sie aber wissen, dass ich ein Weltraumfan bin. Der Weltraum fasziniert mich. Ich mag Science-Fiction. Und unter den Nachrichtenmeldungen, die ich elektronisch abonniert habe und mir gleich morgens anschaue, sind auch Nachrichten zur Weltraumforschung. Ich will wissen, was los ist. Das interessiert mich sehr. Ich weiß nicht, ob Sie es etwas verfolgt haben, aber es gibt eine Firma namens SpaceX, die vor Kurzem 11 Satelliten in den Weltraum geschickt hat. Und zum ersten Mal haben sie die Rakete aus dem Weltall zurückgebracht und fast am Startpunkt wieder gelandet. Sie kann wiederverwendet werden. Ich weiß nicht, ob Ihnen klar ist, was das bedeutet: Es senkt die Kosten um 60 bis 70 Prozent. Als ich das las, dachte ich: „Das ist ja super! Jetzt können wir endlich Menschen zum Mars schicken!“ Dann war ich neulich mit meinem Vater einkaufen und unterwegs traf ich eine Dame aus unserer Gemeinde. Wir kamen ins Gespräch und sie erwähnte, dass ihr Mann bei SpaceX arbeitet. Das fand ich natürlich toll! Also waren Janet, Pastor Kenneth und ich letzten Donnerstag zu einer Besichtigung bei SpaceX in Hawthorne. Seitdem bin ich nicht mehr nur einfach sehr interessiert, sondern absolut inspiriert. Es war fantastisch! Und Kenneth fragte den Mann aus unserer Gemeinde, wie es kam, dass er bei dieser Firma arbeitet. Er hatte eine sehr gute Stelle in einem anderen Unternehmen dafür aufgegeben. Und seine Antwort war der Klassiker: „Ich wollte an etwas mitarbeiten, was mir Sinn gibt. Ich wollte an etwas mitarbeiten, das in die Geschichte eingeht und die Menschheit positiv beeinflusst.“ Dann erzählte er, dass die meisten Mitarbeiter bei SpaceX aus der Luftfahrtindustrie und allen möglichen anderen Branchen kommen. Und obwohl sie jede Menge Überstunden schieben müssen, ist ihr Hauptgrund, bei dieser Firma zu arbeiten, dass sie etwas tun wollen, das über sie selbst hinausgeht. Sie wollen Geschichte schreiben. Sie wollen die Menschheit beeinflussen. Sie setzen ihr Leben für diese Arbeit ein, weil sie so inspiriert sind!

 

Ich möchte Ihnen sagen: Gott beruft uns dazu, zusammen mit ihm an dem größten, wichtigsten Unternehmen zu arbeiten, das das Universum je gesehen hat. Jesus Christus kam, um einen kosmischen „Gefängnisausbruch“ anzuführen und die Gefangenen zu befreien. Der Schöpfer erniedrigte sich selbst und starb für seine Schöpfung. Eine solche Liebe ist schier unbegreiflich! Ein solches Opfer, eine solche Liebe ist inspirierend. Solches Handeln ist absolut inspirierend. Und wir sind dazu berufen, uns daran zu beteiligen: durch unsere Gebete, unser Geld, unsere Verkündigung, unseren Dienst. Liebe Freunde, so etwas ist Opfer und Anstrengungen wert – es ist sogar wert, dafür zu sterben. Wenn man erst einmal diese Vision hat, welchen unermesslichen Wert Gott auch nur einer einzigen Menschenseele beimisst und was er alles getan hat, um Menschen zu retten, dann inspiriert das zum Handeln. Vielleicht erinnern Sie sich an den Film „Schindlers Liste“, der auf einer wahren Geschichte basiert. Ein deutscher Unternehmer namens Oskar Schindler rettete über tausend hauptsächlich polnische Juden vor dem Holocaust, indem er sie in seinen Fabriken beschäftigte. Am Ende des Films gibt es eine äußerst berührende und provokative Szene. Schindler steht umgeben von allen, deren Leben er gerettet hat, und beginnt zu begreifen, dass für ihn jede Möglichkeit, Menschen zu helfen oder sie zu retten, vorüber ist. Und er sagt: „Ich hätte mehr tun können.“ Ich glaube, das ist besonders bewegend, wenn wir es in dem Licht der Aufgabe betrachten, zu der wir berufen sind. Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem wir keine Möglichkeit mehr haben, zu geben und zu beten, zu teilen und Menschen zu Jesus zu bringen.

 

Nun noch zu den letzten beiden Buchstaben, „O“ und „N“, wie „Orientierung“ und „nicht nachlassen“. Eine Vision hilft uns, die Orientierung zu behalten und nicht nachzulassen.

 

Ich habe einen Freund, der ist der Inbegriff von Ineffizienz. Nicht, dass er nicht begabt wäre – tatsächlich ist er ein unglaublich begabter Mann. Aber er verzettelt sich einfach. Jedes Mal, wenn ich ihn treffe, hat er ein neues Projekt. Einmal sagt er: „Ich gründe eine Gemeinde.“ Beim nächsten Mal: „Ich werde diese Ladenfront vermieten; daraus soll eine Drogenentzugsstelle werden.“ Oder: „Ich will Befreiungsgottesdienste halten.“ Und beim nächsten Mal war es etwas anderes. Jedes Mal hat er eine neue Initiative und jedes Mal soll ich investieren. Das habe ich allerdings noch nie getan. Und er erreicht nur sehr wenig, weil er sich kaum auf etwas konzentrieren kann.

 

Eine Vision hilft uns, die Orientierung zu behalten. Es gibt immer tausend gute Dinge, die man tun könnte. Aber die Vision hilft uns immer wieder, uns zu orientieren: „Ist die Hauptsache noch die Hauptsache?“ Ich habe ein Hobby, bei dem ich herrlich entspannen kann: Ich gehe mit Freunden im Meer Speerfischen. Wir schwimmen, halten die Luft an und erlegen mit kleinen Harpunen Fische. Anfangs war ich oft frustriert, weil ich Fische nicht traf, die ich eigentlich garantiert hätte treffen müssen. Irgendwann dämmerte es mir: Ich hatte vergessen, dass bei mir das linke Auge dominant ist. Ich hatte mit beiden Augen offen geschossen und die Fische verfehlt. Also begann ich, beim Schießen nur das linke Auge offen zu halten – und plötzlich klappte es auch mit dem Abendessen! Ein kleines Experiment. Formen Sie Daumen und Zeigefinger zu einem Kreis und gucken mich an. Ich möchte kurz im Mittelpunkt stehen, okay? Fokussieren Sie mich. Wer die Augen nicht einzeln schließen kann, hält einfach die Hand darüber. Schließen Sie ein Auge und schauen Sie durch das andere. Bei den meisten Menschen bleibt das Bild bei einem Auge in der Mitte. Bei wie vielen war ich mit dem linken Auge noch in der Mitte? Und bei wie vielen mit dem rechten Auge? Okay. Bei wem es links war, bei dem ist das linke Auge dominant. Und bei wem ich beim rechten Auge in der Mitte blieb, bei dem ist das rechte Auge dominant. Wenn Ihr linkes Auge das dominante ist, können Sie beim Baseball wahrscheinlich mit der rechten Hand besser schlagen. Das stimmt!

 

Jedenfalls hilft eine Vision uns, unseren Blick zu schärfen. Sie hilft uns, uns auf das zu konzentrieren, was wichtig für das Reich Gottes ist, auf die Hauptsachen. Sie hilft uns, die Orientierung zu behalten. Zweitens hilft sie uns, nicht nachzulassen. In Offenbarung 3,15-16 sagte Jesus Folgendes zur Gemeinde in Laodizea: „Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärest! Also, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“ Liebe Freunde, Gott wünscht sich, dass wir leidenschaftlich sind. Kalt ist besser als lauwarm. Ein Mensch, der „kalt“ ist, kann sagen: „Mein Leben ist nicht in Ordnung. Ich bin weit weg von Gott und ich weiß es.“ Wenigstens ist er ehrlich. Aber ein lauwarmer Mensch hält nur die äußere Form ein. Jesus sagte: „Es ist besser, kalt als lauwarm zu sein.“

 

Und er sagte: „Ich werde dich ausspeien.“ Das ist eine ziemlich drastische Aussage. Manche von Ihnen kennen die folgende Geschichte schon: Ich habe einen Freund, der öfter Pastorentreffen organisierte. Er selbst war Pastor einer großen Gemeinde in Australien. Und Gott hatte ihm unter anderem ans Herz gelegt, Pastoren von größeren Gemeinden in speziellen Konferenzen zusammenzubringen – nicht weil kleinere Gemeinden unwichtig sind, sondern weil größere Gemeinden besondere Herausforderungen mit sich bringen. Jedenfalls hatte sich mein Freund mit dem bekanntesten Atheisten im Land angefreundet und ihn als Hauptredner für das Pastorentreffen eingeladen. Das vorgegebene Thema war: „Warum gehst du nicht in die Kirche?“ Und der Mann sagte vor allen anwesenden Pastoren in etwa Folgendes: „Ich gehe nicht in die Kirche – ebenso wie die meisten Australier –, weil wir dort keine Leidenschaft sehen. Den Gemeinden fehlt das Feuer. Wenn die Botschaft, die ihr habt, wahr ist, wenn Jesus wirklich Gottes Sohn ist und wirklich am Kreuz für die Sünde der Welt gestorben ist und wenn er der einzige Weg in eine Beziehung mit Gott ist, wenn es die Hölle und den Himmel wirklich gibt und Menschen nach diesem Leben entweder in die Hölle oder den Himmel kommen, dann muss es Gott gegenüber doch Blasphemie sein, seinen Glauben nicht absolut leidenschaftlich zu leben. Aber ich sehe keine Leidenschaft in der Kirche.“ Diese Worte ließen alle Pastoren aufhorchen. Jesus möchte, dass wir leidenschaftlich leben und nicht nachlassen. Eine Vision hilft uns, die Orientierung zu behalten und nicht nachzulassen. Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.

 

Bitte schließen Sie für einen Moment die Augen. Ich möchte einiges für diejenigen sagen, deren Herz einmal hell für Gott gebrannt hat, bei denen aber fast nur noch Asche übrig ist. Sie hatten früher diese Leidenschaft, sind Risiken eingegangen, haben sogar unangenehme Situationen auf sich genommen, um mit Menschen über Jesus zu reden. Aber diese Zeiten sind längst vorbei. Sie sind behäbig, langweilig und zahm geworden. Sie haben Ihre Leidenschaft verloren. Liebe Freunde, Gott hat Sie dazu erschaffen, wild und stürmisch zu sein, gefährlich, aber gut.

 

Es gibt noch eine andere Bezeichnung für Menschen, die ihr Feuer verloren haben: Sie sind abtrünnig geworden. Doch Gott sagt in der Bibel, dass er auch abtrünnige Menschen nicht einfach fallen lässt. Selbst wenn wir untreu sind, bleibt er treu. Und ich glaube, Gott möchte Sie in eine lebendige Beziehung zu ihm zurückholen. Ich würde gern mit Ihnen beten. Natürlich kann ich Ihnen nur Worte anbieten; aber wenn Sie innerlich dahinterstehen und es ehrlich meinen, wird Gott Ihnen begegnen. Vielleicht haben Sie sich weit von Gott entfernt, aber ich habe erlebt, dass Gott auch auf Kredit arbeitet. Wenn Sie es ernst meinen, wird Gott zu Ihnen kommen und Ihnen helfen. Ich möchte in dieses Gebet auch alle einschließen, für die Jesus noch nicht Herr und Retter ihres Lebens ist. Ich bin überzeugt: Sie sind heute nicht ohne Grund hier. Sie könnten an diesem Tag an allen möglichen anderen Orten sein als in der Kirche, aber Sie sind hier. Das sagt doch etwas aus. Es sagt aus, dass Sie Sehnsucht nach Gott haben. Es sagt aus, dass Sie nach etwas suchen. Ich möchte Ihnen sagen, dass Jesus Christus die Antwort ist. Er ist für die Sünde der Welt gestorben, an unserer Stelle. Weil Gott gerecht ist, konnte er unsere Sünde nicht einfach übergehen. Und weil er uns liebte, konnte er uns nicht übersehen. Deshalb tat er das Unvorstellbare: Er schickte seinen Sohn, nicht um die Welt zu verurteilen, sondern um durch ihn die Welt zu retten. Nachdem der Anspruch von Gottes ewiger Gerechtigkeit erfüllt war, weckte er Jesus am dritten Tag von den Toten auf. Die Bibel sagt, wenn wir das glauben und Jesus als Herrn bekennen, werden wir gerettet. Denken Sie noch einmal daran, welche Macht Worte haben können. Ganze Familien ändern sich dadurch. Unser ewiges Ziel ändert sich. Verstehen Sie, dass sich dann auch kleinere Dinge verändern können, wenn unsere innere Einstellung und unsere Worte übereinstimmen? Nun möchte ich mit Ihnen beten. Wenn Sie Jesus noch nicht als Ihren persönlichen Herrn kennen, dann möchte ich sagen: Es geht nicht um Zeremonien und Rituale, sondern um eine Beziehung. Wenn Sie wollen, beten Sie mit mir, laut oder leise:

 

Gott, ich brauche dich. Ich kann mich selbst nicht retten. Ich habe Probleme und brauche deine Hilfe. Ich setze mein Vertrauen auf deinen Sohn Jesus Christus. Jesus, ich glaube, dass du für mich ans Kreuz gegangen bist und für alle meine Sünden bezahlt hast. Ich glaube, dass du von den Toten auferstanden bist. Und ich möchte dir mein ganzes Leben anvertrauen. Ich komme mit demütigem Herzen zu dir und gebe dir alles, was ich habe. Von jetzt an möchte ich dir voll und ganz nachfolgen. Alles, was ich habe und bin, lege ich in deine Hände, Jesus, und bete in deinem Namen. Amen.

 

Wunderbar!

 

Liebe Freunde, ich hoffe, unsere Sendung hat Ihnen gefallen. Aber bitte schalten Sie nicht gleich ab. Ich hoffe, dass Sie eben mitbeten konnten. Wenn wir unser Leben Jesus ganz anvertrauen, ist das der wichtigste Schritt überhaupt. Wir bringen unsere Sendung regelmäßig zu Ihnen nach Hause und in Ihre Gegend, aber auch auf der ganzen Welt. Unsere Sendung gibt es auf Farsi, Arabisch, Französisch, Spanisch, Deutsch und Niederländisch. Wir haben sie auch schon auf Japanisch und Hindi produziert. Es ist uns einfach von Herzen wichtig, die Gute Nachricht von Jesus Christus und die Wahrheit von Gottes Wort in die ganze Welt zu bringen. Das ist zwar nicht ganz billig, aber wir betrachten es als unseren Auftrag, als etwas, wozu Gott uns berufen hat. Und ich spreche nur selten davon, aber wenn Sie uns regelmäßig zuschauen und unsere Sendung Ihnen weiterhilft, dann überlegen Sie doch einmal, ob Sie uns nicht in unserer Arbeit unterstützen wollen. Wir wollen mit Ihnen zusammen Menschen erreichen, damit sich Leben verändern. Bitte unterstützen Sie uns, die Gute Nachricht auf der ganzen Welt zu verbreiten. Bis zum nächsten Mal! Gott segne Sie

 

 

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