Wir haben in den letzten Andachten etwas über die ersten drei Aspekte von Mission gelernt. Heute möchte ich dir einen weiteren Aspekt vorstellen – das ist der Charakter. In 1. Korinther 9,24-27 erfahren wir, wie wichtig der Charakter ist, wenn wir anderen Menschen von Jesus erzählen wollen:
Denkt daran, dass alle wie in einem Wettrennen laufen, aber nur einer den Siegespreis bekommt. Lauft so, dass ihr ihn gewinnt! Jeder Athlet übt strenge Selbstdisziplin. Er tut das allerdings, um einen Preis zu erringen, dessen Wert verblassen wird – wir aber tun es für einen ewigen Preis. So halte ich mir stets das Ziel vor Augen und laufe mit jedem Schritt darauf zu. Ich kämpfe wie ein Boxer, aber nicht wie einer, der ins Leere schlägt. Mit der eisernen Disziplin eines Athleten bezwinge ich meinen Körper, damit er mir gehorcht. Sonst müsste ich befürchten, dass ich zwar anderen gepredigt habe, mich danach aber womöglich selbst disqualifiziere.
Paulus sagte, dass er in allen Dingen strenge Selbstdisziplin übt und dass er seinen Körper bezwingt. Immer wieder musste er seinen Körper bezwingen; das bedeutet indirekt, dass für ihn die körperliche Selbstdisziplin ebenso schwer war wie für dich und mich.
Jeder von uns hat eine Neigung zu bestimmten Sünden. Es ist jedoch wichtig, dass wir unser Fleisch beherrschen und in allen Dingen rein sind, weil unser Lebensstil sich auf unsere Botschaft auswirkt.
Nimm dir einen Moment Zeit und mache folgende Übung. Stell dir vor, du bist ein Arbeitgeber. Wenn du einen effizienten, vertrauenswürdigen, kompetenten Mitarbeiter anstellen willst, würdest du dich selbst für das gegenwärtige Gehalt anstellen?
Oder stell dir einmal vor, du müsstest den Rest deines Lebens mit jemandem verbringen, der genau wie du selbst ist. Würdest du dich darauf freuen, weil es eine grossartige Gelegenheit und ein Vorrecht wäre? Oder nicht?
Wenn dein Charakter grosse Mängel aufweist, wird es anderen Menschen sehr schwer fallen, auf das zu hören, was du zu sagen hast. Charakter zählt!
Möchtest du das Thema vertiefen?
Dann sieh dir folgende Sendung an:
Strebe nach Gerechtigkeit, Gottesfurcht, Glaube und Liebe 1/2
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Wie du beten kannst, wenn dich alles überfordert
Viele von uns erleben in ihrem Alltag Stress, leiden unter der aktuellen Weltlage oder lassen sich von vielem ablenken. Das kann schnell dazu führen, dass unser Gebet, das ganz oben auf unserer Prioritätenliste stehen sollte, erst zu unserer letzten Zuflucht wird. Wenn es dir auch so geht und du das ändern möchtest, dann schau mit mir ins 1. Buch Samuel. Dort finden wir die Geschichte von Hanna. Von dieser beeindruckenden Frau des Glaubens können wir uns viel darüber abgucken, wie wir im Gebet zum Ziel kommen.
Bring mit uns Hoffnung in die Wohnzimmer der Menschen!
Gerade in unsicheren Zeiten empfinden wir es als große Chance, Menschen durch Gottes Wort neue Zuversicht zu geben.