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Überlass es dem Heiligen Geist! 2/2

Es ist der Heilige Geist, der uns zeigt, dass wir einen Retter brauchen. Der Heilige Geist bestätigt uns auch unsere Rettung und spornt uns an, im Glauben und in unserem Charakter zu reifen.
Doch bei unseren Mitmenschen müssen wir manchmal lernen, abzuwarten und den Heiligen Geist seine Arbeit tun zu lassen.
In dieser Predigt spricht Bayless Conley daher über mehrere Situationen, in denen übereifrige Christen oft versuchen, die Aufgaben des Heiligen Geistes zu übernehmen. Du wirst lernen, das Wirken des Heiligen Geistes im Leben deiner Freunde und Familienmitglieder zu erkennen und zu unterstützen und ihm nicht im Weg zu stehen.

Dies ist der zweite Teil der Predigt, den ersten Teil findest du hier …

  • Ich hoffe, Sie sind bereit für die heutige Predigt. Wir sprechen gerade über Menschen, die dem
    Heiligen Geist in die Quere kommen. Sie versuchen, selbst der Heilige Geist zu sein und behindern
    damit den Fortschritt, den Er im Leben der Menschen bewirken will. Lassen Sie uns jetzt zusammen
    Gottes Wort studieren und sehen, wie der Heilige Geist ungehindert wirken kann.

    Gut, Nummer drei. Dieser Punkt wird einige von Ihnen begeistern. Es ist die Aufgabe des Heiligen
    Geistes, die Menschen zu verändern, wenn sie gerettet sind. Bitte schlagen Sie mit mir 2. Korinther,
    Kapitel 3 auf. Der Heilige Geist verändert die Menschen.

    2. Korinther 3:17-18
    „Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit. Wir alle aber schauen mit
    aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt (oder verändert) in
    dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht.“

    Wir werden also verwandelt, verändert, damit wir Jesus immer ähnlicher werden. Und derjenige, der
    uns in das Bild Christi verwandelt – und das ist ein Prozess – ist der Heilige Geist. Es ist nicht Ihre
    Aufgabe, andere Menschen zu ändern. Es ist nicht Ihre Aufgabe, Ihren Mann, Ihre Frau oder
    irgendjemanden sonst zu ändern. Frauen und Männer versuchen so oft, ihren Ehepartner zu ändern
    und die Aufgabe des Heiligen Geistes zu übernehmen, aber in Wirklichkeit kommen sie Ihm damit nur
    in die Quere und behindern, was Gott tun will. Sie nörgeln und zeigen auf die Fehler und Schwächen
    des anderen. Vielleicht haben sie tatsächlich Fehler, die Veränderung brauchen, aber das ist nicht
    Gottes Weg zu verändern.

    Ich sprach einmal mit einer Frau. Sie sagte: „Pastor, ich habe gebetet: Heiliger Geist, verändere
    meinen Mann! Und Er flüsterte: Das würde ich tun, wenn du ihn lange genug in Ruhe lassen würdest.“

    Ja. Gelegentlich haben mir schon Leute gesagt, ich müsste die jungen Damen in der Gemeinde
    darauf hinweisen, dass sie sich anders kleiden müssen. Lassen Sie sie doch in Ruhe! Gott wird es
    ihnen sagen, wenn sie sich nicht angemessen kleiden. Das Letzte, was junge Christen brauchen, ist
    ein alter Sauertopf, der ihnen sagt, dass ihr Kleid zu eng ist. Meine Güte! Lassen Sie den Heiligen
    Geist Seine Arbeit tun.

    Als ich gerettet wurde, hatte ich sehr langes Haar und einen langen Bart. Ich ging damals in eine
    kleine Pfingstgemeinde. Ich war dort der einzige Mann mit langem Haar. Sogar mein Bart war deutlich
    länger als die Haare der anderen Männer. Es sprach kaum jemand mit mir, weil sich die meisten Leute
    vor mir fürchteten. Und wenn jemand das Wort an mich richtete, hörte ich meistens: „Sagt die Bibel
    nicht, dass es eine Schande ist, wenn ein Mann langes Haar hat?“ Das war der Ersatz für: „Hallo, ich
    heisse… Willkommen in unserer Gemeinde.“ Sie sagten mir, es sei eine Sünde, dass ich langes Haar
    hatte. Natürlich hatten sie die nächsten Verse nicht gelesen, wo es heisst: „… wir haben eine derartige
    Gewohnheit nicht, auch nicht die Gemeinden Gottes.“ Aber Gott sah auf mein Herz. Und je mehr sie
    darauf beharrten, dass ich mein Haar schneiden lassen sollte, umso mehr widersetzte ich mich ihnen
    und sagte: „Das wird nicht passieren.“ Je mehr Sie versuchen, Ihren Ehepartner zu ändern und je
    mehr Sie an ihm herumnörgeln, umso störrischer wird er werden und umso schwieriger wird es sein.

    Als ich eines Tages betete, spürte ich, dass der Heilige Geist zu mir sprach. Und wissen Sie, ich
    gehörte der alten Hippie-, Anti-Establishment-Bewegung an und als Zeichen meiner Rebellion hatte
    ich mein Haar sieben Jahre lang nicht schneiden lassen. Und jetzt war ich zu Gott gekommen und
    spürte, wie der Heilige Geist sagte: „Du weisst, warum du ursprünglich beschlossen hast, dein Haar
    wachsen zu lassen.“ Ich sagte: „Ja, das weiss ich. Wir wissen beide, warum ich das getan habe.“ Er
    fragte: „Würdest du es schneiden lassen, wenn ich dich darum bitte?“ Das alles spielte sich in meinem
    Herzen ab. Ich sagte: „Ja, das würde ich tun.“ Und so liess ich es abschneiden. Das war mein erster
    Haarschnitt seit sieben Jahren. Aber ich tat es aus dem richtigen Grund – nicht, weil jemand versuchte
    mich zu ändern, sondern weil Gott in meinem Herzen wirkte. Jetzt drohe ich meiner Frau ständig
    damit, dass ich es wieder wachsen lasse. Sie mag das nicht. Sie sagt: „Bayless, das würde nicht gut
    aussehen. Tu das nicht.“

    Der Heilige Geist verändert uns, damit wir Jesus immer ähnlicher werden. Das Zusammenspiel.
    Männer und Frauen sollten offen zueinander sein und über Dinge reden können, die sie stören.

    Zweitens, wir können uns von Gott verändern lassen und dann ein Vorbild sein. Statt zu predigen,
    werden Sie selbst zu einer lebendigen Predigt. Statt anderen zu predigen, dass sie sich ändern sollen,
    lassen Sie sich von Gott verändern, sodass die anderen Ihr verändertes Leben sehen.

    Nummer drei, wir können beten, dass Gott den Menschen Erkenntnis schenkt und dass sie offen dafür
    sind, was Er in ihnen tun will.

    Zu der Zeit, als ich gerettet wurde, lernte ich einen Mann kennen. Eine Zeit lang ging er in dieselbe
    Gemeinde wie ich, aber später gründete er seine eigene Gemeinde. Während dieser Zeit war er eine
    Art Pastor für all die Hippiechristen in der Stadt. Wir waren eng befreundet. Ich ging oft zu ihm und in
    seinem Haus schliefen immer mindestens vier oder fünf Leute auf dem Boden, manchmal auch mehr.
    Man musste quasi über sie hinwegsteigen. Und da waren all diese „langhaarigen Hüpfzwerge“, um
    Eric Burdon in „War“ zu zitieren. Einige von Ihnen haben keine Ahnung, wovon ich rede, aber das ist
    nicht schlimm. Manche von Ihnen kennen den Text des Liedes. Aber wie auch immer, diese
    langhaarigen Hippies, zumeist Ex-Drogenabhängige, von denen viele immer noch schwerwiegende
    Probleme hatten, sind Christ geworden, wohnten jetzt bei diesem Mann und er kümmerte sich um sie.
    Und ich weiss noch, wie ich in sein Haus kam und den Kühlschrank aufmachte in der Hoffnung, etwas
    zu essen zu finden. Aber in dem Kühlschrank war nie etwas zu essen, dafür stand dort immer eine
    Vier-Liter-Flasche mit billigem Wein. Und da auch meine eigene Vergangenheit von Alkoholismus und
    schwerem Drogenmissbrauch geprägt war, erkannte ich selbst als brandneuer Christ, dass das nicht
    gut war. Die Tatsache, dass er nie Essen in seinem Haus hatte, jedoch immer so viel billigen Wein,
    konnte für viele der jungen Menschen in seinem Haus zu einer Gefahr werden, weil sie in der
    Vergangenheit mit solchen Dingen zu kämpfen und sie als Priorität angesehen hatten. Aber ich war
    klug genug, ihn nicht darauf anzusprechen. Wenn ich gesagt hätte: „Du hast kein Essen in deinem
    Haus, aber immer genug Wein, und all die jungen Leute, die sich hier aufhalten, trinken davon, so viel
    sie wollen. Dadurch werden manche von ihnen ins Stolpern geraten“, wäre das nicht gut ausgegangen.
    Ich sprach mit einem Freund darüber. Aber wir wussten nicht, was wir tun sollten, weil er der Anführer
    und ausserdem gerade dabei war, in der Stadt eine ganz erstaunliche Gemeinde aufzubauen. Da
    beschlossen wir zu fasten.

    Ich war noch nie über das Fasten gelehrt worden, deshalb wussten wir nicht, dass wir trinken durften
    und so assen und tranken wir nichts. Wir fasteten 24 Stunden, wir assen nichts und tranken nichts und
    unser einziges Gebet während dieser 24 Stunden war, dass Gott ihm die Augen öffnen möge, damit er
    für diese jungen Christen nicht zum Stolperstein würde. Zu ihm selbst sagten wir nie auch nur ein Wort.
    Eine Woche später kam er zu mir und meinem Freund und sagte: „Bayless, setz dich. Ich möchte mit
    dir reden.“ Ich sagte: „Okay.“ Er sagte: „Ich war auf einer Pastorenkonferenz und Gott hat zu mir
    gesprochen. Er sagte: Ich kann so viel Wein trinken, wie ich will. Ich habe die Freiheit, das zu tun,
    aber ich will es nicht. Es ist nicht so, dass ich ein Problem damit habe. Ich glaube nicht, dass das ein
    Problem ist, aber wir haben ein Gesetz unter dem Neuen Bund, das Gesetz der Liebe. Und wenn du
    etwas tust, das deinen Bruder zu Fall bringt, bist du nicht mehr in der Liebe und das ist Sünde. Das ist
    das einzige Gesetz, das wir haben. Und mir wurde klar, dass der Wein in meinem Kühlschrank diese
    neuen Christen zu Fall bringen kann, aber ich liebe sie mehr als meine Freiheit, Wein zu Hause zu
    haben. Deshalb werde ich keinen mehr kaufen. Was denkst du darüber?“ Ich sagte: „Das ist
    wunderbar!“ Ich erzählte ihm nie, dass wir das erkannt und dafür gebetet hatten. Sie können dafür
    beten, dass Gott den Menschen Erkenntnis schenkt. Und er tat es aus den richtigen Gründen. Er
    wurde nicht gesetzlich und sagte: „Man sollte keinen Wein trinken.“ Er erkannte, dass sich das für all
    die Menschen in seinem Haus, die eine ähnliche Vergangenheit hatten wie ich, als Stolperstein
    erweisen konnte. Und so tat er es aus dem richtigen Grund. Das war wunderbar.

    Und hier ist der vierte Punkt: Wir können und sollten einander ermutigen und unterstützen, während
    wir uns verändern, denn Veränderung kann manchmal sehr schmerzhaft sein. Aber die Wahrheit ist:
    Wenn Sie sich nicht verändern, sterben Sie. Wenn Sie nicht weiter wachsen, entwickeln Sie sich
    zurück. Das Leben als Christ ist nicht statisch. Wenn Sie nicht vorwärts gehen, gehen Sie rückwärts.
    Wenn Sie nicht an Gnade zunehmen, nehmen Sie an Gnade ab. Wenn Sie Jesus nicht näherkommen
    und Seinem Bild ähnlicher werden, gehen Sie in die andere Richtung. Und Veränderung kann
    manchmal schmerzhaft sein. Deshalb lassen Sie uns einander ermutigen und stärken, während wir
    Veränderungen durchmachen.

    Gut, Nummer vier: Es ist der Heilige Geist, der Christen führt und leitet. Er erfüllt Seine Aufgabe und
    führt und leitet uns, wenn wir zu Ihm gekommen sind. Lassen Sie uns zu Johannes, Kapitel 16
    zurückgehen. In Kapitel 14 sprach Jesus über den Geist, der kommen würde und Er sagte: „… er
    bleibt bei euch und er wird in euch sein.“ Das war das Erste, was Er sagte. Und alles, was Jesus von
    diesem Punkt an über den Heiligen Geist sagte, basierte auf der Aussage, dass der Heilige Geist
    jedes Seiner Werke aus dem Inneren der Christen heraus tut. Mit dieser Information im Hinterkopf
    sehen wir uns jetzt Johannes, Kapitel 16, Vers 13 an:

    Johannes 16:13
    „Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten;
    denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das
    Kommende wird er euch verkündigen.“

    Gut, Er leitet uns in die ganze Wahrheit. Er tut es aus unserem Inneren heraus. Er spricht mit uns; Er
    führt uns. In Römer 8:14 heisst es: „Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind
    Söhne Gottes.“ Der Heilige Geist führt und leitet Christen aus ihrem Inneren heraus.

    Es gibt Menschen – auch hier in Cottonwood -, die versuchen, Heiliger Geist zu spielen und anderen
    sagen, was sie tun sollten. Ernsthaft. Manches, was ich so höre, ist ziemlich verrückt. Und ich habe
    schon Menschen getroffen, die anderen alles vorschreiben wollen, von der Gemeinde, die sie
    besuchen sollten, bis hin zu der Person, die sie heiraten sollten oder nicht heiraten können.

    Bevor ich in die Gegend von Orange County kam und die Cottonwood-Gemeinde gründete, war ich
    zwei Jahre Zweitpastor in Südkalifornien. Als ich alles für meinen Ortswechsel vorbereitete,
    geschahen einige übernatürliche Dinge und Gott bestätigte mir in meinem Herzen auf vielerlei Weise,
    dass mein Weg der richtige war. Aber eines Tages nahmen mich während eines Bibellehrgangs ein
    paar gute Freunde beiseite und sagten: „Bayless…“ Und ihr Tonfall war höchst feierlich und ernsthaft.
    „Bayless, wir müssen mit dir reden. Der Heilige Geist hat uns gezeigt, dass du dabei bist, einen
    schrecklichen Fehler zu machen. Du sollst nicht nach Orange County gehen. Der Heilige Geist sagt,
    du sollst noch zwei weitere Jahre hier in der Gemeinde bleiben.“ Aber ich hatte bereits selbst vom
    Heiligen Geist gehört. Ich sagte: „Ich liebe euch, aber ich werde gehen. Ihr irrt euch.“ Und dann
    nahmen mich noch andere Freunde aus der Gemeinde, die ich bis zum heutigen Tag liebe und
    schätze, zur Seite und sagten: „Bayless, diese Janet, mit der du dich verlobt hast, ist nicht die Richtige
    für dich. Der Herr hat uns gezeigt, dass er eine andere Frau für dich hat.“ Wiederum sagte ich: „Lasst
    mich zufrieden.“ Gott hatte bereits in mein Herz gesprochen. Der Heilige Geist wirkt im Herzen eines
    Christen.

    Die Menschen werden geistlich nie wachsen, bis sie anfangen, sich darauf zu verlassen, was sie
    selbst vom Heiligen Geist und aus dem Wort Gottes empfangen.

    Vor ein paar Jahren las ich einen Artikel in einer australischen Zeitschrift, dessen Überschrift lautete:
    „Übermutter zieht Tochter auf wie ein behindertes Kind.“ Das Mädchen war vollkommen gesund. Aber
    diese Mutter übertrieb es mit ihrer Fürsorge so sehr, dass ihre sechzehnjährige Tochter weder gehen
    noch allein essen konnte. Was für eine Tragödie! Und in Gottes Familie passiert das ständig. Werden
    Sie erwachsen. Bauen Sie Ihre eigene Beziehung zum Herrn auf. Lernen Sie selbst, was Sein Wort
    sagt. Lernen Sie, selbst auf den Heiligen Geist zu hören.

    John Kim ist unser Geschäftsführer und einer meiner engsten Freunde. Er und Hannah und ihre fünf
    kleinen Mädchen kamen schon zur Cottonwood-Gemeinde, als wir noch in Sausalito waren. Und ich
    sah sein Potenzial und spürte, wie der Heilige Geist mir zeigte, dass John Teil unseres Teams,
    genauer gesagt, der Geschäftsführer unserer Gemeinde werden sollte. So lud ich John eines Abends
    ein, mit mir Fischen zu gehen. Wir fuhren in einem kleinen Boot hinaus. Er hatte damals einen wirklich
    guten Job, in dem er viel Geld verdiente. Ich fragte: „John, was würdest du davon halten, in
    Cottonwood zu arbeiten?“ Und ich beschrieb ihm, was ich mir vorstellte und sagte ihm, was wir ihm
    bezahlen konnten. Und wissen Sie, das traf ihn so unvorbereitet, dass ich befürchtete, er würde aus
    dem Boot fallen. Damit hatte er absolut nicht gerechnet. Aber ich sage Ihnen auch, was ich nicht tat.
    Ich sagte nicht: „Der Heilige Geist hat mir das gezeigt.“ Ich sagte nicht: „Der Herr hat gesagt.“ Denn
    wissen Sie was? Wenn er vor Gott steht, wird er nicht sagen können: „Pastor Bayless hat das
    gesagt.“ Dann können wir nicht auf andere zeigen. Sie allein sind verantwortlich für Ihre
    Entscheidungen. Ich weiss, dass den Leitern in der koreanischen Kultur sehr grosser Respekt
    entgegengebracht wird, vor allem in der Gemeinde. Da John in diesem Land aufgewachsen war,
    wusste ich, dass es meinen Worten noch mehr Gewicht verliehen hätte, wenn ich gesagt hätte: „Der
    Herr hat mir gezeigt …“ Das hätte praktisch bedeutet: „Du brauchst nicht einmal mehr darüber beten.
    Das ist es, was du tun sollst.“ Ich sagte: „John, du und Hannah solltet darüber beten“ und ich schenkte
    ihm ein Buch über die Führung des Heiligen Geistes. Ich sagte: „Bete mit Hannah darüber. Ihr müsst
    euch einig sein. Du musst das Gefühl haben, dass das von Gott kommt. Wir wären begeistert, wenn
    du Ja sagst. Aber wenn du nicht das Gefühl hast, dass das von Gott kommt, ist es auch in Ordnung.
    Wir werden trotzdem Freunde bleiben und zusammen Fischen gehen. Aber ihr müsst euch sicher sein,
    dass der Heilige Geist zu euch spricht.“

    Das stellte ihn und seine Frau Hannah vor eine schwierige Entscheidung, aber es eröffnete ihnen
    auch eine grossartige Gelegenheit zu wachsen, als sie begannen Gott zu suchen und versuchten
    herauszufinden, was Sein Wille für sie war. Einige Zeit später kam er zu mir und sagte: „Wir haben
    das Buch gelesen und darüber gebetet und wir glauben beide, dass der Heilige Geist uns sagt, dass
    das von Gott kommt und dass wir es tun sollen.“ Dank sei Gott dafür!

    Aber so viele Menschen versuchen Heiliger Geist zu spielen. Wenn auch Sie das tun, hören Sie damit
    auf! Die Gabe der Prophetie geht nicht mit Offenbarungen irgendeiner Art einher. Wer prophezeit,
    spricht den Menschen Ermutigung, Ermahnung und Trost zu. Keine Offenbarung, kein Vorhersagen
    der Zukunft oder Ähnliches. Auch wenn Sie das Gefühl haben, eine prophetische Gabe zu haben.

    Agabus, der Prophet: Paulus ging nach Jerusalem. Er war im Geist gebunden nach Jerusalem zu
    gehen. Jesus hatte ihm das aufgetragen. Sie können das in der Apostelgeschichte nachlesen. Agabus,
    der Prophet, nahm Paulus’ Gürtel, band sich die Hände damit und sagte: „Dies sagt der Heilige Geist:
    Das werden sie dem Mann antun, dem dieser Gürtel gehört, wenn er nach Jerusalem geht.“ Er sagte
    die Zukunft genau voraus. Agabus sagte weder „geh“ noch „geh nicht“. Das war allein dem Apostel
    Paulus überlassen. Kürzlich sagte mir jemand: „Der Herr hat mir gezeigt, dass du dieses und jenes mit
    deinem Leben anfangen sollst und dass das der Ort ist, an den du gehen sollst.“ Hören Sie auf damit!
    Es tut mir leid. Ich komme mir vor, als würde ich hier Volksreden halten, aber ich versuche den
    Menschen zu helfen. Ich möchte, dass Sie wachsen. Meine Güte!

    Okay, das Zusammenspiel. Wir können und sollten einander mit Gottes Wort ermutigen und jene, die
    noch nicht so lange beim Herrn sind, zu Jüngern machen. Aber wir müssen sie ermutigen, sich selbst
    vom Heiligen Geist und von Gottes Wort führen zu lassen. Wir müssen offen für göttlichen Ratschlag
    sein. Durch viele Ratgeber kommt Rettung. Und wir müssen erkennen, dass der Heilige Geist andere
    Menschen gebraucht, um in unser Leben zu sprechen und uns Rat zu geben. Und dafür danke ich
    Gott. Es gibt Menschen, die in mein Leben sprechen, aber wissen Sie was? Letzten Endes muss ich
    die Entscheidung, wo ich hingehe und was ich tue, selbst treffen. Ich bin dankbar für jeden Rat, aber
    wenn mir jemand sagt: „Der Herr sagt, das sollst du tun“, glaube ich das nicht. Ich glaube nicht, dass
    das biblisch ist. Ich glaube nicht, dass das in der Apostelgeschichte im Neuen Testament so steht.

    Ich hoffe, ich klinge heute nicht ärgerlich. Ich versuche wirklich, Ihnen zu helfen. Ich fasse nochmals
    zusammen:

    Nummer eins: Versuchen Sie nicht, dem Heiligen Geist Seine Aufgaben abzunehmen

    Nummer zwei: Wir müssen beten, dass Er wirkt. Er wirkt als Antwort auf unsere Gebete.

    Nummer drei: Gehorchen Sie Gottes Wort.

    Nummer vier: Bemühen Sie sich, für die Gelegenheiten, wo Er Sie gebrauchen will, sensibel zu sein.

    Nummer fünf: Wenn Er Sie nicht drängt, etwas zu tun, kommen Sie Ihm nicht in die Quere und lassen
    Sie Ihn wirken.

    Was sagen Sie, huh?

    Bitte beugen Sie für einen Moment Ihren Kopf und schliessen Sie die Augen. Ich habe zu Beginn den
    Vers aus Johannes 6 zitiert, wo Jesus sagte: „Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater ihn
    zieht.“ Ich kenne Ihre Geschichte nicht; ich weiss nicht, was in Ihrem Leben passiert ist, bevor Sie hier
    hergekommen sind. Aber Gott weiss es und Er liebt Sie und möchte Ihnen helfen. Und ich habe gute
    Neuigkeiten. Ich verkünde eine frohe Botschaft. Gott ist nicht ärgerlich auf Sie und Er hat keine
    endlose Liste von Regeln und Vorschriften, die Sie befolgen müssen. Aber Er möchte eine Beziehung
    mit Ihnen haben. Sicher hat Er uns Grenzen für unser Leben gesetzt und diese wird Er Ihnen mitteilen.
    Wir finden sie in Seinem Wort.

    Er setzt uns Grenzen im Hinblick auf unsere Sexualität. Er setzt uns Grenzen im Hinblick auf die
    Erziehung unserer Kinder und indem Er uns sagt, dass wir anderen in Liebe begegnen sollen. Er setzt
    uns Grenzen und das tut Er, weil Er Gott ist und weiss, was das Beste für uns ist. Und wenn Sie Ihm
    Ihr Leben anvertrauen, wird Er zweifellos über einige Dinge mit Ihnen verhandeln. Darauf sollten Sie
    gefasst sein. Aber Sie müssen zu Ihm kommen. All das passiert, nachdem Sie zu Ihm gekommen sind.

    Vielleicht sind Sie wie ein kleines Mädchen, das einfach glücklich ist und noch nicht versteht, was
    passiert. Vielleicht sind Sie eher wie ich. Vielleicht weinen Sie. Vielleicht sind Sie auch ein Mensch,
    der nicht viele Emotionen zeigt. Aber wenn Sie Jesus Christus mit einem aufrichtigen Herzen in Ihr
    Leben einladen, wird der Heilige Geist Ihrem Geist das Wissen schenken, dass Sie ein Kind Gottes
    sind. Und wenn Sie das noch nie gespürt haben, sollten Sie unbedingt daran arbeiten.

    Ich werde Sie heute nicht bitten, die Hand zu heben oder nach vorn zu kommen. Aber ich möchte,
    dass Sie mit mir beten. Ich kann Ihnen nur ein paar einfache Worte vorgeben und diese basieren auf
    Gottes Wort. Die Bibel sagt, wenn Sie in Ihrem Herzen glauben, dass Gott Jesus von den Toten
    auferweckt hat und Ihn mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, werden Sie gerettet werden. Das
    bedeutet, dass Gott Sie in eine Beziehung mit sich hineinbringt, die man Erlösung nennt. Jesus
    bezeichnete das als neues Leben. Der Heilige Geist verändert Ihren Geist; Er verändert Ihr wahres Ich
    in Ihrem Inneren.

    Wollen Sie jetzt mit mir beten? Und allen, die sich von Gott entfernt haben, möchte ich sagen:
    Kommen Sie zurück nach Hause. Vertrauen Sie Ihr Leben wieder Jesus an. Beten Sie laut mit mir.
    Sagen Sie:

    O Gott, ich glaube von ganzem Herzen, dass Jesus Dein Sohn ist, dass Er von einer Jungfrau
    geboren wurde, ein sündloses Leben lebte und als Opfer für meine Sünden starb. Jesus, danke dass
    Du ans Kreuz gegangen bist. Danke, dass Du die Strafe für meine Sünden bezahlt hast. Ich glaube,
    dass Du von den Toten auferweckt wurdest und ich bitte Dich, in mein Leben zu kommen. Rette mich,
    Jesus. Mach mich rein. Schenk mir einen neuen Start. Ich vertraue Dir mein Herz und meine Seele an.
    Ich nenne Dich Herr und Retter. In Deinem Namen bete ich, amen.

    Meiner Einladung am Ende der Predigt sind so viele Menschen gefolgt. Das passiert in jedem unserer
    Gottesdienste in unserer Gemeinde, aber auch überall, wo wir sonst hingehen und predigen. Wir
    suchen die Orte, wo unsere Sendung ausgestrahlt wird, auch persönlich auf und haben schon
    mehrere Tausend Menschen zu Gott kommen sehen. Und diese Frucht verdanken wir allen, die für
    uns beten und uns unterstützen. Dafür möchten wir Ihnen heute danken. Und alle, die regelmässig
    unsere Sendung sehen, aber noch nie Teil unserer Arbeit geworden sind, möchte ich ermutigen:
    Unterstützen Sie unsere TV-Arbeit doch auch. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie.

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