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Gottes grosses Geschenk an dich: Autorität

Wusstest du, dass Gott dich reichlich beschenkt hat? Er hat Jesus alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Als Nachfolger von Jesus hast auch du diese Autorität! Und du kannst sie nutzen – sei es bei Heilungsgebeten, Widerstand gegenüber dem Teufel oder anderen Zeichen und Wundern. Geh deinen nächsten Schritt gleich heute und entdecke die volle Kraft, die dir in Jesus zur Verfügung steht!

  • Hallo! Ich bin Bayless Conley, und ich freue mich, dass Sie eingeschaltet haben. Dies ist Teil einer Serie über drei Dinge, die Gott jedem Christen im Überfluss gibt. Konkret wollen wir heute über Autorität sprechen. Gott gibt seinen Kindern Vollmacht im Überfluss. Sie sind vielleicht das jüngste Mitglied in Gottes Familie. Vielleicht sind Sie gerade erst gerettet worden. Aber Sie haben Vollmacht, und Sie müssen mehr darüber erfahren.

    Erinnern Sie sich, wie Mose Gott am brennenden Dornbusch begegnete? Mose hatte einen Stab. Gott sagte: „Wirf ihn zu Boden.“ Er warf den Stab zu Boden, der verwandelte sich in eine Schlange und Mose lief weg. Das wären Sie auch. Gott sagte: „Mose, komm zurück. Pack die Schlange am Schwanz.“ Er tat es und die Schlange wurde wieder zum Stab. Gott sagte: „Mit diesem Stab wirst du Zeichen und Wunder in Ägypten vollbringen. Alle Wunder werden durch diesen Stab geschehen.“ Und Mose ging mit dem Stab Gottes in der Hand davon. Von diesem Moment an wurde er Stab Gottes genannt.

    Er stand für die Vollmacht, die Gott Mose gegeben hatte. Alles – von der Verwandlung des Nils in Blut bis hin zu allem anderen – geschah durch die Macht, die dieser Stab verkörperte. Die Israeliten wurden aus Ägypten befreit. Alle jubelten. Alle Israeliten erreichten das Ufer des Roten Meeres. Währenddessen änderte der Pharao seine Meinung. Sein Herz wurde hart. Er schickte 600 Kriegswagen, all seine Hauptmänner und seine ganze Armee los, um Israel nachzujagen. Sie sollten sie in die Sklaverei zurückholen. Die Israeliten drehten sich um. Sie sahen das Rote Meer vor sich und hinter sich den Pharao und seine Armee. Und sie fingen an, zu klagen: „Mose, gab es nicht genug Gräber in Ägypten, dass du uns zum Sterben hierher gebracht hast?“

    Wir erfahren nicht, was Mose zu Gott sagte. Vielleicht hat er nur in seinem Herzen mit Gott gesprochen; vielleicht mit seinen Lippen. Aber er muss etwas gesagt haben, denn Gott sagte in diesem Moment zu Mose: „Warum rufst du zu mir? Strecke deinen Stab aus und teile das Meer. Mose, ich habe dir schon Vollmacht gegeben. Gebrauche sie, und meine Macht wird dahinterstehen.“ Mose streckte seinen Stab aus und Gottes Macht stellte sich dahinter. Er musste nur seine Vollmacht gebrauchen.

    Wenn man manche Leute fragt: „Was macht ihr da?“, sagten sie: „Ich bitte Gott, dass er den Teufel wegschickt.“ Damit können Sie gleich aufhören, denn das wird er nicht tun. Jesus hat dem Teufel schon seine Macht genommen. In der Bibel steht in Jakobus 4,7:

    „Deshalb ordnet euren Willen Gott unter! Widersteht dem Teufel, und er wird euch verlassen.“

    Ich habe einen Freund, der einen ähnlichen Hintergrund hatte wie ich. Einige von Ihnen wissen, was ich meine. Wir wurden gerettet, aber es gab hier noch einiges aufzuräumen. Unser Denken musste sich grundlegend ändern. Manchmal hat man solche alten Gewohnheiten und Denkweisen; Dinge, die einem noch anhaften, auch wenn man innerlich wirklich gerettet ist. Deswegen müssen wir verändert werden und unser Denken erneuern. Wir müssen in Christus wachsen.

    Mein Freund, mit einem ähnlichen Hintergrund wie ich, wurde also gerettet. Er fing an zu verstehen, dass Gott ihm Vollmacht gegeben hatte und dass er den Namen Jesus gebrauchen konnte. Er arbeitete in der Nachtschicht in einem Seven-Eleven. Und er sagte: „Bayless, es reichte mir. Der Teufel hatte sich in meinem Leben eingenistet. Ich wollte das nicht mehr. Ich musste etwas unternehmen.“ Und als keiner im Laden war, sagte er: „Ich drehte der Tür den Rücken zu und fing an, den Teufel auszutreiben.“ Er sagte: „Teufel, im Namen von Jesus Christus, raus mit dir. Ich werde nicht mehr so denken. Ich breche jetzt deine Macht über mein Leben. Ich werde diese Dinge nicht mehr tun. Ich bin ein neuer Mensch in Jesus Christus. Und du verschwindest jetzt aus meinem Leben! Raus aus meiner Familie! Raus aus meinen Geldangelegenheiten im Namen von Jesus!“ Er wurde immer lauter.

    Er sagte: „Mir reicht’s. Ich habe genug. Das wird mein Leben nicht mehr ruinieren. Ich bin verändert. Ich bin von der Macht der Finsternis befreit worden. Ich lebe nun im Reich von Gottes Sohn. Er hat alle Macht. Ich habe diese Macht.“ Er liess es richtig raus. Und er wurde immer lauter. Auf einmal hörte er hinter sich die Ladenglocke.

    Jemand kam in den Laden. Er drehte sich schnell um und fragte: „Was wollen Sie?“ – „Milch.“ Er sagte: „Die ist da drüben.“ Natürlich geht es nicht um unsere Lautstärke, sondern um unseren Glauben an diesen Namen. Aber manchmal müssen wir einfach sagen: „Jetzt reicht’s.“

    Gott erträgt etwas so lange, wie wir es ertragen. Er hat uns die Macht gegeben. Manchmal müssen wir einfach sagen: „Es reicht. Teufel, du wirst dich nicht mehr in meinem Verhalten und meinen Gefühlen einnisten. Du wirst dich nicht mehr in meinen Kindern einnisten. Du wirst dich nicht mehr in meinem Umgang mit Geld oder meiner Familie einnisten. Es reicht.“ Gebrauchen Sie die Vollmacht des Namens Jesus!

    Ich weiss, dass in manchen von Ihren Familien seit Generationen Gewalt herrscht. Oder es seit Generationen Scheidungen, Untreue, Depressionen oder was auch immer gibt. Das kann bei Ihnen stoppen. Der Name Jesus hat in drei Reichen Macht. Und diese Macht ist Ihnen gegeben worden. Sie haben eine Wagenladung voll Dynamit. Was tun Sie damit? Hören Sie zu. In Matthäus 16 spricht Jesus zu den Jüngern. Vers 15-18:

    „Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle“ – die Pforten des Hades – „sollen sie nicht überwältigen.“

    Als er sie fragte: „Wer sagt ihr, dass ich bin?“, bekam Petrus eine Offenbarung von Gott. Der Vater schenkte Petrus diese Erkenntnis: „Jesus, du bist nicht nur ein Mensch. Du bist nicht nur ein guter Anführer. Du bist der Sohn Gottes. Du bist der Sohn Gottes.“ Jesus sagte: „Petrus, Gott hat dir diese Erkenntnis geschenkt. Das kommt von nirgendwo anders. Das kommt von Gott.“ Und dann sagte Jesus: „Du bist Petrus.“ Das Wort „petros“ bedeutet „Fels“. Aber es ist nur ein kleines Stück vom Fels. Ein Felssplitter. Jesus sagte: „Du bist Petrus. Du bist ein kleiner Felssplitter. Auf diesen Fels …“ Dort steht ein ganz anderes Wort. Es bedeutet „grosser Fels, Monolith, Berg, unbeweglicher Stein“.

    Er sagte: „Petrus, du bist ein Splitter von diesem Fels. Aber auf diesem Fels, diesem riesigen Stein, will ich meine Gemeinde bauen.“ Und was ist dieser riesige Stein? Dieser Berg, dieser Fels, auf dem die Gemeinde erbaut ist? Sie ist auf der Erkenntnis erbaut, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Die Gemeinde besteht aus Menschen, denen das offenbart worden ist und die es angenommen haben. Man wird nicht Teil von Gottes Familie, wenn man in den Gottesdienst geht. Man kommt nicht in den Himmel, wenn man Mitglied einer Gemeinde ist. Das macht einen nicht zu einem Teil von Gottes Familie. Man braucht die Offenbarung vom Heiligen Geist, dass Jesus nicht nur ein guter Mensch ist, der symbolisch für seine Mitmenschen starb; nicht nur jemand, der uns den Weg gezeigt hat; nicht nur ein guter Anführer ist; sondern Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.

    Das ist der Fels, auf dem die Gemeinde erbaut ist. Und dann sagte er: „Die Pforten der Hölle können dieser Gemeinde nichts anhaben.“ Manche Leute denken: „Wenn der Teufel und die Hölle angreifen, dann kann ich mich verteidigen.“ Nein. Pforten greifen nicht an. Pforten sind zur Verteidigung da. Das Bild, das Jesus hier zeichnet, ist das von einer Gemeinde, die loszieht. Die Gemeinde ist der Angreifer. Die Gemeinde gebraucht ihre Vollmacht. Wir plündern die Hölle und bevölkern den Himmel. Wir befreien die Gefangenen im Namen Jesu. Und es gibt nichts, was die Pforten der Hölle dagegen tun könnten. Hören wir, was Jesus als Nächstes sagt. Es ist wunderbar. Vers 19. Da sagt er:

    „Ich werde dir …“

    Nicht dir, Petrus, sondern dir, der Gemeinde.

    „Ich werde dir die Schlüssel zum Himmelreich geben. Was du auf der Erde bindest, wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf der Erde öffnest, wird auch im Himmel offen sein.“

    Die anderen Evangelisten schreiben: „Ich gebe dir die Schlüssel zum Reich Gottes.“ Und wofür stehen Schlüssel? Für Autorität. Jesus sagt: „Ich gebe dir die Schlüssel. Wenn du etwas bindest, wird der Himmel dahinterstehen. Wenn du etwas öffnest, wird der Himmel dahinterstehen.“ In einer anderen Übersetzung steht: „Was du verbietest, wird der Himmel bestätigen. Es soll im Himmel verboten sein. Was du erlaubst, wird der Himmel erlauben.“ In einer anderen Übersetzung steht: „Was du auf- oder zuschliesst.“

    Diese Vollmacht ist der Gemeinde gegeben worden. Denen, die erkannt haben, dass Jesus Christus der Sohn des lebendigen Gottes ist. Er hat Ihnen Vollmacht in seinem kostbaren Namen gegeben. Und ein solches Erlebnis hatte Petrus an der Schönen Pforte mit dem Heiligen Geist und dem gelähmten Mann.

    Als wir frisch verheiratet waren, lebten Janet und ich icn einer kleinen Wohnung in Banning, Kalifornien. Ich war Co-Pastor in einer kleinen Kirche dort in der Gegend. Unsere Nachbarn hiessen Gloria und Juan. Ich kannte sie nicht sehr gut, aber sie waren ein nettes Paar. Eines Tages klopfte es an unserer Tür und Gloria stand da. Sie sagte: „Bayless, darf ich euer Telefon benutzen?“ Ich sagte: „Klar.“

    Für alle jüngeren Leute: Damals waren Handys noch nicht erfunden. Es gab auch noch keine privaten Computer. Der kleinste Computer war ungefähr so gross wie von hier bis zu dem kleinen Podium dort. Das waren Computer. Es waren riesige Geräte. Und als sie fragte, ob sie unser Telefon benutzen könnte, war damit ein Ding mit einer Wählscheibe gemeint, das an der Wand hing. Die neueren hatten Knöpfe zum Drücken. Aber unseres war eines mit Wählscheibe. Ich sagte: „Klar.“ Und sie kam herein. Sie war erst um die 30. Sie sagte: „Danke.“ Und sie brauchte etwa zehn Minuten bis zum Telefon. Ich fragte: „Gloria, was ist denn los?“ Sie sagte: „Ich habe mich am Rücken verletzt. Es tut so weh.“

    Sie ging zum Telefon und erledigte ihren Anruf im Nebenzimmer. Dann sagte sie: „Danke“ und wollte gehen. Und in diesem Moment hatte ich eine Eingebung vom Heiligen Geist wie Petrus an der Schönen Pforte. Aber im Gegensatz zu Petrus tat ich nichts.

    Sie ging. Etwa zehn Minuten später hörte ich, wie sie durch die Tür ihrer eigenen Wohnung ging. Ich fühlte mich so schlecht. Ich dachte: „Bayless, da stehst du nun. Du hast gewusst, dass Gott zu dir spricht. Du bist Pastor! Und du hast nichts gemacht.“ Ich betete und spürte, dass der Moment noch nicht vorbei war. Ich sagte: „Danke, Gott“, und ging hinüber. Ich klopfte an ihre Tür. Zehn Minuten später machte sie auf.

    Ich sagte: „Hey. Ich weiss nicht, ob du das weisst, aber Janet und ich sind Christen. Wir glauben an die Bibel. Und in der Bibel steht, dass Christen den Kranken Hände auflegen sollen und sie gesund werden. Ich glaube, dass Gott möchte, dass ich dir die Hände auflege und für dich bete, damit dein Rücken gesund wird.“ Sie brach in Tränen aus und fing an zu schluchzen. Sie weinte so sehr, dass sie fast keine Luft mehr bekam. Das hatte ich nicht erwartet. Ich fragte: „Gloria, was ist los?“ Sie sagte: „Bayless, Juan ist vor zwei Wochen nach Mexiko gefahren. Er hätte eigentlich nach zwei Tagen wieder da sein sollen. Ich weiss nicht, wo er ist, und ich habe nichts von ihm gehört.“

    Dann sprach sie über etwas anderes, das nicht in Ordnung war und über noch etwas anderes. Und sie sagte: „Mein Rücken tut so weh.“ Ich fühlte mich noch schlechter als vorher. Sie wohnte so nah bei uns, mit nur einer dünnen Wand und ein paar Balken und etwas Isolation dazwischen. Sie lebte auf der anderen Seite der Wand und ihre Welt brach gerade zusammen und ich hatte nichts davon mitbekommen. Einige von Ihnen haben sicher auch solche Menschen, die auf der anderen Seite der Wand leben. Oder Sie hören sie im Stock über sich herumlaufen. Oder Sie leben auf der anderen Seite des Zauns. Ihre Welt bricht zusammen und Sie hätten eine Antwort!

    Als sie aufhörte zu weinen, sagte ich: „Gloria, ich werde für dich beten. Okay? Ich lege meine Hände auf deinen Kopf und bete.“ Sie sagte: „Okay.“ Und so betete ich, dass sie etwas von Juan hören möge. Ich betete auch für die anderen Dinge. Ich betete, dass sie in Jesu Namen geheilt werden würde. Nichts Sichtbares geschah. Ich sagte: „Okay, Gloria, wir sehen uns“ und ging zurück in unsere Wohnung. Am nächsten Tag klopfte jemand energisch an unsere Tür. Als ich die Tür öffnete, stand Gloria davor. Sie rief: „Bayless, Bayless! Ich habe heute Morgen durch einen Freund von Juan gehört; er ist auf dem Weg nach Hause.“ Sie sagte: „Und schau! Meine Schmerzen sind weg! Es ist ein Wunder! Ich bin geheilt!“

    Und dann sagte sie: „Würdest du mitkommen und mir von Jesus erzählen?“ Ich sagte: „Klar!“ Ich nahm meine Bibel, setzte mich ihr gegenüber an den Couchtisch und erklärte ihr den Heilsplan anhand der Bibel. Ich sagte: „Gloria, willst du gerettet werden?“ Und sie fing wieder an zu weinen. Sie sagte: „Ja.“ Ich nahm ihre Hand, leitete sie im Übergabegebet und sie wurde gerettet. Manche sagen: „Wenn ich ein solches Wunder erleben würde, würde ich glauben.“ Nein, das würden Sie nicht.

    Das würden Sie nicht.

    Als der gelähmte Mann in Apostelgeschichte 3 geheilt wurde, der von klein auf gelähmt war und den alle kannten, steht dort: „Sie staunten über das Wunder.“ Aber sie glaubten nicht. Es weckte überhaupt keinen Glauben in ihnen. Es brachte sie nur zum Staunen. Erst nachdem Petrus gepredigt hatte, wurden sie gerettet. Glaube kommt durch das Hören, das Hören auf Gottes Wort. Ja, Gloria staunte über das Wunder. Aber sie musste erst das Evangelium in seiner ganzen Klarheit hören, bevor sie glauben und gerettet werden konnte. Wir müssen trotzdem das Wort Gottes predigen. Gott sei Dank für seine Macht und Gott sei Dank für sein Wort. Ich für meinen Teil denke, dass wir an der Schwelle zu einer Erweckung stehen, die beides vereinen wird: vernünftige, solide biblische Lehre und auch das mächtige Wirken und Zeichen für Gottes Macht. Wir brauchen beides.

    Gott hat seine Ansicht, wie seine Kirche funktioniert, nie geändert. Im Namen Jesu ist Kraft für das Gebet. Jesus sagte: „Was ihr meinen Vater in meinem Namen bittet, das wird er euch geben.“ In seinem Namen ist Kraft, Dämonen auszutreiben. Er sagte: „Treibt in meinem Namen Dämonen aus.“ In seinem Namen ist Kraft zum Heilen. Die ganze Gemeinde versammelte sich in Apostelgeschichte 4 und betete: „Herr, streckte deine Hand aus um zu heilen, damit Zeichen und Wunder durch den Namen deines heiligen Dieners Jesus getan werden.“

    Es ist Kraft in seinem Namen durch Lobpreis. In der Bibel steht: „Preist den Namen des Herrn. Denn sein Name allein ist erhöht.“ Es ist Kraft in seinem Namen zur Rettung. „Wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet.“ Doch in all diesen Dingen muss Glaube dahinterstehen. Sein Name ist kein Glücksbringer oder Talisman, der Böses abwehrt. Er ist nicht dafür geeignet, ihn beiläufig oder gedankenlos ans Ende eines Gebetes zu setzen. „Ach ja, im Namen von Jesus.“ Wenn wir für das Essen danken: „Ach ja, im Namen von Jesus.“ Ich weiss, dass es bei manchen so ist. Diese Leute haben wirklich nicht verstanden, was alles mit diesem Namen verbunden ist.

    Ich habe einiges über die Apache Scouts gelesen. Das war eine Einheit der amerikanischen Armee, die es von 1850 bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gab. Und ich habe etwas über einen Apache Scout im Besonderen gelesen. Er diente mehrere Jahrzehnte lang treu in der Armee. Als er ausschied, gaben sie ihm eine volle Rente, die er für den Rest seines Lebens beziehen konnte. Und sie gaben ihm einen Berechtigungsschein für die Eisenbahn, mit dem er auf Kosten der Armee mit jedem Zug in den USA fahren konnte. Einige Jahre später wurde er gefunden – tot und bettelarm. Er hatte kein einziges Mal seine Rente bezogen. Und es gab keinen Hinweis, dass er je mit der Eisenbahn gefahren war.

    Aber um seinen Hals hing eine kleine Ledertasche. Und darin steckten die Papiere, die ihn dazu berechtigten, die Rente zu beziehen und mit der Eisenbahn zu fahren. Doch er hatte nie verstanden, wozu sie gut waren. Für ihn waren sie ein Talisman, den er trug, damit er ihm Glück brachte und Böses abwehrte. Er musste ihn oft berührt haben, denn er war abgenutzt und schmutzig. Und ich finde, das ist ein gutes Bild für einige in der Gemeinde. Genau das bedeutet der Name Jesus für sie. „Ach ja, im Namen von Jesus.“ Aber sie haben nicht begriffen, dass in diesem Namen Autorität liegt. Und uns ist erlaubt, diese Autorität zu gebrauchen.

    Petrus sagte: „Es ist nicht unsere eigene Frömmigkeit, nicht unsere eigene Kraft. Es ist sein Name.“ Durch Glauben an seinen Namen. Und der Name ist der Kirche gegeben worden. Als Gläubige steht uns dieser herrliche, mächtige, unvergleichliche Name von Jesus zur Verfügung. Die ganze Macht, die dahintersteht, ist in unserer Hand. Hören Sie, was in 1. Johannes 3,23 steht:

    „Und so lautet sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes, Jesus Christus, glauben und einander lieben, wie er es uns aufgetragen hat.“

    In anderen Übersetzungen heisst es, dass wir unser Vertrauen auf diesen Namen setzen sollen. Dieser Bibelvers ist an Christen gerichtet. Es ist sein Gebot, dass wir einander lieben sollen. Und es ist auch sein Gebot, dass alle, die bereits an seinen Namen glauben und dadurch gerettet worden sind, an den Namen seines Sohnes glauben und ihr Vertrauen auf ihn setzen. Glauben kommt durch Hören, Hören durch das Wort Gottes.

    Ich denke, dass wir unsere Vorrechte und die uns geschenkte Autorität bei weitem nicht nutzen. Ich mache Ihnen Mut: Nehmen Sie sich Zeit, um sich in sein Wort zu vertiefen und mehr über den Namen Jesus zu lernen. Er wird etwas in Ihnen verändern! Und dann verändert das auch etwas um uns herum. Gott möchte uns gebrauchen, um in seinem Namen Heldentaten zu vollbringen.

    „Diese Zeichen werden denen folgen, die an meinen Namen glauben.“ Glauben wir an seinen kostbaren Namen. Aber das Wichtigste ist – und ich denke, das wissen alle und keiner wird es bestreiten –, dass wir von Sünde frei werden und eine Beziehung zu Gott haben. Wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Er bekommt eine Beziehung zu Gott. Danach hat sich Ihr Herz schon Ihr ganzes Leben lang gesehnt. Wer mich damals kannte, bevor ich mein Leben Jesus anvertraute, hätte nie geahnt, dass ich auf der Suche nach der Wahrheit war.

    Die meisten dachten, ich wäre einfach ein hoffnungsloser Trinker; jemand, der hemmungslos Drogen missbraucht; der weiss, wie man anfängt, aber nicht weiss, wie man aufhört. Hoffnungslos. Doch tief in meinem Herzen suchte ich nach der Wahrheit. Ich suchte nur am völlig falschen Ort danach. Ich fand sie erst, als mir ein zwölfjähriger Junge in einem Park von Jesus erzählte. Der erste, der mir je vom Evangelium erzählte, war ein Zwölfjähriger. Ich war Mitte 20 und in grossen Schwierigkeiten. Gott sei Dank für den Tag, an dem mir dieser Junge von Jesus erzählte. Es war der Anfang einer Reise, die mich in eine Strassenkirche führte, wo ich Jesus mein Leben gab. Und alles änderte sich.

    Ja, ich brachte einiges an Ballast mit, als ich gerettet wurde. Ich musste mein Denken erneuern lassen. In der Bibel steht: „Bewirkt euer Heil mit Furcht und Zittern!“ Das bedeutet, dass wir das nach aussen holen, was Gott in unserem Inneren getan hat. Und das tun wir, wenn wir uns mit dem Wort Gottes beschäftigen und es in die Praxis umsetzen.

    Ganz gleich, ob Sie gerade draussen auf der Plaza sitzen oder in einem Pub in Manchester in England, ganz gleich, wo Sie gerade sind – ich möchte Ihnen etwas sagen: Gott liebt Sie. Jesus Christus hat einen unendlich hohen Preis bezahlt, um Sie zu retten, mein Freund. Er hat sein eigenes kostbares Blut vergossen, um Ihnen eine Beziehung zu Gott zu ermöglichen.

    Vielleicht sind Sie allein hier. Vielleicht sind Sie mit einem Freund gekommen. Vielleicht sind Sie wie ich und suchen nach der Wahrheit, aber am falschen Ort. Wissen Sie was? Am Ende dieser Reise wartet Jesus. Und er steht auch am Anfang einer neuen und wunderbaren Reise. Ich möchte Ihnen einfach sagen: Sobald Sie Ja zu Jesus sagen, schnallen Sie sich lieber an und setzen Sie Ihren Helm auf. Denn es wird ein wilder Ritt. An dem Löwen aus dem Stamm Juda ist nichts zahm. Er ist absolut wild und gefährlich, aber er ist gut.

    Ich möchte mit Ihnen ein einfaches Gebet sprechen. Wenn Sie diese Worte aus tiefstem Herzen mitsprechen und sie ganz ernsthaft zu Gott sagen, dann leben Sie nach diesem Gebet nicht mehr nach ihren eigenen Regeln – das nennt man Busse – und sagen „Ja“ zu seinen Regeln. Und dann wird er Sie durch seinen Heiligen Geist von innen heraus verändern. Ich kann Ihnen nur die Worte sagen. Aber Sie können ein glaubendes Herz hineinlegen. Wollen wir zusammen beten? Beten Sie einfach mit. Sagen Sie:

    „Gott, ich komme zu dir und beuge mein Herz vor dir. Ich weiss, dass ich mich nicht selbst retten kann. Ich kann das Problem meines Herzens nicht selbst lösen. Nur du kannst das. Ich bringe dir mein ganzes Herz und mein ganzes Leben. Ich glaube, dass Jesus Christus dein Sohn ist. Ich glaube, dass er am Kreuz gestorben ist, um für meine Schuld zu bezahlen. Ich wende mich von diesen Sünden ab und sage Ja zu Jesus, dem auferstandenen Retter. Jesus, ich bitte dich: Komm in mein Leben. Du bist mein Herr. Alles, was ich habe und bin, lege ich in deine Hände. Von nun an folge ich dir nach. Amen.“

    Wenn Sie dieses Gebet mitgebetet haben, dann möchte ich Sie um etwas bitten: Nehmen Sie sich die Zeit und schreiben Sie uns einen Brief oder eine E-Mail. Lassen Sie uns wissen, dass Sie mitgebetet haben. Wir würden gern mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Wenn wir eine gute Kirche in Ihrer Nähe kennen und Sie keine haben, dann sagen wir es Ihnen. Aber vor allem möchten wir für Sie beten.

    Bevor meine Zeit um ist, möchte ich mir noch einen kurzen Moment Zeit nehmen, um ein herzliches Danke auszusprechen. Es gibt Menschen, die treu und grosszügig diese Sendungen unterstützen. Sie wissen das vielleicht nicht, aber sie werden in elf verschiedene Sprachen übersetzt und in der ganzen Welt ausgestrahlt, in Ländern, wo man nicht immer freien Zugang zum Evangelium hat. Und es gibt Menschen, die das finanziell unterstützen. Dafür möchte ich Danke sagen. Ohne Sie könnten wir das hier nicht tun. Gott segne Sie.

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