Wie Kirche wachsen kann 2/2

Bayless Conley hat in der Bibel vier Schlüsselelemente entdeckt, wie eine Kirchengemeinde stetig und gesund wachsen kann. Eine fundierte Lehre und gute Beziehungen gehören genauso dazu wie das Erleben von Wundern. Erfahre in dieser Predigt mehr darüber.

Dies ist der zweite Teil der Predigt, den ersten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Hallo Freund, schön, dass Sie dabei sind. Wir sprechen über vier Dinge, die die Kirche wachsen lassen. Sie stehen in der Apostelgeschichte und gelten für jede Generation. Am Anfang der heutigen Sendung geht es darum, dass Gläubige mit dem Heiligen Geist erfüllt werden. Es wird ein Segen für Sie sein. Ich denke, dass es wichtig ist, einfach gehorsam zu sein. Fangen Sie an, Kranken die Hände aufzulegen. Jesus sagt in Markus 16: „Diese Zeichen werden denen folgen, die glauben: Sie werden in meinem Namen den Kranken die Hände auflegen, und sie werden gesund.“ Fangen Sie einfach damit an. Ich erinnere mich an etwas, das ich als ganz junger Christ erlebt habe. Ich hatte meine Haare seit sieben Jahren nicht geschnitten, mein Bart war fast so lang wie meine Haare und ich hatte keine Ahnung vom Christsein. Ich hatte noch nicht einmal eine Bibel. Und da stand ich nun im Haus dieser Leute. Ich war ganz frisch bekehrt, aber da saß eine Frau auf einem Stuhl und sagte: „Bayless, bete für mich. Ich habe furchtbare Rückenschmerzen.“ Ich schaute mich um und dachte: „Hier muss es noch einen Bayless geben.“ Sie bat mich, für sie zu beten. Ich war verblüfft. Ich hatte noch nie für jemanden gebetet. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Mir fiel nur ein, dass ich gesehen hatte, wie der Evangelist in unseren kleinen Haustreffen zu den Leuten sagte, dass sie sich hinsetzen sollten, um für sich beten zu lassen. Er packte ihren Kopf, schüttelte ihn ein bisschen und brummte wie ein Grizzlybär: „Sei geheilt im Namen von Jesus.“ Das war alles, was ich wusste. Also sagte ich: „Okay.“ Und ich weiß es noch: Ich packte den Kopf der Frau und fing an, ihn zu schütteln. Dann brummelte ich: „Sei geheilt im Namen von Jesus.“ Und dann nahm ich meine Hand weg. Sie sagte: „Oh! Die Schmerzen sind weg“, und stand auf. Ich fragte: „Wirklich?“ - „Natürlich.“ Vielleicht sagen Sie: „Ich glaube, dafür bin ich nicht geeignet.“ Dann sind Sie sogar sehr gut geeignet! Denn dann bekommt Gott die ganze Ehre. Es ist ohnehin Er, der es macht und nicht Sie. Und noch ein anderer Punkt, den ich sehr praktisch finde. Schlagen wir Apostelgeschichte 6 auf. Ich finde, das ist sehr praktisch. Apostelgeschichte 6, nachdem die Apostel die Arbeit unter den Witwen delegiert hatten, die vernachlässigt worden waren. Da heißt es in Vers 5: Apostelgeschichte 6:5 „Und die Rede gefiel der ganzen Menge; und sie erwählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes…“ Sie wählten also Stephanus. Hier steht, dass er zwei Dinge hatte: Stephanus war voll Glaubens und voll des Heiligen Geistes. Er war voll Glaubens und voll des Heiligen Geistes. Das muss nicht das Gleiche sein. Er war voll Glaubens und voll des Heiligen Geistes. Und ein paar Verse später, in Vers 8, heißt es: Apostelgeschichte 6:8 „Und Stephanus, voll Glauben und Kraft, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk.“ Er war also voll Glauben und voll des Heiligen Geistes. Und hier steht, dass er voll Glauben und Kraft war. „Voll des Heiligen Geistes zu sein“ muss also ein Synonym sein für „voll Kraft sein“. Er war voll Glauben, voll des Heiligen Geistes - synonym mit Kraft - und tat Wunder und Zeichen unter dem Volk. Das Übernatürliche geschah. Sehen Sie, Glaube kommt durch das Wort. Römer 10:17 „Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi.“ Und der Heilige Geist, die Kraft, kommt durch Gebet. In Apostelgeschichte 4:31 steht: „Und als sie gebetet hatten, bewegte sich die Stätte […]; und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt.“ Das sind die gleichen Leute, die in Apostelgeschichte 2 erfüllt wurden. Sie wurden in Apostelgeschichte 4 aufgefüllt. Vielleicht sagen Sie: „Ich bin 1938 mit dem Heiligen Geist erfüllt worden.“ Gut, aber wann ist Er ausgelaufen? Als Christ muss man sich immer wieder neu vom Heiligen Geist erfüllen lassen. Voll des Heiligen Geistes, voller Kraft zu sein, kommt durch Gebet. Voller Glauben zu sein kommt durch das Wort. Wenn man beides zusammennimmt, geschieht Großartiges. „Er tat Wunder und Zeichen unter dem Volk.“ Als ich klein war, kam einmal mein Cousin Mick aus Florida zu uns. Mick war zwölf und ich war elf. Wenn Mick und ich zusammen unterwegs waren, machten wir immer Dummheiten. Immer. Als der 4. Juli kam, rafften wir alles an Feuerwerk zusammen, das wir bekommen konnten. Wir schnitten alles auf, schütteten das Schießpulver heraus, besorgten uns ein großes Münzröhrchen und füllten es bis oben hin mit Schießpulver. Wir stopften es richtig voll, bis nichts mehr hineinging und schraubten den Deckel drauf. Dann holten wir die Bohrmaschine meines Vaters, bohrten an der Seite ein Loch und steckten eine Zündschnur hinein. Aber die Zündschnur fiel immer wieder heraus und wir wussten nicht, wie wir sie richtig befestigen sollten. Da sagte mein Cousin Mick: „Ich habe eine Idee!“ Er rannte ins Haus und kam eine Minute später mit einer Kerze und Streichhölzern wieder. Er zündete die Kerze an und wir beugten uns beide gespannt vor. Er wollte Wachs auf das Loch mit der Zündschnur tropfen und die Zündschnur damit quasi „ankleben“. Er ließ also das Wachs heruntertropfen und - ich erinnere mich noch bis heute daran; es war wie in Zeitlupe - ein Funken fiel herunter und es machte „Bumm!“. Wir waren in der Garage meines Vaters und wurden buchstäblich durch die ganze Garage geschleudert. Mir klingelten danach noch tagelang die Ohren. Es war allein Gottes Gnade, dass wir nicht ernsthaft verletzt wurden. Aber sehen Sie: Wenn man Schießpulver und Feuer zusammenbringt, gibt es eine Explosion. Wenn man das Feuer des Heiligen Geistes und das Schießpulver von Gottes Wort zusammenbringt, gibt es Explosionen des Übernatürlichen. Gute Explosionen. Und wenn wir wollen, dass das Haus Gottes wächst, dann gehört das zu den Dingen, die unser Gott, der sich nicht ändert, zum Nutzen unserer Kirchengemeinden in unserer Mitte vollbringen will. Gut. Der dritte Punkt ist das, was ich „Gemeinschaft“ nenne. In Römer 1:12 schreibt Paulus: „… dass ich zusammen mit euch getröstet werde durch euren und meinen Glauben, den wir miteinander haben.“ Gemeinschaft. In Apostelgeschichte 11, ab Vers 22 steht: Apostelgeschichte 11:22-24 „Es kam aber die Rede von ihnen zu den Ohren der Gemeinde in Jerusalem, und sie sandten Barnabas aus, dass er hindurchzöge bis nach Antiochia; der freute sich, als er hingekommen war und die Gnade Gottes sah, und ermahnte alle, mit Herzensentschluss bei dem Herrn zu verharren. Denn er war ein guter Mann und voll Heiligen Geistes und Glaubens. Und eine zahlreiche Menge wurde dem Herrn hinzugetan.“ Gott hatte begonnen, in Antiochia zu wirken. Also schickte die Kirchengemeinde von Jerusalem Barnabas dorthin. Sie sagten nicht: „Ach, dort in Antiochia entsteht eine Kirche? Die schaffen das schon. Gott hat uns gezeigt, wie es geht; er wird es ihnen auch zeigen.“ Nein, sie unterstützten und ermutigten die neue Kirchengemeinde. Sie schickten ihnen jemanden, der sie unterweisen und lehren konnte. Und wir sehen, dass durch diese Gemeinschaft noch viel mehr Menschen zum Herrn fanden. Gottes Haus wuchs. Auch in Apostelgeschichte 16, Vers 4 und 5 ist es so. Hier geht es um Paulus und Timotheus. Da steht: Apostelgeschichte 16:4-5 „Als sie aber die Städte durchzogen, teilten sie ihnen zur Befolgung die Beschlüsse mit, die von den Aposteln und Ältesten in Jerusalem festgesetzt waren. Die Gemeinden nun wurden im Glauben gefestigt und nahmen täglich an Zahl zu.“ Sie blieben also in Kontakt mit ihrer Mutterkirche. Sie ließen die Leute nicht einfach allein. Sie überließen sie nicht sich selbst. Und daraufhin wurden sie im Glauben gefestigt und nahmen an Zahl zu. Hören Sie aufmerksam zu. Wenn sich Kirchen und Menschen absondern, verlieren sie eine wichtige Quelle von Kraft und Segen, die aber für gesundes Wachstum notwendig ist. In Sprüche 18:1 steht: Sprüche 18:1 „Wer sich absondert, geht nur den eigenen Wünschen nach, gegen jede Einsicht wehrt er sich.“ Und in Epheser 4:16 steht, dass der Leib durch all das wächst, das seine verschiedenen Teile beitragen. Freund, wir brauchen einander. Bleiben Sie in Kontakt. Ich möchte Ihnen eine kleine Geschichte vorlesen. Sie wird eingeblendet. Und sie ist selbsterklärend. Sie steht in Richter 18. Da heißt es in Vers 7: Richter 18:7 „Und die fünf Männer gingen hin und kamen nach Lajisch. Und sie sahen das Volk, das darin war, in Sicherheit wohnen, nach Art der Sidonier, ruhig und arglos. Und es gab keinen, der einem irgendetwas zuleide tat im Land, oder der fremdes Vermögen in Besitz genommen hätte. Und sie waren weit entfernt von den Sidoniern und hatten mit den Aramäern nichts zu tun.“ Klingt gut, nicht wahr? Sie lebten ruhig und arglos. Sie hatten mit niemandem etwas zu tun. Aber wenn wir weiterlesen, steht da ab Vers 27: Richter 18:27-28 „Jene aber nahmen mit, was Micha gemacht hatte, dazu den Priester, den er besaß. Und sie kamen über Lajisch, über ein ruhiges und argloses Volk, und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes; und die Stadt verbrannten sie mit Feuer. Und kein Retter war da; denn die Stadt war weit entfernt von Sidon, und sie hatten mit den Aramäern nichts zu tun...“ Sie brauchen andere. Ich brauche andere. Um der Zeit willen kommen wir zum vierten und letzten Punkt, der die Kirche wachsen lässt. Und das ist die Botschaft. Die Botschaft. Apostelgeschichte 11. Schlagen Sie es auf. Apostelgeschichte 11, ab Vers 19: Apostelgeschichte 11:19-21 „Die nun zerstreut waren durch die Bedrängnis, die wegen Stephanus entstanden war, zogen hindurch bis nach Phönizien und Zypern und Antiochia und redeten zu niemand das Wort als allein zu Juden. Es waren aber unter ihnen einige Männer von Zypern und Kyrene, die, als sie nach Antiochia kamen, auch zu den Griechen redeten, indem sie das Evangelium von dem Herrn Jesus verkündigten. Und des Herrn Hand war mit ihnen, und eine große Zahl, die gläubig wurde, bekehrte sich zum Herrn.“ Es kamen also viele dazu. Und was war ihre Botschaft? Sie predigten das Evangelium vom Herrn Jesus. Im Zentrum unserer Botschaft steht Jesus. In Apostelgeschichte 2, zu Pfingsten, predigte Petrus über Jesus, über Seine Wunder, über Seine Kreuzigung und über Seine Auferstehung. Und 3000 Menschen wurden zum Herrn hinzugefügt. Ich als Pastor weiß, dass wir auch viele andere Themen ansprechen müssen. Wir müssen über Familie sprechen; wir müssen über Ehe sprechen; wir müssen über Jüngerschaft sprechen; wir müssen über Haushalterschaft sprechen; wir müssen über Heilung sprechen. Es gibt sehr viele Dinge. Aber unsere zentrale Botschaft ist Jesus. Das ist das Evangelium. Jesus rettet, Jesus heilt, Jesus tauft mit dem Heiligen Geist und Jesus kommt wieder. Das muss das zentrale Thema in unserem Leben sein. Jedes gesunde christliche Leben und jede gesunde christliche Kirche hat eine zentrale Botschaft - und das ist Jesus Christus. Schauen wir uns zum Abschluss noch eine erstaunliche Geschichte an. Apostelgeschichte 10, ab Vers 1. Da steht: Apostelgeschichte 10:1-3 „In Cäsarea lebte aber ein Mann namens Kornelius, ein Hauptmann der Schar, die man ‚die Italische‘ nennt; der war fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus und gab dem Volk viele Almosen und betete ohne Unterlass zu Gott. Der sah um die neunte Stunde des Tages in einem Gesicht deutlich einen Engel Gottes zu ihm hereinkommen, der zu ihm sprach: Kornelius!“ Apostelgeschichte 10:4a „Er aber blickte ihn an, erschrak und sprach: Was ist, Herr?“ postelgeschichte 10:4b-6 „Er sprach zu ihm: Deine Gebete und deine Almosen sind hinaufgekommen vor Gott, sodass er ihrer gedacht hat! Und nun sende Männer nach Joppe und lass Simon holen mit dem Beinamen Petrus. Dieser ist zu Gast bei einem Gerber Simon, dessen Haus am Meer liegt; der wird dir sagen, was du tun sollst!“ Sagen wir: „Tun sollst. „Kornelius, sende nach Petrus. Er wird dir sagen, was du tun sollst.“ Später erzählte Petrus das alles der Kirche von Jerusalem. Und aus diesem Bericht wollen wir uns ganz besonders eine Sache anschauen. Apostelgeschichte 11:13-14. Petrus erzählt, was Kornelius zu ihm gesagt hat. Er sagt: Apostelgeschichte 11:13-14 „Und er erzählte uns, wie er den Engel in seinem Haus habe stehen sehen und sagen: Sende nach Joppe und lass Simon mit dem Beinamen Petrus holen! Der wird Worte zu dir reden, durch die du gerettet werden wirst, du und dein ganzes Haus.“ Der Engel sagte zu Kornelius: „Petrus wird dir sagen, was du tun sollst.“ Und hier erfahren wir noch ein paar Details: „Petrus wird Worte zu dir reden, durch die du und dein ganzes Haus gerettet werden.“ Menschen - Männer und  Frauen - werden gerettet, weil sie Worte gehört haben. Kornelius war noch nicht gerettet. Der Engel sagte: „Sende nach Petrus. Er wird Worte zu dir reden, und durch diese Worte wirst du gerettet.“ Vielleicht denken Sie: „Warum hat der Engel nicht selbst zu ihm gepredigt?“ Engel tun das in diesem Zeitalter nicht. In der Offenbarung lesen wir, dass es eine Zeit geben wird, in der sie es tun. Aber im Moment tun sie es nicht. Das ist unsere Aufgabe. Und ich möchte, dass Sie sich eines überlegen. Die Geschichte beginnt damit, dass Kornelius ein sehr frommer Mann war. Das bedeutet, dass er sehr religiös war, dass er Gott fürchtete und dass er auch seinem Haus beibrachte, Gott zu fürchten. Er war also ein sehr religiöser und ernsthafter Mann. Ich bin sicher, dass er Gott auf seine Art liebte. Er lebte sicher in echter Ehrfurcht vor Gott. Aber er war nicht gerettet. Es gibt viele Menschen, die eine echte Ehrfurcht vor Gott haben. Auf ihre Art lieben sie Gott ernsthaft. Aber sie sind nicht gerettet. Außerdem war Kornelius großzügig. Er gab Almosen. Das sind Geschenke für die Armen. Dieser Mann tat sehr viel Gutes. Er half den Armen. Und er verschenkte nicht nur wenig. Er verschenkte nicht nur kleine Aufmerksamkeiten. Er gab großzügig, um den Unterdrückten zu helfen. Dieser Mann tat viel Gutes. Aber er war nicht gerettet. Es gibt sehr viele Menschen, die in ihrem Leben Gutes tun. Manche opfern ihr ganzes Leben, um anderen zu helfen. Aber, Freund, dadurch wird man nicht gerettet. In der Bibel steht in 1. Korinther 1, dass es Gott gefallen hat, die Menschen durch die Torheit der Predigt zu retten. In Römer 1 schreibt der Apostel Paulus: „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; eine Kraft Gottes ist es zur Rettung für jeden, der glaubt.“ Vielleicht denken Sie: „Das ist aber eine komische Methode.“ Nun, ich habe es nicht erfunden. Gott hat in Seiner unendlichen Weisheit bestimmt, dass der Glaube im Herzen eines Menschen entsteht, wenn er die Botschaft hört und diese ihn zu einem Glauben führt, durch den er gerettet werden kann. Das geschieht nicht durch gute Taten, nicht, weil wir eine übernatürliche Erfahrung gemacht haben, nicht, weil wir viel gebetet haben und auch nicht, weil wir Ehrfurcht vor Gott haben. Es geschieht, weil wir der Botschaft des Evangeliums glauben: dass Gott Seinen Sohn gesandt hat, um für die Sünder zu sterben und dass Er auferstanden ist, nachdem Er den Preis bezahlt hat. Das ist unsere Botschaft. Dienst, Wunder, Gemeinschaft und die Botschaft. Senken wir einen Moment den Kopf und schließen die Augen. Vater im Himmel, wir danken Dir für Deine Weisheit und die Wege, die Du bestimmt hast, um uns zu erreichen und zu uns zu sprechen. Ich bete für jeden Mann, jede Frau, jeden Jungen und jedes Mädchen, die heute hier sind. Vater, ich glaube, dass es Deine göttliche Führung war, die sie hierher geführt hat. Ich bete, dass sie bereit sind, den Schritt des Glaubens zu gehen und ihr Vertrauen auf Dich allein zu setzen. Vielleicht haben Sie Ihr Leben geopfert oder zumindest ernsthaft versucht, anderen zu helfen, immer das Richtige zu tun, ein gerechtes Leben zu führen, niemanden zu betrügen, die anderen anständig zu behandeln und immer das Beste von ihnen zu denken. Sie betrachten sich als guten Menschen. Und nach menschlichen Maßstäben sind Sie das vielleicht auch. Aber in der Bibel steht, dass Gott vom Himmel herabschaute, um zu sehen, ob es einen guten Menschen gibt und es gab keinen einzigen. Gott misst uns nicht an menschlichen Maßstäben, sondern an himmlischen. Wir haben alle gesündigt und werden der Herrlichkeit Gottes nicht gerecht. Das können wir auch mit noch so vielen guten Taten nicht ausgleichen. Wir könnten sie so hoch wie den Mount Everest auftürmen - auch das würde nicht reichen. Es wäre nicht einmal annähernd genug. Wir können beten, bis uns die Zunge am Gaumen klebt - auch das würde nicht reichen. Wir könnten spenden, bis wir selbst nichts mehr haben. Wir können Gott nicht erreichen; aber Er kann uns erreichen. Er sandte Seinen Sohn Jesus Christus, der Fleisch wurde. Er wurde einer von uns. Er wurde nicht in einem Palast in Reichtum und Macht geboren; Er wurde von einer jungen Jungfrau auf die Welt gebracht, die die Frau eines armen Zimmermanns war. Er wuchs unbeachtet in einer kleinen Stadt auf, die, wie wir heute sagen würden, ganz schön heruntergekommen war. Sie hatte einen schlechten Ruf und die Leute dachten, aus Nazareth würde nie etwas Gutes kommen. Aber mit etwa 30 Jahren begann Er Seinen Dienst und zeigte den Menschen, dass Gott nicht unnahbar und fern ist und nur ab und zu aus kalten, prüfenden Augen einen Blick auf die Menschheit wirft. Nein, Er ist ganz nah. Er ist ein liebender Vater, dem jeder wichtig ist. Jesus heilte Kranke, machte Aussätzige rein und weckte Tote auf. Viele Menschen folgten Ihm und hingen an jedem Wort, das Er sagte. Ein paar der religiösen Anführer Seiner Zeit wurden sehr neidisch. Sie nahmen Jesus, stellten Ihn vor ein Scheingericht und ließen Ihn gnadenlos auspeitschen. Und dann wurde Er gekreuzigt. Stellen Sie es sich einen Moment vor, wie Er da zwischen Himmel und Erde am Kreuz hing. Er war bis zur Unkenntlichkeit geschlagen und entstellt, heißt es in der Bibel in Jesaja 53. Aber das war noch nicht das Schlimmste. Dort am Kreuz rief Er: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Denn in diesem Moment legte Gott die Strafe für die Sünde der ganzen Welt auf Seinen eigenen Sohn und Jesus trug buchstäblich unsere Schuld. Er wurde unser Stellvertreter und Gottes Zorn über die Sünde der Menschen entlud sich über Seinem eigenen Sohn. Jesus starb an unserer Stelle. Die Ansprüche von Gottes ewiger Gerechtigkeit wurden erfüllt. Jesus starb. Am dritten Tag ließ Gott Ihn von den Toten auferstehen. In der Bibel steht, dass wir das glauben und Ihn mit dem Mund als Herrn bekennen sollen. „Herr“ bedeutet „Chef“. Es ist kein magisches Wort oder ein Zauberstab, den man schwenken kann. Sie müssen verstehen, dass es „Chef“ bedeutet. Wenn Sie Ihn „Herr“ nennen, dann sagen Sie damit: „Jesus, ich ordne Dir mein Leben unter. Du bist meine oberste Instanz. Ich will gehen, wohin Du mich führst. Ich gebe mein Recht auf ein unabhängiges Leben auf.“ Wenn Sie so zu Ihm kommen und sich ehrlich Seiner Herrschaft unterwerfen, dann kommt der Heilige Geist und verändert Sie innerlich. Das ist so radikal, dass Jesus es als „von Neuem geboren werden“ bezeichnet hat. An einer anderen Stelle in der Bibel heißt es: Wir sind eine neue Kreatur in Christus. Es ist etwas Wunderbares: Die sündige Natur wird aus unserem Geist weggenommen und wir werden in eine Beziehung zu Gott gestellt. Vielleicht interessieren Sie sich nicht für religiöse Rituale oder leere Zeremonien. Aber ich denke, dass Sie daran interessiert sind, Gott zu kennen. Sonst wären Sie nicht hier. Vielleicht hat Sie ein Freund überredet. Vielleicht sind Sie auch allein gekommen. Vielleicht sind Sie auch nur der Form halber hier. Vielleicht vertrauen Sie auf Ihre guten Werke. Es wird Zeit, stattdessen auf den Retter zu vertrauen. Ich zähle jetzt bis drei. Wenn Sie das Gebet mitbeten wollen, das ich Ihnen gleich vorsprechen werde, dann heben Sie die Hand. Damit sagen Sie: „Ich bin dabei. Ich werde beten und Jesus zu meinem Herrn machen. Ich mache ernst mit Gott.“ Ich denke, dass es Ihnen hilft, wenn Sie die Hand heben. Es ist ein äußerliches Zeichen für Ihren Glauben. Ich werde die Hände zur Kenntnis nehmen und dann können Sie sie wieder herunternehmen. Ich bin der Einzige, der sie sieht. Und danach werde ich Ihnen ein einfaches Gebet vorsprechen. Wenn Sie sich von ganzem Herzen an Gott binden, dann, glaube ich, dass Er Sie erhören und Ihnen begegnen wird. Eins. Zwei. Drei. Heben Sie die Hand, wenn Sie mitbeten wollen. Heben Sie auch die Hand, wenn Sie sich von Gott entfernt haben und zurückkommen wollen. Das sind einige Hände. In jedem Teil des Saales. Okay. Sehr schön. Nehmen Sie Ihre Hand wieder herunter. Legen wir alle eine Hand auf unser Herz. Jetzt reden wir mit Gott. Sie reden nicht mit mir. Plappern Sie es nicht einfach nach wie ein Papagei. Legen Sie Ihr Herz in die Worte. Sagen Sie: „O Gott, ich komme zu Dir. Ich glaube, dass Du mich siehst. Ich glaube, dass Du alles über mich weißt. Und ich glaube, dass Du Deinen Sohn Jesus gesandt hast, um für meine Sünden und die der ganzen Welt zu sterben. Jesus, danke für Dein Opfer. Ich glaube, dass Du gestorben und von den Toten auferstanden bist und dass der Preis bezahlt ist. Jesus, ich setze mein Vertrauen auf Dich. Rette mich. Mach mich rein. Sei der Herr meines Lebens. Ich bete in Deinem kostbaren Namen. Amen.“ - Großartig. Wie schön, dass Sie zugeschaut haben. Wenn Sie ein Pastor sind, dann möchte ich Sie ermutigen. Vielleicht erleben Sie in Ihrer Kirche oder Ihrem Dienst nicht so viel Wachstum wie Sie es sich wünschen würden. Vertrauen Sie auf Gott. Der Heilige Geist ist es, der alles macht. Wir lassen uns nur von Ihm führen. Wenn ich gerettet bin, muss ich mein Leben nicht mehr selbst führen, sondern mich von Ihm führen lassen. Setzen Sie die Prinzipien aus dem Wort Gottes in Demut um und lassen Sie Gott Seinen Teil tun. Alles Gute. Bis zum nächsten Mal.

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