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Wenn du gerade in einem solchen Sturm steckst, dann habe ich gute Nachrichten für dich. In Apostelgeschichte 27 erlebt der Apostel Paulus einen solchen Sturm. Er war verhaftet worden und befand sich nun unter der Aufsicht eines römischen Hauptmanns auf einem Schiff, das ihn nach Rom bringen sollte.

Schauen wir uns an, was in den Versen 9 bis 12 passiert:

Mittlerweile hatten wir viel Zeit verloren. Das Wetter wurde allmählich zu gefährlich für längere Seereisen, da es schon spät im Herbst war, und Paulus sprach mit den Seeleuten darüber. „Männer, wir werden in Schwierigkeiten geraten, wenn wir jetzt aufbrechen. Uns drohen nicht nur Schiffbruch und Verlust der Fracht, sondern auch Gefahr für Leib und Leben.“

Doch der Offizier, der für die Gefangenen verantwortlich war, hörte mehr auf den Steuermann und den Schiffseigner als auf Paulus. Und da der Hafen an einer ungeschützten Stelle lag – ein wenig geeigneter Ort, um dort zu überwintern – wollte die Mehrheit der Besatzung weiter an der Küste Kretas entlang nach Phönix segeln und den Winter dort verbringen. Phönix war ein guter Hafen, der sich nur nach Südwest und Nordwest öffnete.

Paulus hatte vom Heiligen Geist eine Warnung über genau diese Schifffahrtsroute bekommen – eine Offenbarung, die den Erfahrungen der bewährten Seeleute widersprach. Doch wie sich herausstellte, hatte Paulus recht.

Anschließend folgt ein grauenvoller Bericht über das, was geschah, nachdem das Schiff wieder in See gestochen war. In Vers 14 lesen wir, dass „ein Wind mit der Kraft eines Wirbelsturms“ aufkam. Das führte zu einer Reihe von Ereignissen, infolge derer sie bei einer Insel Schutz suchten (Vers 16) und die ganze Schiffsausrüstung über Bord werfen mussten (Vers 19), bevor sie schließlich die Hoffnung ganz und gar aufgaben (Vers 20). Es regnete in Strömen, um sie herum zuckten die Blitze und der Wind heulte.

Die Wellen brachen über dem kleinen Schiff zusammen und andauernd war das Krachen des Donners zu hören. Die Besatzung und die Passagiere waren erschöpft und hatten tagelang nichts mehr gegessen. Doch dann geschah etwas Unglaubliches. Lesen wir weiter in den Versen 21-25:

Schon lange hatte niemand mehr etwas gegessen. Da rief Paulus die Besatzung zusammen und sagte: „Männer, ihr hättet von Anfang an auf mich hören sollen. Hättet ihr Kreta nicht verlassen, dann wäre euch dieser Schaden und dieser Verlust erspart geblieben. Aber lasst den Mut nicht sinken. Keiner von euch wird sein Leben verlieren, obwohl unser Schiff untergehen wird. Letzte Nacht stand ein Engel des Gottes, dem ich gehöre und dem ich diene, neben mir und sagte:

‚Hab keine Angst, Paulus, denn du wirst auf jeden Fall vor dem Kaiser vor Gericht stehen! Und Gott in seiner Güte hat jedem sicheres Geleit zugesagt, der mit dir segelt.‘ Seid mutig! Denn ich glaube Gott und vertraue darauf, dass es genauso kommen wird, wie er es mir gesagt hat.“

Stellen wir uns das einmal vor. Mitten in dem Gewitter, dem tosenden Wind und den Wellen sagt Paulus: „Seid mutig!“ Dabei hatte sich nichts um sie herum verändert.

Vielleicht steckst auch du gerade mitten in einem Sturm, mein Freund. Vielleicht droht die Bank mit einer Zwangsvollstreckung für dein Haus. Vielleicht sind deine Kinder vom rechten Weg abgekommen oder deine Ehe steckt in einer Krise. Vielleicht hast du gerade eine schlechte Diagnose von deinem Arzt bekommen. Vielleicht erlebst du geistliche Angriffe.

Mitten in all dem möchte ich dir eines sagen: Sei mutig. Sei zuversichtlich. Gib nicht auf. Warum? Weil es so ist, wie Paulus gesagt hat: „Ich glaube Gott und vertraue darauf, dass es genauso kommen wird, wie er es mir gesagt hat.“   

Vielleicht sagst du nun: „Aber Paulus hat erlebt, dass ihm ein Engel begegnete und mit ihm sprach. Wenn ein Engel zu mir kommen und mich ermutigen würde, würde es mir in dem Sturm, in dem ich gerade stecke, auch etwas besser gehen.“ Doch vergiss nicht: Du hast etwas, das noch unerschütterlicher ist als die Worte eines Engels. Du hast das Wort Gottes, die Bibel! Sein Wort wird dich in deinem Sturm nicht im Stich lassen.  

Danke für die wichtige Rolle, die du in unserer Arbeit spielst. Ich bin dankbar und fühle mich geehrt, dass ich mit dir zusammenarbeiten darf.

Gott segne dich!

Bayless Conley

Aus: Monatsbrief März, 2024

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