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Jesus ist die Wahrheit – wirklich? – Harrison Conley

Paulus warnt in der Bibel vor Irrlehrern, die das Evangelium verwässern. Es gibt sie noch heute! Entdecke in dieser Predigt von Harrison Conley, wie du ihre Lügen durchschauen kannst und lass dein Herz bewegen von sechs Wahrheiten über Jesus. Es wird dir helfen, einen unerschütterlichen Glauben zu entwickeln und in jeder Lebenslage fest zu stehen.

  • Hallo Freunde, willkommen zur Sendung! Wir haben heute etwas ganz Besonderes für Sie. Wir beschäftigen uns mit der wichtigsten Person im ganzen Universum: Jesus Christus. Heute predigt unser Sohn Harrison. Er spricht über Jesus, die Wahrheit, und es geht dabei um den Brief an die Kolosser. Wenn man über Jesus spricht, kommt der Heilige Geist. Also, machen Sie sich bereit!

    Wenn Sie Ihre Bibel zur Hand haben, dann schlagen Sie bitte Kolosser 1 auf. Paulus schrieb diesen Brief an die Kolosser, um ein für alle Mal die wirkliche Wahrheit zu klären. Um ihnen die definitive Wahrheit zu vermitteln, auf die jeder von uns sein Leben aufbauen sollte. Und diese Wahrheit ist: Jesus steht über allem und genügt für alles. Bedenken Sie, dass Paulus diesen Brief vor etwa 2000 Jahren geschrieben hat, und dennoch ist er heute so relevant wie eh und je. Die Wahrheit über Jesus wird weiterhin in Frage gestellt. Das wissen Sie selbst; die Kultur arbeitet pausenlos daran, das wahre Bild von Jesus zu verzerren.

    Deshalb ist es für uns, als Kirche, unerlässlich, fest in der Wahrheit über Jesus verwurzelt zu sein. Darf ich das mal klarstellen? Jesus ist nicht der, für den Sie ihn halten. Jesus ist der, der er sagt, dass er ist. Die wichtigste Frage, die jeder von uns beantworten muss, lautet: Wer ist Jesus und was bedeutet das für mich? Ich bete, dass am Ende der heutigen Predigt jeder von uns diese Frage ein für alle Mal beantworten kann. Wenn Sie Ihre Bibel haben, dann lesen wir in Kolosser 1, beginnend mit Vers 15. Wiederum schreibt der Apostel Paulus, inspiriert vom Geist Gottes: „Er“. Wer ist mit „Er“ gemeint? Wen meint er damit? Nun, wir müssen ein paar Verse zurückgehen, um das herauszufinden. Verse 13 und 14:

    „…er hat uns gerettet aus der Macht der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe. In ihm haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden.“

    Er spricht von seinem Sohn. Er spricht von Jesus. Verse 15 bis 20:

    „Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen; und er ist vor allem, und alles besteht durch ihn. Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang hat; denn es gefiel der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen und durch ihn alles mit sich zu versöhnen – indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes – durch ihn, sei es, was auf der Erde oder was in den Himmeln ist.“

    Diese Verse sind so wichtig. Was wir sehen, ist, dass Paulus sechs Wahrheiten über Jesus darlegt. Sechs Wahrheiten in sechs Versen, die uns offenbaren, wer Jesus ist und was er tut. Hier ist die erste Wahrheit, die Paulus darlegt: „Jesus ist Gott.“ Das ist grundlegend. Wir müssen verstehen, dass Jesus Gott ist. Beachten Sie Vers 15; ganz am Anfang sagt er: „Er, Jesus, ist das Bild des unsichtbaren Gottes.“

    In Johannes 4 betont Jesus, dass Gott, der Vater, Geist ist. Das heisst, man kann ihn mit blossen Augen nicht sehen. Er ist Geist, und wenn man ihn verehren will, muss das im Geist und in der Wahrheit geschehen. Aber jetzt kommt’s: In seinem Brief an die Kolosser stellt Paulus klar, dass Jesus das sichtbare Ebenbild des unsichtbaren Gottes ist. Er ist praktisch die lebendige Visitenkarte Gottes. Und mit „unsichtbar“ ist nicht nur gemeint, dass man ihn nicht sehen kann. Es bedeutet auch, dass Gott an sich unergründlich ist, was diese Aussage über Jesus so wichtig macht. Denn durch Jesus wird der ansonsten unergründliche Gott begreifbar.

    Wie ist das möglich? Ganz einfach, weil Jesus selbst Gott ist. Er ist die zweite Person der Dreieinigkeit. Merken Sie sich das gut: Wir beten einen dreieinigen Gott an – einen Gott in drei Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Und dieser Jesus, der Sohn, hat sich quasi einen menschlichen Körper angezogen und ist unter uns gewandelt. Das ist ja auch das, was wir an Weihnachten feiern: dass der Schöpfer sich nicht zu schade war, selbst ein Teil seiner Schöpfung zu werden. Er wurde Mensch, um uns Menschen zu retten. Und dieser Jesus ist das exakte Spiegelbild des Vaters und repräsentiert ihn.

    Ich möchte wirklich, dass Sie das festhalten. Es ist extrem wichtig. Lassen Sie mich dazu eine kleine Geschichte erzählen. In meinem Leben passiert zurzeit was echt Seltsames. Nennen wir’s ein Phänomen. Ich weiss nicht, wie oder wann es passiert ist, aber Fakt ist, es ist passiert: Ich werde immer mehr wie mein Vater.

    Das ist, ehrlich gesagt, für die Leute um mich herum ein bisschen beunruhigend. Ein Beispiel: Ich habe neulich eine Weihnachtskarte für einen Kollegen geschrieben, der mir echt am Herzen liegt. Als kleiner Scherz habe ich beschlossen, die Karte auf Chinesisch zu schreiben. Nur damit er Google Translate herausholen und alles übersetzen musste.

    Das Problem: Ich spreche kein Chinesisch. Also hab ich alles in den Google Übersetzer eingegeben und dann die chinesischen Zeichen mühsam abgeschrieben. Meine Assistentin kriegt die Karte in die Hände, schaut drauf und lacht sich kaputt. Ich denke mir: „Klar, ist ja auch witzig!“ Aber sie sagt: „Nein, das ist nicht der Grund, warum ich lache.“ Ich frage: „Und warum dann?“ Sie antwortet: „Weil Ihr Vater mir ständig auf Chinesisch schreibt.“

    Man kann’s echt nicht erfinden. Ich mutiere zu meinem Vater. Klar, die Gene und so, aber ich bin natürlich nicht wirklich mein Vater. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt, ein Bruchteil des Ganzen. Aber bei Jesus ist das anders. Er ist nicht nur so ähnlich wie der Vater. In Johannes 10,30 sagt Jesus sogar, er und der Vater seien eins. Das heisst, wenn Sie wissen wollen, wie Gott tickt, wie er über die Menschen denkt oder wie er sie behandelt, dann schauen Sie sich einfach Jesus an. Denn er und der Vater, die sind eins.

    Das ist der Dreh- und Angelpunkt, den Paulus uns in diesem Bibelabschnitt nahebringen will. Erstens: Jesus ist Gott. Denken Sie an Johannes 1,18: „Niemand hat Gott je gesehen, nur der eingeborene Sohn hat ihn uns offenbart.“ Und erinnern Sie sich an die Stelle in Johannes 14? Die Jünger wenden sich an Jesus, machen Philippus zum Sprecher und bitten: „Zeig uns doch den Vater, Jesus.“

    Wissen Sie noch, was Jesus darauf geantwortet hat? „Wer mich sieht, sieht den Vater. Wenn ihr mich gesehen habt, habt ihr auch den Vater gesehen.“ Der Verfasser des Hebräerbriefs bringt es auf den Punkt: „Jesus ist das Spiegelbild des Vaters in jeder Hinsicht.“ Die erste Kernaussage, die Paulus über Jesus trifft, ist also: Jesus kann Gott sichtbar machen, weil er selbst Gott ist. Er ist die sichtbare Darstellung des unsichtbaren Gottes. Hören Sie sich Vers 15 aus der Neues Leben-Übersetzung an:

    „Christus ist das Bild des unsichtbaren Gottes. Er war bereits da, noch bevor Gott irgendetwas erschuf, und ist der Erste aller Schöpfung.“

    Das ist die zweite Wahrheit, die wir heute unbedingt verstehen sollten. Jesus ist der Grösste, der Höchste, der Unübertroffene. Nichts in der ganzen Schöpfung kommt ihm gleich oder steht über ihm. In allem ist er der Massstab. Denken Sie mal an eine Pizza Supreme: Warum ist sie die beste? Weil sie einfach alles drauf hat und mehr. Genau das will Paulus uns klar machen. Erstens: Jesus ist Gott. Und zweitens: Er ist der Oberboss in Sachen Rang und Autorität.

    Er ist der „Erstgeborene der Schöpfung“. Dieser Ausdruck taucht in der Bibel nicht zum ersten Mal auf und immer geht es um Vorrang, nicht um Geburtsreihenfolge. Denken Sie an den Auszug aus Ägypten: Gott sagt zu Mose, er soll dem Pharao ausrichten, dass Israel sein „Erstgeborener“ ist. Israel ist natürlich keine Person, sondern ein Volk. Es ist nicht das erste Volk und es wurde auch nicht geboren. Es geht Gott nicht ums Datum, sondern um den Stellenwert. Er meint: „Israel ist mein auserwähltes Volk, es steht an erster Stelle.“

    Ähnliches lesen wir in Psalm 89. Dort sagt Gott: „Ich mache ihn, den Messias, zum Erstgeborenen, zum Höchsten unter den Königen der Erde.“ In der Geschichte Israels gab es viele Könige. Denken Sie nur an Saul, David, Salomo. Aber hier geht es prophetisch um Jesus, den Messias. Er steht an erster Stelle, er ist der Erstgeborene. Um es klar zu sagen, was Paulus uns mitteilen will: Erstens, Jesus ist Gott. Zweitens, er ist das Nonplusultra, der Unübertroffene. In allem.

    Warum ist Jesus der Höchste? Vers 16 gibt uns die Antwort, und hören Sie mal genau hin: „Durch ihn hat Gott alles erschaffen…“ Machen wir mal kurz ’ne Denkpause. Ich würde Ihnen nahelegen, einen Stift zu nehmen und mal zu zählen, wie oft das Wort „alles“ in diesen paar Versen auftaucht. Paulus will uns damit klarmachen, dass Jesus wirklich über allem steht. Es gibt nichts, aber auch gar nichts, was ausserhalb seiner Kontrolle oder Oberhoheit ist. Alles, wirklich alles.

    „Durch ihn hat Gott alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist. Er machte alles, was wir sehen, und das, was wir nicht sehen können, ob Könige, Reiche, Herrscher oder Gewalten. Alles ist durch ihn und für ihn erschaffen.“

    Jetzt zur dritten Wahrheit, die wir uns heute anschauen wollen: Jesus ist nicht nur der Höchste, er ist auch der Schöpfer. Lassen Sie uns mal den ersten Satz der Bibel in Erinnerung rufen, 1. Mose 1,1:

    „Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.“

    Stellen wir das neben Kolosser 1,16. Was sich uns hier offenbart, ist nichts Geringeres als die Tatsache, dass Jesus der Handelnde in der Schöpfung ist, die zweite Person der Dreieinigkeit. Als Gott sagte: „Es werde Licht“, und plötzlich war alles hell, da war der Drahtzieher Jesus. Als Gott die Sterne wie Diamanten in den Himmel setzte und jedem einzelnen einen Namen gab, durch wen geschah das? Genau, durch Jesus.

    Als die Berge und Ozeane ihren Platz bekamen und das Firmament sich spannte, durch wen geschah das? Durch Jesus. Er ist ewig, immer eins mit dem Vater und unübertroffen in seiner Erhabenheit. Das ist Jesus in seiner vollen Pracht. Johannes 1,3:

    „Durch ihn wurde alles geschaffen, was ist. Es gibt nichts, was er, das Wort, nicht geschaffen hat.“

    Hören Sie gut zu: Die gesamte Schöpfung steht in den Diensten ihres Schöpfers. Jesus sprach, und es ward. Paulus möchte, dass wir das volle Ausmass der Macht, der Würde, der Überlegenheit und der grandiosen Grösse Jesu erfassen. Er sagt: „Durch ihn wurde alles erschaffen, im Himmel und auf der Erde, das Sichtbare wie das Unsichtbare.“ Ob wir es nun sehen können oder nicht, das spielt keine Rolle. Er meint auch die geistliche Ebene, also Throne, Herrschaften, Mächte oder Gewalten.

    Diese Titel sind keine leeren Phrasen. Sie beziehen sich auf die geistliche Welt, eine Hierarchie von Engeln und Dämonen. Warum erwähnt Paulus das? Aus zwei Gründen: Erstens will er uns die Augen öffnen für die Realität der geistlichen Welt um uns herum. Eine Welt voller Engel und Dämonen, die weit über unsere natürlichen Sinne hinausgeht. Und er will, dass wir uns im Klaren sind: Über all dem steht Jesus. Das ist Grund Nummer eins. Und der zweite? Er nimmt gezielt eine falsche Lehre ins Visier, die sich in der Gemeinde von Kolossä breitgemacht hatte.

    Erinnern Sie sich, wie ich sagte, dass jeder seine „eigene Wahrheit“ auf den Tisch legen konnte? Eine dieser Eigenheiten war die Vorstellung, Engel seien die Mittler zwischen Gott und Mensch und dass wir eigentlich Engel anbeten sollten. Paulus nimmt hier den Wind aus den Segeln und sagt: „Moment mal, Leute, ihr liegt komplett daneben. Engel sind nicht die Autobahn zu Gott.“ Er fügt hinzu: „Wenn ihr Engel anbetet, dann macht ihr Jesus klein, der doch über allen steht. Jesus ist der Einzige, der wirklich zwischen Gott und Menschen vermitteln kann.“

    Also nochmal: Die gesamte Schöpfung, inklusive der geistlichen Welt, untersteht der Überlegenheit und Autorität Jesu. Er ist der Schöpfer, die Quelle, er ist das A und O. Weiter im Text. Es heisst da: „Alles ist durch ihn und für ihn erschaffen.“ Und Vers 17 besagt:

    „Er war da, noch bevor alles andere begann, und er hält die ganze Schöpfung zusammen.“

    Ein Gelehrter hat das mal so auf den Punkt gebracht: „Jesus ist derjenige, der den Kosmos davor bewahrt, ein Chaos zu sein.“ Das ist die vierte Wahrheit, die Paulus uns heute näherbringen will. Dass Jesus das ganze Universum zusammenhält. Dieser Satz, „Er hält die ganze Schöpfung zusammen“, spricht mir aus der Seele. Wenn ich das lese, springt meine Fantasie an. Wenn Jesus aus dem Spiel wäre, würde alles einfach zerfallen.

    Alles Leben, die gesamte Materie, würde augenblicklich aufhören zu existieren, weil er der ist, der alles zusammenhält. Darf ich mit Ihnen einmal einen kleinen Abstecher in die Wissenschaft machen? Die Wissenschaft ist mittlerweile so weit, dass sie weiss, alles besteht aus Atomen. Das haben wir schon in der Schule gelernt. Diese Atome haben einen Kern, in dem Protonen und Neutronen stecken. Und um diesen Kern herum schwirren Elektronen. Warum die das tun? Die Wissenschaft zuckt da nur mit den Schultern und sagt: „Es muss durch irgendeine Form von Energie verursacht sein.“

    Wir dachten immer, Atome seien der kleinste Baustein. Aber jetzt wissen wir, dass es sogar noch kleinere, subatomare Teile gibt. Tut Ihnen schon der Kopf weh? Warten Sie ab. Eine der neueren Theorien, die von Physikern vorgebracht wird, ist die sogenannte Stringtheorie. Hier die vereinfachte Version, weil ich selbst die aller einfachste Erklärung brauche. In der Schule musste ich denselben Physikkurs dreimal machen. Die Stringtheorie besagt, dass der kleinste Teil von allem aus vibrierenden Energiebündeln besteht.

    Würde man diese Energiebündel sichtbar machen können, würden sie wie vibrierende Saiten aussehen. Je nach Materie schwingen diese Saiten unterschiedlich schnell und in unterschiedlichen Formen. Und jetzt kommt’s: Die Wissenschaft hat keine Ahnung, warum diese Energiebündel überhaupt vibrieren oder warum sie nicht langsamer werden. Man weiss es einfach nicht.

    Ich bin wirklich kein Wissenschaftler und tue auch nicht so, als ob ich einer wäre. Und ganz ehrlich, ich habe die Stringtheorie wahrscheinlich stark vereinfacht. Aber wo die Wissenschaft uns im Stich lässt – was treibt diese Energiebündel an, warum bewegen sie sich, warum werden sie nicht langsamer –, da hätte ich eine Idee. Psalm 33, Verse 6 und 9 sagen:

    „Durch das Wort des HERRN entstand der Himmel und die Sterne wurden durch seinen Befehl erschaffen.“

    „Denn er sprach, und es geschah! Er befahl, und die Erde wurde erschaffen.“

    Und in Hebräer 1,3 heisst es:

    „Er erhält das Universum durch die Macht seines Wortes.“

    Ich möchte die These aufstellen, dass diese Energiebündel, falls es sie denn auf subatomarer Ebene gibt, ihre ganze Energie und Bewegungskraft direkt von Gottes Wort erhalten haben, als er die Welt ins Leben rief. Die Schallwellen seines Atems haben diese kleinen Dinger, diese kleinen Energiebündel, in Bewegung versetzt.
    Und weil Gottes Wort ewig ist, bewegen sie sich auch weiterhin. Himmel und Erde mögen vergehen, aber Gottes Wort bleibt bestehen. Es ist lebendig, es atmet, es ist aktiv und nie kraftlos. Diese Energiebündel werden sich weiterbewegen, bis Jesus sagt: „Hör auf dich zu bewegen!“

    Ich sage Ihnen, Jesus hält das ganze Universum durch die Macht seines Wortes zusammen. Und jetzt ein Gedanke zum Mitnehmen: Wenn Jesus das Universum auf subatomarer Ebene zusammenhält, dann gilt das auch für Sie, für Ihr Leben, Ihre Familie, Ihr Geschäft, unser Land und den ganzen Globus.

    Hören Sie gut zu: Er hat alles im Griff. Er weiss genau, was er tut. Seine Hände sind sicher, sein Wort ist unvergänglich. Für ihn ist nichts unmöglich. Er ist unsere Zuflucht, unsere Stärke, der Fels in der Brandung. Selbst wenn die Erde ins Wanken gerät und die Berge ins Meer stürzen, haben wir keinen Grund zur Panik. Warum? Weil der, der das ganze Universum im Griff hat, auch uns fest im Griff hat.

    Paulus vermittelt uns fünf Hauptpunkte: Erstens, Jesus ist Gott. Zweitens, er steht über allem. Drittens, er ist der Schöpfer. Viertens, er hält das ganze Universum zusammen. Und dann im Vers 18 lässt er uns wissen:

    „Christus ist das Haupt der Gemeinde, und die Gemeinde ist sein Leib. Er ist der Anfang und als Erster von den Toten auferstanden, damit er in allem der Erste ist.“

    Wenn wir diesen Abschnitt langsam ausklingen lassen, dann ist die fünfte Wahrheit, die Paulus über Jesus ausspricht, ganz klar: Jesus hat das Sagen in seiner Kirche. Er nennt ihn das Haupt des „Leibes“, der christlichen Gemeinde. Paulus nutzt im Neuen Testament verschiedene Metaphern, um die Kirche zu beschreiben.

    Manchmal spricht er von der Kirche als Braut Christi oder Familie Gottes. Aber hier verwendet er das Bild eines Leibes, um zu verdeutlichen, wie Kirche funktionieren sollte. Wie die Gläubigen, also wir, in diesem „Leib“ verschiedene Rollen spielen. Die „Ekklesia“, die Gemeinde, die Kirche, das sind wir – Gott ruft uns alle zusammen. Wir sind verschiedene Teile desselben Leibes.

    Sie brauchen mich und meine Talente, und ich brauche Sie und Ihre Fähigkeiten. Und wenn wir richtig aufeinander abgestimmt sind, fängt dieser Leib an zu wachsen. Die Kirche, dieses wunderbare, bunte Gebilde, hat aber nur ein Haupt, und das ist Jesus. Er ist der Lebensspender und derjenige, der alles zusammenhält.

    Mehr noch: Der Ausdruck „Haupt“ zeigt seine Position der Autorität an. Er hat das letzte Wort, wenn es um seine Kirche geht. Warum? Vers 18 macht das klar. Weil er der Anfang ist, der Erstgeborene von den Toten. Da haben wir wieder das Wort „Erstgeborener“, und auch hier steht es für Rang und Autorität, nicht für einen zeitlichen Ablauf.

    In der Tat ist Jesus von den Toten auferstanden, aber zeitlich gesehen war er nicht der Erste. Im Alten Testament haben Elija und Elisa Menschen wieder zum Leben erweckt. Im Neuen Testament hat Jesus selbst mehrere Personen wiederbelebt. Und auch der Apostel Paulus hat das gemacht. Aber hier geht’s nicht um Chronologie.

    Das Besondere ist: Alle, die wieder zum Leben kamen, sind später erneut gestorben. Jesus jedoch wird nie wieder sterben. Er lebt für immer. In Offenbarung 1,17 sagt er: „Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot und bin lebendig für immer und ewig! Ich habe die Schlüssel des Todes und des Totenreichs.“ Ich finde das grossartig. „Ich war tot, jetzt lebe ich für immer. Ich halte die Schlüssel des Todes und des Totenreichs.“

    Jesus macht uns deutlich: „Hört zu, ich habe die Schlüssel, um euch aus der Hölle rauszuholen.“ Warum und wie? „Weil ich Macht über den Tod habe, ich lebe für immer.“ Und dann sagt Jesus: „Genau dieses ewige Leben schenke ich auch euch, meiner Gemeinde.“ Das ist ein Knackpunkt, der die Gemeinde Jesu von allen anderen Glaubensrichtungen abhebt. Durch Jesus haben wir nämlich eine echte Antwort auf die drängendsten Fragen und Ängste der Menschheit: Was tun wir mit Sünde? Was tun wir mit dem Bösen? Was passiert nach dem Tod?

    Die Kirche kann hier klipp und klar antworten: „In Sachen Sünde schauen wir auf Jesus Christus. Er hat die Sünden der Welt auf seine Schultern geladen. Er wurde unsere Sünde, damit wir zur Gerechtigkeit Gottes werden können. Er hat die Strafe für uns getragen.“ Und bei der Frage nach dem Tod? Da blicken wir ebenfalls auf Jesus, der auferstanden ist und dieses ewige Leben allen anbietet, die seinen Namen anrufen. Er schenkt dieses Leben der Kirche, seiner Gemeinde, und deshalb steht er über der Gemeinde.

    Also, Jesus ist vollumfänglich Gott. Er ist das höchste Wesen. Er ist der Schöpfer. Er hält das Universum am Laufen. Er hat die Oberhand in seiner Gemeinde. Und zu guter Letzt, er ist der Retter. Damit schliessen wir ab. Werfen wir einen Blick auf Vers 20:

    „Durch ihn hat er alles mit sich selbst versöhnt. Durch sein Blut am Kreuz schloss er Frieden mit allem, was im Himmel und auf der Erde ist.“

    Das Stichwort hier ist Frieden. Bevor Jesus Mensch wurde, herrschte zwischen Gott und den Menschen kein Frieden, sondern Trennung und Feindseligkeit. Im Brief an die Epheser beschreibt Paulus ziemlich genau, wie es der Menschheit vor Jesus ergangen ist. Lassen Sie mich Ihnen das vorlesen, Epheser 2. Verse 1 bis 3. Wahrscheinlich haben Sie sie schon einmal gehört:

    „Auch ihr wart früher tot aufgrund eurer Sünden. Ihr habt genauso in der Sünde gelebt wie der Rest der Welt, beherrscht vom Satan, der im Machtbereich der Luft regiert. Er ist der Geist, der in den Herzen derer wirkt, die Gott nicht gehorchen wollen. Wir alle haben früher so gelebt und uns von den Leidenschaften und Begierden unserer alten Natur beherrschen lassen. Wir wurden mit dieser Natur geboren und waren Gottes Zorn ausgeliefert wie alle anderen Menschen auch.“

    Das war die Realität der Menschheit: tot in Sünden und Verfehlungen. Wir waren auf dem Holzweg, gesteuert vom Teufel, dem Geist, der in denen wirkt, die Gott nicht gehorchen wollen. „Wir waren Kinder des Zorns, in ständiger Rebellion gegen Gott“, sagt die Bibel. Und dann die Verse 4 und 5:

    „Doch Gott ist so barmherzig und liebte uns so sehr,
    dass er uns, die wir durch unsere Sünden tot waren, mit Christus neues Leben schenkte, als er ihn von den Toten auferweckte. Nur durch die Gnade Gottes seid ihr gerettet worden!“

    Die Wahrheit ist: Es gibt nur zwei Sorten Menschen – die in Jesus und die in Adam. In Jesus werden alle lebendig, in Adam sterben alle. Sie sind entweder geistlich tot oder geistlich lebendig. Und geistlich tot zu sein bedeutet nicht, nicht mehr zu existieren. Es bedeutet, von Gott getrennt zu sein. Die Bibel stellt fest: „Die ganze Welt ist vor Gott schuldig.“ Liebe Freunde, die ganze Welt braucht einen Retter. Es gibt nur einen Weg zu Gott, und das ist Jesus Christus. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Jesus holt Menschen, die in Verfehlungen und Sünden tot sind, ins Leben zurück. Wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet. Jesus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Wenn Sie geistliches Leben brauchen, dann rufen Sie heute den Namen des Herrn an, bekennen Sie sich zu Jesus, nehmen Sie seine Rettung an und werden Sie Teil der Familie Gottes.

     

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