In Psalm 147,11 nennt David zwei Dinge, die Gott gefallen – zwei Dinge, die scheinbar gar nichts miteinander zu tun haben:
Der Herr hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, an denen, die auf seine Gnade harren.
Erstens, Gott erfreut sich an denen, die ihn fürchten, an denjenigen, die eine respektvolle Ehrfurcht vor ihm haben. Zweitens erfreut sich Gott an denen, die auf seine Gnade setzen.
In der heutigen Andacht spreche ich darüber, was es bedeutet, Gott zu fürchten. Und in der morgigen Andacht schauen wir uns an, was es bedeutet, auf seine Gnade zu harren, und wie diese beiden Aspekte miteinander verbunden sind.
In der Bibel finde ich mindestens vier Arten, wie man Gottesfurcht zum Ausdruck bringen kann:
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Das Böse meiden. In Sprüche 8,13 heisst es: Alle, die den Herrn achten, hassen das Böse. Deshalb hasse ich Hochmut, Stolz, ein Leben voller Unrecht und Lüge.
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Auf Gott hören und seinen Anweisungen folgen. Gott zu fürchten bedeutet, ihm zu gehorchen, so wie Abraham in 1. Mose 22, als er bereit war, seinen Sohn zu opfern.
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Sich bewusst sein, dass Gott uns sieht. Die Bibel sagt deutlich, dass wir nirgendwo hingehen können, wo Gott uns nicht sieht.
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Wissen, dass wir eines Tages vor Gott stehen werden. Jesus sagt uns, dass wir eines Tages, wenn wir vor ihm stehen, sogar Rechenschaft für jedes nutzlose Wort ablegen sollen, das wir gesprochen haben.
Bete heute, dass Gott dir hilft, dein Leben gemäss dieser vier Prinzipien zu führen – denn Gott freut sich über die Menschen, die ihn fürchten.
Möchtest du das Thema vertiefen?
Dann sieh dir folgende Sendung an:
Strebe nach Gerechtigkeit, Gottesfurcht, Glaube und Liebe 1/2
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Wie du beten kannst, wenn dich alles überfordert
Viele von uns erleben in ihrem Alltag Stress, leiden unter der aktuellen Weltlage oder lassen sich von vielem ablenken. Das kann schnell dazu führen, dass unser Gebet, das ganz oben auf unserer Prioritätenliste stehen sollte, erst zu unserer letzten Zuflucht wird. Wenn es dir auch so geht und du das ändern möchtest, dann schau mit mir ins 1. Buch Samuel. Dort finden wir die Geschichte von Hanna. Von dieser beeindruckenden Frau des Glaubens können wir uns viel darüber abgucken, wie wir im Gebet zum Ziel kommen.
Bring mit uns Hoffnung in die Wohnzimmer der Menschen!
Gerade in unsicheren Zeiten empfinden wir es als große Chance, Menschen durch Gottes Wort neue Zuversicht zu geben.