Unsere kapitalistische Gesellschaft ist auf ein einziges Ziel ausgerichtet: Vermögen anzuhäufen. Obwohl an materiellem Überfluss nichts Schlechtes ist, haben viele Christen heutzutage aus den Augen verloren, warum Gott sie mit Gütern gesegnet hat.
Sie glauben, es sei zu ihrem eigenen Besten und Nutzen. Aber Gottes Perspektive ist eine völlig andere. Zum Beispiel sagt uns der Schreiber des Hebräerbriefes:
Vergesst nicht, Gutes zu tun und mit den anderen zu teilen, denn über solche Opfer freut sich Gott.
Gott segnet uns, um uns zum Segen zu machen! Das sollte unsere Hauptmotivation sein, wenn wir uns Gottes Segen für unser Leben wünschen und darum beten. Gott sagte zu Abraham: „Ich werde dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ Der Nebeneffekt davon wird sein, dass Gott uns „alles reichlich gibt, was wir brauchen, damit wir uns daran freuen und es geniessen können“ (1. Timotheus 6,17). Doch der Hauptgrund für Gottes Segen in unserem Leben ist, dass wir dadurch anderen Menschen helfen können.
Das ist auch der Grund, warum wir nach dem Erbe streben sollten, das Jesus uns gegeben hat. Warum? Weil wir nichts geben können, was wir selbst nicht haben. Du kannst niemanden segnen, wenn du nichts hast, womit du segnen kannst!
Gott freut sich sehr, wenn wir unser Erbe als Söhne und Töchter in Anspruch nehmen, aber er freut sich genauso daran, wenn er sieht, dass wir seinen Segen mit anderen teilen.
Möchtest du das Thema vertiefen?
Dann sieh dir folgende Sendung an:
Gott erkennen und Gastfreundschaft leben 2/2
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Wie du beten kannst, wenn dich alles überfordert
Viele von uns erleben in ihrem Alltag Stress, leiden unter der aktuellen Weltlage oder lassen sich von vielem ablenken. Das kann schnell dazu führen, dass unser Gebet, das ganz oben auf unserer Prioritätenliste stehen sollte, erst zu unserer letzten Zuflucht wird. Wenn es dir auch so geht und du das ändern möchtest, dann schau mit mir ins 1. Buch Samuel. Dort finden wir die Geschichte von Hanna. Von dieser beeindruckenden Frau des Glaubens können wir uns viel darüber abgucken, wie wir im Gebet zum Ziel kommen.
Bring mit uns Hoffnung in die Wohnzimmer der Menschen!
Gerade in unsicheren Zeiten empfinden wir es als große Chance, Menschen durch Gottes Wort neue Zuversicht zu geben.