Ich denke manchmal, dass Jesus Kirche völlig anders sieht als wir. Es gibt einen Vers, der uns darauf hinweist – Offenbarung 3,1:
Schreibe diesen Brief dem Engel der Kirchengemeinde in Sardes. Das ist die Botschaft dessen, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich weiss alles, was du tust und dass du den Ruf hast, lebendig zu sein – aber du bist tot.
Wow! Das ist an eine Kirchengemeinde geschrieben, die äusserlich so aussieht, als hätte sie alles im Griff. Sie stand im Ruf, eine lebendige, dynamische Kirche zu sein. Viele Menschen bewunderten diese Kirche und gingen zu Seminaren, um herauszufinden, was das besondere für ihren Erfolg war. Doch Jesus sagte: „Ihr seid tot.“
Eine andere Bibelübersetzung formuliert es so: Wie kannst du als lebendiger Mensch durchgehen, während du doch ein toter Leichnam bist? Oder: Ich kenne deinen Ruf als lebendige, aktive Kirche, aber du bist tot.
Aktivität ist nicht gleichbedeutend mit Leben. Manchmal liegen Menschen und Kirchen geistlich im Sterben, versuchen aber, dies mit Aktivität zu überdecken. Sie wahren den äusseren Schein, aber in Wirklichkeit frisst ihr geistlicher Verfall sie innerlich auf.
Selbst wenn wir meinen, uns ginge es fantastisch – Jesus durchschaut uns, sowohl unser individuelles Leben als auch unser Engagement für die Kirche.
Möge Gott dich und mich vor dieser Selbsttäuschung bewahren. Mögen wir unser tägliches Brot stets von ihm erwarten, indem wir erkennen und anerkennen, dass jeder Segen, den wir besitzen, jeder Fortschritt, den wir machen, allein das Ergebnis seiner Güte und Gnade ist.
Er ist derjenige, dessen Sichtweise wirklich zählt!
Möchtest du das Thema vertiefen?
Dann sieh dir folgende Sendung an:
Woran du erkennen kannst, dass es Gott gibt
Damit du keine Andacht verpasst
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Wie du beten kannst, wenn dich alles überfordert
Viele von uns erleben in ihrem Alltag Stress, leiden unter der aktuellen Weltlage oder lassen sich von vielem ablenken. Das kann schnell dazu führen, dass unser Gebet, das ganz oben auf unserer Prioritätenliste stehen sollte, erst zu unserer letzten Zuflucht wird. Wenn es dir auch so geht und du das ändern möchtest, dann schau mit mir ins 1. Buch Samuel. Dort finden wir die Geschichte von Hanna. Von dieser beeindruckenden Frau des Glaubens können wir uns viel darüber abgucken, wie wir im Gebet zum Ziel kommen.
Bring mit uns Hoffnung in die Wohnzimmer der Menschen!
Gerade in unsicheren Zeiten empfinden wir es als große Chance, Menschen durch Gottes Wort neue Zuversicht zu geben.