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Gottes grosses Geschenk an dich: seine Zusagen

Gott gibt uns in der Bibel viele Zusagen. Zum Beispiel in Bezug auf Heilung und Frieden. Lass dich in dieser Predigt durch konkrete Geschichten aus der Bibel und dem Leben von Pastor Bayless ermutigen, deinen nächsten konkreten Glaubensschritt zu gehen – damit auch in deinem Leben Gottes Zusagen wahr werden können!

  • Hallo Freunde! Wie schön, dass Sie hier sind. Nehmen Sie sich doch die nächsten paar Minuten Zeit, setzen Sie sich hin und wir beschäftigen uns mit Gottes Wort. Wir haben über Dinge gesprochen, die Gott jedem Christen im Überfluss schenkt. Und in dieser Predigt soll es um Zusagen gehen. Gott hat uns Zusagen im Überfluss gegeben. Vielleicht denken Sie jetzt, dass Sie wissen, was ich sagen werde, aber das glaube ich nicht. Es wird sehr praktisch, und es wird Ihnen helfen. Bereit?

    Wir haben eine neue Serie über Gottes Geschenke im Überfluss begonnen. Und als ich gebetet habe und vor Gott still geworden bin, hatte ich das Gefühl, dass er mir etwas zeigte, worüber ich sprechen soll. Wir haben uns den ersten Teil davon beim letzten Mal angeschaut. Und heute wollen wir damit weitermachen. Der Heilige Geist zeigte mir drei Dinge, die Gott jedem Christen im Überfluss schenkt. Er ist dabei nicht sparsam, sondern schenkt reichlich.

    Letztes Mal haben wir darüber gesprochen, dass Gott jedem Mitglied seiner Familie ein atemberaubendes Mass an Autorität gibt. All diese Autorität ist mit dem mächtigen Namen Jesus verbunden. Und heute wollen wir uns die anderen beiden Dinge anschauen. Zuerst kommen wir zu der zweiten Sache, die Gott uns allen im Überfluss gibt. Er gibt uns Zusagen im Überfluss. Zusagen im Überfluss. 2. Petrus 1. Ich beginne mit den Versen 3-5:

    „Denn dessen göttliche Kraft hat uns ja alles gegeben, was wir brauchen, um ein Leben zu führen, das Gott gefällt. Das kam dadurch, dass wir den erkannt haben, der uns durch seine Herrlichkeit und Güte berufen hat. Und durch dieselbe mächtige Kraft hat er uns seine kostbaren und grössten Zusagen geschenkt. Er hat versprochen, dass ihr Anteil an seiner göttlichen Natur bekommt, denn ihr seid dem Verderben dieser verführerischen Welt entflohen. Strengt euch deshalb an, diese Zusagen Gottes in eurem Glauben zu leben.“

    „Er hat uns seine kostbaren und grössten Zusagen geschenkt, damit wir Anteil an seiner göttlichen Natur bekommen.“ Und dann sagt er: „Strengt euch deshalb an, diese Zusagen Gottes in eurem Glauben zu leben.“ Als Erstes möchte ich darauf hinweisen, dass „Zusagen“ in der Mehrzahl steht. Er hat uns Zusagen gegeben. Er hat uns Zusagen in Hülle und Fülle gegeben. Und er sagt nicht nur „Zusagen“. Er sagt: „Es sind grosse Zusagen.“ Gross in dem Sinne, dass sie jeden Bereich menschlicher Bedürfnisse umfassen. Gross in ihrer Kraft. Gross in dem Sinn, dass der Eine, der die Zusagen gemacht hat, gross und fähig ist, sie bis in jedes Detail zu erfüllen.

    Und er sagt nicht nur, dass uns grosse Zusagen gegeben worden sind, sondern auch, dass sie gross und kostbar sind. Das Wort „kostbar“ bedeutet „wertvoll“. Es gibt wenige Dinge in der Bibel, die Gott ausdrücklich als „kostbar“ bezeichnet. Es ist eine recht kurze Liste. Eines dieser Dinge steht in 1. Petrus 1,18-19: „Wir sind nicht mit vergänglichen Werten wie Silber oder Gold losgekauft worden, sondern mit dem kostbaren Blut von Jesus Christus.“ Wir haben vorhin ein Lied über das kostbare Blut von Jesus gesungen. Mit seinen Worten stellt Gott seine Zusagen in ihrem Wert auf die gleiche Ebene wie das Blut von Jesus.

    Und warum sind seine Zusagen so wertvoll für uns? Wir haben es gelesen: Weil wir durch sie Anteil haben an seiner göttlichen Natur. Durch diese Zusagen bekommen wir Zugang zu seiner göttlichen Natur. Die Zusagen sind die Verbindung. Sie sind der Kanal. Sie sind die Leitung, durch die wir an Gottes Natur Anteil haben oder von ihr empfangen. Und Gottes Natur erreicht jedes menschliche Bedürfnis. Unabhängig von unserem Hintergrund, unserer Kultur oder unserer Erziehung haben wie vier Grundbedürfnisse.

    Uns fällt sicher noch mehr ein, aber vier Grundbedürfnisse haben alle Menschen gemeinsam. Erstens: Wir sehnen uns nach Leben. Ewiges Leben. Geistliches Leben. Die Sünde hat uns von Gott getrennt. „Der Lohn der Sünde ist der Tod.“ Wenn in der Bibel von geistlichem Tod die Rede ist, heisst das nicht, dass man aufhört zu existieren. Es bedeutet, dass wir vom Leben Gottes abgeschnitten sind. Und wir brauchen Leben. In der Bibel steht: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab. Alle, die an ihn glauben, gehen nicht verloren, sondern haben ewiges Leben.“ Das ist die Antwort auf dieses geistliche Bedürfnis.

    Zweitens: Wir sehnen uns nach körperlicher Gesundheit. Das ist jedem Menschen wichtig. Drittens möchte jeder von uns inneren Frieden. Und dann müssen wir auch versorgt sein. Wir müssen Essen auf den Tisch stellen, die Miete zahlen, das Haus abbezahlen, das Auto betanken, und so weiter. Wir haben also materielle Bedürfnisse. Diese vier Dinge haben wir alle gemeinsam.

    Und Gottes Natur deckt jedes dieser Bedürfnisse ab. Überall, wo Gott in der Bibel sagt: „Ich bin etwas“, spricht er über seine Natur. Das ist nichts, das nur an eine bestimmte Zeit gebunden ist. Es ist nichts, das aufhört, wenn ein Zeitalter endet und ein anderes beginnt. Wenn Gott sagt: „Ich bin etwas“, dann ist das seine Natur. Dann ist er das immer. Denken wir an Jesus. Jesus sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“

    Das ist ewiges Leben. Es ist das Wort „zoe“. Das gleiche Wort, das in Johannes 3,16 mit „ewiges Leben“ übersetzt wird. Sich selbst erneuerndes, ewiges Leben. Leben, wie Gott es hat. Das ist seine Natur. Jesus sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“

    In Hinsicht auf Heilung sagt Gott in 2. Mose 15: „Ich bin Jehova Rapha. Ich bin der Herr, der dich heilt. Ich bin der Herr, dein Arzt.“ Gottes Natur ist es, Heilung und Gesundheit zu sein. In Bezug auf materielle Versorgung sagte Gott in 1. Mose zu Abraham: „Ich bin El Schaddai. Ich bin der, der immer genügt. Ich bin der Gott, der mehr als genug gibt. Ich bin der Gott von Versorgung im Überfluss.“ Fülle, Überfluss, ist die Natur Gottes. In Bezug auf Frieden steht im Buch der Richter: „Der Herr ist Friede. Jehova Schalom.“ Er hat nicht nur Frieden. Der Herr ist Frieden. In der Bibel wird Gott an vielen Stellen als Gott des Friedens bezeichnet. Jesus ist der Friedefürst. Friede und Ruhe; all diese Dinge gehören zu Gottes Natur.

    Und was verbindet mich mit Gottes Natur? Die Zusagen. Durch diese grossen und kostbaren Zusagen habe ich Anteil an seiner Natur. Wenn man die Zusagen wegnimmt, nimmt man die Leitung weg. Ohne die Zusagen haben wir keine Verbindung. Ohne die Zusagen haben wir keinen Kanal. Die Zusagen sind der Kanal. Uns sind Zusagen geschenkt worden. Eine Vielzahl an Zusagen. Und sie sind gross und kostbar. Sie sind wertvoll. Warum? Weil wir durch sie Anteil haben an seiner göttlichen Natur.

    Einige von Ihnen erinnern sich vielleicht, dass ich die Geschichte schon einmal erzählt habe. Es geht darin um einen Freund von mir. Oder vielmehr um den kleinen Bruder eines Freundes von mir. Er war manchmal mit dabei, wenn wir als Kinder zusammen spielten. Dann wurde er älter und der jüngere Bruder wurde ein genauso guter Freund wie der ältere Bruder. Ab und zu konsumierten wir damals in meinem alten Leben illegale Substanzen und verbrachten Zeit miteinander. Dann zog ich weg. Er ging nach einer Weile ins Ausland. Er war einige Jahre im Ausland und lebte und arbeitete im Nahen Osten. Ich kam zurück nach Kalifornien. Er beendete seinen Einsatz im Nahen Osten und kam zurück. Und er hatte gehört, dass Bayless Conley Christ geworden war. Er traute seinen Ohren nicht. Die Leute sagten ihm: „Er hat sich wirklich verändert.“

    Er rief mich an und sagte: „Wollen wir zusammen etwas essen?“ Ich sagte: „Klar.“ Und so gingen wir in eine kleine Pizzeria. Sie ist hier in der Nähe. Wir sassen dort, und ich weiss nicht, warum, aber ich hatte den Gedanken im Kopf, dass ich nicht zu direkt sein durfte. Ich wollte die Botschaft vom Kreuz nicht zu aufdringlich präsentieren. Und darum tat ich etwas, was ich als „verdeckte Evangelisation“ bezeichne. Ich warf hier und da Andeutungen und kleine Hinweise ins Gespräch ein, aber ich sprach es nie direkt aus.

    Es war ein nettes Essen. Eineinhalb, zwei Stunden später verliessen wir das Lokal und gingen zu unseren Autos. Da sagte er: „Bayless?“ Ich sagte: „Was?“ Er fragte: „Was muss ich tun, um gerettet zu werden?“ Ich sagte: „In der Bibel steht: Wer in seinem Herzen glaubt, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat, und ihn mit dem Mund als Herrn anerkennt, der wird gerettet.“ Er sagte: „Ich glaube es. Ich glaube, dass er Gottes Sohn ist.“ Um uns herum auf dem Parkplatz waren noch andere Leute. Aber er blickte zum Himmel, hob seine Hände und sagte ganz laut: „Gott, ich glaube, dass Jesus dein Sohn ist. Ich glaube, dass er am Kreuz gestorben ist. Ich glaube, dass er von den Toten auferstanden ist und ich nehme ihn hier und jetzt als Herrn an.“ Er wurde dort auf dem Parkplatz gerettet, trotz mir.

    Was hatte ihm gefehlt? Eine Zusage. Als ich ihm die Zusage zeigte, hatte er den Kanal gefunden. Und er bekam Anteil an Gottes Natur, die Leben ist. In Apostelgeschichte 12 finden wir eine interessante Geschichte. Sie beginnt damit, dass Herodes die Gemeinde verfolgte. Er verhaftete Jakobus, den Bruder von Johannes, einen der zwölf Jünger, und liess ihn enthaupten. Er sah, dass das den Juden gefiel, und liess darum Petrus verhaften und ins Gefängnis werfen. Er wollte warten, bis die Passahzeit vorüber war. Dann wollte er Petrus herausholen und ihn auch enthaupten.

    Petrus war also im Gefängnis. Die Passahzeit ging zu Ende. Sie schärften schon die Axt. Wahrscheinlich war es die gleiche, die man auch bei Jakobus verwendet hatte. Und die Gemeinde betete wie verrückt. Doch was tat Petrus? Er schlief. Er schlief! Er war voller Frieden. Das war in der Nacht vorher. Dort steht, dass sie ihn bald holen und hinrichten wollten. Doch er schlief so tief, dass Gott einen Engel schickte, der ihn in die Seite trat, um ihn zu wecken.

    Petrus hatte also Anteil an Gottes Natur, die Frieden ist. Aber wie? „Petrus, wie kannst du in einer solchen Situation Frieden haben? Du sollst in ein paar Stunden enthauptet werden. Wie kannst du schlafen? Wie kannst du in so einem Moment Frieden haben?“ Nun, er hatte eine Zusage. Wir können es in Johannes 18 nachlesen. Jesus sagte ihm prophetisch voraus, auf welche Weise er sterben würde. Er sagte: „Dies wird geschehen, wenn du alt bist.“ Und er war noch nicht alt. Er hatte eine Zusage von Jesus, dass er erst sterben würde, wenn er alt war. Darum dachte er: „Warum sollte ich wach bleiben? Ich habe eine Zusage.“

    Er reagierte auf die Zusage, indem er still und vertrauensvoll ruhte. Geben wir uns also Mühe, wenn wir all das lesen, dass wir auf Gottes Zusagen reagieren. Manchmal müssen wir genau so reagieren. In anderen Situationen besteht die Reaktion auf eine Zusage aus aktivem Handeln statt stillem Ruhen.

    Wir kennen die Geschichte von der Frau mit den Blutungen. Sie drängte sich in der Menge von hinten an Jesus heran. Sie litt seit zwölf Jahren. Und sie berührte den Saum seines Gewandes. Sie sagte sich immer wieder – im Griechischen ist es eine wiederholende Verbform – „Wenn ich nur den Saum seines Gewandes berühren kann. Wenn ich nur seine Kleider berühren kann. Wenn ich nur seine Kleider berühren kann.“ Sie sagte es immer wieder. Und als sie den Saum seines Gewandes berührte, wurde sie gesund. Was hatte sie getan? Sie handelte nach einer Zusage.

    Im letzten Buch des Alten Testaments, in Maleachi 4, gibt es eine Prophezeiung über den kommenden Messias. Einer der Namen des Messias ist „Sohn der Gerechtigkeit“. Der Vers in Maleachi lautet: „Wenn der Sohn der Gerechtigkeit kommt, wenn der Messias kommt, wird Heilung unter seinen Flügeln sein.“ Das Wort „Flügel“ hier ist das gleiche hebräische Wort, das im ganzen Alten Testament auch als „Saum eines Gewandes“ übersetzt wird. Wenn der Sohn der Gerechtigkeit kommt, wenn der Messias kommt, wird Heilung unter dem Saum seines Gewandes sein.

    Die Frau sagte sich: „Wenn ich nur den Saum seines Gewandes berühren kann.“ Was tat sie damit? Sie handelte nach einer Zusage. Die Zusage ist der Kanal. Die Zusage ist die Leitung, durch die sie Anteil an Gottes Natur hatte, welche Gesundheit und Heilung ist. In der Bibel steht in Matthäus 14,35-36:

    „Als die Menschen dieser Gegend Jesus erkannten, verbreitete sich dies sofort in der ganzen Umgebung. Schon bald brachten die Leute alle ihre Kranken zu ihm, damit er sie heilte. Die Kranken baten ihn, auch nur den Saum seiner Kleidung berühren zu dürfen. Und alle, die ihn berührten, wurden gesund.“

    Sie waren alle Juden. Sie waren tief im Gesetz verankert. Sie hatten das Alte Testament auswendig gelernt. Sie kannten die Prophezeiung über den Messias. Und sie baten: „Lasst uns nur den Saum seines Gewandes berühren. Denn es gibt eine Zusage, dass der Sohn der Gerechtigkeit, der Messias, kommt, und dass Heilung unter dem Saum seines Gewandes sein wird.“ Sie reagierten auf eine Zusage.

    Vielleicht haben Sie schon einmal gehört, dass ich das erzählt habe. Nach meiner Bekehrung ging ich in eine kleine Pfingstkirche. Ich war ganz frisch Christ. Und ich hatte eine schlimme Hautkrankheit. Es sah nicht nur furchtbar aus. Es war an meinen Armen und verschiedenen anderen Stellen meines Körpers. Es fühlte sich an, als stünde meine Haut in Flammen. Ich hätte mir am liebsten die Haut abgezogen. Ich hatte Medikamente, aber nichts half. Ich war ein ganz junger Christ. Und ich las in der Bibel. Es war meine allererste Bibel. Ich hatte sie für 35 Cent auf einem Flohmarkt gekauft. Die beste Investition meines Lebens. Ich kam zum Jakobusbrief. Ich las ihn zum ersten Mal. Jakobus 5,14-15:

    „Ist einer von euch krank? Dann soll er die Ältesten der Gemeinde holen, damit sie für ihn beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Ihr Gebet im Glauben an Gott wird den Kranken aus seiner Not herausholen, und der Herr wird ihn aufrichten. Und wenn er Sünden begangen hat, wird Gott ihm vergeben.“

    Ich war begeistert. Und dann kam mir ein Gedanke. Oder vielmehr zwei. Erstens: Was ist ein Ältester? Und zweitens: Gibt es bei uns welche? Ich wusste es nicht. Also ging ich hinunter zur Telefonkabine. Es gab in der Kirche eine Frau, die ich kannte. Ich suchte ihre Nummer heraus und rief sie an. Ich sagte: „Hier ist Bayless. Ich habe ein Problem mit der Haut. Ich habe es schon eine Weile und nehme auch Medikamente, aber nichts hilft. Es wird immer schlimmer. Aber ich habe das in Jakobus 5 gelesen“, und ich zitierte die Zusage. Ich sagte: „Ich habe zwei Fragen. Erstens: Was ist ein Ältester?“ Sie erklärte es mir. Dann fragte ich: „Haben wir solche Leute in unsere Kirche?“ Sie sagte: „Ja.“ Ich fragte: „Wer ist das?“ Sie sagte einen Namen. Und als ich den Namen hörte, war ich enttäuscht.

    Ich wusste, wer es war. Es war ein alter Farmer aus dieser Kirche, und ich hatte furchtbare Angst vor ihm. Er betete oft im Gottesdienst. Die Gottesdienste bestanden dort aus vielen Gebetsgemeinschaften. Und dieser Mann betete oft. Aber er zuckte immer beim Beten. So: „Herr Jesus“ – [zuckt] – und es machte mir Angst. Es stimmt. Wenn ich zum Gottesdienst kam, suchte ich immer zuallererst den Raum ab. Und wenn er dort sass, ging ich auf die gegenüberliegende Seite. Ich versuchte immer, so weit wie möglich von diesem Mann entfernt zu sitzen. Ehrlich, er machte mir Angst. Ich wollte nicht in der Nähe dieses Mannes sein, der beim Beten immer so zuckte. Und jetzt musste das er sein.

    Ich suchte im Telefonbuch nach seiner Nummer und rief ihn an. Ich sagte: „Ich bin Bayless Conley. Dieser Typ mit den langen Haaren, der seit einer Weile in Ihre Kirche kommt. Ich habe eine Hautkrankheit. Ich habe im Jakobusbrief gelesen, dass man die Ältesten der Gemeinde rufen soll, wenn man krank ist, und dass sie einen salben und für einen beten. Und dann wird man geheilt.“ Ich sagte: „Jemand hat gesagt, Sie sind ein Ältester. Wo wohnen Sie? Können Sie mir Ihre Adresse geben?“ Er gab mir die Adresse. Ich fragte: „Sind Sie jetzt dort?“ Er sagte: „Ja.“ Ich sagte: „Ich komme.“

    Ich stieg in mein Auto und fuhr zu seiner Farm. Ich ging hin und klopfte an die Tür. Er kam mit einer Flasche Öl in der Hand an die Tür. Und dann sagte er: „Danke, Jesus.“ [zuckt]

    Es stimmt. Ich schloss einfach die Augen und machte sie nicht mehr auf. Ich spürte, wie er das Öl auftrug und hörte ihn beten. Und ich weiss, dass man nichts fühlen muss, um zu wissen, dass Gott etwas tut, aber es war, als würde Strom durch meinen Körper fliessen. Innerhalb von 24 Stunden war die Hautkrankheit komplett verschwunden.

    Der Kanal ist die Zusage. Uns sind grosse und kostbare Zusagen gegeben worden. Machen Sie sich mit ihnen vertraut. Und der, der sie gemacht hat, kann nicht lügen. Er hat die Macht, jede einzelne Zusage zu erfüllen. Uns sind grosse und kostbare Zusagen gegeben worden, durch die wir Anteil haben an seiner göttlichen Natur.

    Kommen wir zu unserem dritten Punkt. Gott hat jedem Einzelnen von uns Verantwortung im Überfluss gegeben. Er hat uns Verantwortung im Überfluss gegeben.

    2. Korinther 5,17-21:

    „Das bedeutet aber, wer mit Christus lebt, wird ein neuer Mensch. Er ist nicht mehr derselbe, denn sein altes Leben ist vorbei. Ein neues Leben hat begonnen! Dieses neue Leben kommt allein von Gott, der uns durch das, was Christus getan hat, zu sich zurückgeholt hat. Und Gott hat uns zur Aufgabe gemacht, Menschen mit ihm zu versöhnen.“

    Gott hat uns zur Aufgabe gemacht, Menschen mit ihm zu versöhnen.

    „Denn Gott war in Christus und versöhnte so die Welt mit sich selbst und rechnete den Menschen ihre Sünden nicht mehr an. Das ist die herrliche Botschaft der Versöhnung, die er uns anvertraut hat, damit wir sie anderen verkünden. So sind wir Botschafter Christi, und Gott gebraucht uns, um durch uns zu sprechen. Wir bitten inständig, so, als würde Christus es persönlich tun: Lasst euch mit Gott versöhnen! Denn Gott machte Christus, der nie gesündigt hat, zum Opfer für unsere Sünden, damit wir durch ihn vor Gott gerechtfertigt werden können.“

    Gott hat uns die Aufgabe gegeben, Menschen mit ihm zu versöhnen. Er hat uns die wunderbare Botschaft der Versöhnung gegeben. Wir sind Gottes Botschafter. Gott gebraucht uns. Wir sprechen, als würde Christus es tun. Das ist Verantwortung im Überfluss. Wir sind Botschafter.

    Und wir sollen mithelfen, dass Menschen durch Jesus Christus Frieden mit Gott bekommen. Das ist unsere Aufgabe als Botschafter. Wir vermitteln diese Botschaft durch unser Reden und unser Tun. Hören wir uns Vers 18 noch einmal aus der Amplified Bible an: „Uns ist dieser Dienst der Versöhnung anvertraut worden. Durch Wort und Tat sollen wir andere zum Einklang mit ihm führen.“ Wir sollen die Botschaft predigen, aber wir sollen auch ein verändertes Leben führen.

    Als ich nach Kalifornien zurückkam, hatte ich meine Familie vier Jahre lang nicht mehr gesehen. Mein Vater hatte mich zu diesem Zeitpunkt enterbt. Wenn man meinen Vater fragte, ob er Kinder habe, erwähnte er nur meine Schwester. Mich gab es für ihn nicht mehr, und er hatte gute Gründe dafür. So, wie ich mich verhalten hatte, hatte ich das wohl verdient. Nur so konnte er mit dem Schmerz umgehen, den ich meiner Familie durch mein Leben zugefügt hatte. Aber dann wurde ich gerettet. Als ich nach Kalifornien zurückkam, nahm ich keine Drogen mehr. Ich führte kein verrücktes Leben mehr.

    Und ich war anstrengend. Ohne Zweifel. Ich war voller Eifer. Meine Mutter wurde gerettet. Meine Schwester wurde gerettet. Aber mein Vater blickte mich an und sagte: „Mir warst du lieber, als du noch Drogen genommen hast.“ Aber er beobachtete. Er beobachtete mich. Er beobachtete meine Mutter. Er beobachtete meine Schwester. Er sah, dass sich unser Leben wirklich veränderte. Man konnte es nicht leugnen. Und so kam auch er zum Glauben an Jesus. Er war der letzte von uns, der gerettet wurde. Aber Gott sei Dank wurde er gerettet. Und zwar, weil er beobachtete.

    Es ist so wichtig, nach dem zu leben, was wir predigen. Aber das ändert nichts daran, dass wir die Botschaft auch mit Worten predigen müssen. Und die Botschaft ist, dass Gott die Welt durch den Tod von Jesus versöhnt hat. Gott rechnet den Menschen ihre Sünden nicht mehr an. Jesus hat den Preis für die Sünden der Welt bezahlt. Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen Sohn gegeben hat. Es gibt einen Ausweg. Es gibt eine Rettung. Wir müssen nicht in unseren Sünden sterben. Wir können ein verändertes Leben haben. Die Gnade Gottes wird dir ohne Gegenleistung angeboten. Das ist die Botschaft. Und als seine Botschafter sollten wir dafür sorgen, dass sie auch stimmt.

    Es ist wahr, mein Freund. Wir haben Zusagen im Überfluss. Und wir haben Verantwortung im Überfluss. Damit werden wir uns das nächste Mal noch genauer beschäftigen. Aber wir haben diese wunderbare Verantwortung und das Vorrecht, Menschen, die Jesus noch nicht kennen, die gute Nachricht des Evangeliums zu bringen. Und da müssen wir etwas Wichtiges wissen. Wenn wir von der Botschaft des Evangeliums erzählen, liegt die Kraft nicht in unserem Auftritt. Das bedeutet, dass ich kein routinierter Redner sein muss, damit es einen Eindruck macht. Dass ich mich gut ausdrücken und alles perfekt formulieren muss. Nein, die Kraft liegt in der Botschaft selbst. Gottes Wort ist lebendig. Jesus sagt: „Die Worte, die ich euch sage, sind Leben. Es sind lebendige Worte.“ Wenn wir das Evangelium predigen, wird Gott die Menschen mit seinen ewigen Worten erreichen. Also erzählen Sie anderen von Jesus!

     

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