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Gottes grosses Geschenk an dich: Kraft

Der Name “Jesus” hat Kraft – in seinem Namen können Wunder geschehen und böse Mächte müssen weichen. Diese Kraft steht auch für dich bereit! Bayless Conley zeigt dir anhand von konkreten Bibelstellen und praktischen Beispielen, wie du diese Kraft im Alltag in Anspruch nehmen und mögliche Schwierigkeiten überwinden kannst.

  • Hallo Freunde! Wir wollen heute und in den nächsten Wochen über Dinge sprechen, die Gott jedem von uns im Überfluss schenkt. Es soll um drei Dinge gehen, die Gott jedem Christen im Überfluss gibt. Er ist der Gott der Fülle. Er ist der Gott des Überflusses. Das ist seine Natur. Und am Anfang wollen wir über Kraft sprechen. Gott schenkt jedem seiner Kinder Kraft im Überfluss.

    Wir beginnen mit Hebräer 2,14. Es geht hier um Jesus. Und da lesen wir:

    „Da Gottes Kinder Menschen aus Fleisch und Blut sind, wurde auch Jesus als Mensch geboren. Denn nur so konnte er durch seinen Tod die Macht des Teufels brechen, der Macht über den Tod hatte.“

    Der Teufel hatte die Macht über den Tod. In anderen Übersetzungen heisst es: Er hatte die Herrschaft oder Vollmacht über den Tod. Aber Jesus hat ihn besiegt. Das griechische Wort hier bedeutet „vollkommen entmachten“ oder „ausser Gefecht setzen“. Jesus hat also den Teufel besiegt, der die Macht über den Tod hatte. Und wer hat diese Macht jetzt? Natürlich derjenige, der ihn besiegt hat. In Offenbarung 1,18 sagt Jesus:

    „Ich war tot und bin lebendig für immer und ewig! Ich habe die Schlüssel des Todes und des Totenreichs.“

    Schlüssel stehen für Macht. Jesus sagt: „Ich war tot und bin lebendig. Und das wird nie wieder passieren. Ich habe jetzt die Schlüssel.“ Freund, Schlüssel können Dinge auf- und zuschliessen. Schlüssel können Zutritt gewähren oder Zutritt verwehren. Schlüssel stehen für Macht. Und Jesus sagt: „Ich habe jetzt die Schlüssel.“ In Kolosser 2,15 steht es so:

    „Auf diese Weise hat Gott die Herrscher und Mächte dieser Welt entwaffnet. Er hat sie öffentlich blossgestellt, indem er durch Christus am Kreuz über sie triumphiert hat.“

    Die Lieblingsworte des Apostels Paulus für die Mächte der Finsternis und böse Geister sind „Mächte und Gewalten“. Epheser 6,12:

    „Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen die bösen Mächte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte der Finsternis.“

    Aber durch seinen Sieg am Kreuz hat Jesus diese Mächte und Gewalten besiegt. Er hat sie gründlich besiegt. Und ich liebe es, wie das im Kolosserbrief formuliert wird. Da kann man es besonders gut verstehen. Hören Sie zu:

    „Auf diese Weise hat Gott die Herrscher und Mächte dieser Welt entwaffnet. Er hat sie öffentlich blossgestellt, indem er durch Christus am Kreuz über sie triumphiert hat.“

    Jesus hat jetzt die Macht. Jesus hat den Sieg errungen. Hören Sie? Nach der Auferstehung, bevor er in den Himmel auffuhr, versammelte Jesus seine Jünger und sagte in Matthäus 28,18-19 Folgendes zu ihnen:

    „Jesus kam und sagte zu seinen Jüngern: Mir ist alle Macht …“

    Sagen wir alle: „alle Macht“. Er sagte:

    „Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

    „Ich habe alle Macht im Himmel und auf der Erde.“ Und dann sagt er: „Darum geht.“ Dies ist eindeutig eine Übertragung der Macht. Im Bericht von Markus wird das noch ein wenig deutlicher. Markus 16,15-18:

    „Und er sagte zu ihnen: Geht in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Botschaft. Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden. Und diese Zeichen werden die begleiten, die glauben: Sie werden in meinem Namen Dämonen austreiben und sie werden neue Sprachen sprechen. Sie werden Schlangen anfassen …“

    Wörtlich: „Sie werden Schlangen vertreiben“.

    „… oder etwas Tödliches trinken können, und es wird ihnen nicht schaden. Sie werden Kranken die Hände auflegen und sie heilen.“

    Seine Macht ist an uns weitergegeben worden, wenn wir seinen Namen gebrauchen. „Alle Macht im Himmel und auf der Erde ist mir gegeben worden. Darum geht in meinem Namen, treibt Dämonen aus und legt Kranken die Hände auf.“ Jesus Christus hat uns diese Macht gegeben. Die Macht liegt in seinem Namen.

    Ja, das ist wirklich ein Grund zum Klatschen. Als ich auf der Bibelschule war, wohnte ich in einem älteren Gebäude. Ich glaube, es gab sieben Wohnungen in dem oberen Stock, in dem ich wohnte, und sieben darunter. Eines Tages klopfte es an meiner Tür. Ich öffnete die Tür und ein Mann mit einem Klemmbrett und einem Stift stand davor. Und in dem Moment, als ich die Tür öffnete, kam mir an diesem Mann etwas sehr komisch vor. Er fragte: „Ich mache eine Umfrage. Darf ich hereinkommen?“ Ich sagte: „Nein.“

    Er sagte: „Aber es ist wichtig. Ich muss diese Umfrage machen. Darf ich in die Wohnung kommen?“ Ich sagte: „Nein, das dürfen Sie nicht.“ Und er wurde wirklich aufdringlich und unhöflich. Er sagte: „Ich muss hineinkommen.“ Etwas an ihm war sehr seltsam. Ich sagte: „Im Namen von Jesus, ich habe Nein gesagt.“ Und er machte [faucht]. Er hat mich wirklich so angefaucht. Und dann, als wäre nichts gewesen, sagte er wieder: „Ich muss hineinkommen.“ Ich sagte: „Im Namen von Jesus, nein.“ Und er fiel wie in Trance. Wirklich. Er stand dort, zwinkerte nicht, bewegte keinen Muskel. Es schien eine Ewigkeit zu vergehen. Ich stand da und wartete. Und er blieb einfach so. Vielleicht war es nur eine Minute, aber mir kam es lange vor. Und dann fragte er: „Kann ich jetzt hereinkommen?“

    Ich sah ihn an und sagte: „Im Namen von Jesus, ich habe Nein gesagt.“ Und er machte wieder [faucht]. Er fauchte mich wieder an. Und dann rannte er wie der Blitz den Gang entlang, die Treppen hinunter und hinaus auf die Strasse.

    In der darauffolgenden Nacht verhaftete ihn die Polizei auf dem Dach, als er versuchte, über das Dach in meine Wohnung zu kommen. Der böse Geist in ihm hatte die Macht des Namens Jesus erkannt. Es liegt Macht im Namen Jesus.

    Ich möchte Ihnen eine längere Bibelstelle vorlesen. Aber es stehen so viele Wahrheiten darin, die uns zeigen, womit wir es zu tun haben und welche Macht Jesus uns durch seinen Namen verleiht. Es steht in Apostelgeschichte 3. Ich beginne in Vers 1. Da steht:

    „Petrus aber und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die neunte Stunde, zur Gebetszeit.“

    Das ist drei Uhr.

    „Und es wurde ein Mann herbeigetragen, der war gelähmt von Mutterleibe an; den setzte man täglich vor das Tor des Tempels, das da heisst das Schöne, damit er um Almosen bettelte bei denen, die in den Tempel gingen. Als er nun Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen. Petrus aber blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an! Und er sah sie an und wartete darauf, dass er etwas von ihnen empfinge. Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher! Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich wurden seine Füsse und Knöchel fest, er sprang auf, konnte stehen und gehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. Und es sah ihn alles Volk umhergehen und Gott loben. Sie erkannten ihn auch, dass er es war, der vor dem Schönen Tor des Tempels gesessen und um Almosen gebettelt hatte; und Verwunderung und Entsetzen erfüllte sie über das, was ihm widerfahren war.“

    Petrus hat hier ein Erlebnis mit dem Heiligen Geist. Er und Johannes waren schon oft in den Tempel gegangen, um zu beten. Sie hatten diesen armen Bettler schon oft dort gesehen. Er wurde täglich zum Tor des Tempels gebracht. Jesus selbst muss viele Male an diesem Bettler vorbeigegangen sein. Vielleicht fragen Sie: „Warum hat Jesus ihn dann nicht geheilt?“ Nun, in den Evangelien sehen wir, dass Jesus nicht jeden heilte, an dem er vorbeikam. Aber er heilte jeden, der zu ihm kam. Darüber sollten wir einmal genauer nachdenken. Ich habe einige Gedanken dazu, aber dafür habe ich gerade keine Zeit. Aber in diesem Moment lesen wir: „Petrus blickte ihn mit Johannes an.“

    Das ist im Griechischen ein sehr intensiver Ausdruck. Es ist nicht einfach ein beiläufiger Blick. Es bedeutet nicht, dass er ihn einfach wahrnahm. Es ist, wie wenn man eine Menschengruppe sieht und auf einmal jemand stark heraussticht. Manchen von Ihnen ist das vielleicht schon passiert. Sie sind irgendwo und schauen herum, und auf einmal saugt sich Ihr Blick an jemandem fest. Der Heilige Geist gebraucht unsere Augen. Das war ein Erlebnis mit dem Heiligen Geist. Petrus spürte, wie sein Blick von diesem Mann angezogen wurde. Er konnte nirgends anders mehr hinschauen und merkte, dass der Heilige Geist etwas tun wollte.

    Ich liebe diese Formulierung. Er sagt: „Silber und Gold habe ich nicht.“ Das griechische Wort hier bei „haben“ bedeutet „zur Hand haben“. Es bedeutet nicht, dass er kein Geld besass. Es bedeutet nicht, dass er keinerlei Mittel hatte. Es bedeutet nicht, dass er arm war. Er war auf dem Weg zum Gebet. Warum hätte er zum Beten Geld mitnehmen sollen?

    Petrus sagte: „Ich habe gerade kein Geld dabei, aber was ich habe …“ Und hier steht ein ganz anderes griechisches Wort. Es bedeutet: „in ständigem Besitz haben“. Damit ist etwas gemeint, das man immer bei sich hat. Etwas, zu dem man immer Zugang hat.

    „Ich habe kein Silber und kein Gold bei mir. Aber etwas, das ich immer im Besitz habe, das mir gehört und zu dem ich immer Zugang habe, gebe ich dir im Namen von Jesus Christus von Nazareth.“ Was meinte Petrus damit? Was gehörte ihm? Es war der Name von Jesus. Er hatte etwas über diese Macht verstanden, die Jesus der Gemeinde gegeben hat. Und alle liefen zusammen und es gab eine grosse Aufregung. Vers 12-13:

    „Als Petrus das sah, sprach er zu dem Volk: Ihr Männer von Israel, was wundert ihr euch darüber oder was seht ihr auf uns, als hätten wir durch eigene Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass dieser gehen kann? Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unsrer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht.“

    Vers 16:

    „Und durch den Glauben an seinen Namen hat sein Name diesen, den ihr seht und kennt, stark gemacht; und der Glaube, der durch ihn gewirkt ist, hat diesem die Gesundheit gegeben vor euer aller Augen.“

    Sein Name. Durch den Glauben an seinen Namen. Nicht nur sein Name, sondern der Glaube an seinen Namen. Petrus sagte nicht: „Es liegt daran, dass ich ein Apostel bin. Dass ich einer der Zwölf bin. Dass wir zur Stunde des Gebets am Tempel waren und gebetet haben.“ Nein, er sagt: „Es ist nicht unsere eigene Kraft oder Frömmigkeit. Das kam nicht von uns. Es kam durch den Namen, der uns gegeben ist, und durch Glauben an diesen Namen.“

    Die religiösen Anführer waren aufgebracht. Sie riefen Petrus und Johannes zu sich. Und nun kommen wir zu Kapitel 4, ab Vers 7.

    „Und sie stellten sie in die Mitte und fragten sie: Aus welcher Kraft oder in welchem Namen habt ihr das getan? Petrus, voll des Heiligen Geistes, sprach zu ihnen: Ihr Oberen des Volkes und ihr Ältesten! Wenn wir heute wegen der Wohltat an dem kranken Menschen verhört werden, wodurch er gesund geworden ist, so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kundgetan: Im Namen Jesu Christi von Nazareth, den ihr gekreuzigt habt, den Gott von den Toten auferweckt hat; durch ihn steht dieser hier gesund vor euch. Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist.“

    Und nun hören Sie zu. Vers 12:

    „Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“

    Es ist kein anderer Name gegeben. Und es gibt kein Heil in einem anderen Namen. Wir wissen, dass wir durch den Namen Jesus von den Sünden reingewaschen sind und die Gunst Gottes haben. Gott sei Dank gibt es keinen anderen Namen, in dem es Heil gibt. Aber hier geht es um Heilung. Petrus sagte: „Wenn wir jetzt verhört werden und ihr uns wegen der guten Tat an diesem hilflosen Mann verurteilen und wissen wollt, wodurch er gesund geworden ist …“ Hier steht das griechische Wort „sozo“, heilen. „Ihr wollt wissen, wodurch er geheilt – sozo – worden ist?“

    Er sagte: „Durch den Namen Jesus. Es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, durch den wir geheilt – sozo – werden können.“ Das war hier das Thema. So mussten die religiösen Anführer es verstehen. Ich sage Ihnen, Freunde, im Namen Jesus liegt die Macht zu heilen. In ihm liegt die Macht zu retten. In ihm liegt die Macht zu befreien. Im Namen Jesus liegt Macht zu heilen. Und diese Macht ist der Gemeinde gegeben worden. „Alle Macht im Himmel und auf der Erde ist mir gegeben worden. Geht darum hin in meinem Namen.“ Petrus sagt: „Es ist sein Name durch Glauben an seinem Namen.“

    Und woher kommt der Glaube? Der Glaube kommt durch Hören auf das Wort Gottes. Wir lesen in Markus 16,17, dass Jesus sagt:

    „Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben …“

    Und so weiter. Vielleicht wissen Sie es, vielleicht nicht, aber das Neue Testament wurde in der griechischen Sprache geschrieben. Die Kapitel und Verse und die Satzzeichen wurden erst von den Übersetzern eingefügt. Und ich danke Gott dafür. Sonst wäre es ziemlich schwierig zu lesen.

    Die Worte sind vom Heiligen Geist gegeben. Aber die Satzzeichen nicht immer. Verschieben wir einmal den Doppelpunkt. Jesus sagt:

    „Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben“ – Und wir lesen es so – „: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben …“

    Und das ist sicher wahr. Aber ich glaube, dass man es so lesen sollte:

    „Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben an meinem Namen: Sie werden Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden. Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.“

    Petrus sagt: „Es ist sein Name durch Glauben an seinen Namen.“ Diese Zeichen werden denen folgen, die an seinen Namen glauben. Hören Sie: Glaube an den Namen Jesus entsteht, wenn wir darüber lesen, was dieser Name tun kann. Wenn wir verstehen, wie er seinen Namen bekommen hat. Wenn wir verstehen, dass diese Macht an die Gemeinde weitergegeben wurde und dass diese Dinge nicht durch unsere eigene Frömmigkeit oder unsere eigene Kraft geschehen oder weil wir zum Gottesdienst gehen, auch wenn das eine gute Sache ist.

    Es geschieht nicht wegen dem, was wir in die Kollekte legen oder weil wir uns viel Zeit zum Beten nehmen, auch wenn all diese Dinge wichtig sind. Es geschieht durch den Namen und Glauben an den Namen. Und Glaube kommt durch Hören.

    Das Leben verändert sich, wenn einem diese Wahrheit dämmert. Menschen bekommen auf verschiedene Arten einen grossen Namen. Manche erben einen grossen Namen. Andere machen sich einen grossen Namen mit dem, was sie tun und erreichen. Jesus hat seinen Namen auf beide Arten bekommen. Ich möchte Hebräer 1,3-4 vorlesen. Da wird über Jesus gesagt:

    „Der Sohn spiegelt die Herrlichkeit Gottes wider, und alles an ihm ist ein Ausdruck des Wesens Gottes. Er erhält das Universum durch die Macht seines Wortes. Nachdem er uns durch seinen Tod von unseren Sünden gereinigt hat, setzte er sich auf den Ehrenplatz an der rechten Seite des herrlichen Gottes im Himmel. Gottes Sohn ist weit mächtiger als die Engel, so wie auch der Name, den Gott ihm gab, viel erhabener ist als ihre Namen.“

    Jesus hat seinen Namen als Erbe bekommen. Unsere Söhne, unsere Tochter und unsere vier Enkel haben alle den Namen Conley geerbt. Vielleicht hat das keinen grossen Nutzen für sie, aber manchmal nützt es schon. Ich erinnere mich an einen Familienurlaub, bei dem wir an einen bestimmten Ort fliegen wollten. Und weil ich in den letzten 35 Jahren so viel Zeit in Flugzeugen verbracht habe, habe ich bei verschiedenen Fluggesellschaften einen hohen Status. Als wir am Flughafen ankamen, sagte die Dame am Schalter zu mir: „Ihr Gepäck ist natürlich kostenlos, Mr. Conley. Aber die anderen neun Koffer“ – wir waren zu neunt – „kosten 30 Dollar pro Stück.“ Ich sagte: „Sehen Sie diese neun Leute hier? Sie heissen alle Conley. Würden Sie bitte das ganze Gepäck unter meinem Namen registrieren?“ Und sie sagten: „Okay. Dann sind alle Gepäckstücke kostenlos.“

    Hier und dort kann es manchmal von Nutzen sein, meinen Namen geerbt zu haben. Aber für Jesus liegt ein grosser Nutzen in dem Namen, den er geerbt hat. Wer den Einfluss und die Vollmacht hinter diesem Namen messen will, muss Gott selbst messen. Denn wenn man Vers 8 im gleichen Kapitel liest, heisst es dort:

    „Aber zu seinem Sohn spricht er: Dein Thron, o Gott, steht für immer und ewig. Die Herrschaft deines Reiches ist eine gerechte Herrschaft.“

    Jesus hat seinen Namen geerbt. Wie gesagt: Wer die Vollmacht und den Einfluss hinter diesem Namen messen will, muss Gott messen. Aber Jesus hat seinen Namen auch durch einen Sieg gewonnen. In Philipper 2,8-10 wird das so ausgedrückt:

    „Er erniedrigte sich selbst und war gehorsam bis zum Tod, indem er wie ein Verbrecher am Kreuz starb. Deshalb hat Gott ihn in den Himmel gehoben und ihm einen Namen gegeben, der höher ist als alle anderen Namen. Vor diesem Namen …“

    In anderen Übersetzungen steht: „Wo der Name Jesus ausgesprochen wird, soll sich jedes Knie beugen im Himmel, auf der Erde und unter der Erde.“

    Durch sein Opfer hat Christus unsere Erlösung erkämpft. Er hat die Mächte der Finsternis besiegt und seinen Namen durch den Sieg gewonnen. Wenn sein Name heute ausgesprochen wird, hat er in drei Welten Macht – im Himmel, auf der Erde und in der Unterwelt. Ob Engel oder Dämonen – sie alle erkennen an, was Christus auf Golgatha getan hat. Sie alle erkennen die Macht an, die in diesem Namen liegt.

    Wenn der Name Jesus ausgesprochen wird, müssen sich alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde beugen. Aber nicht, wenn er aus Gewohnheit, als religiöse Pflicht oder aus Angst ausgesprochen wird, sondern im Glauben. Durch Glauben an seinen Namen.

    Erinnern Sie sich, wie Mose Gott am brennenden Dornbusch begegnete? Mose hatte einen Stab. Gott sagte: „Wirf ihn zu Boden.“ Er warf den Stab zu Boden, der verwandelte sich in eine Schlange und Mose lief weg. Das wären Sie auch. Gott sagte: „Mose, komm zurück. Pack die Schlange am Schwanz.“ Er tat es und die Schlange wurde wieder zum Stab. Gott sagte: „Mit diesem Stab wirst du Zeichen und Wunder in Ägypten vollbringen. Alle Wunder werden durch diesen Stab geschehen.“ Und Mose ging mit dem Stab Gottes in der Hand davon. Von diesem Moment an wurde er Stab Gottes genannt.

    Er stand für die Vollmacht, die Gott Mose gegeben hatte. Alles – von der Verwandlung des Nils in Blut bis hin zu allem anderen – geschah durch die Macht, die dieser Stab verkörperte. Die Israeliten wurden aus Ägypten befreit. Alle jubelten. Alle Israeliten erreichten das Ufer des Roten Meeres. Währenddessen änderte der Pharao seine Meinung. Sein Herz wurde hart. Er schickte 600 Kriegswagen, all seine Hauptmänner und seine ganze Armee los, um Israel nachzujagen. Sie sollten sie in die Sklaverei zurückholen. Die Israeliten drehten sich um. Sie sahen das Rote Meer vor sich und hinter sich den Pharao und seine Armee. Und sie fingen an, zu klagen: „Mose, gab es nicht genug Gräber in Ägypten, dass du uns zum Sterben hierher gebracht hast?“

    Wir erfahren nicht, was Mose zu Gott sagte. Vielleicht hat er nur in seinem Herzen mit Gott gesprochen; vielleicht mit seinen Lippen. Aber er muss etwas gesagt haben, denn Gott sagte in diesem Moment zu Mose: „Warum rufst du zu mir? Strecke deinen Stab aus und teile das Meer. Mose, ich habe dir schon Vollmacht gegeben. Gebrauche sie, und meine Kraft wird dahinterstehen.“ Mose streckte seinen Stab aus und Gottes Kraft stellte sich dahinter. Er musste nur seine Vollmacht gebrauchen.

    Wenn man manche Leute fragt: „Was macht ihr da?“, sagten sie: „Ich bitte Gott, dass er den Teufel wegschickt.“ Damit können Sie gleich aufhören, denn das wird er nicht tun. Jesus hat dem Teufel schon seine Macht genommen.
    In der Bibel steht in Jakobus 4,7:

    „Deshalb ordnet euren Willen Gott unter! Widersteht dem Teufel, und er wird euch verlassen.“

    Ich habe einen Freund, der einen ähnlichen Hintergrund hatte wie ich. Einige von Ihnen wissen, was ich meine. Wir wurden gerettet, aber es gab hier noch einiges aufzuräumen. Unser Denken musste sich grundlegend ändern. Manchmal hat man solche alten Gewohnheiten und Denkweisen; Dinge, die einem noch anhaften, auch wenn man innerlich wirklich gerettet ist. Deswegen müssen wir verändert werden und unser Denken erneuern. Wir müssen in Christus wachsen.

    Mein Freund, mit einem ähnlichen Hintergrund wie ich, wurde also gerettet. Er fing an zu verstehen, dass Gott ihm Vollmacht gegeben hatte und dass er den Namen Jesus gebrauchen konnte. Er arbeitete in der Nachtschicht in einem Supermarkt. Und er sagte: „Bayless, es reichte mir. Der Teufel hatte sich in meinem Leben eingenistet. Ich wollte das nicht mehr. Ich musste etwas unternehmen.“ Und als keiner im Laden war, sagte er: „Ich drehte der Tür den Rücken zu und fing an, den Teufel auszutreiben.“ Er sagte: „Teufel, im Namen von Jesus Christus, raus mit dir. Ich werde nicht mehr so denken. Ich breche jetzt deine Macht über mein Leben. Ich werde diese Dinge nicht mehr tun. Ich bin ein neuer Mensch in Jesus Christus. Und du verschwindest jetzt aus meinem Leben! Raus aus meiner Familie! Raus aus meinen Geldangelegenheiten im Namen Jesu!“ Er wurde immer lauter.

    Er sagte: „Mir reicht’s. Ich habe genug. Das wird mein Leben nicht mehr ruinieren. Ich bin verändert. Ich bin von der Macht der Finsternis befreit worden. Ich lebe nun im Reich von Gottes Sohn. Er hat alle Macht. Ich habe diese Macht.“ Er liess es richtig raus. Und er wurde immer lauter. Auf einmal hörte er hinter sich die Ladenglocke.

    Jemand kam in den Laden. Er drehte sich schnell um und fragte: „Was wollen Sie?“ – „Milch.“ Er sagte: „Die ist da drüben.“ Natürlich geht es nicht um unsere Lautstärke, sondern um unseren Glauben an diesen Namen. Aber manchmal müssen wir einfach sagen: „Jetzt reicht’s.“

    Gott erträgt etwas so lange, wie wir es ertragen. Er hat uns die Macht gegeben. Manchmal müssen wir einfach sagen: „Es reicht. Teufel, du wirst dich nicht mehr in meinem Verhalten und meinen Gefühlen einnisten. Du wirst dich nicht mehr bei meinen Kindern einnisten. Du wirst dich nicht mehr in meinem Umgang mit Geld oder meiner Familie einnisten. Es reicht.“ Gebrauchen Sie die Vollmacht des Namens Jesus!

    Freund, ich hoffe, dass Sie etwas mitnehmen konnten. Wir werden diese Predigt beim nächsten Mal fortsetzen. Das sollten Sie nicht verpassen. Und vergessen Sie nicht, dass im Namen Jesus Vollmacht liegt, Vollmacht im Überfluss. Sein Name steht über jedem anderen Namen, den es gibt. Wenn dieser Name ausgesprochen wird, müssen sich alle Knie im Himmel, auf der Erde und unter der Erde beugen. Es ist ein Name, der in drei Reichen Macht hat – im Himmel, auf der Erde und unter der Erde, heisst es in der Bibel. Und das Wichtigste von allem ist, dass in diesem Namen neues Leben liegt. Jesus Christus kann Sie verändern. Wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet. Es geht nicht um religiöse Rituale. Es geht nicht um gedankenlose Zeremonien. Es geht darum, eine Beziehung zu Gott zu haben. Rufen Sie noch heute den Namen Jesus an und Sie werden nicht enttäuscht werden.

     

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