Leben als Christ

Ist das von Gott oder vom Teufel? (1)

Manche Menschen vermuten hinter jedem Gedanken den Teufel. Andere behaupten sehr schnell, Gott hätte zu ihnen gesprochen. Kannst du auseinanderhalten, woher deine Gedanken kommen? Bayless Conley zeigt dir in dieser Predigt, wie du sicher sein kannst, dass die richtige Stimme dich leitet.

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Predigtmanuskript

Jesus sagte: „Gut, Petrus. Dein Gedanke, dass ich der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes bin, war eine Offenbarung von Gott, dem Vater. Du hast Gott zugehört, Petrus. Dieser Gedanke, diese Idee kam von Gott.“

Wenn es wirklich der Heilige Geist ist, der spricht, wird Jesus erhöht. Er steht im Zentrum von allem, was Gott tut. Aber wenn etwas von Jesus wegführt, wenn er nicht im Zentrum steht, ist es nicht Gott, der spricht.

Hallo, ich bin Bayless Conley. Gott sieht dich. Er liebt dich. Und was immer dich beschäftigt: Er hat Antworten auf deine Fragen.

Hallo Freunde, ich heiße Sie zur heutigen Sendung willkommen. Die Frage, mit der wir uns beschäftigen wollen, hat sich jeder Christ schon einmal gestellt. Sie lautet: Ist das von Gott? Oder vom Teufel? Oder bin das nur ich? Meine Gedanken, meine Eindrücke, ist das Gott, der zu mir spricht? Ist es der Teufel, der zu mir spricht? Oder bin es nur ich selbst? Gibt es einen Weg, herauszufinden, wer es ist? Nun, es gibt absolut einen Weg, um zu unterscheiden, ob es Gott ist, der zu Ihnen spricht, der Teufel oder nur Sie selbst.

Wir werden das anhand der Bibel erforschen. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie zur Hand, setzen Sie sich hin und lassen Sie uns dieses sehr, sehr wichtige Thema zusammen ansehen. Ich glaube, Sie werden das erleuchtend finden. Es wird Ihnen in Ihrem Leben helfen. Ich glaube sogar, dass Gott Ihnen dadurch schon heute helfen wird.

Wir leben in einer materiellen Welt, aber wir leben auch in einer geistlichen Welt. Und offen gesagt, ist die geistliche Welt realer als die materielle Welt. Die materielle Welt wurde aus einer geistlichen Welt geboren. Insbesondere möchte ich heute über unsere Gedanken sprechen; unsere Gedanken, Pläne und Vorstellungen. Kommen sie von Gott? Oder kommen sie vom Teufel? Oder vielleicht kommen sie nur von uns.

Gedanken haben große Kraft. Wir lesen in Johannes 13, dass Satan den Gedanken, Jesus zu verraten, bereits in das Herz oder den Sinn von Judas gelegt hatte. Und einige Verse später lesen wir, dass der Satan in Judas hineinfuhr. So ergriff der Teufel Besitz von ihm. Judas ging hinaus und verriet Jesus, doch in der Bibel heißt es, es begann mit einem Gedanken. Judas ärgerte sich. Es gab einige Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und Jesus, wie zum Beispiel, als Maria ein Pfund teures Salböl auf seine Füße goss. Judas dachte: „Was für eine Verschwendung.“ Er teilte Jesus sein Missfallen mit und zeigte ihm damit, dass er verärgert war und sich von ihm distanzierte. Aber es begann mit einem Gedanken, den er zuließ, und der Teufel hackte darauf herum, und letztendlich eröffnete dieser Gedanke einen Weg, auf dem der Teufel in ihn hineingelangte. Es begann mit einem Gedanken.

In der Bibel heißt es: „Gebt dem Teufel keinen Raum.“ Das bedeutet, wir dürfen ihm nicht den geringsten Ansatzpunkt geben. Das griechische Wort dafür ist topos, von dem auch das Wort Topografie stammt. Wörtlich heißt das, lassen Sie ihn keinen Fuß in die Tür bekommen, keinen Finger und keinen Zeh. Und wenn es heißt, gebt dem Teufel keinen Raum, geht es vor allem um Ihren Sinn, um Ihr Denken. Unser Schlachtfeld ist der menschliche Verstand.

Lassen Sie uns darüber reden. Bitte schlagen Sie Ihre Bibel bei Matthäus 16 auf. Wir wollen uns die Frage ansehen: Ist das Gott? Ist das der Teufel? Oder bin das nur ich?

Matthäus 16, Verse 13 bis 18:

„Als Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?
Nun, erwiderten sie, manche sagen, er ist Johannes der Täufer, andere sagen, Elia, und wieder andere halten ihn für Jeremia oder einen der anderen Propheten.
Daraufhin fragte er sie: Und was meint ihr, wer ich bin?
Simon Petrus antwortete: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.
Da erwiderte Jesus: Glücklich bist du, Simon, Sohn des Johannes. Denn das hat dir mein Vater im Himmel offenbart. Von einem Menschen konntest du das nicht haben. Von nun an sollst du Petrus heißen. Auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und alle Mächte der Hölle können ihr nichts anhaben.“

Jesus sagte: „Gut, Petrus. Dein Gedanke, dass ich der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes bin, war eine Offenbarung von Gott, dem Vater. Du hast Gott zugehört, Petrus. Dieser Gedanke, diese Idee kam von Gott.“

Und dann benutzte Jesus ein kleines Wortspiel. Er sagte: „Von nun an sollst du Petrus heißen.“ Der Name Petrus bezeichnet einen Steinsplitter, der von einem Felsen abgebrochen ist. Aber dann sagte er: „Auf diesen Felsen“, und jetzt benutzte er ein anderes Wort, das für einen massiven Stein steht, wörtlich: Die Klippe eines Felsens. „Und auf diesen großen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen. Petrus, du bist ein Steinsplitter, aber auf diesen riesigen, massiven Felsen werde ich meine Gemeinde bauen.“ Was sagte Jesus hier? Es ist die Offenbarung, dass er der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes war. Das ist die Grundlegung der Gemeinde. Das ist es, worauf Jesus die Gemeinde baute, nicht auf Petrus als Mensch.

Petrus ist nur ein Steinsplitter. Die Gemeinde wird erbaut auf der Offenbarung, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Und nur jene, die diese Offenbarung haben, sind Teil der Gemeinde. Sie können in ein Kirchengebäude kommen, ohne Teil der Gemeinde zu sein. Sie können Ihr ganzes Leben lang jeden Sonntag in eine Kirche gehen und nicht Teil der Gemeinde Jesu sein. Die Gemeinde ist auf der Grundlage der Offenbarung aufgebaut, dass Jesus mehr ist als ein Mensch. Er ist der Sohn des lebendigen Gottes.

Petrus lag also goldrichtig. Er hörte Gott zu. Aber in den Versen 21 bis 23 heißt es:

„Von da an sprach Jesus ganz offen mit seinen Jüngern darüber, dass er nach Jerusalem gehen musste und was ihn dort erwartete. Er würde durch die Hand der Ältesten, der obersten Priester und Schriftgelehrten vieles erleiden müssen. Er würde getötet werden und am dritten Tage von den Toten auferstehen.
Doch Petrus nahm ihn beiseite und bedrängte ihn: Das darf nicht sein, Herr, sagte er. Das darf auf keinen Fall geschehen!
Jesus drehte sich zu Petrus um und sagte: Geh weg von mir, Satan! Du willst mich in die Falle locken. Du siehst die Dinge nur mit den Augen der Menschen und nicht, wie Gott sie sieht.“

Jetzt hörte Petrus also jemand anderem zu. Er hörte dem Teufel zu. „Nein, Jesus. Du wirst nicht nach Jerusalem gehen und von den Ältesten, den Schriftgelehrten und obersten Priestern misshandelt werden. Du wirst nicht sterben. Nicht du. Das wird nicht passieren.“ Jesus sagte: „Geh weg von mir, Satan.“ In einem Moment nahm Petrus also Gedanken von Gott an, und dann die Gedanken vom Teufel.

Wir gehen wieder ein paar Verse weiter zu Matthäus 17, Verse 1 bis 5:

„Sechs Tage später nahm Jesus Petrus und die beiden Brüder Jakobus und Johannes mit auf einen hohen Berg. Plötzlich veränderte sich sein Aussehen. Sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleidung wurde strahlend weiß. Auf einmal erschienen Mose und Elia und begannen mit Jesus zu sprechen. Petrus rief aus: Herr, wie wunderbar ist das! Wenn du willst, baue ich drei Hütten, eine für dich, eine für Mose und eine für Elia.
Doch noch während er das sagte, glitt eine helle Wolke über sie, aus der eine Stimme zu ihnen sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich meine Freude habe. Hört auf ihn.“

Ist Ihnen aufgefallen, dass Gott Petrus unterbrach, als er noch redete? Das war jetzt nur Petrus.

Im Markusevangelium 9, Vers 6 heißt es, nachdem Petrus sagte: „Lasst uns drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elia“, dass er nicht wusste, was er redete. In der Message-Bibel heißt es, er plapperte einfach los, ohne nachzudenken. Die Living Bible übersetzt: „Er sagte das, nur damit er redete, weil er sonst nichts zu sagen wusste.“

Petrus hörte also auf Gott, dann hörte er auf den Teufel und dann war Petrus einfach Petrus.

Wie ist das bei Ihnen? Die Gedanken, die Sie hegen, die Ideen, die Sie haben, die Pläne, die Sie schmieden – ist das Gott? Oder der Teufel? Oder sind das nur Sie? Lassen Sie uns darüber sprechen.

Wir beginnen mit Ihnen. In Psalm 94, Vers 19 heißt es:

„Als mich viele Sorgen quälten, gab dein Trost mir neue Hoffnung und Freude.“

Als mich viele Sorgen quälten. Gott hat uns erschaffen, damit wir denken, planen, träumen und uns Dinge vorstellen. Wir wurden nach seinem Bild erschaffen mit der Fähigkeit zu denken, uns Dinge vorzustellen, zu träumen und zu planen. Wir denken jeden einzelnen Tag viele Gedanken. Manche von ihnen sind gut, manche sind großartig, manche wunderbar und manche schlecht. Und die meisten von ihnen sind neutral.

Hören Sie. Das meiste von dem, was in Ihrem Kopf vor sich geht, sind nur Sie. Es ist extrem und unbiblisch, jeden Gedanken Gott oder dem Teufel zuzuschreiben.

Sie sollten nicht zu den Menschen gehören, die sagen: „Ich wollte zu Trader Joe’s gehen, aber der Herr sagte: Nein, geh zu Sprouts, und so ging ich zu Sprouts. Und ich wollte Kopfsalat kaufen, aber der Heilige Geist sagte: Nein, nimm Romanasalat. Ich wollte Tortillas kaufen, aber der Herr sagte: Nein, Mehl. Ich wollte Tofu kaufen und der Herr sagte: Nein, Hühnchen. Kauf am Mittwoch Tofu.“ Jesus macht die Menschen nicht so verrückt.

Das mag Sie überraschen. Wenn wir einkaufen gehen müssen, gehen wir einfach. Meine Frau und ich halten vorher kein Gebetstreffen ab. Ich mache meine eigene Einkaufsliste, ohne göttliche Offenbarungen, Prophetien oder ein Wort der Erkenntnis. Nur ich. Nur meine Frau.

Wenn ich einen freien Tag habe und Golf spielen möchte, spreche ich mit meiner Frau, um sicherzugehen, dass wir keinen Termin haben, dass es für sie in Ordnung ist und sie mich nicht braucht. Aber wissen Sie was? Ich bete nicht darüber. Ich gehe einfach. Ich verabrede mich mit ein paar Freunden und wir fahren auf den Golfplatz. Und – das mag Sie vielleicht überraschen – während des Spiels hilft Gott mir nicht bei der Auswahl des Schlägers.

Ich bin auf dem Rasen. Ich bin 130 Meter von dem Flaggstock entfernt, 110 Meter vom Rand des Rasens. Ich habe einen 9-er Schläger in der Hand und plötzlich erscheint mir ein Engel. „Bayless.“ – „Ja, Herr.“ – „Die Brise ist hier ein bisschen stärker, als du denkst. Leg den 9-er Schläger zurück und nimm den 8-er.“ – „Ja, Herr.“ Nein, nein, das tut er nicht. Ich habe Gemeinschaft mit Gott, wenn ich auf den Golfplatz gehe. Ich lache mit meinen Freunden. Vielleicht bete ich sogar ein bisschen. Aber Gott spricht nicht über die Details meines Golfspiels mit mir.

Die meisten Gedanken, die wir haben, sind einfach wir.

Dennoch müssen wir bedenken, dass wir geistliche Wesen in einem Körper sind. Und das Herz und der Verstand jedes Menschen so erschaffen wurden, dass sie sich nach Inspiration sehnen und danach suchen. Und wie wir bei Petrus sehen, kann diese Inspiration entweder von Gott oder vom Teufel kommen.

Wie können wir also unterscheiden, ob ein Gedanke von Gott oder vom Teufel kommt?

Nun, um im Kontext der Geschichten zu bleiben, die wir gelesen haben: Nummer eins: Wenn ein Gedanke von Gott ist, wird er Jesus erhöhen.

Als Petrus sagte: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“, sagte Jesus: „Petrus, das hat dir mein Vater im Himmel offenbart. Von einem Menschen konntest du das nicht haben.“ Freunde, die Inspiration von Gott erhöht Jesus. Jesus sagte in Johannes 15: „Wenn der Heilige Geist kommt, wird er mein Zeuge sein“, und in Johannes 16 sagte er: „Wenn der Heilige Geist kommt, wird er mich verherrlichen.“

Wenn es wirklich der Heilige Geist ist, der spricht, wird Jesus erhöht. Er steht im Zentrum von allem, was Gott tut. Aber wenn etwas von Jesus wegführt, wenn er nicht im Zentrum steht, ist es nicht Gott, der spricht.

Und zweitens, wiederum im Kontext dieser Geschichten: Von Gott inspirierte Gedanken unterstützen die Gemeinde. Jesus sagte: „Ich sage dir, du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und alle Mächte der Hölle können ihr nichts anhaben.“ Aufgrund einer Offenbarung Gottes sagte Jesus: „Ich werde meine Gemeinde bauen.“ Der Himmel ist für die Gemeinde. Die Hölle ist gegen die Gemeinde. Vom Himmel inspirierte Gedanken drehen sich darum, die Gemeinde zu bauen. Von der Hölle inspirierte Gedanken drehen sich darum, die Gemeinde zu zerstören.

Hören Sie. Wenn Ihre derzeitigen Gedanken, wie immer sie sein mögen, Sie auf einen Weg führen, der Sie von Ihrer Gemeinde trennt, sind diese Gedanken nicht von Gott. Wenn Ihre Gedanken von der Gemeinschaft, vom gemeinsamen Gebet, von Kontakten, von der Mitarbeit, von allem, was in der Gemeinde vor sich geht und zu ihr gehört, wegführen, kommen sie nicht von Gott. Freunde, Jesus baut eine Sache auf der Erde: Er baut seine Gemeinde. Das ist die eine Sache, die er baut. Und in Verbindung mit diesem Gedanken über die Grundlage, „Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“, sagte Jesus: „Ich werde meine Gemeinde bauen.“
Es ist wichtig zu beachten, dass Jesus seine Gemeinde liebt. Er liebt seine Braut.

Janet sitzt hier in der ersten Reihe. Wir erwähnen nicht oft, dass wir jetzt 40 Jahre verheiratet sind. Nun, wenn Sie anfangen, meine Frau, meine Braut, schlecht zu machen und mir sagen, dass es nicht wichtig für mich ist, mit ihr zusammen zu sein, haben Sie und ich ein Problem.

Jesus liebt seine Braut. Ich weiß, dass sie nicht perfekt ist, aber er starb für sie. Ich weiß, dass sie nicht perfekt ist, aber er liebt sie. Ich weiß, dass sie nicht perfekt ist, aber er kehrt für sie zurück. Und wenn Sie seine Frau schlecht machen und sagen: „Es gibt etwas, das mir an der Gemeinde nicht gefällt. Ich mag das nicht, und sie ist nicht so wichtig“, dann sind diese Gedanken nicht von Gott. Das ist die eine Sache, die Christus baut, und nichts darf Sie davon wegführen oder die Bedeutung der Gemeinde vermindern, Freunde, bis Jesus zu seiner Gemeinde zurückkehrt. Die Gemeinde ist die Hoffnung der Welt;

so fehlerhaft sie auch sein mag, Freunde. Sie ist fehlerhaft, weil ich ein Teil von ihr bin. Aber Christus liebt seine Gemeinde, und er wird seine Braut nicht schlecht behandeln. Er liebt seine Gemeinde. Er wird seine Gemeinde nicht verletzen. Alles, was seine Gemeinde herabsetzt oder Ihnen sagt, dass sie sich von ihr trennen sollen, all diese Gedanken kommen nicht von Gott.

Und wenn Gott zu Ihnen spricht oder Ihrem Herzen etwas offenbart, wird es niemals der Bibel widersprechen. Ich weiß, dass wir das wissen, aber hören Sie sich diese Verse an. Jesaja 8, Verse 19 und 20. Da heißt es:

„Und wenn sie euch raten, die Totenbeschwörer und Zauberer, die geheimnisvoll flüstern und murmeln, zu befragen, so antwortet: Soll ein Volk nicht lieber seinen Gott befragen? Soll man die Toten über die Lebenden befragen?
Richtet euch nach Gottes Weisung aus und wendet euch seiner Offenbarung zu. Wer damit nicht übereinstimmt, dem wird kein Morgenrot mehr leuchten.“

Den Menschen, die nicht mit seinen Worten übereinstimmen, wird kein Morgenrot mehr leuchten. Das bedeutet, sie sind geistlich in der Finsternis. Sie hören auf die Finsternis.

Einmal kam nach dem Gottesdienst im Foyer ein junger Mann auf mich zu. Ich schätze, er war Mitte 30, ein gutaussehender junger Mann. Er fragte: „Bist du der Pastor?“ Ich sagte: „Ja, das bin ich.“ Er sagte: „Ich wollte dir etwas sagen.“ Ich sagte: „Leg los!“ Er sagte: „Ich habe Offenbarungen von Gott.“ Und er nannte sie mir. Ich glaube, insgesamt waren es drei. Zufällig hatte ich meine Bibel in der Hand. Ich sagte: „Okay, was die erste angeht: Sieh her.“ Ich schlug die Bibel auf und wir lasen ein paar Abschnitte zusammen. Ich sagte: „Was du mir als Offenbarung von Gott beschrieben hast, besagt genau das Gegenteil dessen, was die Bibel sagt.“
Ich sagte: „Und jetzt zur zweiten.“ Ich schlug die Bibel an einer anderen Stelle auf. „Sieh, was die Bibel darüber sagt, ist das exakte Gegenteil deiner Aussage.“ Dann gingen wir zur dritten und ich zeigte ihm, dass die Bibel dem, was er für eine Offenbarung von Gott hielt, auch in diesem Fall komplett widersprach. Dann sah ich ihm ins Gesicht und wusste es. Ich sagte: „Du hörst Stimmen, richtig?“ Er sagte: „Ja.“ Ich sagte: „Nun, vielleicht spricht ein Engel zu dir, aber es ist ein gefallener Engel. Es ist ein Dämon, dem du zuhörst. Es ist nicht Gott. Wenn du davon befreit werden willst, kann ich sofort für dich beten. Du kannst von diesen Stimmen frei werden.“ Er sagte: „Nein“, drehte sich um und verließ die Gemeinde. Seine Informationsquelle war der Teufel, und er war zufrieden damit.

Wie können wir erkennen, dass Gedanken vom Teufel sind? Denken Sie nochmals an die Geschichten, die wir gelesen haben. Jesus sagte seinen Jüngern: „Ich werde nach Jerusalem gehen. Ich werde durch die Hand der obersten Priester, der Schriftgelehrten und der Ältesten leiden müssen. Man wird mich töten. Am dritten Tag werde ich auferstehen.“ Petrus sagte: „Nein, Herr. Das soll dir nicht widerfahren.“ Jesus sagte: „Geh weg von mir, Satan. Du bist ein Ärgernis für mich.“

Das Wort Ärgernis stammt lustigerweise von einem griechischen Wort ab, das den Stock in einer Falle beschreibt. Wenn dieser weggestoßen wird, klappt die Falle zu und das Tier ist darin gefangen.

Als wir noch kleine Jungs waren, hatten mein Freund Don und ich eine große Kiste. Wir stellten sie auf und klemmten einen Stock dazwischen. Dann streuten wir um die Kiste herum und darunter Brotstücke aus. Wir banden eine lange Schnur an den Stock, versteckten uns um die Hausecke und warteten. Schon bald kamen Vögel und fingen an, das Brot zu fressen, sie folgten der Spur unter die Kiste, und als wir an der Schnur zogen, waren sie darin gefangen. Das ist es, was Jesus sagte.

In der NLT-Übersetzung heißt es hier: „Geh weg von mir, Satan. Du bist eine gefährliche Falle für mich.“ Satan versuchte, Jesu Augen vom Kreuz und der Auferstehung abzulenken. Er stellte eine Falle auf, um ihn von dem Weg, den der Vater für ihn vorbereitet hatte, wegzuführen.

Wie erkenne ich, wenn der Teufel zu mir spricht? Er will mich vom dem Weg des Gehorsams gegenüber Gott abbringen. Sehen Sie, was Jesus als Nächstes sagte. Die nächsten Worte aus seinem Mund lauten, Matthäus 16, Vers 24:

„Dann sagte Jesus zu den Jüngern: Wer von euch mir nachfolgen will, muss sich selbst verleugnen und sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen.“

Satan versuchte, Jesus vom Kreuz abzubringen, und er versucht auch Sie von Ihrem Kreuz abzubringen. Aber, hören Sie: Dieses Kreuz ist freiwillig. Das Kreuz wird uns nicht aufgezwungen. Jesus sagte: „Verleugnet euch selbst und nehmt euer Kreuz auf.“ Im Lukasevangelium heißt es, dass Jesus sagte: „Nehmt euer Kreuz täglich auf.“ Sie nehmen es auf. Es ist eine Entscheidung. Wenn es eine Krankheit, eine Tragödie oder ein Unglück wäre, das Sie trifft, hätten Sie keine Wahl. Aber das Kreuz ist eine Entscheidung. Ich denke, diese Differenzierung ist wichtig. Jesus sagte in Johannes 10,10: Der Dieb, der Teufel, kommt, um zu stehlen, zu töten und zu zerstören, aber Jesus ist gekommen, damit Sie Leben haben und es im Überfluss haben. Doch inmitten dieses überreichen Lebens, das er für uns hat, ruft der Herr uns dazu auf, uns zu verleugnen und um seines Reiches willen Opfer zu bringen, währen wir wissen, dass er uns dafür belohnen wird – wenn nicht hier, dann sicher in unserem zukünftigen Leben.

In Vers 27 fuhr er fort:

„Denn der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters kommen und die Menschen nach ihrem Tun richten.“

Doch der Teufel wird versuchen, Sie und mich von dem Weg, der Leiden für Gottes Reich mit sich bringt, abzubringen, und auf einen Weg zu führen, auf dem wir weltlichen Reichtum und weltlichen Trost über den Willen Gottes stellen.

Der Weg Gottes führt auf den Weg der Opfer. Die Bibel sagt, dass jene, die nach dem Willen von Christus Jesus leben, Verfolgung erleiden werden. Aber der Teufel will uns von dem Weg abbringen, auf dem wir leiden könnten. Freunde, der Gehorsam gegenüber Gott ist wichtiger.

Ich wünschte, wir hätten die Zeit, die Predigt heute abzuschließen, aber, hey, bald kommt Teil 2, deshalb schalten Sie auch zur nächsten Sendung wieder ein, um den Rest der Predigt zu hören. Aber im Hinblick auf das, was Sie heute gehört haben, möchte ich Ihnen ein paar Dinge mitgeben, die Sie gebrauchen und einsetzen können; einige Dinge, über die Sie vielleicht beten oder sprechen wollen. Denn die Wahrheit ist: Gott spricht zu seinem Volk. Jesus sagte: „Meine Schafe hören meine Stimme und sie folgen mir.“

Wir wissen, dass auch der Teufel spricht. Er versucht, die Menschen vom Willen Gottes abzubringen oder verführt sie zur Sünde. Aber es gibt auch eine Stimme, die einfach unsere Stimme ist. Gott hat uns als kreative Wesen erschaffen, die Ideen haben. Wir haben Träume. Über all diese Dinge werden wir im zweiten Teil der Predigt sprechen.

Aber wissen Sie was? Es ist kein Zufall, dass Sie und ich gerade zusammen sind. Wenn ich könnte, würde ich jetzt zu Ihnen nach Hause kommen, Ihre Hand nehmen und mit Ihnen beten. Aber das hier ist das Nächstbeste. Lassen Sie mich mit Ihnen beten:

Himmlischer Vater, ich komme jetzt zu dir und bete für meine Freunde, die mir gerade zusehen. Ich bitte dich, dass du ihnen hilfst. Ich bete, dass du sie tief in ihrem Herzen berührst und ihnen zeigst, dass du bei ihnen bist. Wir danken dir für dein Versprechen, Vater, dass du uns nie verlassen und uns nie im Stich lassen wirst. Danke, dass du sie segnest und ihnen deine Liebe zusicherst, in Jesu Namen.

Bis zum nächsten Mal.

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